Asterix: Die goldene Sichel – Ultimative Edition

Dem Druiden Miraculix zerbricht seine goldene Sichel. Da der Zaubertrank nur wirkt wenn die Misteln mit diesem speziellen Gerät geschnitten werden, begibt sich Asterix gemeinsam mit seinem Kumpel Obelix nach Lutetia um dort bei dessen Vetter Talentix eine neue goldene Sichel zu erwerben. Doch Talentix wurde entführt und der Markt für Sicheln wird von einer Schieberbande kontrolliert…

Asterix: Die goldene Sichel - Ultimative Edition

In Frankreich erschien die 42-seitige Geschichte “Die goldene Sichel“ erstmals 1960 als Fortsetzungsserie im Comicmagazin “Pilot“ nahezu direkt im Anschluss an “Asterix der Gallier“. In Deutschland hingegen wurde der Comic zunächst in Rolf Kaukas “Lupo Modern“ als “Sigi und die goldene Sichel“ (in einer blamablen deutschnationalen “Übersetzung“) danach in “MV Comix“ und schließlich bei Ehapa 1970 als fünftes “Asterix“-Comicalbum veröffentlicht.

Asterix: Die goldene Sichel - Ultimative Edition

Die neue ultimative Asterix-Edition präsentiert “Die goldene Sichel“ chronologisch richtig als zweiten Band und wurde im Anhang noch garniert mit einigen sehr schön ausgewählten Zeichnungen und internationalen Covermotiven. Auch diesmal hat Uderzo das Titelbild in seinem aktuellen Zeichenstil neu interpretiert. Lutetia (das spätere Paris) wirkt jetzt zwar deutlich pompöser aber zugleich immer noch sehr provinziell. Dank der besseren Kolorierung, des größeren Formats und des schöneren Letterings ist die Wiederbegegnung mit diesem frühen Abenteuer der beiden Gallier ein großes Vergnügen. Auch wenn Uderzos detailfreudigen Zeichnungen hier noch nicht ganz den lässigen Strich seiner späteren Werke aufweisen, überzeugt doch Goscinnys (leider ziemlich einmalige) Fähigkeit eine sowohl spannende als auch sehr komische Geschichte zu erzählen.

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