Archiv der Kategorie: Allgemein

Auf dem Camino 2016

Ich bin zum dritten Mal über den spanischen Jakobsweg zum  Comicfestival“Viñetas desde o Atlántico” in A Coruña gepilgert.

Auf dem Camino 2016

Gemeinsam mit dem Comiczeichner Alfred Neuwald (“Karl der Kleine“, “Die Weltenbummler“) – von dem diese Fotos stammen – war ich von Burgos bis Astorga unterwegs.

Auf dem Camino 2016
Alfred Neuwald vor der Catedral de Santa Maria in Burgos.

Zum Glück hatten wir durchgehend sehr sonniges Wetter.

Auf dem Camino 2016

Ein interessanter Zwischenstopp war San Antón. Hier hätten wir inmitten einer Kirchenruine in einer Herberge übernachten können.

Auf dem Camino 2016

Hier noch einige weitere Impressionen vom Weg.

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016
In der Herberge in Villarmentero del Campos kann in Tipis übernachtet werden.

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016
Die Catdral de Léon.
Auf dem Camino 2016
Léon
Auf dem Camino 2016
Hospital de Orbigo
Auf dem Camino 2016
Herberge „Karl Leisner“ in Hospital de Orbigo

Auf dem Camino 2016

Auf dem Camino 2016
Der Bischofspalast in Astorga entstand nach Plänen von Antonio Gaudi.

0000

Per Zug ging es dann zum  Comicfestival“Viñetas desde o Atlántico” in A Coruña.

„Ich bin dann mal weg“ als BUCH bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Jakobsweg“ bei ebay kaufen, hier anklicken

 

Monster Allergy

Die kleine Elena Patata zieht mit ihren Eltern und den dicken Kater Bandito in den Stadtteil Oldmill Village der Großstadt Bigburg („eine der Städte, die niemals schlafen“). Zwei Nachbarsmädchen namens Patty und Tatty warnen sie gleich vor einem gewissen in der Nähe wohnenden Jungen namens Zick. Dieser ist gegen alles Mögliche allergisch, teilt das Haus aber mit Cappuccino trinkenden Monstern, die nur er sehen kann.

Monster Allergy

Die Handlung dieses Comics spielt in den USA und der Zeichenstil ist eine gelungene Mischung zwischen Disney und Manga. Doch die Geschichte weist auch zahlreiche italienische Bezüge auf. Dies ist nicht weiter verwunderlich, denn Alessandro Barbucci und Barbara Canepa, die Schöpfer dieser Serie, arbeiteten schon für die in Italien gezeichneten Disney-Comics schufen in Frankreich „Skydoll“ und die auch bei uns sehr erfolgreiche Comicreihe „W. I. T. C. H.„. Genervt durch die Auflagen der Disney-Company verließen Barbucci und Canepa die Serie.

Monster Allergy

Mit „Monster Allergy“ konnten sie ihre eigene Sache durchziehen. Im Gegensatz zu „W. I. T. C. H.“ überzeugt die Serie nicht nur durch die liebevoll ausgestalteten Farbseiten sondern die Geschichten lassen sich sogar mit großem Vergnügen lesen. Doch der erste Versuch des Carlsen Verlags die Serie an die Kioske zu bringen misslang. Trotz eines Kampfpreises von 2,60 EUR für vierundvierzig Comicseiten plus Beilagen wurde „Monster Allergy“ nach nur drei Ausgaben eingestellt. Danach übernahm der Ehapa Verlag und veröffentlichte von 2005 bis 2007 in neun kleinformatigen Alben immer gleich zwei Abenteuer in einem Band.

Monster Allergy

Mit dani books hat sich danach ein dritter Verlag der Serie angenommen. Hier erscheint in acht Bänden eine “monstermäßige Gesamtausgabe“. Die Bücher enthalten je vier Abenteuer, sind dicker und großformatiger und insgesamt ald die Ehapa Ausgabe. Zudem enthält diese Edition auch noch etliche bisher bei uns nicht veröffentliche Abenteuer von Elena Patata & Co.!

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 1“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy“-Comics bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 2“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 3“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 4“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 5“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 6“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 7“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Monster Allergy – Die monstermäßige Gesamtausgabe – Band 8“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Udo Lindenberg: Hinterm Horizont- Das Musical über das Mädchen aus Ostberlin

Udo Lindenberg hat wohl tatsächlich jenes von ihm besungene “Mädchen aus Ostberlin“ getroffen, mit dem er gerne “vielleicht auch mal etwas länger, vielleicht auch mal etwas enger“ zusammen gewesen wäre. Doch leider hatte er nur ein Tagesvisum für die Hauptstadt der DDR. Ganz gewiss hat er das ostdeutsche Mädchen nicht am 25. Oktober 1983 kennengelernt, auf jenem legendären Konzert im Palast der Republik in dem er sich mit dem Aufruf zu beidseitiger Abrüstung die Chancen auf eine DDR-Tournee mit einer „Rock-Arena in Jena“ verbaute.

Udo Lindenberg: Hinterm Horizont- Das Musical über das Mädchen aus Ostberlin

Doch auf der Musical-Bühne im Theater am Potsdamer Platz, fast direkt an der ehemaligen Berliner Mauer, ist ein Udo Lindenberg zu sehen, der die Jungpionierin Jenny während jenes Konzerts als Mitglied eines FDJ-Chores kennen und lieben lernt. Es kommt zu einer zweiten Begegnung in der “Wahnsinns Hully Gully Stadt “ Moskau, was schließlich zur Geburt eines Sohnes führt. Jenny verschweigt Udo dies und verweigert der Stasi die Mitarbeit, wird aber trotzdem in den Akten als IM geführt, was Udo zu Ohren kommt. Doch etliche Jahre später kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung im Hamburger Hotel Atlantik.

Udo Lindenberg: Hinterm Horizont- Das Musical über das Mädchen aus Ostberlin

Natürlich wird Udo Lindenberg nicht von Udo Lindenberg gespielt, aber er gab dem Musical “Hinter dem Horizont“ seinen Segen und (was noch wichtiger ist!) seine Songs. Thomas Brussig, der Drehbuchautor von “Sonnenallee“ und Ulli Waller vom Hamburger St. Pauli Theater bastelten aus mehr als zwanzig Lindenberg-Liedern eine eher heitere, manchmal auch etwas alberne Geschichte, mit gelegentlichen Schnittpunkten zur Realität.

Udo Lindenberg: Hinterm Horizont- Das Musical über das Mädchen aus Ostberlin

Der bühnentechnische Aufwand ist gewaltig, immer wieder schwebt vom Bühnenhimmel ein überdimensionaler Lindenberg-Hut herab, während im Hintergrund Hammer und Zirkel prangen oder ein ostdeutsches Wohnzimmer herein geschoben wird. Der Sinn einiger choreographischer Darbietung will sich nicht so recht erschließen und so mancher Song wird etwas übereilt zu Ende gebracht. Doch insgesamt ist “Hinter dem Horizont“ eine äußerst gelungene Veranstaltung, die den einzigen gesamtdeutschen Rockstar gebührend und mitreißend feiert.

Diese CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Udo Lindenberg“ bei ebay kaufen, hier anklicken

Batman v Superman: Dawn of Justice – Soundtrack

Im Kino hat Christopher Nolan nicht mehr die Deutungshoheit über den Dunklen Ritter. Der Regisseur fungierte bei “Batman v Superman: Dawn of Justice“ zwar noch als einer der insgesamt 13 Produzenten, doch von Nolans eher “realistischen“ Ansatz in seiner Dark-Knight-Trilogie ist wenig mehr übrig geblieben, als ein etwas an Nolans Tumbler erinnerndes Batmobile, sowie ein ähnlich klingender Soundtrack.

Batman v Superman: Dawn of Justice - Soundtrack

Letzteres erstaunt kaum, denn für die Filmmusik war einmal mehr Hans Zimmer zuständig. Diesem assistierte wieder der gebürtige Holländer Tom Holkenborg alias Junkie XL. Letzterer feierte mit seinen Remixen des Elvis-Titels “A Little Less Conversation“ und von Madonnas “4 Minutes“ zunächst Erfolge im Bereich Popmusik. Seit 2005 ist Holkenborg auch im Bereich Filmmusik tätig. Im Alleingang komponierte er etwa die Soundtracks zu “Mad Max: Fury Road“, sowie zu den Comic-Filmen “300: Rise of an Empire“ und “Deadpool“.

00001Bei “Batman v Superman: Dawn of Justice“ ist Holkenborg gleichberechtigter Partner von Hans Zimmer. Ihre teilweise mit großem Orchester eingespielte Filmmusik wirkt isoliert gehört oftmals bombastischer, als die Bilder die Zack Snyder im Kino dazu serviert. Das Soundtrack Album ist in zwei Varianten erschienen. Die “Volksausgabe“ enthält eine CD mit 71 Minuten orchestralen Soundtrack, sowie ein 8-seitiges Booklet. Die “Deluxe Edition“ hingegen bietet zusätzlich noch eine zweite Scheibe mit weiteren 20 Minuten Musik, sowie eine sehr viel aufwändigere Verpackung.

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ als Soundtrack-CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ als Soundtrack-Deluxe-CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ als Soundtrack-CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice – Ultimate Edition“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice – Ultimate Edition“ in 3D als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice – Ultimate Collector’s Edition“ in 3D als Blu-ray mit Batman-Figur bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman v Superman: Dawn of Justice – Ultimate Collector’s Edition“ in 3D als Blu-ray mit Superman-Figur bei AMAZON bestellen, hier anklicken

 

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story

Im Comic “LiverFool“ (Edition 52) erzählen der Autor Gihef und der Zeichner Damien Vanders die tragikomische Geschichte von Allan Williams, dem ersten Manager der Beatles. Eine kleine Rolle in dieser Story spielte auch Brian Epstein, der sich 1962 bei Williams erkundigte, ob dieser tatsächlich nicht mehr der Manager der Band sei. Williams, der zuvor vom ehemaligen Beatle Stuart Sutcliffe am Telefon abserviert wurde, gab Epstein den Rat: “Meiden Sie diese Jungs wie die Pest. Früher oder später werden sie Sie reinlegen.“

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story

Doch Epstein machte kaum schlechte Erfahrungen mit den Beatles sondern diese mit großem persönlichem Einsatz zu Weltstars. Paul McCartney sagte einmal: “Wenn jemand der fünfte Beatle war, dann Brian Epstein.“ Daher trägt die vorliegende Biographie auch den Titel “Der fünfte Beatle“. Das einzige was an dem Comic bemängelt werden könnte, ist, dass John, Paul, George und Ringo eher selten auftreten, obwohl der Zeichner Andrew C. Robinson sie ähnlich treffsicher karikieren kann, wie sein großes Vorbild der MAD-Filmparodist Mort Drucker.

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story

Doch unabhängig von der schon oft dokumentierten Erfolgsgeschichte der Fab Four, fesselt auch die Biographie von Brian Epstein. Autor Vivek J. Tiwary recherchierte intensiv, sprach mit Zeitgenossen und porträtiert Epstein als jemand, der immer wieder darunter litt, dass er für die Beatles nicht noch bessere Deals abschließen konnte. Dabei war er es, der das Image der Band maßgeblich prägte, lukrative Plattenverträge abschloss und die Beatles ins US-Fernsehen brachte. Quasi als Gegenpol zu Epstein stellt Tiwary den Manager Colonel Parker, der 50 % der Einnahmen von Elvis Presley für sich beanspruchte, als gefräßigen Egomanen dar.

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story

“Die Demütigungen, der Schmerz… Brian war ohnehin doppelter Außenseiter – als Jude und Homosexueller“ so beschreibt Andrew Loog Oldham, der Manager der Rolling Stones, Brian Epstein im Vorwort zum Comic. Auch diesen Teil von Epsteins Geschichte spart Tiwary nicht aus und er erzählt davon, wie lebensgefährlich es war, Anfang der 60er Jahre offen schwul zu sein.

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story
Kyle Baker

Die Krönung des Comics sind Andrew C. Robinsons herrlich stimmungsvoll und plastisch kolorierte Bilder, die im Großformat des Buches bestens zur Geltung kommen. Etwas schwach wirkt dagegen, ein von Kyle Baker allzu locker gezeichnetes eingeschobenes Kapitel, das einem chaotischen Trip der Beatles auf die Philippinen schildert.

Der fünfte Beatle: Die Brian Epstein Story

Abgerundet wird “Der fünfte Beatle“ noch durch einen Anhang mit Skizzen und interessanten Textbeiträgen. Das zum sehr fairen Preis angebotene Hardcover-Buch ist ein Fest für alle Freunde der Beatles und von kunstvollen Comic-Biographien.

Diesen Comic bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der fünfte Beatle“ bei ebay kaufen, hier anklicken

The Take – Zwei Jahrzehnte in der Mafia

1984: Freddie Jackson (Tom Hardy) wurde frisch aus dem Knast entlassen. Doch er denkt gar nicht daran, sein Leben als Verbrecher zu beenden. Gemeinsam mit seinem Cousin Jimmy (Shaun Evans) macht er sich daran ein kriminelles Imperium aufzubauen. Bald haben die beiden den Respekt und das Geld, von dem sie immer geträumt haben. Doch hinter all dem steckt Ozzy (Brian Cox), ein legendärer Mafia-Pate, der das Schicksal von Freddie und Jimmy aus seiner Gefängniszelle heraus manipuliert…

The Take - Zwei Jahrzehnte in der MafiaDiese vierteilige britische Miniserie erzählt zwar nicht, wie der deutsche Titel verspricht von “Zwei Jahrzehnten in der Mafia“ sondern die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von “nur“ 11 Jahren. Wie bei uns von Koch Media auf DVD und Blu-ray veröffentlicht, funktioniert “The Take“ bestens als ein durchgehender fast dreistündiger Spielfilm, der nicht nur Erinnerungen an Kino-Klassiker wie “Scarface“ oder “GoodFellas“ sondern sogar in der selben Liga spielt.

The Take - Zwei Jahrzehnte in der Mafia

Dies liegt neben der epischen mitreißenden und oftmals ganz schön gewalttätigen Geschichte auch an der tollen Besetzung. Der markante bullige Brian Cox ist die Idealbesetzung für den inhaftierten Strippenzieher Ozzy, während Shaun Evans die Wandlung vom verschüchterten Jüngling zum eiskalten Unterwelt-Boss glaubhaft rüberbringt. Eine Klasse für sich ist Tom Hardy (“Lawless – Die Gesetzlosen“, “Legend“), der als unberechenbarer Wutkopf Freddie mächtig Gas gibt und in erschreckende Abgründe blicken lässt.

Die Blu-ray von Koch Media enthält zwar keine extras, doch mit der kompletten 178-minütigen sehr viel Film!

„The Take – Zwei Jahrzehnte in der Mafia“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„The Take – Zwei Jahrzehnte in der Mafia“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„The Take – Zwei Jahrzehnte in der Mafia“ bei ebay kaufen, hier anklicken

Batman – Die Welt des dunklen Ritters

Bereits 2002 brachte der Panini Verlag als Lizenzprodukt ein Buch namens “Batman – Die Welt des dunklen Ritters“ heraus. Dieses war in der Originalausgabe bei Dorling Kindersley dem Spezialisten für opulente Bildbände erschienen, der jetzt – in Erwartung des Kinostarts von Christopher Nolans “The Dark Knight Rises“ – eine komplett überarbeitete Neuausgabe des Buches präsentiert.

Batman - Die Welt des dunklen Ritters

Dies jetzt von Daniel Wallace verfasste Buch ist etwas kleinformatiger, dafür aber dicker, preiswerter und vor allem sehr viel besser! Anstatt einfach nur die Figuren, Gebäude und Gerätschaften des Batman-Universums vorzustellen, bietet Wallace neben detaillierten Informationen zu Batmans Ernährungs- und Trainingsplan auch einen Einblick in die Historie der Batman-Comics. Konsequenterweise lässt er Filme, TV-Serien und Videogames ganz außen vor und konzentriert sich voll auf die Comics.

Batman - Die Welt des dunklen Ritters

Auf 200 mit ebensoviel Sachverstand wie Liebe zum Detail layouteten Seiten kann der Leser bzw. Blätterer die wichtigsten Stationen, Krisen und Schicksalsschläge miterleben, mit denen der Dunkle Ritter seit seinem ersten Auftritt in Detective Comics # 27 von 1939 bis hin zum brandaktuellen Neustart der DC-Serien im November 2011 konfrontiert wurde.

Batman - Die Welt des dunklen Ritters

Besondere Aufmerksamkeit wird dabei Meilensteinen wie “The Dark Knights Returns“, “The Killing Joke“, “The Long Halloween“, “Hush“ oder “Identity Crisis“ gewidmet. Batman hat sich im Laufe von acht Jahrzehnten vielleicht nicht immer weiterentwickelt, aber allen radikalen Änderungsversuchen mannhaft getrotzt. Auch daher ist er immer noch der Lieblingsrächer von fast jedem Superhelden-Fan und so düster wie am ersten Tag.

Dieses BUCH bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Batman – Die Welt des dunklen Ritters“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

Der Spion, der mich liebte

Nachdem Roger Moores zweiter Auftritt als James Bond in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ weit hinter den Erwartungen zurückblieb, setzte Albert R. Broccoli, der diesen Film erstmals ohne seinen vorherigen Partner Harry Saltzman drehte, alles auf eine Karte – und gewann.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

„Der Spion, der mich liebte“ wurde zur Quintessenz aller bisherigen Bondfilme. Der Film hat die beste Pre-Title-Sequence der ganzen Reihe: Bond stürzt scheinbar hilflos auf Skiern eine gewaltige Schlucht hinunter und erst im letzten Moment öffnet sich ein Fallschirm mit dem Union Jack. Diese Szene geht dann direkt über in den von Carly Simon gesungenen „Nobody does it better“, erstmals bei Bond waren Song- und Filmtitel nicht identisch. Genau wie der Titelsong stammte auch der Soundtrack von Marvin Hamlisch, der sich dabei an der Musik der Bee Gees orientierte.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

Der Film bleibt so rasant und abwechslungsreich. „Der Spion, der mich liebte“ bietet nicht nur exotische Schauplätze (Ägypten), tolle Stunts (das Tauchauto!), einen deutschen Schurken in bester „Goldfinger„-Tradition (Curd Jürgens) und gewaltige Kulissen (der U-Boot-schluckende Supertanker!) sondern hat sogar eine Story: Kurz vor seinem spektakulären Ski-Stunt tötete Bond einen russischen Agenten. Später muss er mit dessen Freundin (Barbara Bach) zusammenarbeiten und diese schwört ihn zu töten sobald der Auftrag beendet ist. Dieser Spannungsbogen wird ohne Klamauk durchgehalten und trägt viel zum Gelingen dieses möglicherweise kurzweiligsten Bond-Filmes bei.

Der Spion, der mich liebte
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Lewis Gilbert, Setdisigner Ken Adam und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Roger Moore; Produktionstagebuch von Ken Adams (5:41 min); Storyboard-Sequenz „Flucht von Atlantis“ (2:14 min); 007-Studio-Einweihung (1:07 min); „Roger Moore – My Word Is My Bond“ – Kurzbericht (4:31 min); „007 in Ägypten“ – Aufnahmen vom Dreh (6:12 min); Special-Inside Inside „The Spy Who Loved Me“, ein umfassender 41-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Special: Ken Adam – Designing Bond: Ein 22-minütiger Bericht über den deutschstämmigen Designer der imposantesten Bond-Kulissen; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 72 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:12 min, 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); zwei englische Teaser Kinotrailer (2:10 min und 2:01 min, 1,85 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); sechs TV-Spots (insgesamt 4:14 min, Vollbild, Stereo 2.0); zwölf Radio-Spots (neunmal je 0:32 min und dreimal 1:02 min, Stereo 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Der Spion, der mich liebte“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Spion, der mich liebte“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

 

Leben und Sterben lassen

Drei britische Agenten sind auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Bei der Aufklärung dieser Morde sieht sich James Bond der schwarzen und gefährlichen Welt des Voodoo-Zaubers und des Okkulten ausgesetzt. Hinter dem verhängnisvollen Vorhang des Mystizismus verbirgt sich eine gewaltige Organisation, die mit harten Drogen Geschäfte macht. Die geheimnisvolle und wunderschöne Hellseherin Solitaire bringt 007 zwar auf die Fährte der mächtigen Hintermänner, aber auch in höchste Lebensgefahr.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nachdem Sean Connery in „Diamantenfieber“ noch ein vorletztes Bond-Gastspiel gab, übernahm Roger Moore, der schon für den ersten Bondfilm „Dr. No“ vorgesehen war, die Lizenz zum Töten und brachte die Filmreihe erfolgreich durch die ansonsten eher tristen Siebziger Jahre.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Reichlich Kritik handelte sich Moores ansonsten sehr erfolgreicher und gelungener Bond-Einstand ein, weil alle Bösewichte des Films dunkle Hautfarbe hatten und auch noch mit Drogen handelten. Dies lag zum einen an Ian Flemings Buchvorlage, aus der die Grundstory (aber nicht die Action) übernommen wurde, in der auch mit Voodoo-Zauber nicht gegeizt wird. Zum anderen reagiert „Leben und Sterben lassen“ aber auch auf den Erfolg der „Shaft“-Filme mit seinem farbigen Helden und der damit begonnenen „Blaxplotation“-Welle.

Leben und sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Seltsamerweise ist „Leben und Sterben lassen“ neben „Dr. No“ der einzige Bond-Film in dem der Waffenmeister Q fehlt. Ebenfalls recht ungewöhnlich ist, dass Bond statt dessen von seinem Chef M und Miss Moneypenny daheim besucht wird und daher natürlich eine Besucherin verstecken muss. Nach Connery ist Moore ein deutlich softerer Hauptdarsteller, der jedoch trotzdem einige Highlights zur Serie beisteuern sollte. Mit insgesamt sieben Bondfilmen war Moore übrigens genauso oft in der Titelrolle wie Sean Connery zu sehen.

Leben und Sterben lassen
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Guy Hamilton und allen möglichen am Film beteiligten Personen (Roger Moore ist nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audio-Kommentar von Drehbuchautor Tom Mankiewiz; Audiokommentar von Roger Moore; Inside „Live and Let Die“, ein umfassender 29-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Eine „verschollene Dokumentation“ von 1973 (20:45 min); Roger Moore trat bereits 1964 als James Bond auf – in der englischen Sketsch-Serie „Mainly Millicent“ (7:44 min); Kurzer Bericht über Plakatentwürfe (1:38 min); Am Set mit Roger Moore: Beerdigungsparade (1:37 min); Am Set mit Roger Moore: Drachenflugstunde (3:47 min); „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, diesmal gibt es leider nicht die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 170 thematisch geordneten Fotos (viele davon in schwarzweiß) und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (2:46 min, 16 : 9, anamorph, Dolby 2.0); englischer Teaser Kinotrailer (1:42 min, Vollbild, Dolby 2.0); Werbespot der britischen Milchkommission (0:58 min); zwei TV-Spots (0:29 min und 0:58 min, Vollbild, Stereo 2.0); zwei Radio-Spots (insgesamt 1:35 min, Stereo 2.09; 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Leben und Sterben lassen“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Leben und sterben lassen“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen

Die “James Bond Jubiläums Collection” mit 23 Blu-rays bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Die “James Bond Edition” mit 23 DVDs bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Man lebt nur zweimal

Nachdem einige Raumschiffe mitten im All verschwunden sind, machen sich Russen und Amerikaner hierfür gegenseitig verantwortlich. Das ja eigentlich gar nicht so neutrale England versucht im Kalten Krieg zu vermitteln und schickt seinen besten Mann. James Bond ist zwar zuvor scheinbar gestorben, doch mittels eines handlichen Fluggerätes namens „Little Nelly“ findet er in Japan einen Vulkan in dessen ausgetrockneten Krater sein Erzfeind Blofeld eine Raketenbasis errichtet hat und den dritten Weltkrieg anzetteln will.

Man lebt nur zweimal
© United Artists / Twentieth Century Fox

Eine ähnliche Thematik hat übrigens der später folgende Bondfilm „Der Spion, der mich liebte“, nur wurden hier Atom-U-Boote anstelle von Raumschiffen gestohlen. In „Man lebt nur zweimal“ ist, nachdem zuvor meist nur seine katzenkraulende Hand zu sehen war, erstmals auch das Gesicht von Ernst Stavros Blofeld zu sehen. Nach Donald Pleasence sollten noch Telly Savalas und Charles Gray in dieser Rolle zu sehen sein.

Man lebt nur zweimal
© United Artists / Twentieth Century Fox

Insgesamt ist der fünfte Bondfilm deutlich phantasievoller und weniger schwerfällig als sein direkter Vorgänger „Feuerball„. Dies liegt, neben den atemberaubenden Riesenkulissen von Ken Adams, auch ganz sicher daran, dass Roald Dahl („Kuschel Muschel“), der Autor skurriler Kurzgeschichten, das teilweise recht nah am Roman von Ian Fleming orientierte Drehbuch schrieb. Trotzdem hatte Sean Connery nach diesem Film die Nase voll und er quittierte (zunächst einmal) den Dienst als 007. Daher musste für den nächsten Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ ein anderer Darsteller gefunden werden.

Man lebt nur zweimal
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Extratonspur mit Kommentaren von allen möglichen an der Herstellung des Filmes beteiligten Personen (Sean Connery ist übrigens nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Inside „You only Live Twice“, ein umfassender 30-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; „Silhouetten: Die James-Bond-Titel“: Ein 23-minütiges sehr interessantes Special über Maurice Binder und die Vorspänne der Bondfilme; „Storyboard-Sequenz: Der Flugzeugabsturz“ (1:36 min); Ken Adams Produktionstagebücher (13:56 min); „Whickers World“ ein sehr interessanter schwarzweißer TV-Bericht von 1966 , der hinter die Kulissen der Produktion blickt (5:20 min), „Welcome to Japan, Mr. Bond“, ein seltsamer 50-minütiger TV-Promofilm für das US-Fernsehen mit Ausschnitten aus den ersten fünf Bond-Filmen und neu gedrehten Szenen mit Desmond Llewelyn und Lois Maxwell; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; englischer Kinotrailer (3:06 min, 1 : 2,35, anamorph, Mono); US-Kinotrailer (3:07 min, 1 : 2,35, anamorph, Mono); englischer Kinotrailer zum Double Feature „Feuerball/Man lebt nur zweimal“ (2:20 min, 16 : 9, nicht anamorph, Mono); TV-Spot zum Double Feature „Feuerball/Man lebt nur zweimal“ (0:54 min, Vollbild, Mono); sieben Radio-Spots (insgesamt 5:09 min, Mono); 8-seitiges farbiges Booklet

Diese DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Man lebt nur zweimal“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Man lebt nur zweimal“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

„Man lebt nur zweimal“ als Einzel-DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Man lebt nur zweimal“ als Roman bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„James Bond“ bei ebay kaufen