Archiv der Kategorie: DVD

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Kampf der Titanen

1981, fast zwanzig Jahre nach Jason und die Argonauten, kehrte der Trickexperte Ray Harryhausen zur griechischen Mythologie zurück. In seinem letzten Film gab es erstmals eine richtige Starbesetzung u. a. mit Lawrence Olivier, der obwohl gesundheitlich angeschlagen die Idealverkörperung von Zeus war. Das Zusammenspiel zwischen den göttlichen Intrigen auf dem Olymp und der Liebesgeschichte der menschlichen Helden Perseus und Andromeda funktionierte bestens.

Kampf der Titanen
Die mechanische Eule Bubo war ein etwas alberner Fremdkörper und manche der nicht per Stop Motion realisierten Tricks können nicht voll überzeugen.

Kampf der Titanen

Doch der ebenso spannende wie atmosphärisch dichte Kampf zwischen dem Halbgott Perseus und der schlangenhäuptigen Medusa sowie das scheinbar wirklich fliegende Pferd Pegasus (hier half Jim Danforth bei den Tricks) gehören zu den besten Filmszenen Harryhausens. Somit ist Kampf der Titanen der durchaus krönende Abschluss seiner beeindruckenden Karriere und der Film war immerhin so erfolgreich, dass 2010 ein aufwändig produziertes Remake in die Kinos kam.

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Extras: „Eine Unterhaltung mit Ray Harryhausen“, eine 12-minütige recht interessante Ergänzung zum Film, die US-DVD enthält zusätzlich noch den Trailer und einige kurze Statements von Harryhausen zu den einzelnen Figuren.

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Gwangis Rache

Ursprünglich war der Film ein Projekt des King Kong-Schöpfers und wurde ohne dessen Mitwirkung bereits schon einmal in den 50er Jahren unter dem Titel Der Fluch von Monte Bravo realisiert (mit entsprechend enttäuschenden Tricks). Ende der sechziger entschloss sich Ray Harryhausen schließlich, sich der Sache selbst noch einmal ernsthaft anzunehmen. Herausgekommen ist eine interessante, einzigartige Mischung aus Western und Dino-Horror, ein Film, der optisch irgendwo zwischen akribischem Realismus und zeitgemäßer, surrealistischer Popart-Farbgebung angesiedelt ist.

Gwangis Rache

Zur Story: In einem versteckten Tal irgendwo in Mexico wird ein Eohippus also ein Urpferd entdeckt. Es soll die Attraktion in einem Zirkus werden. Doch wo ein exotisches Tier, da ist sicher noch mehr. Daher begibt sich bald eine Expedition in das abgeschlossene Tal, wo nicht nur weitere Urpferde, sondern gleich ein ganzer Zoo von Sauriern auf ihre verblüfften Entdecker wartet. Gwangi, ein Allosaurier wird schließlich in einem langen ausgedehnten Lassokampf von den Entdeckern überwältigt, in einen Käfig gesteckt und in die Stadt gebracht. Dort soll er als Zirkusattraktion das Eohippus noch übertreffen. Doch während der Vorstellung gelingt es Gwangi, aus dem Zirkus auszubrechen. Es folgt ein Amoklauf durch die Stadt, der schließlich in einer Kirche endet. Gwangi wird dort von den Bürgern eingeschlossen, die Kirche brennt bis auf ihre Grundmauern ab und der Saurier stirbt einen furchtbaren Tod.

Gwangis Rache

Besonders die Lasso-Szene zählt zum komplexesten und eindrucksvollsten, was je im Bereich Stop Motion gemacht wurde. Nicht umsonst war dieser Film erste Wahl, als die Digitalkünstler von ILM Anfang der Neunziger Jahre begannen, für den Film Jurassic Park zu recherchieren.

Gwangis Rache
Fazit: Hat man alles schon einmal ähnlich gehabt, nämlich 1933 im Original King Kong allerdings mit einem Affen. Aber das Crossover zweier Genres und die liebevolle Detailgetreue der animierten Tiere machen diesen Film wohl zum besten Harryhausen- Film, den Willis O´Brien nie drehen durfte. Einzig überflüssig sind bei dieser DVD sind das trashige Cover und der deutsche Verleihtitel Die Rache der Dinosaurier.

Matthias Schäfer

Gwangis Rache

Extras: Dokumentation „Return to the Valley“ (8:04 min), Trailer (2:37 min), Trailer zu „Panik in New York“, „The Black Scorpion“ und „Kampf der Titanen“

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Eine Million Jahre vor unserer Zeit

Vor einer Million Jahre: Die Menschen leben in Form von primitiven Stämmen in einer rauen Welt mit feuerspeienden Vulkanen und allen Formen urzeitlicher Tiere. Tumak, der Probleme hat, sich gegen seinen Bruder durchzusetzen, wird während eines Streites fast umgebracht und überlebt nur durch ein Wunder. Von nun ist er heimatlos und streift durch eine prähistorische Welt, in der er sich gegen allerlei Monster zur Wehr setzen muss. Als er schließlich völlig entkräftet einem freundlicher gesinnten Stamm in die Hände fällt, beginnt für ihn ein neues Leben.

Eine Million Jahre vor unserer Zeit
Die Fülle der Saurier in diesem Film lässt wirklich jede Wundertüte vor Neid erblassen: Der kurzen Begegnung mit einem Brontosaurier folgt ein ausgedehnter Kampf mit einer Riesenschildkröte (Archelon). In einem kleinen Dorf sorgt ein Allosaurus für Wirbel. Ein Ceratosaurus und ein Triceratops nehmen sich gegenseitig auf die Hörner. Ein geflügelter Pterodaktylus pickt eine Stammesschönheit als Appetithappen für seine kleinen aus einem See, und, und, und…

Eine Million Jahre vor unserer Zeit
In die Stop-Motion-Geschichte eingegangen (wie einst der legendäre Showdown King Kongs auf dem Empire State Building dürfte auch die Pfahlsequenz in der ein Allosaurus von John Richardson auf einem Holzpflock aufgespießt wird (Stop-Motion-Kollege David Allen parodierte diese Sequenz in der Ringo-Starr-Steinzeit-Filmklamotte Caveman von 1982).

Eine Million Jahre vor unserer Zeit

Für Raquel Welch, die eine der Hauptrollen in dem Film spielt war der Film ein wichtiger Schritt in ihrer Karriere, wurde sie nach eher belanglosen Rollen wie in König der heißen Rhythmen an der Seite von Elvis Presley mit diesem Film zum Weltstar und Sexsymbol der sechziger und siebziger Jahre. Bemerkenswert ist auch ihr Auftritt im hautengen Tauchanzug in Die phantastische Reise.

Eine Million Jahre vor unserer Zeit

Eine Million Jahre vor unserer Zeit ist der erste große Dinosaurierfilm von Ray Harryhausen. Er enthält sehr viele Urtiere, dafür aber Grunzlaute statt Dialoge und ist wahrscheinlich DER Steinzeitfilm schlechthin. Es handelt sich hierbei um ein Remake von Tumak, der Herr des Urwalds aus dem Jahre 1940. Die Neuverfilmung entstand für die britischen Hammer-Studios, die anschließend noch Als Dinosaurier die Erde beherrschten folgen ließen. Hier sprang Jim Danforth ein und seine Animationen erreichten das Niveau und den Realismus von Harryhausens Arbeiten.

Matthias Schäfer

Eine Million Jahre vor unserer Zeit
Extras: Die schon lange vergriffene DVD enthält als Bonusmaterial nur einen englischsprachigen Trailer (2:59 min) und 5 Minuten mit “Restauration Comparison“-Filmausschnitten, die belegen sollen wie sorgfältig der Film 1996 für die Laser Disc restauriert wurde. Ganz nebenbei ist hier zu entdecken, wie stark für die 16:9-Fassung das Vollbildformat beschnitten wurde.

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Jason und die Argonauten

Um seine Herrschaft über Iolkos zu sichern, macht sich Jason auf die Suche nach dem goldenen Vlies. Sein Onkel Pelias versucht einen erfolgreichen Ausgang der Reise zu verhindern. Es folgen mehrere Prüfungen, die Jason und seine Leute bestehen müssen. Darunter: Der Kampf gegen den Bronzegott Talos (einer Mischung aus dem überlieferten Talos und dem Koloss von Rhodos); das Einfangen von ein paar Harpyien, die seit Jahren einen blinden Mann quälen; das Töten der siebenköpfigen Hydra, die das Vlies bewacht und schließlich der berühmte Schlusskampf gegen die sieben Skelette.

Jason und die Argonauten

Mit Jason und die Argonauten betrat Ray Harryhausen 1963 zum ersten Mal das Gebiet der griechischen Mythologie, welche fortan zu einem seiner Lieblingsthemen werden sollte (sein letzter Film Kampf der Titanen nahm sich 1981 noch einmal in großem Ausmaß ihrer an). Jason und die Argonauten hat die Filmlandschaft wie kein anderes Werk Harryhausens nachhaltig beeinflusst. Prominente Regisseure wie Steven Spielberg, James Cameron und John Landis zählen den Klassiker zu ihren Favoriten. Der Film hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass sie ihren Beruf ergriffen haben.

Jason und die Argonauten

Für Spezialeffekt-Experten ist der Film so etwas wie der heilige Gral: Allein die Sequenz in der Jason und seine Männer gegen sieben lebendige Skelette fechten, zählt zu den absoluten Highlights der Branche und ist wohl (neben der Lasso-Sequenz in Gwangis Rache) Harryhausens beste und komplexeste Arbeit. Allein die Animation daran dauerte vier Monate(!). Wenn alle Skelette im Bild waren, konnte Harryhausen oft nur 12 oder 13 Bilder am Tag knipsen (zur Erinnerung: 24 Bilder ergeben beim Film eine Sekunde Abspielzeit).

Jason und die Argonauten

Ruft man sich ins Gedächtnis, dass Harryhausen ohne jegliche Assistenten zu arbeiten pflegte, ist diese Leistung kaum vorstellbar.
Der Film bedient sich der Elemente der griechischen Mythologie dramaturgisch effektiv und schreckt auch nicht davor, sie zu verfälschen, weshalb er sich eher weniger zu Recherchezwecken in griechischer Sagengeschichte eignet. Ansonsten ist Jason und die Argonauten erstklassig erzähltes Eventkino der alten Schule und sicherlich für viele DER Harryhausen- Klassiker schlechthin.

Matthias Schäfer

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Extras: Die schon lange vergriffene DVD enthält als Bonusmaterial: „The Harryhausen Chronicles“, eine 58-minütige Dokumentation von Richard Schickel, außerdem ein interessantes Interview mit Ray Harryhausen, geführt durch John Landis, der sich hier als huldvoller Fan des Meisters gibt (11:53 min), US-Trailer (1:25 min) und Filmografien

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Sindbads siebente Reise

Während heute Spezialeffekte im Kino und TV kaum noch wahrzunehmen sind, üben die handgemachten (und Einzelbild für Einzelbild fast immer persönlich ausgeführten) Trickeffekte von Ray Harryhausen eine Faszination aus, die locker bei dem Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Sindbads 7. Reise

Nachdem er New York, San Francisco, Washington und Rom verwüstet hatte, versuchte Ray Harryhausen etwas Neues.  1958 entstand sein erster Farbfilm. Sindbads siebente Reise ist mit seinem märchenhaften Charme, den sympathischen Darstellern und der sehr gradlinigen Geschichte wahrscheinlich der insgesamt gelungenste Film von Harryhausen. Sindbads siebente Reise fängt als erste Hollywood-Produktion die Märchenwelt aus Tausendundeiner Nacht wirklich ein.

Sindbads siebente Reise

Der Film zeigt neben beeindruckenden Monstren, wie etwa einen Drachen, einen doppelköpfigen Adler oder einen gehörnten Zyklopen als Höhepunkt einen äußerst spannenden Fechtkampf zwischen einem Skelett und Sindbad. Harryhausen orientierte sich bei der Animation an den Bewegungen eines italienischen Fechtmeisters.

Sindbads 7. Reise

Der Film war so erfolgreich, dass ein konkurrierender Produzent mit nahezu der gleichen Besetzung, demselben Regisseur und dem Stop-Motion-Trickexperten Jim Danforth den ähnlich gelagerten Fantasy-Film Der Herrscher von Cornwall drehte. Ray Harryhausen griff das Thema in den 70er Jahren mit Sindbads gefährliche Abenteuer und Sindbad und das Auge des Tigers wieder auf.

Sindbads 7. Reise
Sindbads siebente Reise ist zum 50. Geburtstag des Filmes nochmals als DVD und Blu-ray in verbesserter Bild- und Tonqualität sowie mit neuen Extras erschienen. Im Audiokommentar und durch eine interessante Dokumentation wird auch der ansonsten sehr häufig für Alfred Hitchcock tätige Komponist Bernard Herrmann ausgiebig gewürdigt. Dessen beeindruckender Soundtrack – Herrmann sollte auch noch die Harryhausen Filme Jason und die Argonauten, Herr der drei Welten und Die geheimnisvolle Insel vertonen – steigerte noch die Wirkung der Trickeffekte und kommt auf der neuen Dolby 5.1-Tonspur besonders gut zur Geltung.

Sindbads siebente ReiseExtras: Audiokommentar mit Ray Harryhausen, Visuelle Effekte Experten Phil Tippett und Randall William Cook, Autor Steven Smith und Arnold Kunert, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Erinnerungen von Ray Harryhausen an „Sindbads 7. Reise“ (23:33 min), Trickexperten und Filmemacher würdigen Ray Harryhausen (25:33 min), Die Musik von Bernard Hermann (26:52 min), Fotogalerie (9:35 min), Werbesong: „Sinbad May Have Been Bad, But He’s Been Good To Me“ (3:08 min), Ein Blick hinter die Kulissen (11:47 min), Interview mit Ray Harryhausen und John Landis zu „Jason und die Argonauten“ (11:53 min), “This is Dynamation“ (3:26 min), US-Kinotrailer zu „Die Bestie aus dem Weltraum“ und “It Came Form Beneath The Sea“

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Die Bestie aus dem Weltraum

Während heute Spezialeffekte im Kino und TV kaum noch wahrzunehmen sind, üben die handgemachten (und Einzelbild für Einzelbild fast immer persönlich ausgeführten) Trickeffekte von Ray Harryhausen eine Faszination aus, die locker bei dem Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Die Bestie aus dem Weltraum

In seinem letzten Schwarzweißfilm animierte Harryhausen eine seiner bekanntesten Figuren, den Ymir. Dieser stammt vom Planeten Venus und wird von einer US-Raumexpedition mitgebracht, die im Mittelmeer notlanden muss.

Die Bestie aus dem Weltraum

Der Ymir befindet sich zunächst in einem Container den italienische Fischer bergen. Das Tier (eine Art Tyrannosaurus mit menschlichen Zügen) wächst jedoch in kürzester Zeit zu gewaltiger Größe heran, wird von den Militärs verfolgt und stirbt einen tragischen Tod auf den Mauern des Kolosseums in Rom.

Die Bestie aus dem Weltraum
Die Bestie aus dem Weltraum (20 Million Miles To Earth) ist einer der homogensten Harryhausen-Filme. Die Tricks und die Story bilden eine organische Einheit und im tragischen Finale erreicht der Film fast “King Kongsche“ Dimensionen.

Die Bestie aus dem Weltraum
Extras: „The Harryhausen Chronicles“, eine 58-minütige Dokumentation von Richard Schickel mit zahlreichen bisher unbekannten Ausschnitten aus den Frühwerken des Trickexperten.. Sprecher der Kommentare: Leonard Nimoy, „This is Dynamation“ (3:27 min), US-Trailer (1:58 min)

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Fliegende Untertassen greifen an

Während heute Spezialeffekte im Kino und TV kaum noch wahrzunehmen sind, üben die handgemachten (und Einzelbild für Einzelbild fast immer persönlich ausgeführten) Trickeffekte von Ray Harryhausen eine Faszination aus, die locker bei dem Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Fliegende Untertassen greifen an

Ein 1956 entstandenere Film war eine für Ray Harryhausen eine sehr untypische Produktion, denn in Earth vs. The Flying Saucers war die Animation der eher schlicht gestalteten Invasoren aus dem Weltraum noch das kleinste Problem.

Fliegende Untertassen greifen an

Sehr viel schwieriger waren die ständig rotierenden Fliegenden Untertassen und ihre Luftkämpfe mit Militärflugzeugen zu tricksen. Am kompliziertesten waren jedoch jene Effekte, die den Film zu einem kleinen Klassiker machten. Für die Illusion der Zerstörung von bekannten Gebäuden in Washington musste Harryhausen teilweise die Bewegung einzelner Ziegelsteine animieren.

Fliegende Untertassen greifen an

Doch gerade die Aufnahmen von zerstörten Regierungsgebäuden machten den ansonsten recht trashigen Film zum Kultklassiker. 40 Jahre später griffen Roland Emmerich in Independence Day (das Weiße Haus fliegt in die Luft) und Tim Burton in Mars Attacks! (der umkippende Monolith, der Pfadfinger erschlägt) das Thema wieder auf.

Fliegende Untertassen greifen an

Extras: „The Harryhausen Chronicles“, eine 58-minütige Dokumentation von Richard Schickel über mit zahlreichen bisher unbekannten Ausschnitten aus seinen Frühwerken. Sprecher der Kommentare: Leonard Nimoy, Interview mit Ray Harryhausen und Joe Dante zu „Fliegende Untertassen greifen an“ (8:36 min), „This is Dynamation“ (3:27 min), US-Trailer (2:12 min) sowie eine Galerie mit 15 Fotos und Plakaten.

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It Came Form Beneath The Sea

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It Came Form Beneath The Sea

Der große Erfolg von Panik in New York qualifizierte Ray Harryhausen auch gleich für seinen nächsten Job. Der Produzent Charles H. Schneer wollte einen ähnlichen Film drehen. Statt New York sollte jetzt San Francisco Angriffsziel sein und anstatt eines Dinosauriers sollte ein riesiger Krake die Golden Gate Bridge angreifen. Um mit dem äußerst geringen Budget klar zu kommen hatte der Octopus bei Harryhausen nur fünf statt der üblichen acht Tentakel.

It Came Form Beneath The Sea
Da It Came Form Beneath The Sea zu einem moderaten Erfolg wurde, kam es zu weiteren deutlich befriedigenderen Zusammenarbeiten zwischen Schneer und Harryhausen. Doch zuvor setzt Harryhause noch gemeinsam mit Willis O´Brien eine spektakuläre Dinosaurier-Sequenz für Irvin Allens The Animal World (Die Tierwelt ruft) in Szene.

It Came Form Beneath The Sea

It Came Form Beneath The Sea lief leider niemals in deutschen Kinos und wurde gelegentlich auf Festivals gezeigt. Daher bleibt leider nur der Griff zur englischen oder zur us-amerikanischen (mittlerweile auch kolorierten) Export-DVD oder Blu-ray.

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Panik in New York

Während heute Spezialeffekte im Kino und TV kaum noch wahrzunehmen sind, üben die handgemachten (und Einzelbild für Einzelbild fast immer persönlich ausgeführten) Trickeffekte von Ray Harryhausen eine Faszination aus, die locker bei dem Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Panik in New York

Harryhausens nach Panik um King Kong zweiter Film entstand 1953 und war  wahrscheinlich auch sein wichtigster. Panik in New York (The Beast From 20.000 Fathoms) basiert auf einer Erzählung seines Kumpels Ray Bradbury. Dieser erfuhr davon allerdings erst später durch Zufall, als er als Berater das Drehbuch des Films durchlas und feststellte, dass hier einige seiner Ideen aus einer Kurzgeschichte, die zuvor in der Saturday Evening Post erschien, geklaut wurden. Harryhausen erfand für den Film einen so genannten Rhedosaurier, der nach einem Atombombenversuch in der Antarktis aufgetaut wird und anschließend New York verwüstet.

Panik in New York

Anstatt kostspieliger Modellbauten wurden einfach Realaufnahmen von New York mit dem animierten Saurier gekoppelt. Daher – und sicher auch weil anstatt eines US-Stars der deutlich günstigere Schweizer Paul Hubschmidt (Die Züricher Verlobung) unter dem Pseudonym Paul Christian die Hauptrolle spielte – konnte der Film für 250.000 Dollar gedreht werden und spielte über fünf Millionen Dollar ein. Kurze Zeit später drehten die Japaner ihre eigene Version des Films unter dem Titel Godzilla. In Deutschland erschien Panik in New York in guter Bildqualität und mit einigen interessanten Extras bei Warner auf DVD, allerdings unter dem irreführenden Titel Dinosaurier in New York.

Panik in New YorkExtras: Making Of (6:08 min), ein öffentlicher Auftritt von Ray Harryhausen und Ray Bradbury (16:51 min), US-Trailer zu „Panik in New York“, „Gwangis Rache“, „Kampf der Titanen“ und dem Willis O`Brien Film „The Black Scorpion“.

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Mighty Joe Young

Während heute Spezialeffekte im Kino und TV kaum noch wahrzunehmen sind, üben die handgemachten (und Einzelbild für Einzelbild fast immer persönlich ausgeführten) Trickeffekte von Ray Harryhausen eine Faszination aus, die locker bei dem Besuch einer brillanten Ballettaufführung oder eines spannenden Fußballspiels mithalten kann.

Mighty Joe Young

Gemeinsam mit Willis O`Brien war Harryhausen 1949 für die Trickeffekte bei der Merian C. Cooper-Produktion Mighty Joe Young (Panik um King Kong) verantwortlich. Harryhausen fertigte über 80 Prozent der äußerst sehenswerten oscar-prämierten Spezialeffekte an.

Mighty Joe Young

Der Film selbst kann trotz seiner sorgfältigen Machart in keinster Weise bei King Kong mithalten und erzählt die eher rührselige Geschichte über die Freundschaft eines jungen Mädchen zu einem Riesengorilla (1998 entstand eine Neuverfilmung mit Charlize Theron, in der Ray Harryhausen einen kleinen Gastauftritt hatte).

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