Archiv der Kategorie: COMIC

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Der Sohn des Asterix – Ultimative Edition

Eines eigentlich sehr schönen Morgens findet Asterix ein Baby im Bastkörbchen vor seiner Hütte vor. Dies führt innerhalb der Gemeinschaft des kleinen gallischen Dorfes natürlich zu allerlei Tuscheleien, von wegen so ein Baby abgelegt vor der Hütte eines Junggesellen lässt auf einiges schließen. Nachdem Obelix dem Kleinen auch versehentlich noch Milch mit Zaubertrank verabreicht, wird die Lage nicht gerade unkomplizierter.

Der Sohn des Asterix

Für sein drittes Soloalbum “Der Sohn des Asterix“ hatte Albert Uderzo 1983 eine durchaus tragfähige Grundidee, die dann eine wirklich überraschende Auflösung findet, denn die Eltern des Babys gehören den allerhöchsten Kreisen des Jahres 50 v. Chr. an. René Goscinny hätte sicher noch einige nettere Gags aus der Geschichte herausgeholt, vor allem aus dem verwirrten und der Vaterschaft bezichtigten Asterix.

Der Sohn des Asterix - Ultimative Edition

Das seinerzeit im Verlag sehr umstrittene Titelbild des Albums jedoch zählt (neben dem Cover zu “Asterix und Maestria“) zu den schwächsten der ganzen Serie. Der kleine mit dicken Umrisslinien versehene (möglicherweise später noch halbherzig eingefügte) Asterix will so gar nicht zum locker skizzierten sehr viel größeren Baby passen. Hier hätte es nicht geschadet wenn Uderzo – wie für manch andere Ausgabe der “Ultimativen Edition“ – ein neues Titelmotiv gestaltet hätte. Doch ansonsten macht die Geschichte in dieser großformatigen bestens gedruckten Edition sehr viel Spaß und Details wie etwa die (erstmals gezeigten!) Bartstoppeln von Asterix und Obelix sind deutlich besser zu erkennen.

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Asterix: Die Odyssee – Ultimative Edition

1981 trug Albert Uderzos zweites selbst getextetes “Asterix“-Album nicht ohne Grund die Widmung “Für René“. Innerhalb der Geschichte taucht der 1977 verstorbene “Asterix“-Schöpfer René Goscinny von Uderzo dargestellt als jüdischer Händler Saul Nizahle mit Palmzweig höchstpersönlich auf und verabschiedet sich mit den Worten “Ich muss Euch jetzt verlassen.

Asterix Die Odyssee

Goscinny hatte es stets vermieden in seinen Geschichten seine jüdische Herkunft einzuarbeiten. Möglicherweise hatte er Angst davor, dass ihm vorgeworfen wird Propaganda für den Staat Israel zu machen. Uderzo hingegen sah keinen Grund Asterix und Obelix nicht auf eine Odyssee ins Heilige Land zu schicken. Auf der Suche nach dem Steinöl (= Erdöl), einer wichtigen Zaubertrank-Zutat, verschlug es das Duo nicht nur nach Jerusalem sondern auch in einen Stall bei Bethlehem.

Asterix: Die Odyssee - Ultimative Edition

Erinnerungswürdig dürfte das Album jedoch weniger wegen seiner Story sein, sondern in erster Linie durch die Figur des für die Römer spionierenden Druiden Nullnullsix, dem Uderzo das Aussehen des reifen Sean Connerys verpasste. Hier – und bei Nebenfiguren die die Gesichtszüge der Schauspieler Bernard Blier und Jean Garbin tragen – zeigt Uderzo seine Fähigkeit als begnadeter Karikaturist. Seine zeichnerischen Fähigkeiten kommen besonders gut zur Geltung in der großformatigen neu kolorierten “Ultimativen Edition“, die nach einer längeren Pause zum Glück (aber leider ohne das ansonsten übliche Bonus Material) fortgeführt wird.

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Asterix: Der große Graben – Ultimative Edition

Auf dem Backcover des Asterix-Bandes der “Bild-Comic-Bibliothek“ wird behauptet Albert Uderzos erstes Soloalbum “Der große Graben“ um ein durch Zwistigkeiten geteiltes Dorf wäre eine “Parodie auf die Mauer, die Deutschland trennte“. Doch vielmehr handelt es sich um eine “Romeo und Julia“-Variante mit einem halbwegs realistisch gezeichneten Liebespaar, das äußerlich an die Turteltauben Falbala und Tragicomix aus “Asterix als Legionär“ denken lässt.

Asterix Der große Graben

Die 1980 erstmals erschienene Geschichte um ein zerstrittenes gallisches Nachbardorf ist keine schlechte Ausgangssituation für ein Asterix-Album, doch Uderzo wiederholt bekannte Situationen und seine Gags wollen nur selten wirklich zünden. Während Goscinny in seinen Geschichten nur sehr vorsichtig übernatürliche Kräfte einsetzte, übertreibt es Uderzo im Finale von “Der große Graben“ – wie später noch sehr viel stärker in “Obelix auf Kreuzfahrt“ – durch einen starken Einsatz von Fantasy-Elementen.

Asterix: Der große Graben - Ultimative Edition

Mit “Der große Graben“ liegen innerhalb der “Ultimativen Asterix Edition“ nun (abgesehen vom jüngsten und schlimmsten Werk “Gallien in Gefahr“) alle von Uderzo getexteten Alben vor, während noch achtzehn der sehr viel bedeutenderen vom großen René Goscinny geschriebenen Geschichte auf eine “ultimative“ Veröffentlichung warten. Wobei diese Ausgabe – bei aller Freude an der schöneren Neukolorierung und den großformatigen Bildern – leider nur noch bedingt ultimativ ist. Die Umschlaginnenseite ziert mit dem Sean-Connery-Druiden Nullnullsix ein Motiv aus “Die Odyssee“ und das Bonusmaterial besteht lediglich aus einer Weltkarte mit klitzekleinen Abbildungen der internationalen fast immer gleich aussehenden Covern von “Der große Graben“.

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Asterix auf Korsika – Ultimative Edition

Im 20. Asterix-Album ist einiges anders als sonst. Auf der ersten Seite ist nicht die Landkarte mit der Lupe, dem kleinen gallischen Dörfchen und den römischen Garnisonen abgebildet, sondern eine Karte von Korsika auf der es noch mehr wimmelt von befestigten Römerlagern. Erstmals gibt es auch ein Vorwort. Goscinny und Uderzo bemühen sich hier aufzuzeigen, was für ein tolles Fleckchen Erde die “Insel der Schönheit“ Korsika doch ist. Der Text endet zwar mit einem kleinen Gag, doch es drängt sich auch ein wenig die Vermutung auf, dass hier versucht wurde, die dann folgende satirische Darstellung einer auch für ihre Gewalttätigkeiten bekannten Landsgruppe etwas zu relativieren.

Asterix auf Korsika

Auch inhaltlich wird in der dann folgenden Geschichte Neuland betreten. Gleich zu Beginn gibt es zum Jahrestag der Schlacht von Gergovia ein Festmahl zu dem auch beliebte Figuren aus den vorherigen Alben “Asterix und der Avernerschild“, “Tour de France“, “Asterix als Gladiator“, “Asterix bei den Briten“, “Asterix in Spanien“ und “Asterix bei den Schweizern“ eingeladen wurden. Da man seinen Gästen auch etwas bieten möchte, soll es auch eine Keilerei mit den Römern geben, doch die wissen schon von dieser Tradition und sind zum Manöver ausgerückt. Einzig die armen Soldaten im Lager Babaorum mussten bleiben um einen Gefangenen zu bewachen. Dabei handelt es sich um den Korsen Osolemirnix, den Asterix und Obelix nach der großen Keilerei und dem Festmahl zurück auf seine Insel bringen.

Asterix auf Korsika - Ultimative Edition

Dort müssen sich unsere Gallier nicht nur mit den Römern sondern auch mit allerlei korsischen Spezialitäten auseinander setzen. Dazu gehören ein – nunja – aromatischer aber auch sehr explosiver Käse, ungezähmte Hausschweine, die wie gezähmte Wildschweine wirken, Greise, die den ganzen Tag draußen herumsitzen und alles kommentieren sowie klitzekleine Schwerter die immer dann gezückt werden, wenn jemand beleidigt ist, also recht häufig. Dieses Darstellung und Veralberung von Klischees im Rahmen einer wirklich spannenden Geschichte macht “Asterix auf Korsika“ zu einem weiteren Höhepunkt der Reihe und es ist sehr zu begrüßen, dass auch dieses Werk endlich als großformatige optimierte Ultimative Edition vorliegt.

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Asterix: Der Seher – Ultimative Edition

Der Seher“ erschien erstmals 1972 in der Zeitschrift Pilote als Fortsetzungsserie und erzählt eine der originellsten Asterix-Geschichten. Dies überrascht, da die Gallier hier keine ihrer großen Reisen antreten, sondern die Geschichte ein reines Heimspiel ist. Abgesehen von einer kleinen Insel in Ortsnähe und dem ebenfalls gleich um die Ecke gelegenen Römerlager Kleinbonum ist das kleine wohlvertraute Dörfchen der zentrale Handlungsschauplatz.

Asterix Der Sehen

In dieser Geschichte erweisen sich dessen Bewohnern nicht nur als anfällig für spontanes Gezänk (auch “Streit um Asterix“) sondern auch als äußerst abergläubig. Dies nutzt “Der Seher“ aus, dessen bedrohlicher Schatten schon auf dem Cover des Album zu sehen ist. Das Äußere dieses Scharlatans lässt an Dracula-Darsteller Christopher Lee denken. Die Tatsache, dass es Menschen gab (und wohl auch noch gibt), die behaupten aus den Innereien von Opfertiere herauslesen zu können wie die Zukunft aussieht, brachte Goscinny auf allerlei lustige Einfälle. Sein “Seher“ Lügfix kann nicht nur aus Wildschweinen, Enten oder Hühnern lesen, sondern auch aus Kuchen und frisch gezapfter Cervisia. Wie es Asterix schließlich gelingt Lügfix mit den eigenen Waffen zu schlagen ist einer der Glanzlichter der ganzen Serie.

Asterix: Der Seher - Ultimative Edition

Das schöne fast wie von Hand gefertigte Lettering und die hervorragende Neukolorierung, die Albert Uderzos ausgereifte Zeichnungen optimal zur Geltung bringt, sind mittlerweile auch Standart in der deutlich preiswerteren Asterix-Kioskausgabe. Doch durch das größere Format der Ultimativen Edition macht die Lektüre dieses Comicklassikers noch mehr Spaß. Diese schöne Gesamtausgabe ziert ein durchgehendes Rückenmotiv mit dem gallischen Dörfchen. Es fehlen nur noch fünf Ultimative Ausgaben und es ist vollendet!

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Die Lorbeeren des Cäsar – Ultimative Edition

Der Auftakt zu diesem Asterix-Album zeigt Goscinny und Uderzo auf der Höhe ihrer Comic-Erzählkunst. Die Geschichte beginnt in Rom, der “erstaunlichsten Stadt des Universums“. Dort ist Asterix ziemlich sauer auf Obelix, weil dieser mitverantwortlich dafür ist, dass sie in der Metropole eine nahezu unlösbare Aufgabe zu erfüllen haben. Vor Wut tritt Asterix gegen einen Stein und dieser fliegt weg. Im gelben rechteckigen Kästchen oben im Panel kündigt der Erzähler zum besseren Verständnis der Geschichte eine Rückblende an und das Steinchen kehrt zurück an den Fuß von Asterix.

Asterix Die Lorbeeren des Cäsar

Die Geschichte begann eigentlich in Lutetia, dem heutigen Paris, auch dieser Ort ist natürlich die “erstaunlichste Stadt des Universums“. Dort begleiten Asterix und Obelix ihren Häuptling Majestix und dessen Gattin Gutemiene bei einem Besuch seines ebenso wohlhabenden wie herzlich verhassten Schwagers Homöopatix. Ein alkohollastiges Abendessen beseitigt alle Höflichkeiten zwischen Stadt- und Landbevölkerung und eskaliert in einer blödsinnigen Wette. Angespornt durch den ebenfalls stark betrunkenen Obelix, verspricht Majestix seinem Schwager ein Ragout gewürzt mit Lorbeerblättern vom Lorbeerkranz Julius Cäsars zu servieren…

Diese Wette führt Asterix und Obelix in ein wahrhaft erstaunliches Rom voller Spießbürger, Sklaven und Gladiatoren. Dort hat Asterix einen seiner wenigen weniger genialen Pläne: Er versucht sich und Obelix als Sklaven in den Palast von Cäsar verkaufen zu lassen. Dies schlägt grandios fehl und führt zu zahllosen sehr komischen Verwicklungen.

Die Lorbeeren des Cäsar - Ultimative Edition

Die Lorbeeren des Cäsar“ erschien erstmals 1972 in Frankreich und gilt dank seiner vielfältigen Anspielungen auf gegenwärtige Zustände als das “erwachsende“ Album der Reihe, worüber trefflich diskutiert werden kann. Auf alle Fälle gelingt es Goscinny und Uderzo einmal mehr scheinbar mühelos Gegenwart und Antike zu einem köstlichen Gesamtkunstwerk zu vermischen. Dies kommt in der verbesserten Neuedition der Asterix-Alben in voller Pracht zu Geltung!

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Asterix bei den Schweizern – Ultimative Edition

Das Titelbild gibt bereits die Richtung an und zeigt, dass René Goscinny und Albert Uderzo beim Stichwort “Schweiz“ an geheime gut gefüllte Bankschließfächer, gelöcherten Käse und Edelweiß gedacht haben. Weitere helvetische Klischees die Anno 1970 im 16. Asterix-Album zum Bestandteil der Geschichte wurden, sind der angebliche Reinlichkeitsfimmel, die Erfindung der Kuckucksuhr, das Alphorn, das Käsefondue, Wilhelm Tell sowie die durchaus wehrhafte Neutralität der Bergbewohner.

Asterix bei den Schweizern

Inspiriert wurde Goscinny auch von Fellinis “Satyrikon“, der 1968 in die Kinos kam. Er erwähnte daher eine Figur namens “Fellinus“ und verarbeitete das Vergnügen, das manche wohlhabende Bürger des alten Roms an perversen Orgien hatten, zu jugendfreien aber trotzdem schreiend komischen Gags. So mancher Leser bekommt nach der Lektüre des Comics Appetit auf “gefüllte Giraffenhälsen“ oder gar auf “in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen“.

Einmal mehr zeigt sich, dass Goscinny nicht nur lustige sondern auch spannende Geschichten erzählen konnte. Recht unorthodox ist, dass Asterix und Obelix diesmal zu ihrer Mission aufbrechen um einem Römer zu helfen. Dass geht sogar so weit, dass der Cäsars Betriebsprüfer Claudius Incorruptus am Ende des Albums gar gemeinsam mit den Bewohnern des kleinen gallischen Dorfes am traditionellen Festmahl teilnimmt.

Asterix bei den Schweizern - Ultimative Edition

Zwar ist das Cover auf dem zweimal der Asterix-Schriftzug platziert wurde alles andere als ultimativ, doch das optimierte Lettering mit Uderzos Schriftfont und die sehr viel schönere Farbgebung – an beiden können sich mittlerweile auch die Leser der neu aufgelegten Asterix-Normalausgabe erfreuen – sowie das Großformat bieten eine Deluxe-Wiederbegegnung mit einem Klassiker der Comicgeschichte.

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Streit um Asterix – Ultimative Edition

Das 1970 in Frankreich erstmals im Magazin Pilote (und bei uns im selben Jahr in MV Comix) veröffentlichte Album “Streit um Asterix“ erzählt zweifelsohne eine der erinnerungswürdigsten und wohl auch menschlichsten Geschichten der ganzen Reihe. René Goscinny und Albert Uderzo zeigen sich hier auf der Höhe ihrer Erzähl- und Zeichenkunst.

Streit um Asterix

Die Bewohner des kleinen gallischen Dorfes werden diesmal mit einer besonders perfiden Form der Kriegsführung konfrontiert gegen die auch kein Zaubertrank hilft. Da Cäsars Legionen mit militärischen Mitteln versagten, setzt der römische Feldherr den kleinwüchsigen aber äußerst gefährlichen Zwietrachtsäer Tullius Destructivus ein. Dieser bringt durch intrigante Aktionen und Psycho-Tricks die ohnehin schon sehr streitbare gallische Dorfgemeinschaft zur Weißglut. Nachdem Destructivus Asterix als “wichtigsten Mann des Dorfes“ eine wertvolle Vase überreicht, hat Gutemine, die Frau des Dorfchefs Majestix, eine erschreckende Erkenntnis: “Wenn ein paar Dummköpfe eines Tages die Geschichte unseres Dorfes erzählen, nennen sie sie bestimmt nicht ’Die Abenteuer von Majestix dem Gallier’.“.

Streit um Asterix - Ultimative Edition

Großartig ist wie in diesem Comic dargestellt, wie sich Streit aufbaut. Bei leichtem Ärger werden die Sprechblasen zunächst schwachgrün und wenn die Wut dann zunimmt giftgrün. Es ist schön, dass dieses Asterix-Highlight in der Ultimativen Edition jetzt brillant bearbeitet in all seiner visuellen und inhaltlichen Pracht genossen werden kann.

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Asterix in Spanien – Ultimative Edition

Eine der schönsten “Gaststar“-Figuren im Asterix-Universum ist zweifelsohne der kleine Pepe, Sohn des mächtigen spanischen Häuptlings Costa Y Bravo. Dieser hält einfach die Luft an, wenn es nicht nach seinem Willen geht und dem “armen“ Kleinen mit dem hochroten Kopf kann niemand einen Wusch abschlagen. Diese Unart übernehmen schon recht bald Obelix sowie dessen Hund Idefix.

Asterix in Spanien

Pepe gerät in die Hände der Römer, die ihn als Druckmittel einsetzen wollen, damit dessen Vater den Widerstand gegen Cäsar aufgibt, denn auch in Spanien gibt es ein kleines Dorf, das noch nicht erobert wurde. Doch die Entführung schlägt fehl und Pepe landet bei Asterix und Obelix, die ihn – allen Versuchen der Römer sie aufzuhalten zum Trotz – zurück in seine spanische Heimat bringen wollen.

Asterix in Spanien - Ultimative Edition

Das 1969 erstmal veröffentlichte Abenteuer “Asterix in Spanien“ ist ein Höhepunkt der Serie und macht sich im Rahmen einer spannenden Geschichte ungeniert über nationale Eigenarten lustig. Während die Spanier stolze Machos sind, die nächtelang tanzen, sorgen Germanen und Belgier mit ihren mobilen Wohnheimen für Staus auf den Römerstraßen. Die Gallier hingegen streiten sich gerne grundlos. In diesem Zusammenhang führten Goscinny und Uderzo in “Asterix in Spanien“ erstmals eine beliebte streitsüchtige Nebenfigur ein. Der Fischhändler Verleihnix, der seine Ware stets “frisch aus Lutetia“ kommen lässt (aber dennoch über ein Fischerboot verfügt), gehörte fortan zum festen Ensemble der Serie.

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Asterix und der Kupferkessel – Ultimative Edition

Das 13. Asterix-Album ist die wohl schwächste Zusammenarbeit von René Goscinny und Albert Uderzo innerhalb ihrer Erfolgsserie. Als ich die Geschichte um den Kupferkessel als Jugendlicher las, kam ich mir etwas betrogen vor. Im Gegensatz zu den anderen Asterix-Comics wird hier kein richtiges Abenteuer mit vielen lustigen Momenten und einer großen Reise erzählt, sondern eine reine relativ unspannende Komödie, die lediglich in der direkten Nachbarschaft des kleinen uns gut bekannten Dorfes stattfindet.

Asterix und der Kupferkessel

Doch natürlich ist selbst eine schwache Asterix-Geschichte von Goscinny immer noch großartig. Manche der locker miteinander verknüpften Sketche in diesem Album gehören sogar zu den besten Momenten der ganzen Serie. Wenn Asterix und Obelix am Ende der Geschichte etwa auf einen Steuereintreiber von Julius Cäsar treffen und dieser Bürokrat sich nicht mit runden sondern durch eckige “Formular-Sprechblasen“ artikuliert, so ist das ein ebenso großartiges wie komisches Spiel mit den Möglichkeiten des Mediums Comic.

Asterix und der Kupferkessel - Ultimative Edition

Feinheiten wie diese auch in der Originalfassung mit Druckschrift gefüllten Sprechblasen kommen natürlich besser zum Ausdruck, wenn sie einen Kontrast zu den ansonsten handgeletterten Texten bilden. Schon wegen des Handletterings lohnt sich die Anschaffung der großformatigen Ulimativen Asterix Edition, bei der durch die neue Kolorierung die Zeichenkunst von Uderzo sehr viel besser zur Wirkung kommt.

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