Alejandro Jodorowsky & Arno: Alef-Thau

Als zweite Comicserie nach bzw. dann parallel zu der von Moebius gestalteten Reihe “John Difool“ texte der umtriebige Alejandro Jodorowsky ab 1983 “Alef-Thau“. Während Arnos stark von Moebius beeinflussten Zeichnungen eine Fantasy-Serie in der Tradition von Tolkien vermuten lassen, drückt der unberechenbare Autor Jodorowski der Geschichte seinen ganz eigenen Stempel auf.

Alejandro Jodorowsky & Arno: Alef-Thau

Der Titelheld Alef-Thau kommt ganz ohne Gliedmaßen auf die Welt, der ein Volk von schurkischen Weltraum-Piraten seiner Mutter während der Schwangerschaft mit außerirdischer Technologie einen Großteil der Lebensenergie entzog und die junge Frau in eine Greisin verwandelte. Doch Alef-Thau wird prophezeit, dass er der Retter seines umkämpften Planeten ist. Im Verlaufe der rasant erzählten Handlung erlangt Alef-Thau in den Besitz einiger (aber nie aller) Gliedmaßen und erlebt actionreiche gelegentlich arg spiritistisch aufgeladene Abenteuer.

Alejandro Jodorowsky & Arno: Alef-Thau

Bei uns erschienen bei Carlsen nur die ersten sechs Bände der Reihe. Ehapa präsentiert in etwas kleineren “Graphi-Novel-Format“ eine zweibändige Gesamtausgabe von “Alef-Thau“. Erstmals liegen somit bei uns auch die beiden letzten Alben vor, die von Al Covial gestaltete wurden, der die Serie übernahm nachdem Arno 1996 im Alter von nur 35 Jahren verstarb. Im immer wilder wuchernden Ouevre von Jodorowski ist “Alef-Thau“ möglicherweise die zugänglichste und menschlich berührendste Serie und es ist sehr erfreulich, dass sie endlich komplett vorliegt.


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