Archiv der Kategorie: DVD

Die heißesten DVDs und Blu-rays

Crossfire Trail – Der Ritt nach Hause

Der Western-Film ist noch lange nicht tot, den für das US-Fernsehen werden immer mal wieder angenehm gradlinig in Kino-Qualität in Szene gesetzte Filme gedreht, die sich nicht vor klassischen Western der gehobenen B-Picture-Klasse verstecken müssen. Neben dem 1944 geborenen Sam Elliott, der leider etwas zu spät kam, um noch zu einem der ganz großen Stars des Western-Kinos zu werden, hat es sich auch Tom Selleck in dieser Nische bequem gemacht.

Crossfire Trail

Genau wie etwa der TV-Film “Pfad der Gewalt“ (“The Quick and the Dead“) mit Sam Elliott, basiert auch der 2001 erfolgreich im US-Kabelfernsehen gezeigte “Crossfire Trail – Der Ritt nach Hause“ auf einem Roman des Western-Vielschreibers Louis L’Amour (“Hondo“). Tom Selleck spielt hier einen gewissen Rafe Covington, der seinem besten Kumpel am Sterbebett schwört auf dessen Frau Anne (Virginia Madsen) und seine Ranch aufzupassen. Doch als Rafe in dem Heimatstädtchen seines Freundes ankommt, hat es schon der schmierige Bruce Barkow, den Mark Harmon mit viel Spielfreude als klassischen Westen-Schurken im feinen Anzug verkörpert, auf Haus, Hof und Anne abgesehen…

Bevor es zum halbwegs großen Showdown kommt, lässt der Australier Simon Vincer („Free Willy“), der mit Tom Selleck schon den ulkigen Down-Under-Western “Quigley der Australier“ drehte seinen Hauptdarstellern viel Raum. Vor allem die witzigen Wortgefechte zwischen Virgina Madsen und dem selbstironischen Macho Selleck bereiten viel Vergnügen. Es ist sehr erfreulich, dass Savoy Film diesen ebenso traditionsbewussten wie frisch-fröhlichen 92-minütigen Spät-Western auf einer DVD ohne Bonusmaterial, aber immerhin im anamorphen 16 : 9 Format herausgebracht hat.

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Pfad der Gewalt

1876: Nach einem Cholera-Ausbruch in ihrem Treck zieht die
Siedlerfamilie McKaskel alleine durch die Wildnis Wyomings. Eine Horde Banditen folgt dem Planwagen. Sie wollen die Pferde, vermutetes Gold und die Frau rauben. Ein geheimnisvoller Fremder rettet den Siedlern immer wieder das Leben. Doch auch das Siedlerpaar lernt sich zu wehren. Als sie sich in einer Blockhütte im Tal niederlassen, kommt es zur letzten Konfrontation…

Der Pfad der Gewalt

Der 1944 geborene Sam Elliott kam leider etwas zu spät um noch zu einem der ganz großen Stars des Western-Kinos zu werden. Dabei hat er genau die richtige rauchige Stimme (unbedingt einmal im Original anhören!) und die lässige Ausstrahlung eines Mannes, den nichts mehr erschüttern kann. Mittlerweile ist das Genre leider nur noch eine Randerscheinung, aber wenn es Hollywood doch einmal wieder einen Western produziert, wie 1993 “Tombstone“, wird Elliott gerne verpflichtet. Doch auch außerhalb von Westenfilmen findet er immer wieder teilweise recht ulkige Cowboy-Rollen, wie etwa in “Der Goldene Kompass“, Ghost Rider, “Haben Sie das von den Morgans gehört?“ oder als Marlboro Man in “Thank you for Smoking“.

Pfad der Gewalt“ wurde 1987 fürs Fernsehen produziert und basiert auf einem Roman des Western-Vielschreibers Louis L’Amour (“Hondo“). Elliott spielt hier den Prototyp des einsamen Cowboys. Lange Zeit wird nicht klar ob Con Vallian einem Siedlerehepaar (Tom Conti und “Mrs. Spielberg“ Kate Capshaw) wirklich helfen möchte, oder ob er es genau wie eine Horde Ganoven auf die schöne Ehefrau abgesehen hat. “Pfad der Gewalt“ ist aber ein waschechter Western mit interessanten Charakteren, prächtigen Naturaufnahmen und einer vielschichtig-spannenden Geschichte, die eigentlich ins Kino gehört hätte.

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Wolves – Die Letzten ihrer Art

Filme mit Werwölfen gibt es nicht eben wenige, brauchen wir wirklich noch weitere? Wenn diese ähnlich gut gelungen sind wie “Wolves“, kann die Frage nur bejaht werden.

Wolves

David Hayter schrieb bereits die Drehbücher zu den ersten beiden “X-Men“-Kinofilmen sowie zur Verfilmung des Comic-Klassikers “Watchmen“. Wohl auch deshalb lässt sein Regiedebüt um einen jungen Mann, der plötzlich über tierisch starke Kräfte verfügt, oftmals eher an “Smallville“ oder “Wolverine“ als an “American Werewolf“ denken.

Wolves

Auch die Besetzung erinnert eher an Comic- oder Fantasy-Filme als an Horror-Schocker. Hauptdarsteller Lucas Till war bereits in zwei X-Men-Filmen als Mutant Havok zu sehen. Den Gegenspieler verkörpert im wahrsten Sinne des Wortes der wuchtige Jason Momoa, der bereits die Barbaren Conan und Khal Drogo (“Game of Thrones“) spielte und jetzt DCs Aquaman ist.. In der Rolle des weisen Mentor des zum Werwolf gewordenen jugendlichen Helden ist der Kanadier Stephen McHattie zu sehen, der in “Watchmen“ als Nite Owl I einen etwas ähnlichen Part spielte.

Wolves
Jason Momoa

Wer glaubt “Wolves“ würde im “Twilight“-Terrain wildern, wird beim Betrachten des Filme angenehm enttäuscht. Romantik findet zwar durchaus statt, doch die Vollmond-Liebesnacht die hier zu sehen ist, fällt ungleich heftiger aus als das Schmachten zwischen Bella, Edward und Jacob. Auch ansonsten gibt Hayter bei seiner Inszenierung ordentlich Gas und dank der guten Kameraarbeit, sowie der Soundeffekte, wirkt manche vielleicht gar nicht so neue Idee durchaus frisch. Es könnte (und wird!) sehr viel schlimmeres auf DVD und Blu-ray erscheinen als eine Fortsetzung von “Wolves“.

Wolves

Die Blu-ray von Universum Film enthält neben dem 91-minütigen Film noch ein nicht untertiteltes recht interessantes 31-minütiges Making Of sowie den deutschen Trailer (2:27 min).

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Kikis kleiner Lieferservice

1989 drehte Hayao Miyazaki mit Kikis kleiner Lieferservice einen der ganz großen Werke des Animations-Studio Ghibli. 15 Jahre später inszenierte Takashi Shimizu, der Regisseur von J-Horror-Meilensteinen wie Ju-on: The Grudge (und dem zugehörigen US-Remake) einen Real-Film mit dem selben Titel.

Kikis kleiner Lieferservice

Doch dies ist weniger ein Remake des Zeichentrick-Klassikers, sondern vielmehr eine weitere Verfilmung der 1985 gestarteten vierteiligen Kinderbuch-Reihe von Eiko Kadono. Hierbei handelt es sich um eine japanische Variante zu Bibi Blocksberg oder zu Otfried Preußlers Die Kleine Hexe.

Kikis kleiner Lieferservice

Der Realfilm hat vielleicht nicht ganz den Charme der Studio Ghibli Version, doch er beschäftig sich dafür stärker damit, dass das Leben der kleinen Hexe Kiki durch ihre Zauberkräfte nicht unbedingt einfacher ist. Dadurch, dass sie anders ist, hat sie auch große Probleme damit Freunde zu finden. Durch die sympathischen Darsteller, die guten Trickeffekte und den schönen Soundtrack unterhält auch die Real-Kiki bestens.

Kikis kleiner Lieferservice

Die Blu-ray von EuroVideo enthält den 104-minütigen Film in deutscher und japanischer Sprache, aber ohne deutsche Untertitel. Als Bonusmaterial gibt es nur den deutschsprachigen Trailer (1:08 min).

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Ein Mann und seine Maus – Die Walt Disney Story

2014 stand Walt Disney in Saving Mr. Banks erstmals im Zentrum eines Kinofilms. Im selben Jahr wurde mit As Dreamers Do auch eine Biographie über die Jugendzeit des Zeichentrick-Pioniers produziert.

Ein Mann und seine Maus - Die Walt Disney Story

Geschildert wird Disneys Jugend in Marceline, Missouri. Das Städtchen sollte er später in seinen Werken verewigen, etwa als Schauplatz von Susi und Strolch, sowie vor allem in Disneyland als Main Street USA. Dem Film As Dreamers Do ist die Begeisterung deutlich anzumerken, mit der sich Regisseur Logan Sekulow und seine nicht eben namhaften Darsteller dem Thema angenommen haben. Doch genauso auffällig ist auch, dass so gut wie kein Budget zur Verfügung stand. Es war anscheinend immer wieder ein produktionstechnischer Kraftakt auch nur einen einzigen Oldtimer aufzutreiben oder einen dampfenden Zug per Computer ins Filmbild zu zaubern.

Ein Mann und seine Maus - Die Walt Disney Story

Natürlich zeigt As Dreamers Do nicht, wie Walt Disney Hollywood mit seiner Micky Maus aufmischt, denn dies würde zu Rechtsstreitigkeiten führen. Am Rande des Kitsches erzählt der dialoglastige und immer wieder von einem Märchenonkel aus dem Off kommentierte nicht unsympathische Film Disneys Kindheit und Jugendzeit vor der Erfindung der legendären Maus. Wer dies schon vorher weißt, kann dennoch seinen Spaß an Ein Mann und seine Maus – Die Walt Disney Story haben.

Ein Mann und seine Maus - Die Walt Disney Story

Die Blu-ray von KSM enthält einen Audiokommentar vom sehr gut gelaunten Team, wahlweise deutsche Untertiteln dazu, sowie Behind the Scenes (14:12 min), Outtakes (2:43 min), Bildergalerie (3:48 min) und diverse Trailer.

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Saving Mr. Banks

Es wurde immer wieder überliefert, dass Walt Disney ein mitreißender Erzähler gewesen sein soll und die von ihm persönlich vorgetragenen Geschichten häufig besser waren, als die auf dieser Basis entstandenen Filme. Daher ist es verwunderlich, dass es so lange gedauert hat, bis Walt Disney selbst einmal im Zentrum eines Spielfilms steht.

Saving Mr. Banks

Hauptfigur in Saving Mr. Banks ist jedoch die Autorin P.  L. Travers, deren Mary Poppins-Bücher zur Lieblingslektüre der Töchter von Walt Disney gehörten. Seit 1940 bemühte sich dieser daher die Rechte für eine Verfilmung von Travers zu erhalten. Doch diese wollte auf keinen Fall, dass aus ihrer Mary Poppins eine singende Zeichentrick-Figur wurde. Doch weil sie in finanziellen Schwierigkeiten steckte, gelang es Walt Disney die Autorin aus ihrer Londoner Wohnung in seine Hollywood-Studios zu locken. Die streitbare Dame machte es dem erfolgreichen Film-Mogul nicht eben leicht. Sie war immun gegen dessen Charme und auch durch einen Gala-Besuch in Disneyland nicht korrumpierbar.

Saving Mr. Banks

Saving Mr. Banks erzählt aber auch von der harten Jugend von Travers Familie in Australien, wobei Colin Farrell als Vater und unglücklicher Bankangestellter eine sehr gute Leistung abliefert.

Saving Mr. Banks

Doch sehr viel spannender ist das Duell, das sich Travers und Disney 1961 in Kalifornien lieferten. Der Film orientiert sich dabei so nah wie möglich an den tatsächlichen Ereignissen. Emma Thompson ist köstlich, wenn sie als P.  L. Travers angewidert die ganzen Micky-Maus-Plüschtiere, mit denen sie Walt Disney bei ihrer Ankunft in Los Angeles erfreuen wollte, vom Bett ihres Hotelzimmers wirft.

Saving Mr. Banks

Tom Hanks, der eigentlich gar keine Ähnlichkeit mit Walt Disney hat, geht völlig in der Rolle auf. Gelegentlich, etwa wenn er routiniert mit sonorer Stimme spricht und Jovialität vortäuscht, wirkt er fast wie eine Karikatur des Märchenonkels der Nation. Es war auch Hanks, der durchsetzte, dass Walt Disney in dieser Disney-Produktion – zumindest ganz kurz – wahrheitsgemäß trinkend und rauchend gezeigt wird.

Saving Mr. Banks

Ebenfalls sehr beeindruckend ist die Darstellung des Kreativ-Prozesses in den Disney-Studios. Gezeigt wird wie die unermüdlich schaffensfrohen Komponisten-Brüder Richard M. und Robert B. Sherman sowie der zuvor als Animator tätige Drehbuchautor Don DaGradi es schließlich schafften P.  L. Travers weich zu kochen und durch den neu komponierten Song Let’s Go Fly A Kite sogar zum Tanzen brachten. Saving Mr. Banks könnte die erste verfilmte Entstehungsgeschichte eines Filmklassikers sein, die selbst einmal ein Filmklassiker wird.

Saving Mr. Banks

Die Blu-ray enthält als Bonusmaterial noch drei nicht verwenderte Szenen (insgesamt 7:24 min), den Bericht „Die Walt Disney Studios gestern und heute“ (14:35 min) sowie eine kurze knapp 2-minütige Impression vom letzten Drehtag als das gesamte Team gemeinsam den Song „Let’s Go Fly A Kite“ schmettert.

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Looney Tunes – Platinum Collection Vol. 3

So langsam klappt es auch bei uns mit der Blu-ray-Veröffentlichung von klassischen Looney Tunes Cartoons. Nachdem 2010 die erste Ausgabe der Platinum Collection bei uns nur arg abgespeckt erschien (in den USA gab es sogar zusätzlich noch eine Luxus-Edition mit Bugs-Bunny-Schnapsglas und kleiner Animationsfolie!), liegt Vol. 3 jetzt zeitgleich mit der US-Veröffentlichung auch bei uns in identischer Aufmachung vor und ist zudem noch sehr viel preiswerter .

Looney Tunes

Geboten werden 50 Cartoons wobei die erste Hälfte von Bugs Bunny dominiert wird. Lediglich 18 der Trickfilme verfügen über eine deutsche Tonspur, doch die Stimmen in der Originalfassung von Mel Blanc & Co. sind ohnehin sehr viel komischer als jede Synchronisation. Die Bandbreite der Zusammenstellung reicht von Frank Tashlins schreiend komischen Schwarzweiß-Cartoon „Porky Pig’s Feat“ (1943) über das nicht minder lustige Anti-Nazi-Propaganda-Filmchen „Scrap Happy Daffy“ (1943) bis hin zu Chuck Jones‘ experimenteller Animations-Partitur in „High Note“ (1960).

Looney Tunes
Scrap Happy Daffy

Abgerundet wird die bunte Mischung durch ein mehr als sechsstündiges Bonus-Programm. Höhepunkt ist die Doku „Drawn For Glory: Animation’s Triumph At The Oscars„, die sich nicht nur mit den Warner-Cartoons beschäftigt, sondern auch die Filme aus dem Hause Disney oder Fleischer würdigt.

Looney Tunes
Satan’s Waitin‘

Die Box enthält diese 50 Cartoons: Hiawatha’s Rabbit Hunt, A Corny Concerto, Falling Hare, Little Red Riding Rabbit, Hair-Raising Hare, Acrobatty Bunny, The Big Snooze, A Hare Grows in Manhattan, Easter Yeggs, Slick Hare, Gorilla My Dreams, High Diving Hare, Hillbilly Hare, Bunny Hugged, Operation: Rabbit, Bully for Bugs, Bugs and Thugs, Knighty Knight Bugs, Honey’s Money, The Hep Cat, Pigs in a Polka, Ham in a Role, Dog Gone South, A Bear for Punishment, Steal Wool, Porky Pig’s Feat, Scrap Happy Daffy, Plane Daffy, The Stupid Cupid, Draftee Daffy, Nasty Quacks, The Stupor Salesman, Wholly Smoke, Swooner Crooner, Life with Feathers, Canary Row, Tree for Two, Sandy Claws, Dog Pounded, Satan’s Waitin‘, Birds Anonymous, Mouse and Garden, The Pied Piper of Guadalupe, A Gruesome Twosome, Guided Muscle, Beep Prepared, Walky Talky Hawky, Rhapsody in Rivets, High Note, Nelly’s Folly.

Looney Tunes
The Pied Piper of Guadalupe

Bonusmaterial: Drawn For Glory: Animation’s Triumph At The Oscars (59:32 min), wie alle Dokus auf der ersten Blu-ray ohne deutsche Untertitel, That’s All Folks! Tales From Termite Terrace (32:32 min), Das goldene Zeitalter der Loony Tunes (50:44 min), Storyboards zu Hair-Raising Hare (7:49 min), Bugs Bunny: Aint he a Stinker? (16:4 min), The Art of the Gag (14;35 min), Drawn to Life: The Art of Robert McKimson (16:58 min), Wild-Lines: The Art of Voice Actingb (14:37 min), Daffy Duck – Ridicule in the Burden of Genius (24:24 min), wie alle Dokus auf der zweiten Blu-ray ohne deutsche Untertitel, Unsung Maestros (20:10 min), Tish Tash – The Animated World of Frank Tashlin (17:16 min), Strictly for the Birds: Tweety & Sylverster’s Award-Winning Teamup (7:16 min), Mel Blanc Tribute: The Man Of A Thousand Voices (69:35 min), The Boys From Termite Terrace (56:53 min), Außerdem gibt es zu 26 Cartoons Audiokommentare sowie zusätzlich auch noch isolierte Tonspuren mit Musik, Deutsches Booklet, hier fehlen die Original-Titel der Cartoons die auch deutsch synchronisiert vorliegen. Im Menü von Disc 1 fehlen die Namen der einzelnen Trickfilme komplett.

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Steven Spielberg Director’s Collection

Diese Box  enthält gleich vier Filme des Meisters als Blu-ray-Premiere.

Spielberg
Das Highlight dieser Edition ist für mich, dass damit jetzt endlich auch “1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood?“ als Blu-ray vorliegt, allerdings (bisher) nur innerhalb dieser “Steven Spielberg Director’s Collection“, dafür aber auch in einer sehr viel längeren Fassung. “1941“ ist der einzige Film dieser Collection, der auf zwei Scheiben in zwei unterschiedlichen Versionen enthalten ist. Zum einen in der 118-minütigen Kinofassung (Deutscher Ton in Stereo und Originalfassung in 5.1) und zum anderen noch in einem 146-minütigen Extended Cut, allerdings nur in Originalfassung aber immerhin mit deutschen Untertiteln. Bis auf die Bilder-Galerien wurden fast alle Extras der 2-Disc-DVD-Edition wurden übernommen.

Spielberg

Zusätzlich erleben innerhalb der Box aber auch neben “Always“ (einziges Extra ist hier ein US-Trailer) die beiden ersten Kinofilme von Spielberg ihre Blu-ray-Premiere. Der 1971 fürs TV produzierte Film “Duell“ wurde im Kino in einer längeren knapp 90-minütigen Fassung gezeigt, die jetzt auch als Blu-ray vorliegt, wobei der deutsche Ton genau wie die Originalfassung in DTS 5.1 zu hören ist. Als Extras gibt es ein “Gespräch mit Steven Spielberg“ (35:44 min), “Steven Spielberg und der Fernsehschirm“ (9:27 min), “Richard Mathenson – Wie Duell entstand“ (9:42 min) sowie Bildergalerie und Trailer. Drei Jahre nach “Duell“ drehte Spielberg dann mit “Sugarland Express“ seiner ersten richtigen Kinofilm, den die Blu-ray im 1:2,35 – Breitwandformat präsentiert. Auch “Sugarland Express“ enthält genau wie “Always“ als einziges Extra den US-Trailer, obwohl es interessant wäre zu erfahren, was Spielberg heute über den Film denkt.

STEVEN SPIELBERG DIRECTOR'S COLLECTION

Außerdem sind in der Box noch die bereits auf Blu-ray vorliegenden Filme “Der weiße Hai“, “E.T. – Der Außerirdische“, “Jurassic Park“ und “Vergessene Welt – Jurassic Park“ enthalten, die jeder Spielberg-Fan bereits sein Eigen nennen dürfte.

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Snowpiercer

Der koreanische Regisseur Bong Joon-ho dürfte international vor allem durch seinen Monsterfilm “The Host“ bekannt sein. Bereits 2006 während der Dreharbeiten entdeckte er in einem Comicladen in Seoul die 1983 gestartete schwarzweiße französischen Comicserie “La Transperceneige“, die bei uns mit einiger Verspätung unter dem Titel “Schneekreuzer“ als schön aufgemachte Gesamtausgabe bei Jacoby & Stuart erschienen ist.

Snowpiercer

Die Serie spielt in einem Hochgeschwindigkeits-Zug, der durch eine zur unbewohnbaren Eiswüste gewordene Erde braust. An Bord befinden sich die letzten Menschen, denen der Tod durch Erfrieren droht, wenn der Zug zum Stillstand kommt. Bong Joon-ho zeigte großes Interesse an dieser Ausgangssituation, jedoch nicht an dem Figuren-Ensemble des Comics. Gemeinsam mit dem US-Drehbuchautor Kelly Masterson dachte er sich eine völlig neue Geschichte aus.

Snowpiercer

Für den in den tschechischen Barrandov Studios entstandenen Film konnte eine interessante Besetzung verpflichtet werden. Die Hauptrolle übernahm der comicfilm-erfahrene Chris Evans (“Captain America“, “Fantastic Four“), ihm zur Seite stehen der koreanische Star “Mr. Vengeance“ Song Kang-ho sowie John Hurt und Jamie Bell. Tilda Swinton gibt Vollgas in einer Schurkenrolle, die an das von Lotte Lenya verkörperte Russen-Luder Rosa Kleb aus “Liebesgrüße aus Moskau“ denken lässt. Über allem thront Ed Harris als geheimnisvoller Lokführer Wilford.

Snowpiercer

Der Film braucht etwas bis er in Fahrt kommt, weshalb der US-Produzent Harvey Weinstein zunächst überlegte zur Schere zu greifen, dann jedoch den ungekürzten Film nur in die US-Kunstkinos brachte. Wenn “Snowpiercer“ nach den ersten etwas zähen 30 Minuten schließlich richtig in Schwung kommt, ist diese faszinierende Mischung aus frankobelgischer Comic-Fantasy und rasanter Eastern-Action kaum noch zu bremsen.

Snowpiercer

Bonusmaterial der Blu-ray: Making Of (15:09 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Kurzer Bericht von den Dreharbeiten (1:03 min); Sehr schöne Bildergalerie (2:36 min); Animated Clip mit einem Prolog zum Film (1:02 min); Zwei deutsche Trailer (je 1:50 min); Englischsprachiger Trailer (1:04 min); Wendecover

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The Prince

The Prince“ ist ein sehr gut besetzter Action-Film, der es nicht bis in unsere Kinos schaffte und seine Premiere auf DVD und Blu-ray erlebt. Der Hauptgrund hierfür dürfte sein, dass die groß angekündigten Stars Bruce Willis, John Cusack und 50 Cent leider selten zu sehen sind, da sie nur Nebenrollen spielen. Dabei hat Cusack als alter Kumpel der Hauptfigur sehr wenig zu tun, während der von Willis verkörperte Omar zumindest wichtig für die Handlung ist, auch wenn sein Auftritt insgesamt kaum länger als 5 Minuten dauert.

The Prince

Angeblich sollte Bruce Willis zunächst die Hauptrolle spielen, doch er entschied sich für den Part des Schurken, höchstwahrscheinlich unter dem Motto „die selbe Gage, aber weniger Drehtage“. Die Hauptrolle übernahm Jason Patric („Speed 2„), der am Anfang des Filmes den um seine verschwundene Tochter besorgten Automechaniker Paul recht glaubhaft verkörpert, was auch daran liegt, dass er eine eher durchschnittliche Ausstrahlung hat. Wenn sich Paul dann als harter Knochen entpuppen soll, der einst als Auftragskiller „The Prince“ Angst und Schrecken verbreitete, dann bringt Jason Patric dies trotz cooler Tattoos nicht wirklich glaubhaft rüber.

Als Retro-Actionfilm funktioniert „The Prince“ insgesamt dann doch noch ganz passabel, was auch am immer wieder gerne gesehenen Schauplatz New Orleans sowie an der moderaten Laufzeit von 90 Minuten liegt. Bevor Langeweile aufkommt ist der Film schon vorbei. Technisch ist mit 1:2,35 und wuchtigem Sound alles prima. Wer mag kann auch noch einiges Bonusmaterial mit sich gegenseitig lobenden Menschen betrachten.

Extras der Blu-ray: Making Of (9:56 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Interviews, US-Trailer (2:02 min), Bildergalerie (1:20 min)

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