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Auch die Engel essen Bohnen

1973, zwischen „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ und „Zwei wie Pech und Schwefel„, ging Bud Spencer auch einmal fremd. Sein Partner Terence Hill drehte „Mein Name ist Nobody“ mit Henry Fonda in den USA und daher assistierte ihm Giuliano Gemma in der im New York der Zwanziger Jahre angesiedelten Gangster-Klamotte „Auch die Engel essen Bohnen„, was alles andere als nach hinten los ging.

Auch die Engel essen Bohnen

Als schlaksiger Typ hat Gemma äußerlich durchaus eine gewisse Ähnlichkeit mit Hill, doch er versucht gar nicht erst diesen nachzuäffen. Er spielt den Möchtegern-Ganoven Sonny Abernathy, der gerne ein harter Typ wäre und versucht gemeinsam mit dem Catcher Charlie (natürlich von Bud Spencer gespielt) Karriere bei der Mafia zu machen. Doch obwohl beide bei Prügeleien eine gute Figur machen, steht ihnen bei Killer- oder Geldeintreiber-Jobs ihr grundgutes Herz im Wege.

Auch die Engel essen Bohnen

Giuliano Gemma ist anzumerken, dass er durchaus Respekt vor dem im Prügel- und Klamauk-Genre sehr viel erfahreneren Bud Spencer hat und dies bringt er auch in seine Figur Sonny mit ein. Dieser ist sehr viel naiver, aber auch deutlich leichtfüßiger als Terence Hill in seinen Filmen mit Bud Spencer. Gemma überzeugt nicht nur in den Prügeleien, sondern auch seine Tango-Szene mit einer zugekoksten Blondine ist einer der Höhepunkte dieses auch heute noch ebenso sehenswerten wie komischen Films. Gemma drehte übrigens 1974 mit „Auch die Engel mögen’s heiß“ eine Art Fortsetzung in der der schwedische Diskuswerfer Ricky Bruch ziemlich vergeblich versuchte Bud Spencer zu ersetzten.

Auch die Engel essen Bohnen

Leider lag „Auch die Engel essen Bohnen“ bisher nur in mäßiger DVD-Qualität vor, doch 3L Film präsentiert diesen Bud-Spencer-Klassiker auf der Basis der längeren italienischen Fassung (es gibt einige kurz deutsch untertitelte Szenen) in deutlich besserer Bildqualität. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen.

Auch die Engel essen Bohnen

Bonusmaterial der Blu-ray: Einführung von Bud Spencer (1:10 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Teil 1 der Super-8-Schnittfassung (20:58 min), drei nicht verwendete Szenen mit dem Informanten Judas (4:54 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Deutscher DVD-Trailer (3:37 min), deutscher Trailer “Der Dicke in Amerika” (2:58 min), unter diesem Titel wurde der Film 1979 in einer 30 Minuten kürzeren Fassung wiederaufgeführt, alternative Vorspänne: Deutsch (2:34 min), Englisch (2:32 min), Spanisch (2:12 min) und Französisch (2:12 min), Artwork Galerie (2:38 min), Bildvergleich alte SD & neue HD-Fassung (4:41 min), 8-seitiges Booklet, Wendecover

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Der große Eisenbahnraub 1963

Am 8. August 1963 brachte eine Bande Krimineller, die keine Schusswaffen bei sich trugen, einen britischen Postzug zum Halten und raubten diesen aus. Zur eigenen Überraschung erbeuteten sie dabei 2,6 Millionen britische Pfund. Diese Summe würde heute einem Betrag von 50 Millionen Euro entsprechen. Ein Großteil der 15-köpfigen Bande wurde von der Polizei gefasst und einige davon zu einer dreißigjährigen Haftstrafe verurteilt.

Der große Eisenbahnraub 1963

Zahlreiche Filme inspirierte dieser „große Eisenbahnraub“, am bekanntesten sind der bereits 1966 entstandene deutsche TV-Dreiteiler „Die Gentlemen bitten zur Kasse“ sowie „Buster“ über den von Phil Collins verkörperten nach Mexiko geflüchteten Posträuber Ronald „Buster“ Edwards, der sich wegen „A Groovy Kind of Love“ statt „Loco in Acapulco“ lieber in London freiwillig stellte.

Der große Eisenbahnraub 1963

So akribisch wie im rechtzeitig zum 50. Jahrestag des Postraubs fertiggestellten BBC-Zweiteilers wurde „Der große Eisenbahnraub 1963“ jedoch noch nie dokumentiert. Gedreht wurden die zwei Filme „The Robber’s Tale“ und „The Copper’s Tale„, die die Geschichte einmal aus der Sicht der Räuber und einmal aus dem Blickwinkel der Gendarmen erzählen. Dabei ist der erste Teil um einiges spannender ausgefallen als die dann folgende ausführlich geschilderte Polizeiarbeit. Zudem wird die bunte, zum Abschluss ihres Raubzugs nur noch improvisierende, Räuberbande sehr viel sympathischer dargestellt als die vom despotischen Detective Chief Superintendent Tommy Butler angeführte Flying Squard der britischen Polizei. Doch mit Luke Evans („Dracula Untold„) als Bruce Reynolds, dem Mastermind des Raubzugs, und Jim Broadbent („Moulin Rouge“), als fast schon fanatisch ermittelnder Detective Chief Superintendent Tommy Butler, ist dieses spannende Stück Zeitgeschichte allerbestens besetzt.

Der große Eisenbahnraub 1963

Bonusmaterial der Blu-ray: Interviews (90:13 min + 106:02 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, Einblicke in die Dreharbeiten (32:57 min + 15:24 min), Bildergalerie (1:51 min + 1:58 min)

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Tales From The Crypt

In den 50er Jahren erfreute MAD-Herausgeber William M. Gaines die US-Jugend in EC-Comic-Heften wie Tales from the Crypt oder The Vault of Horror mit schrecklich schönen Short Stories. Der Erfolg war so groß, dass der in Nürnberg geborene Dr. Fredric Wertham in seinem Machwerk Seduction of the Innocent anhand von zahlreichen Illustrationen aus den EC-Heften nachzuweisen versuchte, dass Comics junge Menschen verderben. Der „Erfolg“ des Buches war so groß, dass prompt Comic-Verbrennungen organisiert wurden und Gaines alle seine Horror-Reihen einstellen musste. Doch in Film und Fernsehen leben die Geschichten aus der Gruft weiter…

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Den Reigen eröffnete 1972 mit “Tales from the Crypt“ die britische Film-Company AMICUS. Die Spezialität des Studios waren so genannte Omnibus-Film wie “Die Todeskarten des Dr. Schreck“, “Asylum – Irrgarten des Schreckens“ oder “Totentanz der Vampire“, die im Gegensatz zum plüschigen Klassik-Horror von Hammer meist in der damaligen Gegenwart spielten. Hier wurden mehrere grausige Kurzgeschichten (die oft aus der Feder von Robert Bloch stammten) durch eine Rahmenhandlung verbunden, die mit einer grausigen Schlusspointe endete. Die Horror-Kurzgeschichten aus dem Hause EC waren natürlich die ideale Vorlage für einen Episodenfilm und von daher sind „Tales from the Crypt“ und der ein Jahr später entstandene Nachfolgefilm „Vault of Horror“ auch Highlights des Genres.

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Tales from the Crypt“ kann zudem auch mit einer exzellenten Besetzung aufwarten. Als eigentlich skelettdünner Cryptkeeper, den in der später entstandenen HBO-TV-Serie eine Puppe mimte, brilliert der eher füllige Shakespeare-Mime Ralph Richardson, die Diva Joan Collins („Der Denver-Clan„) spielt auch hier eine herzlose Bitch und Horror-Legende Peter Cushing überrascht einmal mehr in einer ungewöhnlichen Rolle. Er spielt einen traurigen alten Witwer, der von seinen Nachbarn terrorisiert und in den Selbstmord getrieben wird, sich danach aber noch bitter rächt…

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Das Mediabook mit Blu-ray, DVD und einem 20-seitigen Booklet ist nicht eben billig aber sein Geld wert. Die Bildqualität der (auch einzeln erhältlichen) Blu-ray ist sehr gut, doch Freunde von Bonusmaterial dürften sich vor allem über die beiliegende DVD freuen, denn diese enthält neben einer zweiten deutschen fürs TV produzierten Synchronisation auch noch einen hochinteressanten Audiokommentar vom Horror-Regisseur Mick Garris („The Stand„).

Geschichten aus der Gruft Tales From The Crypt

Bonusmaterial des Mediabooks:  Ein sehr interessanter Audiokommentar von US-Regisseur Mick Garris („The Stand„) und Ivo Scheloske, wahlweise mit deutschen Untertiteln, englischer Trailer (1:53 min), Bildergalerie (2:41 min), 20-seitiges Booklet mit einem fundierten Text von Uwe Sommerlad

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George Gently – Der Unbestechliche – Staffel Fünf

Die Hauptfigur der Serie wurde vom Autor Alan Hunter geschaffen, der von 1955 bis 1999 schrieb Hunter insgesamt 46 Romane mit Inspector George Gently schrieb. Die erfolgreiche TV-Serie verlegt die Geschichten in die Sechziger Jahre und startet im London des Jahres 1964. Dort wird Gentlys geliebte Frau in einem brutalen Racheakt ermordet. Nachdem Gently den Mörder zur Strecke gebracht hat, entscheidet er sich dazu im idyllischen Northumberland weiterhin Polizeidienst zu schieben.

George Gently - Der Unbestechliche - Staffel Fünf

Der auf den ersten Blick erschreckend bieder wirkende Gently ist eine der interessantesten Detektivfiguren der Neuzeit. Gently vertritt trotz seines konservativen Outfits (grauer Anzug, militärisch kurzer Haarschnitt) inmitten der nicht nur swingenden Sixties deutlich fortschrittlichere Ansichten als die meisten seiner Polizeikollegen inklusive seines sehr viel jüngeren voll in der damaligen Jugendkultur aufgehenden Assistenten Sergeant John Bacchus.

George Gently - Der Unbestechliche - Staffel Fünf

Inspector Gently ist eine Paraderolle für Martin Shaw, der einst in der fast schon klassischen britischen Serie “Die Profis“ den jugendlichen Draufgänger Ray Doyle spielte. Der auch am Theater sehr aktive Shaw ist würdevoll gealtert und stattet Gently mit leisem Humor, distinguierter Unnahbarkeit und einer gehörigen Prise Unberechenbarkeit aus.

George Gently - Der Unbestechliche - Staffel Fünf

Die fünfte Staffel (die ebenfalls dazu gehörende Episode „Adel verpflichtet“ / „Gently with Class“ ist in der DVD-Box mit der nur aus zwei Episoden bestehenden vierten Staffel enthalten) spielt im Jahr 1968. In die in blassen fast schon schwarzweißen Bildern erzählten Geschichten fließt auch immer wieder Zeitgeschichte mit ein. Dies gilt ganz besonders für die erste Episode „Blinder Hass“ / „Gently Northern Soul„, die sich sehr vielschichtig und eindringlich mit Rassismus vor dem Hintergrund der Ermordung von Martin Luther King und den rechtsradikalen Ergüssen des konservativen Politikers Enoch Powell beschäftig. Mittlerweile wurde in Großbritannien bereits die sechste Staffel von „George Gently“ ausgestrahlt und eine siebte Staffel befindet sich in Produktion.

George Gently - Der Unbestechliche - Staffel Fünf

Bonusmaterial der DVD: Behind the Scenes (13:33 min), ohne deutsche Untertitel

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Dracula Untold

Beim Betrachten des Films wird schnell klar, warum die Geschichte von Dracula Untold bisher nicht erzählt wurde (zumindest nicht im Kino, doch zahlreiche Direct-to-video-Produktionen wie Dark Prince – The True Story of Dracula, Vlad der Pfähler oder Dracula – Prince of Darkness haben sich bereits an der halbwegs historisch verbürgten Origin des adeligen Vampirs versucht).

Dracula UntoldDoch jetzt wurden angeblich 100 Millionen Dollar verpulvert, um jene Legende zu erzählen, die den legendären Vampir-Fürsten entstehen ließ. Der sehr vielseitige Luke Evans – man vergleiche seine coole Darstellung des britischen Posträubers in Der große Eisenbahnraub 1963 mit seinem Musketier Aramis oder den jungen Naiven in Immer Drama um Tamara – ist noch so ziemlich das Beste an diesem Film um den rumänischen Adeligen Vlad den Dritten alias der Pfähler, der circa 1450 eine Weile recht erfolgreich die Türken bekämpfte und seine Feinde aufspießt haben soll.Dracula UntoldErstmals erfahren wir jetzt im Kino, dass der zum Dämon mutierte römische Imperator Caligula den romänischen Fürsten zum Vampir machte. Diese blöde Idee wird auch nicht besser, wenn der charismatische Charles Dance (Game of Thrones) kurz als Caligula zu sehen ist. Das Hauptproblem an Dracula Untold ist weniger das hirnrissige, aber für Blockbuster-Verhältnisse noch tolerable Drehbuch, sondern das Unvermögen des Regie-Debütanten Gary Shore visuelles Kapital daraus zu schlagen. Um eine Jugendfreigabe zu erreichen, sind die gewaltigen bzw. gewalttätig gemeinten Gemetzel im Kampfe gegen die Türken recht blutleer ausgefallen. 3D hätte hier vielleicht geholfen, denn vor allem der Auftakt des Filmes wirkt so, als wenn dieser plastischer hätte werden sollen.Dracula UntoldSo schön es auch ist, dass Dracula Untold nur eine kurze Laufzeit hat, so bedauerlich ist es, dass der Film gerade da aufhört, wo er hätte interessant werden können.

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John Carpenters Christine

Ganz über die Klasse von Brian De Palmas „Carrie“ verfügt John Carpenters „Christine“ nicht. Doch genau wie bei der sieben Jahre zuvor entstandenen Stephen-King-Verfilmung ist auch hier ein Remake völlig unnötig, denn der Film über einen tödlichen 1958er Plymouth Fury mit rot-weißer Speziallackierung ist stylisch und gut besetzt. „Christine“ kann auch heute noch überzeugen, amüsieren und gepflegten Grusel verbreiten.

John Carpenters Christine

Daher ist es sehr erfreulich, dass dieser Film endlich auch auf Blu-ray erscheint und zumindest die Originalfassung, aber leider nicht die deutsche Synchronisation, in guter das Wohnzimmer aus allen fünf Ecken beschallener Tonqualität zu hören ist. Zudem wird auch noch einiges an Bonusmaterial präsentiert. So gibt es 25 Minuten lang entfallene Szenen in mäßiger Bildqualität zu bestaunen sowie einige interessante Dokumentationen.

John Carpenters Christine

Der Höhepunkt ist jedoch zweifelsohne der Audiokommentar, auf dem John Carpenter gemeinsam mit dem Hauptdarsteller Keith Gordon zu hören ist. Für Carpenter waren anscheinend die Dreharbeiten zu „Christine“ eine seiner positivsten Erfahrungen als Filmemacher. Der mittlerweile auch als Regisseur tätige Gordon war fast immer am Set anwesend und lernte viel von Jon Carpenter. Zum Glück gibt es zum Audiokommentar auch Untertitel, denn mit Originalfassung in DTS-HD 5.1 und den dazu eingeblendeten Statements von Carpenter und Howard ist die Wiederbegegnung mit „Christine“ ein echtes Erlebnis!

John Carpenters Christine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar von John Carpenter und Keith Gordon, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, entfallene Szenen (25:20 min), Doku über das Auto (28:55 min), Bericht über die Musik (7:17 min)

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Yellow Submarine

In den USA entstand zum Höhepunkt der Beatlemania bereits eine Zeichentrickserie, von der John, Paul, George und Ringo jedoch nicht allzu viel hielten. Dementsprechend gering war zunächst auch ihr Interesse, als ein abendfüllender Zeichentrickfilm fürs Kino entstehen sollte. Doch als sie die Entwürfe des deutschen Graphikers Heinz Edelmann zu Gesicht bekamen, waren sie so beeindruckt, dass sie sich doch noch ins Studio begaben um eine kurze Realfilm-Sequenz zu drehen, die am Ende des Filmes zu sehen ist.

Yellow Submarine

Ansonsten entstand die Geschichte um Sergeant Pepper und das gelbe U-Boot ganz ohne direkte Beteiligung der Fab Four. Nicht einmal die Dialoge wurden von Ihnen gesprochen, sondern von Stimm-Doubles. Doch der Film bzw. der deutsche Illustrator Heinz Edelmann fand für die Welten, die beim Hören der Beatles-Songs entstehen, mehr als beeindruckende Bilder und das bereits ein Jahrzehnt vor der Erfindung des Videoclips!

Yellow Submarine

Die Blu-ray-Veröffentlichung präsentiert den Zeichentrick-Klassiker in bester Bildqualität sowie mit allen Extras der alten DVD-Veröffentlichung und netten Beigaben wie vier postkarten-großen Folien mit den Zeichentrick-Beatles.

Yellow Submarine

Bonusmaterial der Blu-ray: Audiokommentar vom Animation Director John Coates und vom Art Director Heinz Edelmann, ohne deutsche Unterttitel, „The Mod-Odyssey“, eine Dokumentation von 1968 über die Entstehung des Filmes (7:40 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, englischsprachiger Kinotrailer (3:45 min),  eine bisher im Kino nicht gezeigte Sequenz zum Lied „Hey Bulldog“, die jetzt im Film enthalten ist: „Sea of Monsters“, Entwurfsskizzen und fertige Animation werden gegenüberstellt (4:31 min), Battle of the Monsters“ und „Pepperland“, ingesamt knapp 200 Storyboard-Entwürfe zu zwei Sequenzen, die nicht im fertigen Film verwendet wurden: 30 „Hinter-den-Kulissen“-Fotos, Interviews mit Co-Drehbuchautor Erich Segal, drei Animatoren (Jack Stokes, Millicent McMillan, David Livesey) und mit zwei der damaligen Sprechern der Beatles-Zeichentrickfiguren (Paul Angelis und John Clive), insgesamt 11 Minuten, 16-seitiges englischsprachiges Booklet u. a. mit einem Text von John Lasseter von Pixar, Bogen mit Aufklebern, 4 Folien mit den Zeichentrick-Beatles

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Mit stahlharter Faust

Die Hauptrolle in Mit stahlharter Faust (der Originaltitel ist viel schöner: Man without a Star) spielt mit vollem Körpereinsatz Kirk Douglas. Mein Gott, konnte der damals einen auf dicke Hose machen, mit Knarren jonglieren oder mit dem Banjo durch den Saloon tänzeln.

Mit stahlharter Faust

Doch vor einem hat der von Douglas mit vollem Einsatz verkörperte Teufelskerl Dempsey Rae so richtig Angst: Stacheldraht. Diese mörderische Erfindung hat ihm einst einen vernarbten Rücken beschert und wenn die Rancher beginnen ihre Weiden mit Stacheldraht einzuzäunen, dann ist es für Dempsey an der Zeit weiter nach Westen zu ziehen, obwohl die Zivilisation auch schöne Dinge zu bieten hat, wie etwa Badewannen.

Mit stahlharter Faust

Mit stahlharter Faust mag nicht der ultimative Western-Klassiker sein, aber es handelt sich auf alle Fälle um eins der kurzweiligsten Werke des Genres. Schon der mit viel Power in der mächtigen Stimme von Frankie Lane geschmetterte Titelsong (zu hören auf der schönen Bear-Family-CD Rio Bravo) geht voll ab und auch das vom Tausendsassa Kirk Douglas gesungene And The Moon Grew Brighter (zu hören auf der ebenso schönen Bear-Family-CD My Rifle, My Pony And Me) will nie wieder heraus aus dem Gehörgang. Eine andere tolle Gesangsnummer von Kirk Douglas ist übrigens in der Disney-Verfilmung von 20.000 Meilen unter dem Meer zu hören: A Whale of a Tale.

Mit stahlharter Faust

Angeblich war Kirk Douglas maßgeblich an der Herstellung des Filmes beteiligt. Während der Regisseur King Vidor (“Duell in der Sonne“) den Film in seiner Autobiographie nicht erwähnte, investierte Douglas seine Gage in die Produktion von Mit stahlharter Faust und sorgte für ein besseres (völlig auf ihn zugeschnittenes Drehbuch).

Mit stahlharter Faust

Lange hat es gedauert bis der Film endlich auf DVD vorlag. Die Süddeutsche Zeitung Cinemathek veröffentlichte in ihrer Western-Reihe als weitere DVD-Premiere Red River. Mittlerweile gibt es als “weltweite Erstveröffentlichung in HD-Neuabtastung“ sogar eine Blu-ray-Veröffentlichung, die keine Wünsche mehr offen lässt.

Mit stahlharter Faust

Bonusmaterial der Blu-ray:  Selbstgestrickter Trailer ohne Dialoge (1:41 min),  schön zusammengestellte Bildergalerie (5:00 min), Booklet-Faltblatt mit einem interessanten Text von Markus Tschiedert, Wendecover

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Lewis – Der Oxford Krimi – Collector’s Box 1

Diese umfangreiche DVD-Edition ermöglicht es nicht nur sich sehr ausführlich mit einer interessanten englischen Krimireihe zu beschäftigen, sondern zugleich können auch noch die Ursprünge der von 2006 bis 2013 gezeigten Erfolgsserie „Lewis“ ergründet werden. Anno 1987 startete der britische Sender ITV die auf Romanen von Colin Dexter basierende im altehrwürdigen Oxford angesiedelte TV-Serie „Inspektor Morse„.

Lewis - Der Oxford Krimi - Collector's Box 1

Anno 1987 startete der britische Sender ITV die auf Romanen von Colin Dexter basierende im altehrwürdigen Oxford angesiedelte TV-Serie „Inspektor Morse“. Gleich in der ersten – auch in dieser Box enthalten – Episode „Die Toten von Jericho“ bekam Inspektor Morse einen Assistenten namens Robert Lewis zugeteilt, der als gut geerdeter „Family Man“ einen interessanten Kontrast zu seinem trinkfesten gelegentlich zu Depressionen neigenden Single-Vorgesetzten bildet. Nach 13 Jahren endete die Serie mit dem Tod der Hauptfigur und einige Jahre später schließlich bekam der Assistent Robert Lewis eine eigene Serie.

Lewis - Der Oxford Krimi - Collector's Box 1

Nach 13 Jahren endete die Serie mit dem Tod der Hauptfigur und einige Jahre später schließlich bekam der Assistent Robert Lewis eine eigene Serie. Lewis, der seine Frau bei einem Autounfall mit Fahrerflucht des Verursachers verloren hat, kehrt nach einigen Jahren im Ausland zurück nach Oxford. Sofort stürzt er sich auf einen Kriminalfall und der ehemalige Assistent bekommt hierfür mit Jim Hathaway einen Assistenten mit klerikaler Vergangenheit zugeteilt.

Lewis - Der Oxford Krimi - Collector's Box 1

Es macht großen Spaß diesem Duo dabei zuzusehen, wie sie sich aneinander gewöhnen und auch immer etwas veralbern. Vor allem Robert Lewis, der gerne mit weiblichen Verdächtigen anbändelt, bietet dem scheinbar sehr viel zurückhaltenderen Hathaway recht häufig Steilvorlagen zum Verspotten. Auch die Spielfilm-langen Kriminalfälle mit Gaststars wie James Fox, Simon Callow oder Joanna Lumley („Mit Schirm, Charme und Melone„) können fesseln und überraschen. Der Schauplatz Oxford mit seinen Bildungstempeln und urigen Pubs, in denen einst Autoren wie J. R. R. Tolkien oder C. S. Lewis (!), verkehrten, trägt noch zusätzlich zur Attraktivität dieser ebenso spannenden wie amüsanten Serie bei.

Lewis - Der Oxford Krimi - Collector's Box 1

Bonusmaterial: Pilotfilm der Vorgängerserie „Inspektor Morse“ von 1987 in englischer Fassung (104 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln,  eine sehr interessante Dokumentation über die erste Staffel (46:49 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln, Fotogalerie (1:10 min)

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Words & Pictures

Obwohl sich die beiden Lehrer Dina und Jack scheinbar zunächst überhaupt nicht ausstehen können, kommt es schon recht bald zu ersten Annäherungsversuchen. Als er sich ihr nähert, meint sie: „Es hat in meinem Leben seit Jahren keine Männer gegeben, eine bewusste Entscheidung!“ Woraufhin er fragend entgegnet: „Der Männer?“ Dass in diesem Moment nicht nur der Zuschauer sondern auch Dina laut auflacht, spricht für diese ebenso romanische wie auch an den Problemen und Macken ihrer Hauptfiguren wirklich interessierte Komödie.

Words and Pictures

Eine sich für elitär haltende Schule in Neuengland, die ihre Schüler zum Tragen von Blazern und Krawatten verdonnert, hat einst den Schriftsteller Jack angeheuert um ihr Image aufzupolieren. Doch dieser ist in letzter Zeit sehr viel stärker am Leeren von Schnapsflaschen als am Verfassen von Gedichten interessiert. Außerdem geht er seinen Kollegen durch allerlei arrogante Klugscheißereien gehörig auf den Keks und steht kurz vor dem Rausschmiss. Doch die neue Kunstlehrerin Dina, eine gefeierte mit ihrer Arthritis-Erkrankung kämpfende Malerin, sorgt durch ihre sarkastische Schlagfertigkeit dafür, dass Jack Feuer fängt und aller Welt beweisen möchte, dass das Wort mächtiger als das Bild ist.

Clive Owen und Juliette Binoche brillieren in diesem auf durchaus hohen Niveau ausgetragenen Wettstreit zwischen Schriftstellerei und Malerei. Einen besonderen Reiz bekommt die vom vielseitig talentierten Fred Schepisi („Roxanne“, „Das Russland-Haus“) sehr spritzig in Szene gesetzte Komödie noch dadurch, dass die im Film gezeigten mehr als ansehnlichen großformatigen Bilder von Juliette Binoche höchstpersönlich gemalt wurden. Einziger Makel ist, dass die DVD von „Words & Pictures“ als Bonusmaterial nur über den deutschen Trailer verfügt.

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