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Die besten Filme

Jurassic World: Ein neues Zeitalter

Dieser Film beendet die zweite Jurassic-Trilogie äußerst pompös. Der Titel Jurassic World ist diesmal wirklich Programm, denn die Dinosaurier sind mittlerweile wieder überall auf der Erde ansässig. Präsentiert wird aber nicht nur eine Unmenge von prähistorischen Getier, sondern auch eine Wiedervereinigung des zum Glück noch nicht ausgestorbenen Darsteller-Trios aus Steven Spielbergs Jurassic Park von 1993.

Mit Ausnahme vom ersten Jurassic-World-Film waren immer entweder Jeff Goldblum als Dr Ian Malcolm oder Laura Dern als Dr. Ellie Sattler und Sam Neil als Dr. Alan Grant dabei. Jetzt agiert erstmals wieder das komplette Trio an der Seite der Dinosaurier. Auch wieder dabei sind Owen Grady (Chris Pratt) und Claire Dearing (Bryce Dallas Howard), die eine feste Beziehung eingegangen haben und sich um das Klonmädchen Macie (Isabella Sermon), sowie um den Raptoren Blue kümmern, der Nachwuchs bekommen hat. Trotz eines so großen Ensembles blieb noch Raum für einen interessanten Neuzugang. DeWanda Wise überzeugt als tollkühne Pilotin Kayla Watts.

Die Story umfasst eine Plage mit überdimensional großen Heuschrecken, bietet aber auch Anlass für ausgedehnte Verfolgungsjagden zwischen Raptoren und Motorrädern auf Malta, gegen die die Action-Sequenzen der letzten Beiträge zu Mission: Impossible oder Fast & Furious prähistorisch wirken. Es gibt aber auch herzige Botschaften zum rücksichtvollen Miteinander und zum sorgsamen Umgang mit neuen Technologien. Doch in erster Linie ist diese Vollversammlung der Jurassic-Park-Stars ein ganz großer Spaß!     

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Apollo 13

Es ist es mehr als unglaublich was sich 1970 zutrug. Mit der Mission von Apollo 13 wollte die NASA zum dritten Mal auf dem Mond landen. Die Öffentlichkeit interessierte sich für das Unternehmen erst, nachdem ein Sauerstoff-Tank explodierte und aus dem All die Meldung “Houston, wir haben ein Problem!“ kam.

Im Kontrollzentrum entwickelte sich hektischer Aktionismus. Zunächst musste verzweifelt versucht werden aus allem was sich an Bord der Raumschiffe befand, ein Filter zusammen zu basteln, das den CO2-Gehalt senkte. Anschließend wurde, noch während die drei im Film von Tom Hanks, Kevin Bacon und Bill Paxton verkörperten Astronauten sich immer weiter der Erde näherten, im Simulator verzweifelt nach einer praktikablen Möglichkeit gesucht, um trotz eingeschränkter Möglichkeiten den Eintritt in die Erdatmosphäre zu überleben.

Wie man heute weißt war es bei den Missionen der NASA gar nicht einmal unüblich, dass noch während die Flüge stattfanden, verzweifelt im Simulator nach Ursachen für Fehlfunktionen gesucht wurde. Ron Howards 1995 entstandener Film vermittelt einen sehr glaubhaften Eindruck von der Zeitepoche und vom Scheitern der Mission und bringt gleichzeitig das Kunststück fertig die anschließende Rettungsaktion unter dem Motto “Erst in Krisen wächst der Mensch über sich hinaus“ als großen Triumph zu präsentieren.

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Passion

2002 drehte Brian De Palma die französische Produktion Femme Fatale und kehrte zurück zu seinem Lieblingsgenre dem von Alfred Hitchcock inspirierten Thriller, das er in den 80er-Jahren so virtuos mit Filmen wie Dressed to Kill, Blow Out oder Der Tod kommt zweimal bereichert hatte. Doch so richtig funktionierte dies nicht mehr und das war auch zehn Jahre später der Fall als er es mit Passion noch einmal versuchte.

Basierend auf dem französischen Film Love Crime (Crime d’amour) mit Ludivine Sagnier und Kristin Scott Thomas, drehte De Palma in Berlin mit deutschen Darstellern wie Karoline Herfurth, Rainer Bock und Benjamin Sadler einen erotisch gemeinten Thriller.

Alle Versatzstücke waren vorhanden. Die Story ist simpel. Die Frauen, die sich in der Werbebranche mit allen Mitteln (inklusive Mord und Totschlag) bekriegen – allen voran Rachel McAdams (Doctor Strange) und Noomi Rapace (Millennium Trilogie) – sind sehr attraktiv hergerichtet. Die Böse trägt weiß und das arme Opfer schwarz.

Auf dem Soundtrack läuft De Palmas Hauskomponist Pino Donaggio fast zu alter Form auf. Außerdem wird, wenn es gerade so passt (oder auch nicht) die Leinwand gesplittet und auch mit Zeitlupe wird nicht gegeizt.

Doch bei Passion waren De Palma und sein Team anscheinend nicht mit besonders viel Leidenschaft bei der Sache. Vielmehr wirkt es so, als wenn ein Berliner Filmhochschüler versucht hätte, mit limitierten Budget (und Intellekt) eine Hommage an Brian De Palma zu drehen und der Meister so gerührt war, dass er selbst ein wenig (bzw. sehr wenig) Hand mit angelegt hatte.

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Femme Fatale

Im durchaus spannenden Auftakt wird bildgewaltig eine kühn geplante Diebesaktion mitten während des Filmfestivals in Cannes erzählt. Die attraktive Laure (Rebecca Romijn-Stamos) macht sich kurz vor einer glanzvollen Filmpremiere an die Schauspielerin Veronica (Rie Rasmussen) heran, die lediglich mit Body-Schmuck im Wert von 10 Millionen Dollar bekleidet ist.

Auf dem Damenklo entkleidet Laure den Filmstar und der Komplize Black Tie (Eriq Ebouaney) tauscht den Schmuck gegen Duplikate aus. Doch der Coup schlägt fehl und Black Tie will Veronica töten. Dies verhindert Laure und flieht mit der Beute und landet anscheinend in einem komplett anderen Film…

Diese Eröffnungsnummer von Brian de Palmas Femme Fatale erinnert ein wenig an dessen sechs Jahre zuvor entstandenen Tom Cruise-Film Mission: Impossible. Anschließend versucht De Palmas bei seinen lange zuvor entstandenen von Alfred Hitchcock inspirierten Thrillern wie Dressed to Kill, Blow Out oder Der Tod kommt zweimal anzuknüpfen. Seinerzeit gelang es De Palma scheinbar mühelos durch eine virtuose erotisch aufgeladene Inszenierung und flirrenden Soundtracks vergessen zu lassen, dass eigentlich ganz schöner Unfug erzählt wurde.      

In seinem 2002 komplett in Frankreich entstandenen Film Femme Fatale wollte sich diese Wirkung aber auch der Sexappeal nicht mehr einstellen. Während Ryuichi Sakamoto auf der Tonspur knapp an Maurice Ravels Bolero vorbeischrammelte, gelang es De Palma nicht mehr den Zuschauer für seine eher blödsinnig als verzwickt konstruierte Story zu interessieren, die er am Ende auch noch komplett in Frage stellte.

Da half auch nicht der seinerzeit auf der Höhe seine Popularität stehende Antonio Banderas, dem es als irgendwie in die ganze Chose verwickelter Fotograf immerhin gelingt, deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass ebenfalls nicht kapiert, was das Ganze eigentlich soll.

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Spencer

Fünf Jahre nachdem er Natalie Portman als Jackie Kennedy die Tage vor und nach dem Attentat auf ihren Mann nacherleben ließ, erzählt der Chilene Pablo Larrain erneut von einer Frau, deren Schicksal im Lichte der Weltöffentlichkeit stattfand. Im Zentrum von Spencer steht Kristen Stewart (Snow White and the Huntsman) als Lady Di, die 1991 auf der königlichen Weihnachtsfeier schwere Depressionen durchlitt und sich von ihrem Gatten Prinz Charles sowie von der Royal Family lossagte.

Larrain konzentriert sich dabei fast ausschließlich auf seine Hauptfigur, was sich darin niederschlägt, dass die Mitglieder der königlichen Familie nur am Rande auftreten und durch unbekannte Darsteller verkörpert werden. Sehr viel mehr Kontakt als zu Charles oder der Queen hatte Prinzessin Diana zu ihrer Dienerschaft.

Daher kommen mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Sally Hawkins (Shape of Water) als Zofe, dem vielbeschäftigten Timothy Spall (The King’s Speech) als Sicherheitsoffizier und Sean Harris (Mission: Impossible 5 ) als Küchenmeister in wichtigen Nebenrollen prominente Charakterdarsteller zum Zuge.

Spencer wurde in mehreren deutschen Schlossanlagen durchaus opulent in Szene gesetzt. Dennoch dürften Yellow-Press-Leser kaum Freude haben an diesem sich hauptsächlich auf die scheinbaren Nebenschauplätze eines Wochenendes im Leben von Lady Di konzentrierendes Filmdrama.

Anders als der Kinofilm Die Queen oder die Serie The Crown zeigt sich Pablo Larrain kaum an der akkuraten Nachstellung historischer Begebenheiten interessiert. Stattdessen versuchen er und seine großartige Hauptdarstellerin in alptraumhaft schönen Bildern darzustellen, was seinerzeit möglicherweise im Kopfe jener scheinbaren Märchenprinzessin stattgefunden hat, die beschloss wieder zu Diana Frances Spencer zu werden.

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Die Marx Brothers – Eine Nacht in Casablanca

Während des Zweiten Weltkrieges halten Nazi-Spione in einem Hotel in Casablanca einen wertvollen Schatz versteckt, den sie nur zu gerne außer Landes bringen wollen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn einer der ihren Geschäftsführer des Hauses wird. Dummerweise wird aber nach Ermordung des Managers nicht Graf Pfeffermann zum Chef des Hotels ernannt, sondern der unberechenbare Ronald Kornblow, bzw. Ronald Hühnerpuster wie in der deutschen Fassung diese von Groucho Marx verkörperte Figur heißt…

Eine Nacht in Casablanca“ entstand 1946 und liegt mittlerweile sogar auf Blu-ray vor. Seinerzeit regten sich angeblich die Warner Brothers per Anwalt auf, weil sie ein Plagiat ihres Filmklassikers Casablanca verhindern wollten und Groucho schrieb schlagfertige Antwortschreiben, die er werbewirksam veröffentlichte.

In seinen Briefen wunderte sich Groucho, dass Warner glaubt wegen des Humphrey-Bogart-Klassikers die Rechte an einer marokkanischen Stadt zu haben. Dieser Logik folgend sprach er der erst 1923 ins Handelsregister eingetragenen Firma Warner das Recht ab, sich BROTHERS zu nennen, da er zusammen mit Harpo und Chico bereits seit 1905 als Marx BROTHERS aufgetreten ist…

Eine Parodie auf den Bogart-Klassiker ist der Marx-Brothers-Film jedoch ganz gewiss nicht, sondern wie zuvor schon die Oper, die Rennbahn oder der Zirkus dient diesmal Casablanca als exotischer Background für die bewährte Sketchrevue. Groucho stößt routiniert seine äußerst komischen Beleidigungen gegen Respektspersonen aus, Chico macht seine Fingerspiele am Klavier und Harpo ist einmal mehr der harfenspielende Pantomime.

Eine Nacht in Casablanca ist ganz gewiss nicht der lustigste Film der Brüder, das ist Die Marx Brothers im Krieg. Doch durch die ausgereifte Komik der Marxens ist er möglicherweise das zugänglichste Werk der Brüder, leider aber auch das vorletzte…

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Die Marx Brothers im Krieg

Im Operettenstadt (Groucho Marx) übernimmt ein gewisser Rufus T. Firefly die Macht. Danach blickt keiner mehr durch, denn Firefly setzt alle dran um den Botschafter des Nachbarlandes und die ihn unterstützende solvente Gönnerin Mrs Teasdale (Margret Dumont) zu beleidigen oder sich sinnlose Gefechte mit den Chaos-Doppelagenten Chicolini (Chico Marx) und Brownie (Harpo Marx) zu liefern.

Die deutschstämmigen Marx-Brothers kamen vom Vaudeville-Theater und drehten dreizehn Spielfilme. Duck Soup entstand 1933, ist ihr fünfter und wahrscheinlich bester Film. Groucho Marx ist als Rufus T. Firefly in absoluter Höchstform und feuert mit bissigen Pointen nur so um sich. Der stumme Harpo und der in einem seltsamen Akzent sprechende Chico sind ein unschlagbares Komiker-Duo. Etwas im Abseits steht hingegen Zeppo, der privat der lustigste Marx-Brother gewesen sein soll und hier zum letzten Mal gemeinsam mit seinen Brüdern auftrat.


Nach diesem Film wechselten Groucho, Harpo und Chico zu MGM. Der dortige Produzent Irvin Thalberg, wollte mit ihnen einen „halb so komischen, aber doppelt so erfolgreichen“ Film wie Duck Soup drehen. Er behielt zwar Recht, doch in A Night at the Opera mussten die Brüder etwas zur Seite rücken, um Platz zu machen für eine Rahmenhandlung mit einer schnulzigen Liebesgeschichte. Dies war dann in Zukunft fast immer so gut wie in Duck Soup waren die Brüder leider nie wieder.

Mittlerweile liegt bei uns immerhin Die Marx Brothers: Eine Nacht in Casablanca auf Blu-ray vor. In Großbritannien hingegen ist eine Box erschienen, die auf drei Blu-rays neben Die Marx Brothers im Krieg auch noch die vier zuvor entstandenen Spielfilme enthält, in den denen die Brüder sich ebenfalls einen Dreck darum scherten, was ansonsten in Hollywood produziert wird.

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Panzerkreuzer Potemkin

1905 liegt der russische Panzerkreuzer Potemkin vor der Hafenstadt Odessa. Als sich einige Matrosen weigern, weiterhin minderwertige Nahrung zu sich zu nehmen, ist dies für die zaristischen Offiziere Meuterei. Bei dem folgenden Handgemenge stirbt ein Matrose. Als die Menschen von Odessa um diesen trauern und sich an der monumentalen Hafentreppe versammeln, marschieren Kosaken auf und schießen in die wehrlose Menge…

Inmitten dieses Handgemenges rollt völlig unkontrolliert ein Kinderwagen die Hafentreppe herunter. Dieses Bild ist einer der am meisten zitierten Momente der Filmgeschichte. Anspielungen darauf tauchen sowohl in Woody Allens Bananas auf als auch in Brian de Palmas Die Unbestechlichen (und wiederum als Parodie auf dieses Zitat in Die nackte Kanone 33 1/3) auf. Das sagt natürlich schon einiges über den Klassikerstatus von Panzerkreuzer Potemkin aus, der auf allen Listen über “die besten Filme aller Zeiten“ ganz vorne zu finden ist.

Sergej Eisenstein sollte ursprünglich einen Film zum 20. Jahrestag der Revolution von 1905 drehen, konzentrierte sich dann jedoch auf den Aufstand der Matrosen des zaristischen Panzerkreuzers Fürst Potemkin von Taurien. Noch heute beeindruckt Eisensteins Bildsprache. Während die Menschen auf der Hafentreppe als Individuen gezeigt werden, sind die Kosaken nur als gesichtslose Mordmaschinen zu sehen.

Auch die Montagetechnik verfehlt ihre Wirkung nicht. So sind drei hintereinander geschnittene marmorne Löwen zu sehen und stellen das Aufkommen der Revolution dar. Die Einzigartigkeit von Panzerkreuzer Potemkin unterstreicht auch die Tatsache, dass Eisensteins spätere Werke wie Oktober trotz größeren Aufwands nicht mehr dieselbe einzigartige Wirkung erreichten.

Panzerkreuzer Potemkin erschien zunächst in einer DVD-Edition der Firma Icestorm. Diese enthielt eine 65-minütige Version des Filmes, die vom DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde und Musik von Nikolai Krjukow enthielt. Die deutschen Zwischentitel sind leider oft rechts und links beschnitten. Mittlerweile liegt im Rahmen der Reihe Transit Classics eine deutlich bessere “Deluxe Edition“ vor.

Diese enthält einen neu eingespielten Soundtrack mit der mitreißenden Musik, die Edmund Meisel für die Berliner Premiere schrieb. Außerdem wurde dem Film wieder das ursprüngliche Zitat von Leo Trotzki vorangestellt, das später durch einen Lenin-Text ersetzt wurde. Auch die von den Matrosen gehisste rote Fahne wurde – genau wie bei der Premiere des Filmes – wieder von Hand eingefärbt!

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Teufelskreis Alpha

1976 drehte Brian De Palma mit Carrie, die vielleicht immer noch beste Verfilmung eines Romans von Stephen King Zwei Jahre später versuchte er sich an einem ähnlichen Stoff. Amy Irving, die bereits in Carrie übernahm diesmal die Rolle eines jungen Mädchens mit übersinnliche Fähigkeiten.

Als Gillian Bellaver macht sie sich gemeinsam mit Peter Sandza, der von dem auch hier großartigen Kirk Douglas gespielt wird, macht sie sich auf die Suche nach dessen ebenfalls mit über telekinetische Fähigkeiten Sohn Robin.

Dieser wird von einer geheimen Regierungsbehörde, für die einst auch Sandza arbeitete, gefangen gehalten und soll als Waffe eingesetzt werden…

De Palma war in den 70er- und frühen 80er-Jahren in absoluter Höchstform. Er schuf mit Die Schwestern des Bösen, Schwarzer Engel, Dressed to kill, Blow Out und Der Tod kommt zweimal eine ganze Reihe von höllisch spannenden Thrillern, die auch formal überzeugten und in bester Hitchcock-Tradition standen.

Der ebenfalls sehr spannende Teufelskreis Alpha passt ähnlich wie Carrie aufgrund seiner Mystery-Thematik nicht ganz in die Reihe. Der Film zeigt aber, dass der Regisseur der später auch Scarface, The Untouchables, Mission: Impossible und Mission to Mars drehte, schon immer daran arbeitete sein Spektrum zu erweitern.

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Aviator

Zwei Jahre nach seinem hart umkämpften Werk Gangs of New York legte Martin Scorsese 2004 einen kaum weniger ambitionierten Film nach. Diesmal geht es um den geheimnisvollen Milliardär Howard Hughes (1905 – 1976), der von der Fliegerei und dem Hollywood-Kino (sowie den zugehörigen weiblichen Stars) gleichermaßen besessen war.

Scorsese konzentriert sich auf die Zeit zwischen 1930 und 1950, die optisch am meisten hergibt. Hughes Jugend wird nur kurz angerissen und schon kurz danach befindet sich der Zuschauer mitten in den aufwändigen Dreharbeiten zum Kriegsdrama Hell’s Angels. Hughes setzte eine gewaltige Armada von Flugzeugen ein und stellte die Luftkämpfe des Ersten Weltkrieges filmisch nach. Als das Werk nach jahrelangen Dreharbeiten endlich fertiggestellt war, kam der Tonfilm dazwischen und Hughes ließ alles noch mal drehen. 

Weiter geht es in Aviator mit Hughes Beziehungen zu Hollywood-Stars wie Katherine Hepburn (Cate Blanchett) und Ava Gardner (Kate Beckinsdale), den halsbrecherischen Flugexperimenten, Hughes Kampf mit der Airline Pan Am um die internationalen Flugrechte und seine Flucht in die völlige Isolation.  

Auch ein dreistündiger Film kann einer komplexen Person wie Hughes nicht gerecht werden. Scorsese gelang eher ein Film über die Epoche in der Hughes lebte als ein Film über Hughes. Leonardo DiCaprio überzeugt in der Titelrolle durch Wandlungsfähigkeit. Cate Blanchett spielt die einzige Frau, die Hughes Paroli bieten konnte. Ihre Katherine Hepburn wirkt zunächst eher wie eine Karikatur, gewinnt erst im Verlauf des Filmes an Profil.

Während Scorsese zuvor bei Gangs of New York noch fast ganz auf Spezialeffekte verzichtete, kommt diesmal kaum eine Szene zumindest ohne farbliche Verzerrungen aus. Aviator ist in seinen Details und beeindruckenden Einzelepisoden sehr viel besser gelungen als im großen Ganzen. Dennoch handelt es sich um einen mutigen und kühnen Film, der in manchen Momenten scheitert, dadurch zugleich aber auch seiner Hauptfigur gerecht wird.

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