Das Unheimliche

Autor Wilbur Gray (Peter Cushing) will seinen skeptischen Herausgeber Frank Richards (Ray Milland) davon überzeugen, dass sein Buch über makabre Katzengeschichten unbedingt veröffentlicht werden muss. Gray glaubt unumstößliche Beweise dafür zu haben, dass Katzen das absolut Böse sind. Er unterstreicht sein Argument mit drei unheimlichen Geschichten aus seinem Buch…

Das Unheimliche

Die britische Firma Amicus der Produzenten Max J. Rosenberg und Milton Subotsky war in den 60er-Jahren der größte Konkurrent der legendären Horror-Schmiede Hammer Film Productions.  Die Spezialität von Amicus waren sogenannte Omnibus-Film wie Totentanz der Vampire,  Der Foltergarten des Dr. DiaboloAsylum – Irrgarten des Schreckens oder Tales from the Crypt . Hier wurden mehrere grausige Kurzgeschichten durch eine Rahmenhandlung verbunden, die mit einer grausigen Schlusspointe endete.

Das Unheimliche

Da aufgrund der episodenhaften Handlung für die Schauspieler jeweils nur wenige Drehtage erforderlich waren, konnten recht preiswert bekannte Darsteller wie Peter Cushing, Ray Milland oder Donald Pleasence verpflichtet werden. In den 70er-Jahren sorgte die britische Produktionsfirma  Amicus noch einmal mit Verfilmungen von Fantasy-Romanen des Tarzan-Autors Edgar Rice Burroughs wie Caprona das vergessene Land oder Der sechste Kontinent für eine gewisse Aufmerksamkeit.

Das Unheimliche

Danach trennten sich Rosenberg und Subotsky, der sich 1977 mit kanadischen Partnern in Montreal und in den britische Pinewood-Studios noch mal einem Episodenfilm drehte. Basierend auf der Kurzgeschichten-Sammlung Beware of the Cat von Michael Parry (der auch das Drehbuch schrieb) kreisen in Das Unheimliche alle Episoden um manipulative und mordgierige Katzen, was die Sache etwas eindimensional macht.

Das Unheimliche

Doch in der Rahmenhandlung brilliert Peter Cushing,  genau wie schon im ersten Amicus-Episodenfilm Die Todeskarten des Dr. Schreck. Seine Darstellung eines vom Wahnsinn getriebenen Verschwörungs-Theoretikers, sowie Donald Pleasence (Halloween, Die Klapperschlange), der in der dritten Episode recht uneitel einen eitlen Filmschauspieler spielt, machen diesen für die DVD-Veröffentlichung erstmals (mit 31 Jahren Verspätung) deutsch synchronisierten Film für alle Freunde des klassischen Horrors zu einem großen Vergnügen.

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Wer ist Black Panther?

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Wer ist Black Panther?

Mittlerweile ist eine Neuauflage von Wer ist Black Panther? in Paninis Reihe Marvel Must-Have als preisgünstige Hardcover-Ausgabe erschienen. Enthalten ist auch interessantes Bonusmaterial, wie etwa Adi Granovs Entwurfszeichnungen für Rüstungen oder Titelbilder.

Wer ist Black Panther?

Es sei auch noch auf eine sehr werkgetreue Verfilmung von Who is Black Panther? hingewiesen, die im Rahmen der Reihe Marvel Knights Animation als Motion Comic. Hierfür wurden sehr behutsam und mit sparsamer Computeranimation die Comic-Zeichnungen von John Romita Jr. in Bewegung versetzt.

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Garth Ennis: Out of the Blues

Seine größten Erfolge feierte Garth Ennis zwar mit Serien wie Preacher oder The Boys, die sich mit Mystery oder Superkräften beschäftigen. Doch am besten ist der 1970 in Nordirland geborene Autor, wenn er sich an der Realität orientiert. So platzierte er mitten in seiner für DC/Vertigo getexteten Hellblazer-Storyline die  Geschichte Heartland, die ganz ohne Grusel-Elemente und die Hauptfigur John Constantine auskommt. Stattdessen vermittelt Ennis sehr sensibel , dass es kein “normales Leben“ gibt in einer Stadt wie Belfast, in der die Anwesenheit schwer bewaffneter Militäreinheiten als völlig normal angesehen wird.

Garth Ennis: War Stories

Krieg ist immer wieder ein Thema im Werk von Garth Ennis und er gibt unumwunden zu, dass er Angebote in Richtung “Luftkämpfe im Zweiten Weltkrieg“ sofort unterschreibt. Doch bei aller Begeisterung für Flugzeuge wie die Spitfire oder den “Fighter-Bomber“ De Havilland Mosquito, ist Ennis – ganz im Gegensatz zu kontinentaleuropäischen Serien wie Tanguy & Laverdure – in seinen Geschichten nicht nur daran interessiert, technische Gerätschaften so imposant wie möglich zu präsentieren. ,Vor einem gut recherchierten Background versucht er auch zu vermitteln, dass es kein Spaß ist, in den Krieg zu ziehen.

Garth Ennis: Out of the Blues

Die Hauptfiguren in den War Stories von Ennis sind keine makellosen und sterilen Helden wie Buck Danny oder Dan Cooper. Es ist völlig unklar, ob sie am Ende der Geschichten noch am Leben sind und weitere Abenteuer erleben werden. 2003 ließ Ennis in der von Gary Erskine gezeichneten War Story Archangel den schottischen Piloten Jamie McKenzie ein Himmelfahrtskommando überleben. Nachdem er bei Luftkämpfen in einem per Katapult von einem Schiff gestarteten Marine-Jagdflugzeug dem Tod ins Auge geblickt hatte, beschloss Jamie seiner Freundin Beth einen Heiratsantrag zu machen. Zuvor hatte er Angst davor, dass er sie zur Witwe machen könne…

Garth Ennis: Out of the Blues

2019 kehrte Ennis zu Jamie McKenzie zurück. Auch Out of the Blues beginnt wieder mit einem missglückten Flugmanöver, das dafür sorgt, dass Jamie bei seinem Vorgesetzten in Ungnade fällt. Doch Group Captain Broome hat nicht nur Jamie auf dem Kieker, sondern wirft auch ein Auge auf Beth. Ähnlich wie schon Archangel ist auch Out of the Blue in seiner Mischung aus Soap-Elementen und  – diesmal an der norwegischen Küste stattfindenden – spektakulären Kampfszenen für einen Ennis-Comic relativ konventionell erzählt. Doch interessante Nebenfiguren wie Jamies indischer Co-Pilot Ranjaram oder sein väterlicher Freund Captain Oxblood, der schon in Archangel dabei war, verleihen der Geschichte etwas Würze.

Garth Ennis: Out of the Blues

Der wohl faszinierendste Charakter des Comics ist Jamies alter Kumpel Paddy Wallis, den Beth einst als Adonis bezeichnete. Doch der ehemalige Frauenschwarm hat sich bei einem Absturz fiese Brandwunden zugezogen, seine Lebensfreude ist jedoch geblieben. Paddy zeigt Jamie das Örtchen East Grinstead, das 1943 Ziel eines massiven deutschen Bombenangriffs war. Hier betrieb der Arzt Archibald McIndoe nicht nur ein auf die Behandlung von Brandwunden spezialisiertes Krankenhaus, sondern er ermuntere die Stadtbewohner auch dazu, seinen Patienten zu sich nach Hause einzuladen, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen.

Garth Ennis: Out of the Blues

Die Begegnungen mit den entstellten aber lebensfrohen Freunden von Paddy in East Grinstead helfen Jamie dabei, seine eigenen Probleme zu relativieren und aus seiner Depression herauszukommen. Der Zeichner Keith Burns, mit dem Ennis auch den klassischen britischen Comic-Piloten Johnny “Red” Redburn wiederbelebte, ist in nicht nur in der Lage die spektakulären Flugmanöver bei den Luftkämpfe, sondern auch das Gefühlsleben der Figuren an den Leser zu bringen.

Garth Ennis: Out of the Blues
Ian Kennedy

Out of the Blues ist ganz gewiss nicht seine beste War Story, doch  Ennis, zeigt dass er auch durchgehend warmherzig erzählen kann, wobei er keineswegs die Schrecken des Zweiten Weltkriegs verharmlost. Über jeden Zweifel erhaben ist die schöne, leider nur in englischer Sprache vorliegende Hardcover-Ausgabe von Out of the Blues, die noch garniert wurde mit thematisch passenden Artwork von Ian Kennedy, der seit den 50er-Jahren britische Magazine mit beeindruckenden Cover-Gemälden versorgt.

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Seth: Wimbledon Green

Anscheinend entstand dieser recht komplexe Comic eher zufällig. Der kanadische Zeichner und Autor Gregory Gallant alias Seth (Clyde Fans), der auch die Peanuts-Werkausgabe gestaltete, experimentierte in seinem Skizzenbuch mit klitzekleinen, kurzen und in sich abgeschlossenen Comicstrips herum, die alle um die mysteriöse Figur des sagenhaft reichen Comic-Sammlers Wimbledon Green kreisten.

Seth: Wimbledon Green

Durch kurze Statements diverser Comichändler- und Experten – aber auch durch an Spionagegeschichten erinnernde Hetzjagden nach seltenen Comics – formierte sich so nach und nach die Biografie einer höchst seltsamen Persönlichkeit. Wimbledon Green war möglicherweise einst ein schmuddeliger Fanboy namens Don Green und gelangte mit etwas zweifelhaften Methoden in den Besitz einiger Koffern mit sehr seltenen alten Comicheften in neuwertigen Zustand. Dies war der Grundstock seiner rapide wachsenden sagenhaften Sammlung.

Seth: Wimbledon Green

Doch Seth beschreibt nicht nur – satirisch überhöht – die Mechanismen der Fan- und Sammlerszene, sondern er entwarf ganz nebenbei auch noch diverse komplett neue Comicserien. Am schönsten gelang ihm die angeblich aus den 40er-Jahren stammende Reihe Fine and Dandy um zwei Hobos.

Seth: Wimbledon Green

Wenn Seth seinen ausnahmsweise einmal nicht als cooler Sammlertycoon auftretenden Wimbledon Green von den schönsten Geschichten dieser Serie schwärmen lässt, gelingt ihm eine hinreißende Liebeserklärung an die Frühzeit der Comichefte.

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Seth: Clyde Fans

1997: Ein alter Mann namens Abraham Matchcard erzählt von seinen beschwerlichen und unbefriedigenden Arbeitsjahren als Vertreter für Ventilatoren der Firma Clyde Fans. Trotz aller Anstrengungen gelang es ihm nicht, den von seinem Vater übernommenen Betrieb gegen die Konkurrenz der Klimaanlagen durchzusetzen.

Seth: Clyde Fans

Abraham erzählt aber auch immer wieder von seinem Bruder Simon, der noch unglücklicher war, wenn er einsam als Vertreter durch die Provinz reiste und sich sehr viel lieber mit seiner Sammlung von Scherzpostkarten beschäftigte.

Seth: Clyde Fans

1957: Simon Matchcard sucht in einer kanadischen Kleinstadt potentielle Kunden für Clyde Fans-Ventilatoren. Der schüchterne junge Mann nimmt jede Zurückweisung persönlich und verschanzt sich immer mehr in sein Hotelzimmer. Er ruft seinen Bruder Abraham zwar wie abgesprochen immer wieder an, traut sich aber nicht mit ihm zu sprechen. Nachdem er mit anhören muss, wie geschickt ein anderer Vertreter sich bei einem Kunden anwanzt, verzweifelt er noch mehr…

Seth: Clyde Fans

In ebenso schlichten wie ausdrucksvollen schwarz-weiß-blauen Zeichnungen bringt der Kanadier Gregory Gallant alias Seth (Wimbledon Green), der auch die Peanuts-Werkausgabe gestaltete, das Leben zweier Brüder bzw. Handlungsreisender zu Papier. Die beiden in den Jahren 1997 und 1957 angesiedelten Kapitel ergänzen sich zu einem epischen Comic-Roman über den Sinn des Lebens.

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Die Peanuts Werkausgabe

Bereits der erste Peanuts-Strip vom 2. Oktober 1950 zeigt, dass hier etwas ganz Besonderes geboten wird. Ein Junge (Shermy) erzählt einem Mädchen (Patty) andauernd etwas über den “guten alte Charlie Brown“, nur um abschließend festzustellen: “Wie ich ihn hasse!“

Die Peanuts Werkausgabe

Dadurch, dass sich die relativ niedlich gezeichneten Figuren oft mit Frustrationen und Ängsten beschäftigen mussten, unterschieden sich die Peanuts von den übrigen Zeitungs-Comics, die einen eher unschuldig-naiven Humor verbreiteten. Der erste Band von Carlsens Werkausgabe zeigt, wie schnell Charles M. Schulz seinen Stil fand und sich sein unverwechselbares Ensemble formierte.

Die Peanuts Werkausgabe

Von Anfang an dabei ist, neben dem “guten alten“ Charlie Brown (der schon nach wenigen Wochen seinen unverwechselbaren gezackt gemusterten Pullover trägt), dessen Hund Snoopy (der noch eine Weile braucht, bis er sich seine eigenen Gedanken macht). Recht schnell kamen der kleine Klavierspieler Schroeder sowie die anfangs noch etwas unbeholfene Lucy und ihr Bruder Linus dazu.

Die Peanuts Werkausgabe

Die in den USA bei Fantagraphics erschienene Werkausgabe der Peanuts, zeigt wie komisch bereits der frühe Schulz war, und wird von Carlsen glücklicherweise in identischer Aufmachung im Halbjahrestakt veröffentlicht. Die Betreuung der Reihe hat der kanadische Comickünstler Seth (Clyde Fans, Wimbledon Green) übernommen, der gelegentlich auch zeichnerisch ergänzend einspringen musste, da manche Sonntagscomics nur noch in der beschnittenen Form aufzutreiben waren.

Die Peanuts Werkausgabe

Abgerundet wird der erste Band durch ein Schlagwortregister, ein Vorwort von Robert Gernhardt und ein ausführliches Interview mit Charles M. Schulz. Carlsen hat beim Verlegen der Werkausgabe einen langen Atem bewiesen und den zeitlos frischen Klassiker von 2006 bis 2019 komplett veröffentlicht.

Die Peanuts Werkausgabe

Bemerkenswert sind die beiden letzten Ausgaben der Edition. Der orangefarbene Band 25 mit Sally auf dem Cover und einem Vorwort von Barack Obama endet nicht mit dem letzten Peanuts-Comic, der einen Tag nach dem Tod von Charles M. Schulz am 13. Februar 2000 in den US-Zeitungen veröffentlicht wurde. Als Zugabe gibt es noch sämtliche Episoden von Li’l Folks. In dieser frühen Cartoon-Serie hat Schulz‘ bereits ab 1947 viele seiner Peanuts-Leitmotive vorweggenommen.

Die Peanuts Werkausgabe

Ein 26. Band – natürlich mit Charlie Brown auf dem Titelbild! – weckt Erstaunen darüber, was Charles M. Schulz neben seinem täglichen Comic noch alles zu Papier brachte. Chronologisch geordnet wird eine Auswahl von Bilderbuchseiten, Cartoons, Werbeillustrationen und weiteren Raritäten präsentiert. Zum Abschluss gibt es noch ein bewegendes Interview mit Jean Schulz, der zweiten Ehefrau des Künstlers, das ausführlich belegt, was für ein faszinierender Mensch diesen absoluten Comic-Klassiker geschaffen hat.

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Meeting Bill Murray

Ähnlich wie einst der legendäre John Belushi hat auch Bill Murray anscheinend keine Probleme damit, auf seine Mitmenschen zuzugehen. Der Autor Gavin Edwards überprüft moderne Alltagsmythen, die behaupten, dass Murray wildfremden Menschen von hinten die Augen zuhält und fragt „Wer bin ich?“, oder dass er plötzlich in Wohnungen Küchen auftaucht und schmutziges Geschirr abspült.

Meeting Bill Murray: Wahre Geschichten, die dir keiner glaubt

Edwards präsentiert in seinem Buch The Tao of Bill Murray Belege dafür, dass viele dieser Geschichten, die keiner glaubt, tatsächlich wahr sind. Spontanität und die Kunst sich treiben zu lassen, schlagen sich auch in Murrays höchst abwechslungsreicher Filmografie nieder. Diese enthält neben Meisterwerken wie Lost in Translation auch ziemliche Gurken wie die beiden Garfield-Filme, in denen er als Sprecher des gefräßigen Comic-Katers fungierte.

The Tao of Bill Murray

Wir erinnern uns vielleicht daran, wie Murray diese schlechten Erfahrungen im Film Zombieland thematisierte und die Frage, ob er irgendetwas in seinen Leben bedauert mit “Garfield, vielleicht.“ beantwortete. Gavin Edwards versucht in seinem Buch auch herauszufinden, wie es Murray gelungen ist, zu einer Person zu werden, der in Filmen, wie etwa in Zombieland oder Coffee & Cigarettes, einfach als er selbst auftritt.

Rock the Kasbah

Die kommentierte, herrlich subjektive Filmografie in der zweiten Hälfte des Buchs lädt dazu, einen zweiten Blick auf die 1997 total gefloppte Komödie Agent Null Null Nix zu werfen oder es endlich einmal zu riskieren, sich auf den mies besprochenen Film Rock the Kasbah einzulassen. Dank Gavin Edwards ist zu erfahren, dass Drehbuchautor Mitch Glazer alles in die vor dem sperrigen Hintergrund des Afghanistan-Kriegs angesiedelte Rockmusik-Satire packte, was er von Murray “je hatte sehen wollen.“ Danke für die Tipps, Mr. Edwards!

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The Mortuary

Um sich vom plüschigen Klassik-Horror der britischen Hammer Film Productions abzugrenzen, hatte sich die Firma Amicus auf sogenannte Omnibus-Filme spezialisiert. In Asylum – Irrgarten des Schreckens oder Totentanz der Vampire wurden mehrere grausige Kurzgeschichten durch eine Rahmenhandlung zusammengehalten.

The Mortuary

In den besten Amicus-Produktionen kam jeweils ein charismatischer Darsteller wie Peter Cushing in Die Todeskarten des Dr. Schreck, Burgess Meredith in Der Foltergarten des Dr. Diabolo oder Ralph Richardson in Tales from the Crypt als “Moderator“ zum Einsatz. In einem gelungenen Versuch diese Tradition wiederzubeleben, hat Clancy Brown diese Funktion übernommen.

The Mortuary

Seit seinem Auftritt als Gegenspieler von Christopher Lambert in Highlander ist der 1,92 Meter große Brown mit Auftritten in Blue Steel, Die Verdammten, Friedhof der Kuscheltiere II, Starship Troopers, Cowboys & Aliens, Homefront, Hail Caesar!, sowie den Serien Sleepy Hollow, The Crown und The Mandalorian als begehrter Nebendarsteller im Dauereinsatz.

The Mortuary

Bei The Mortuary Collection ist Brown als schwer durchschaubarer Bestattungsunternehmer Montgomery Dark jedoch die zentrale Figur des auch von ihm mitproduzierten Episodenfilms. Dark sucht eine Aushilfe für sein Raven’s End Mortuary und die junge Sam Gibbons (Caitlin Custer) bewirbt sich bei ihm und muss sich –  unter dem Motto „Jeder Tod hat eine Geschichte“ – drei schreckliche Stories von Menschen anhören, die in seinem Institut gelandet sind.

The Mortuary

Doch die beste Story kommt zu Schluss von Sam. Regisseur Ryan Spindell hatte diese bereits 2015 mit Caitlin Custer in der Hauptrolle als 22-minütige sehr gelungene Hommage an den Klassiker Halloween gedreht und The Babysitter Murders genannt, da John Carpenter diesen Titel ursprünglich für seinen Film vorgesehen hatte.

The Mortuary

The Babysitter Murders überstrahlt die drei anderen Episoden, die ebenfalls spannend erzählt sind und überraschend enden. Doch die Schlusspointe setzt Clancy Brown als Montgomery Dark, dessen Präsenz diesen liebevoll in Szene gesetzten nostalgischen, doch alles andere als unblutigen, Film zu einem ganz großen Horror-Vergnügen macht.

The Mortuary

Für die 2-Disc Limited Collector’s Edition mit 4K Ultra HD und Blu-ray spricht nicht nur das 24-seitigem Booklet und das auch auf der Blu-ray enthaltene Bonusmaterial mit (nicht untertitelten) Audiokommentar von Regisseur Ryan Spindell., 14 Hinter-den-Kulissen-Featurettes (insgesamt 112 min); Entfallene Szenen (5:56 min) und zwei Kinotrailern (1:15 min +  1:16 min), sondern vor allem das sehr viel schönere Cover!

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Bates Motel

Mit Psycho verfilmte Alfred Hitchcock 1960 mit dem Team seiner TV-Serie einen Roman von Robert Bloch, der lose auf dem Fall des Serialkillers Ed Gein basierte. Dieser kleine dreckige Thriller mit dem meisterlich in Szene gesetzten Duschmord sollte Hitchcocks wohl einflussreichstes Werk werden. Dies schlug sich auch in der Tatsache nieder, dass anschließend drei Fortsetzungen und ein 1:1-Remake unter der Regie von Gus Van Sant gedreht wurden.

Bates Motel

1987 entstand zudem noch der TV-Film Bates Motel mit Bud Cort (Harold und Maude) als Norman Bates. Dieser war eigentlich als Pilotfilm für eine TV-Serie geplant, doch diese kam erst mehr als ein Vierteljahrhundert später zustande. Erzählt wird von der Witwe Norma Bates, die mit ihrem Sohn Norman nach White Pine Bay in Oregon zieht und dort ein heruntergekommenes Motel übernimmt. Für die Produktion der in unserer Gegenwart spielenden Serie entstand in Kanada ein Nachbau des klassischen Psycho-Hauses, das heute eine der Attraktionen der Universal-Studio-Tour in Hollywood ist.

Bates Motel
Den jungen Norman Bates spielte der Brite Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik), der nicht nur optisch ein wenig an Tom Welling erinnert, der in der Serie Smallville den jungen Clark Kent alias Superman spielte. Der sympathisch wirkende Highmore scheint so etwas wie das düstere Gegenstück zu Clark Kent zu sein und genau wie bei Smallville gibt es auch am Ende der ersten Staffel von Bates Motel einen Schul-Abschlussball, der katastrophal endet.

Bates Motel

Die Hauptattraktion der Serie ist jedoch Vera Farmiga in der Rolle der Norma Bates. Die Darstellerin erhielt für ihre Rolle in Up in the Air eine Oscar-Nominierung und ihr gelingt das Kunststück als Normans Mutter sowohl Furcht als auch Mitleid zu erregen.

Bates Motel

Bates Motel ist keine so rasante Serie wie etwa Breaking Bad oder 24 und die Handlung der ersten Staffel hätte auch bequem in einen zweistündigen Spielfilm gepasst. Produzent Carlton Cuse übertreibt, wenn er Bates Motel mit Twin Peaks vergleicht. Doch die gute Besetzung hält den Betrachter stärker als die klischeehafte Geschichte bei der Stange und sorgte dafür, dass vier weitere Staffeln produziert wurden.

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Alarm im Weltall

Auf der Suche nach den Überlebenden eines vor 20 Jahren verschollenen Raumschiffs stößt Captain Adams auf dem idyllischen Planeten Altair auf den Wissenschaftler Dr. Morbius und seine TochterAltaira. Als es kurz danach zu mysteriösen Attacken auf Adams und seine Crew kommt, wird klar: Dr. Morbius hat etwas zu verbergen…

Alarm im Weltall

Das Drehbuch von Alarm im Weltall orientiert sich an dem Shakespeare-Stück Der Sturm. Walter Pidgeon ist sehr überzeugend als zwielichtiger Gastgeber und Wissenschaftler Dr. Morbus, während Anne Francis sehr glaubhaft dessen naiv-unschuldige Tochter Altaira verkörpert. Etwas ungewöhnlich aus heutiger Sicht wirkt Leslie Nielsen (Die nackte Kanone) als gradliniger Raumschiffkommandant.

Alarm im Weltall

1956 war es absolut ungewöhnlich, dass ein Science-Fiction-Film in Farbe und Cinemascope gedreht wurde. Doch die im Genre unerfahrenen MGM-Studios ließen sich ihren Weltraum-Film Forbidden Planet überraschend viel kosten, errichteten riesige Kulissen und entwarfen mit Robby den Prototyp des Filmroboters. Dieser befolgte zudem auch noch die vom Science-Fiction-Autor Isaac Asimov formulierten Roboter-Gesetze und hatte Gastauftritte in zahlreichen TV-Serien und anderen Spielfilmen.

Alarm im Weltall

Bemerkenswert ist auch das Monster des Films, das eigentlich gar nicht zu sehen sein sollte, dann aber als konturenhafte Zeichentrickkreatur gezeigt wurde. Hierfür borgte sich MGM den Effektanimator Joshua Meador bei Walt Disney aus, dem ein wirklich erschreckendes Ungetüm gelang.

Alarm im Weltall

Auch nach mehr als 60 Jahren überrascht “Alarm im Weltall“ immer noch durch seine originelle Geschichte, den charmanten Humor, die phantasievolle Ausstattung, den elektronischen Soundtrack und die guten Trickeffekte.

Alarm im Weltall

Extras der DVD: Der komplette Spielfilm „The Invisible Boy“ (86 min, 16:9, englisch) mit Robby dem Roboter, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; „Watch the Skies!“ – Eine sehr interessante Dokumentation über Science-Fiction-Filme der 50er Jahre, zu Wort kommen u. a. Steven Spielberg, George Lucas, Ridley Scott und James Cameron (55:29 min); Eine sehenswerte Dokumentation über „Alarm im Weltall“ (26:35 min); Bericht über Robby den Roboter (13:41 min); Nicht verwendete Szenen in sehr schlechter Bildqualität (13:13 min); Test-Sequenzen (9:21 min); Walter Pidgeon stellt den Film in der TV-Reihe „MGM Parade“ vor (6:15 min); Eine Episode der TV-Serie „The Thin Man“ von 1958 in der Robby der Roboter auftrat (25:34 min); US-Trailer (3:41 min)

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