Batman: Krieg dem Verbrechen

Was ist ein Comic? Jeder glaubt es zu wissen, aber keiner kann es beantworten. Eine Definition steht noch aus. Die Forschung befasst sich nicht mit dieser Problematik. Comics überschreiten die Grenzen des akademisch Erlaubten! Ob das auch Paul Dini (Dark Knight: Eine wahre Batman-Geschichte) und Alex Ross (Marvels, Kingdom Come) so sehen oder was haben sie sich dabei gedacht, als sie Batman: War On Crime schufen?

Batman: Krieg dem Verbrechen

Einen Superhelden-Comic im bekannten Stil haben sie jedenfalls nicht abgeliefert. So sucht der Leser die guten alten Sprechblasen vergebens. Ross und Dini haben eher eine Bildergeschichte komponiert; aber was für eine! Alex Ross schafft Bilder mit einer Ausdruckskraft, wie es sie nur selten gibt. Seine Technik erinnert eher an Fotos als an Zeichnungen. Dini liefert dazu eine Geschichte, die eine Realität beschreibt.

Batman: Krieg dem Verbrechen

Batman ist vom Schicksal geprüft, geht aber daran nicht zu Grunde. Er zerbricht nicht an seinem Unglück, sondern findet die Kraft, sein Leben selber in die Hand zu nehmen. Das macht den Unterschied zwischen einem Verlierer und einem Held. Er bekämpft das Verbrechen. Es gibt kleine Siege, die ihn ermutigen weiter zu kämpfen. Wenn er ein Kind zurückgewinnen kann, besteht auch für andere Hoffnung. Mit einer Person fängt es an, gefolgt von einem ganzen Viertel. Irgendwann wird die ganze Stadt erlöst sein und schließlich er selber.

Batman: Krieg dem Verbrechen

Dennis O´Neil wurde einmal gefragt, welche der drei folgenden Aussagen falsch seien: 1. Batman existiert nicht. 2. Batman ist nicht mehr als Tinte und Papier 3. Batman ist nur die reine Erfindung von Autoren. O´Neil antwortete, dass alle drei Aussagen falsch sind. Jetzt darf es geglaubt werden!

Fazit: Kaufen, kaufen kaufen!

Norbert Elbers


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