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Die besten Filme

Ministerium der Angst

England 1944. Stephen Neale wird aus der Irrenanstalt entlassen, in die er eingeliefert wurde, weil er angeblich seine todkranke Frau umbrachte. Bereits nach kurzer Zeit muss er feststellen, dass die Realität außerhalb der Anstalt surreal und verwirrend ist. Nachdem er auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung eine Torte gewonnen hat, die gar nicht für ihn vorgesehen war, gerät er in eine Spionage-Verschwörung der Nazis.

Ministerium der Angst

Fritz Lang verfilmte 1944 einen Roman von Graham Greene (Der dritte Mann), den er sehr schätzte. Vom Drehbuch war er jedoch weniger begeistert. Das Resultat kann sich dennoch sehen lassen, denn Ministerium der Angst erinnert in seiner Mischung aus Spionage- und Love-Story inhaltlich an Hitchcock-Filme wie Die 39 Stufen oder Der unsichtbare Dritte.

Graham Greene

Doch genau wie Fritz Langs  Noir-Thriller Gefährliche Begegnung ist Ministry of Fear trotz einiger humoriger Dialoge und Situationen geprägt von einer äußerst düsteren Grundstimmung. Dies liegt sicher auch daran liegt, dass Ray Milland in der Hauptrolle keinen Durchschnittsbürger spielt, sondern einen frisch entlassener Irrenhaus-Insassen, der mit seinem Leben hadert.

Das Verhalten der Nazi-Verschwörer entspricht zwar gängigen Kino-Klischees, doch Lang, der Deutschland 1933 gleich nach der Machtergreifung verließ, weiß aus eigener Erfahrung wovon er filmt. Sein Film spielt zwar in einer eher expressionistisch anmutenden Kulissenwelt, doch das Grauen des Zweiten Weltkriegs mit Bombenangriffen auf London und Menschen, die von heute auf morgen ihre Heimat verlassen mussten, sind integraler Bestandteil. Auch dadurch wird Ministerium der Angst zu mehr als einer weiteren Spionage-Phantasie aus Hollywood.

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Edgar Wallace: Neues vom Hexer

1964 geriet die Reihe der Edgar Wallace-Verfilmungen von Horst Wendlandts Rialto ein wenig ins Stocken. Die letzten Filme brachten nicht mehr den gewohnten Kassenerfolg. Daher wurden für Der Hexer mit Heinz Drache und Joachim Fuchsberger gleich beide Chef-Kriminalisten der Serie in einer Produktion eingesetzt. So entstand ein temporeicher Film mit deutlichen Anleihen bei James Bond, dessen Erfolg die Serie wiederbelebte.

Bereits ein Jahr  folgte eine Fortsetzung, in der die Titelfigur wieder von Scotland Yard gejagt wird, gleichzeitig aber bei der Aufklärung eines verzwickten Kriminalfalls hilft. Diesmal ist allerdings nur der von Heinz Drache gespielte australischen Inspector Wesby dabei, weil sich Inspector Higgins alias Joachim Fuchsberger gerade in den Flitterwochen befindet.

Neues vom Hexer ist die einzige Fortsetzung innerhalb der Edgar Wallace-Reihe und sicherlich nicht das absolute Highlight der Serie. Der Film entstand zu einer Zeit als die bis vier Wallace-Filme pro Jahr in die Kinos kamen. Dank der guten Besetzung mit Eddi Arent und Klaus Kinski, sowie einiger auch heute noch beeindruckender Tierdressuren bietet der Film aber dennoch spannende Unterhaltung.

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Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Der reiche, in Hongkong lebende Brite Joe Bray ist in Besitz eines alten chinesischen Orakels, der „Gelben Schlange“: Laut einer Prophezeiung soll das gefährliche Kleinod das Zeichen für den beginnenden Krieg der Chinesen gegen die Weißen sein. Obwohl Bray die „Gelbe Schlange“ sicher an einem anonymen Ort versteckt hält, versuchen verschiedene Geheimgesellschaften, die Kostbarkeit zu stehlen…

Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Die 1959 mit Der Frosch mit der Maske gestartete deutsche Edgar-Wallace-Filmreihe entwickelte sich zu einem gewaltigen Kinoerfolg. Dies wurmte den Produzenten Arthur Brauner, denn Horst Wendlandt, der Produzent vieler dieser Filme, war ein ehemaliger Lehrling und Mitarbeiter von ihm.

Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Genau wie dies zuvor schon der Produzent Kurt Ulrich mit Der Rächer beschloss Brauner sich an diesen Erfolg dieser Reihe zu hängen. Anschließend räuberte er mit Old Shatterhand bei Wendlandts Karl-May-Filmen.

Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Für Der Fluch der gelben Schlange verpflichtete Brauner wichtige Erfolgsgaranten der Wallace-Reihe wie die beliebten Darsteller Joachim Fuchsberger und Eddi Arent, die anschließend mit Wendlandt einen Exklusiv-Vertrag abschlossen. Doch zuvor produzierte Brauner mit ihnen einen Film, der sich kaum von den Produkten der Konkurrenz unterscheidet.

Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Etwas penetrant wird die Bedrohung durch die “Gelbe Gefahr“ beschworen und der Schweizer Pinkas Braun erinnert als chinesischer Schurke an Christopher Lees Darstellung von Dr. Fu Man Chu. Recht bemerkenswert ist der wild entfesselte Free-Jazz-Soundtrack von Oskar Sala, der kurz zuvor auch passende Klänge für Hitchcocks Die Vögel fand. Regie führte Franz Josef Gottlieb, der anschließend noch die „regulären“ Wallace-Filme Der schwarze Abt und Die Gruft mit dem Rätselschloss inszenieren sollte.

Edgar Wallace: Der Fluch der gelben Schlange

Der Fluch der gelben Schlange kam 1963 in die Kinos, gleich nach Das Gasthaus an der Themse, den erfolgreichsten Wallace-Film. Auf DVD wurde der Film zunächst im Doppelpack mit dem – trotz Mitwirkung von Horst Tappert und Siegfried Schürenberg ziemlich missratenden Wallace-Schinken Der Teufel kam aus Akasava, den Jess Franco (Nachts, wenn Dracula erwacht) 1971 drehte. Mittlerweile liegt Der Fluch der gelben Schlange auch auf Blu-ray vor allerdings nur als Bonus-Film der Edgar Wallace Gesamtedition.

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Edgar Wallace: Der Rächer

Ein Wagen fährt vorbei. Ein Päckchen fliegt heraus. Ein holperiger Schwenk zu einer Brücke mit der Aufschrift „London“ und im Anschluss öffnen zwei Radfahrerinnen das Paket, in dem sich ein Kopf befindet. Dieser gehört einem gewissen Francis Elmer vom Außenministerium, dessen bester Mann Michael Brixan (Heinz Drache) aus Istanbul abgezogen und auf den Fall ansetzt wird.

Edgar Wallace: Der Rächer

Brixan sucht Elmers Nichte Ruth Sanders (Ina Duscha) auf, die gerade als Statisten in einem Film mitspielt, der auf dem Gelände eines alten Gutshauses gedreht wird. Dessen Besitzer Henry Longvale (Ludwig Linkmann) ist im ständigen Streit mit seinem Nachbarn dem Schlossbesitzer Sir Gregory Penn. Brixan (Benno Sterzenbach) verfolgt reichlich viele falsche Fährten, und als er endlich dem „Kopfgeldjäger“, der bereits 13 Menschen enthauptet hat, auf die Schliche kommt, ist es schon fast zu spät.

Erst nach dem Erfolg von Der Frosch mit der Maske und Der rote Kreis sicherte sich Rialto Film die Rechte an allen Krimis von Edgar Wallace, doch im Falle von Der Rächer, Der Fluch der gelben Schlange und Das Rätsel des silbernen Dreieck waren die Produzent Kurt Ulrich, Artur Brauner und Harry Alan Towers schneller.

Edgar Wallace: Der Rächer

In der 1960 entstandenen Verfilmung von Der Rächer sind zwar alle Zutaten für einen typischen Wallace-Film vorhanden, doch nach einen recht spannenden Auftakt, wird viel zu lange von den langweiligen Intrigen des Filmteams erzählt. Die sehr viel interessantere Handlung um Sir Gregory – inclusive monsterhaften Diener und gefangener Asiatin – wird dabei nur am Rande abgehandelt. Als schon fast jeder Zuschauer eingeschlafen ist, gibt es doch noch ein durchaus spannendes Finale mit einem für eine deutsche Filmproduktion bemerkenswerten Mut zum Trivialen.

Edgar Wallace: Der Rächer

Insgesamt handelt es sich eher um einen Trendsetter als um einen Trittbrettfahrer, denn die erstmals in einem Wallace-Film auftretenden Darsteller Heinz Drache, Siegfried Schürenberg und Klaus Kinski wurden nach ihrem Auftritten in Der Rächer auch häufig in den Rialto-Filmen eingesetzt.

Edgar Wallace: Der Rächer

Auf DVD ist der Film bisher leider nur als Vollbild-Version in mäßiger Qualität erhältlich, dies trifft sowohl auf die 2006 bei Studiocanal erschienene Veröffentlichung als auch auf die 2019er-Edition von Filmjuwelen zu.

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Edgar Wallace: Der rote Kreis

Noch bevor der Vorspann beginnt, wird eine durch einen Nagel vereitelte Guillotinen-Hinrichtung in Paris gezeigt und kommentiert mit dem Satz: „Dieser Nagel kostet 8 Jahre später 25 Menschen das Leben!“ Acht Jahre später terrorisiert ein „Der rote Kreis“ genannter Erpresser die Londoner Oberschicht.

Edgar Wallace: Der rote Kreis

Dem kurz vor der Pension stehenden Chefinspektor Parr wird der dynamische Privatdetektiv Derrick Yale zur Seite gestellt. Mit Hilfe einer Gelegenheitsdiebin gelingt es schließlich den „Roten Kreis“ zu enttarnen. Zur zusätzlichen Verwirrung ist noch eine Kindesentführung eingeflochten, die jedoch nichts mit dem „Hauptfall“ zu tun hat.

Edgar Wallace: Der rote Kreis

Nach einem recht gelungenen Auftakt beschränkte sich Regisseur Jürgen Roland 1960 in Der rote Kreis darauf das Rezept von Harald Reinls im Vorjahr entstandenen Kinoerfolg Der Frosch mit der Maske ziemlich ungeniert zu kopieren.

Edgar Wallace: Der rote Kreis

Wieder gibt es den großen Unbekannten samt getreuen Gefolgsleuten, die für ihn in den Tod gehen. Wieder gibt es die Kriminalisten-Kombination „Alter Hase“ und „Junger Draufgänger“. Allerdings können Karl Saebisch als pensionsreifer Chefinspektor Parr und „Prof. Brinkmann“ Klausjürgen Wussow als Privatdetektiv Derrick (!) Yale, Siegfried Lowitz und Joachim Fuchsberger, dem Duo aus „Der Frosch mit der Maske“ in keiner Minute des Filmes das Wasser reichen.

Edgar Wallace: Der rote Kreis

E. F. Fürbringer gibt auch diesmal einen etwas steifen Scotland Yard Chef, während Fritz Rasp und Eddi Arent in ähnlichen Rollen wie im vorherigen Edgar Wallace Film zu sehen sind. Am Ende ist dann kaum eine der handelnden Figuren das, was sie zuvor vorgab zu sein. Der Zuschauer hat dadurch allerdings kaum eine Change selbst auf alle die Lösung zu kommen.

Edgar Wallace: Der rote Kreis

Als zweiter Schritt zur Schaffung einer deutschen Kriminalfilm-Reihe ist Der rote Kreis halbwegs passabel, isoliert betrachtet vermag der durchschnittliche Streifen jedoch nicht sonderlich zu fesseln.

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Schtonk!

Der 1991 entstandene Film bildet gemeinsam mit dem ebenso gelungenen Rossini und dem ziemlich enttäuschenden Late Show eine Trilogie, in der sich Helmut Dietl auf recht unterschiedliche Weise mit den populären Medien Presse, Film und Fernsehen beschäftigt.

Schtonk!

Während er sich in seiner TV-Serie Kir Royal ausgiebig den Klatschreportern widmet, geht es bei Schtonk! um eine scheinbar seriöse eher links-liberale Illustrierte, die immer wieder Schwächen für reichbebilderte eher distanzlose Reportagen über die 1000 Jahre zwischen 1933 und 1945 zeigt.

Schtonk!

Als Vorbild für den Film dient die Affäre um die Veröffentlichung der Hitler-Tagebücher durch den Stern. Beim Verfassen des Drehbuches musste Dietl angeblich noch einige Entschärfungen vornehmen, denn viele der tatsächlichen Ereignisse rund um die gefälschten Tagebücher hätte ihm wohl niemand geglaubt.

Schtonk!

Schtonk! ist eine scharfsinnige Analyse unserer stark an Schmuddel-Themen interessierten Medienlandschaft. Dietl gelang aber zugleich auch ein unglaublich komischer Film mit zahlreichen Kabinett-Stückchen, die genau wie die besten Loriot-Sketche auch beim x-ten Mal amüsieren. Unvergessen die tollen schauspielerischen Leistungen des gesamten Ensembles: Allen voran natürlich Götz Georges Glanzleistung als schmieriger Enthüllungsjournalist und Uwe Ochsenknecht als immer größenwahnsinniger werdender Fälscher, der sich zunehmend mit Führer Hitler identifiziert.

Faking Hitler

30 Jahre nach Schtonk! erzählt die Serie Faking Hitler mit den hervorragend ausgewählten Hauptdarstellern Lars Eidinger und Moritz Bleibtreu erneut von den gefälschten Tagebüchern.

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Matrix Resurrections

1999 betraten sie erstmals die Leinwand, jene Männer und Frauen in Lack und Leder. Sie trugen coole Brillen und überlebten atemberaubende Action-Szenen in einer virtuellen Welt, die wie die unsrige aussah. Doch außerhalb der digitalen Kulissen liefen Neo (Keanu Reeves), Trinity (Carrie-Anne Moss) zusammen mit ihren Kampfgefährten in kratzigen, farblosen Pullovern durch das trübe aber reale Zion. Sie traten an zum Kampf gegen scheinbar übermächtige Agenten und Maschinen…

Matrix Resurrections

Matrix war seinerzeit als intelligenter und visuell aufregender Actiontrip eine absolute Überraschung. The Wachowski Brothers setzten turbulente Kampfszenen durch spektakuläre Zeitlupentechnik in beeindruckende Bilder um. Ihr aufwendiges Verfahren namens Bullet Time, bei dem eine Unzahl von synchron geschalteten Fotoapparaten zum Einsatz kamen, wurde in zahlreichen weiteren Filmen kopiert, die jedoch im Gegensatz zu Matrix keine sinnvolle und originelle Geschichte erzählten.

Matrix Resurrections

Dies trifft auch auf die beiden überlangen Fortsetzungen Matrix Reloaded und Matrix Revolutions zu, die beide 2003 in die Kinos kamen und weder optisch noch inhaltlich neue Akzente setzen konnten. Daher sollte es fast zwei Jahrzehnte dauern, bis es wieder Lebenszeichen aus der Matrix gab. Der vierte Film zeigt zunächst, wie sich Neo als erfolgreicher Spieledesigner Thomas A. Andersen im Auftrag von Warner Brothers mit der Scheinwelt von San Francisco arrangiert hat.

Matrix Resurrections

Die blauhaarige Widerstandskämpferin Bugs (Jessica Henwick) muss nicht viel Überzeugungs-Arbeit leisten, bis Neo dem Kaninchen folgt und der neuen Inkarnation von Morpheus (Yahya Abdul-Mateen II tritt in die Fußstapfen von Laurence Fishburne) seine Kung-Fu-Fähigkeiten unter Beweis stellt. Als Störfaktor sorgt ein Analytiker bei Neo für Selbstzweifel und – da verkörpert von Neil Patrick Harris (How I meet you Mother) – auch für einige Lacher.

Matrix Resurrections

Erwartungsgemäß wird reichlich Munition verballert, sowie an Wänden und Decken herumgelaufen. Auch die Spezialeffekte können sich sehen lassen. Dennoch halten sich die Überraschungen in Grenzen. Spannung verbreitet eigentlich nur die Frage, ob Trinity wirklich die fürsorgliche Mutter Tiffany ist oder ob sie im großen Finale als coole Bikerin der Handlung den entscheidenden Kick gibt. Matrix Resurrections ist ganz gewiss interessanter ausgefallen als die 2003er-Sequals, macht aber auch nicht wirklich Appetit auf weitere Matrix-Revivals.

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Matrix

Der kleine Angestellte Thomas A. Anderson (Keanu Reeves) wird nachts zum Hacker Neo und kommt dadurch mit dem geheimnisvollen Morpheus (Laurence Fishburne) in Kontakt. Dieser hält Neo für jenen Auserwählten, der die Menschheit befreien könnte. Diese hat es auch bitter nötig, denn bis auf Morpheus und die Besatzung seines U-Bootes Nebakadnezar liegen sämtliche Erdbewohner im Koma und die Realität wird ihnen nur vorgegaukelt. Es sieht zwar so aus, als wenn Neo keineswegs der Auserwählte ist, dennoch nimmt er gemeinsam mit der schlagkräftigen Trinity (Carrie-Anne Moss) den Kampf auf gegen die Agenten, die die Scheinwelt der Matrix kontrollieren…

Matrix

1999 betraten faszinierende Männer und Frauen in Lack und Leder die Leinwand. Sie trugen coole Brillen und überlebten atemberaubende Action-Szenen in einer virtuellen Welt, die scheinbar real ist. Zwischendrin liefen Neo, Trinity & Co. aber auch in farblosen und kratzigen Pullovern durch die trübe aber reale Welt von Zion. Matrix war seinerzeit als intelligenter und visuell aufregender Actiontrip eine absolute Überraschung.

Matrix

The Wachowski Brothers setzten turbulente Kampfszenen durch die spektakuläre Zeitlupentechnik Bullet Time in beeindruckende Bilder um. Diese aufwendige Technik, für die eine Unzahl von synchron geschalteten Fotoapparaten zum Einsatz kam, wurde in zahlreichen weiteren Filmen kopiert, die jedoch im Gegensatz zu Matrix keine sinnvolle und originelle Geschichte erzählten.

Matrix

2003 ging es mit gleich zwei Fortsetzungen weiter. In Matrix Reloaded erfahren wir mehr über die Motive und Organisation der Rebellen und besuchen ihre unterirdische Fluchtwelt Zion, die von einer gewaltigen Maschinen-Armee bedroht wird. Morpheus trifft dort auf seine Ex-Geliebte Niobe (Jada Pinkett Smith), während Neo in Mönchskluft herumläuft, zum angebeteten Messias geworden ist und sich kaum noch um seine geliebte Trinity kümmert. Dem Film gelingt es recht gut, die Figuren des ersten Films präziser zu charakterisieren.

Matrix

Das vom Produzenten Joel Silver vollmundig abgegebene Versprechen, die Zuschauer mit einer ultimativen Action-Sequenz zu überwältigen, konnte jedoch nicht eingehalten werden. Der Film recycelt die Bilder des ersten Films und zieht seine Kampfsequenzen und die auf Verwirr-Effekte setzenden Dialoge unnötig in die Länge, ohne sich dabei zu steigern. Recht bald wirken Neos Kämpfe gegen eine den gleich 1000-fach auftretenden Agent Smith (Hugo Weaving) nur noch langweilig. Die Car-Crash-Sequenzen hingegen, für die extra ein 3 Kilometer langer Autobahn-Kreisel errichtet wurde, kann bei der mehr als ein Jahrzehnt zuvor entstandenen Verfolgungsjagd aus Terminator 2 nicht mithalten.

Matrix
So richtig begeistert war ja kein Mensch von Matrix Reloaded, denn die Wucht des Originals reichte die Fortsetzung in keiner einzigen Szene. Ein gewaltiger Erfolg wurde der Film dennoch. Die etwas lahm startende, dann aber deutlich an Fahrt gewinnende zweite Fortsetzung Matrix Revolutions ist insgesamt eine Spur gelungener als ihr Vorgänger, vielleicht auch weil ohnehin nicht mehr viel zu erwarten war. Es müssen weiterhin etliche eher blöd- als tiefsinnige Dialoge überstanden werden und es erklingen Sätze wie: „Ich wusste, dass ich das jetzt sagen würde.“ Auch Leute, die an Wänden und Decken herumlaufen um Betonsäulen zusammenzuschießen, sind nicht mehr so innovativ wie Anno 1999.

Matrix

Doch inmitten dieser Wiederholungen von bekannten Versatzstücken gibt es auch wirklich rasant inszenierte und atemberaubend getrickste Szenen vom Angriff der Maschinen auf die Rebellenstadt Zion. Insgesamt entsteht dabei der Eindruck, dass der zweite Teil wäre gar nicht zwingend nötig gewesen, denn viele Figuren, die in Reloaded als ganz wichtig vorgestellt wurden, wie etwa die von Monica Bellucci verkörperte Persephone, haben diesmal nur ganz kurze Auftritte und meist keinerlei Relevanz mehr für den weiteren Verlauf der Handlung. Es wäre möglich aus Reloaded und Revolutions einen einzigen (nicht zwingend überlangen) halbwegs passablen Matrix-Fortsetzungsfilm zusammenzustellen.

Matrix Resurrections

2021 kam Matrix Resurrections in die Kinos. Erwartungsgemäß wird wieder reichlich Munition verballert, sowie an Wänden und Decken herumgelaufen. Auch die Spezialeffekte können sich sehen lassen. Dennoch halten sich die Überraschungen in Grenzen. Spannung verbreitet eigentlich nur die Frage, ob Trinity tatsächlich die fürsorgliche Mutter Tiffany ist, oder ob sie im großen Finale als coole Bikerin der Handlung den entscheidenden Kick gibt. Der Film ist ganz gewiss interessanter ausgefallen als die 2003er-Sequals, macht aber auch nicht wirklich Appetit auf weitere Matrix-Revivals.

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Spider-Man 2

Einige fanatische Comicfans waren 2002 nicht sonderlich begeistert als Sam Raimi im ersten Spider-Man-Film aus ihrem geliebten an Wänden herumkrabbelnden Superhelden von nebenan quasi ein Mitglied der X-Men machte. Doch so richtig glaubhaft ist es auch nicht, wenn im Comic erzählt wird, dass ein Schüler namens Peter Parker im Hobbykeller Düsen zusammenbastelt, die irrsinnig stabile Netzflüssigkeit versprühen. Da passt es schon besser, wenn Parker durch den Biss einer genetisch veränderten Spinne selbst zu einem Mutanten wird.

Spider-Man 2

Doch all dies war 2004 Geschichte, denn im zweiten Teil konnte es Raimi richtig krachen lassen, denn er muss sich nicht mehr mit der ohnehin schon vertrauten Entstehungsgeschichte von Spider-Man aufhalten. Stattdessen schöpft der Film, der auch durch stark verbesserte Spezialeffekte punkten kann, aus dem reichhaltigen Bestand der seit 1962 erfolgreich laufenden Comic-Serie.

Spider-Man 2

Lange bevor es üblich wurde in Comicheften epische Geschichten zu erzählen, schufen Autoren und Zeichner wie Stan Lee, Steve Ditko und John Romita mit den Spider-Man-Comics eine gewaltige Soap Opera über einem langsam heranwachsenden Peter Parker. Dieser bekämpft nicht nur ulkig kostümierte Superschurken, sondern hatte auch reichlich Alltagssorgen wie Geldmangel oder familiäre Probleme. Hinzu kommt noch der andauernde Liebeskummer, der so manchen etwas reiferen Leser dazu brachte, die sich über etliche Comic-Seiten hinziehenden Prügeleien schnell durchzublättern um endlich zu erfahren, wie sich Peter Parkers Beziehungen zur rothaarigen Mary Jane oder zur blonden Gwen weiterentwickeln.

Genau dieses Erfolgsrezept bedient auch Spider-Man 2. Der mit etlichen Metallarmen gesegnete Dr. Otto Octavius mag nicht die denkbar größte Bedrohung für unseren jugendlichen Helden sein und Alfred Molina ist in Sachen Bösartigkeit gegenüber William Dafoe, der im ersten Film den Green Goblin spielte, ein gewaltiger Rückschritt in der Schurkenrolle. Doch all dies (und auch der deutlich weniger markante Haarschnitt von J. K. Simmons als J. J. Jameson) wird zur absoluten Nebensache, wenn Kisten Dunst als Mary Jane jemand anderen als den immer wieder durch Rettungsaktionen abgelenkten Peter Parker (Tobey Maguire) nicht nur auf den Mund küsst, sondern auch noch zu heiraten gedenkt. Das ist doch nun wirklich bedrohlicher als Alfred Molina!

Spider-Man 2

Rechtzeitig zum Kinostart von Spider-Man 3 erschien der zweite Kinofilm über den Netzschwinger noch einmal in einer “Extended Version“. Im Gegensatz zum Director’s Cut von Daredevil, der eine halbe Stunde länger (und der Kinoversion haushoch überlegen) ist, wurde Spider-Man 2 lediglich um 8 Minuten ergänzt. Die zusätzlichen Szenen sind meist recht kurz und über den ganzen Film verteilt. So ist z. B. jener Moment, in dem Peter Parker zu spät zu Mary Janes Theateraufführung erscheint geringfügig verlängert und Bruce Campbell kann hier als Platzanweiser sein komödiantisches Talent noch etwas stärker ausspielen.

Spider-Man 2

Wirklich rührend hingegen ist ein Dialog zwischen Mary Jane und einer Freundin über ihre anstehende Hochzeit und jenen Jungen, der ihr einst diesen unvergesslichen Kuss gab. Auch eine Szene mit J. J. Jameson, der mit Zigarre im Mund im Kostüm von Spider-Man auf seinem Schreitisch die Heldenpose übt, ist ziemlich köstlich. Eine verlängerte Sequenz, in der der Spinnenmann im Lift auf einen Yuppie trifft, ist hingegen durch den neuen (ziemlich albernen) Dialog eher unwitziger geworden. Doch insgesamt ist die Extended Version ein etwas besserer Film als die Kinofassung und somit unverzichtbar für alle Fans von Spider-Man.

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Spider-Man (2002)

Genau wie bei der ein Jahr zuvor gestarteten Der Herr der Ringe-Serie ist auch bei den ersten drei “richtigen“ Spider-Man-Kinofilmen die Tatsache bemerkenswert, dass hier kein aalglatter Hollywood-Routinier in den Regie-Sessel gesetzt wurde, sondern jemand, der sich seine ersten Sporen durch ziemlich drastische Horrorfilme verdient hat. Während der neuseeländische Tolkien-Verfilmer Peter Jackson zunächst mit den ebenso preiswerten wie blutigen Schockern Bad Taste und Braindead auf sich aufmerksam machte, erreichte dies Sam Raimi durch seine Evil Dead-Trilogie, um den von Bruce Campbell gespielten Ash und dem „Buch der Toten“.

Spider-Man (2002)

Der 1982 von Raimi und einigen Freunden für 350.000, – Dollar gedrehte Streifen Tanz der Teufel erregte nicht nur die Aufmerksamkeit Stephen Kings sondern fiel auch unserer Bundesprüfstelle auf, die den Film einem erwachsenen Publikum nur mit nicht unerheblichen Schnittauflagen zumuten wollte. Raimi drehte 5 Jahre später mit Tanz der Teufel 2 weniger eine Fortsetzung als vielmehr eine Neuverfilmung des Stoffes, der man ihr sehr viel höheres Budget auch deutlich ansah. 1993 schließlich beendete der sehr phantasievolle Fantasy-Horrorfilm Armee der Finsternis die diesmal gar nicht mehr so blutige Geschichte. (Mittlerweile ist aber auch von einem weiteren vierten Film die Rede.) Zwischendrin drehte Raimi aber auch noch Darkman mit Liam „Schindler“ Neeson einen Film, der durchaus als eine etwas düstere Superhelden-Verfilmung gedeutet werden konnte.

Spider-Man (2002)
Bei Raimis ersten Filmen handelt es sich um keine gewaltigen Blockbuster, doch trotzdem wurde immerhin Sharon Stone auf den Regisseur aufmerksam. Stone produzierte gerade einen Western, in dem sie auch die Hauptrolle spielte. Der aufregende visuelle Stil den Raimi für seine Horror-Schocker gefunden hatte, schien genau der richtige für „Schneller als der Tod“ zu sein. Auch bei der Wahl ihrer Partner erwies Sharon Stone visionäres Geschick, denn als ihre Duellgegner agierten neben Gene Hackman auch noch Leonardo di Caprio (vor „Titanic“) und Russell Crowe (vor „Gladiator“). Zwar wurde Schneller als der Tod“ kein gewaltiger Erfolg, aber dank seiner sorgfältigen Inszenierung war der Film eine sehr gute Visitenkarte für Raimi ,der anschließend den kleinen (aber feinen) schwarzen Thriller „Ein einfacher Plan“ und den gar nicht so schlechten Kevin Costner-Baseball-Film „Aus Liebe zum Spiel“ folgen ließ.

Spider-Man (2002)
Bei Spider-Man landete Raimi erst nachdem endgültig klar war, dass der „König der Welt“ es mittlerweile für unter seiner Würde hielt eine Comic-Verfilmung zu inszenieren. James Cameron ging schon ewig mit einem Spider-Man-Projekt schwanger. Er verfasste ein komplettes Drehbuch und ließ bereits erste Probeaufnahmen zum Testen der Spezialeffekte drehen. Ursprünglich sollten die Stars aus Terminator die Hauptrollen spielen: Michael Biehn als Peter Parker und Arnold Schwarzenegger als Doktor Octopus. Doch ein langwieriger Streit um die Rechte an der Comicfigur legte den Spider-Man-Film erst einmal auf Eis, auch wenn Cameron nach Aliens, Abyss und Terminator 2 weiterhin Interesse an der Comicfigur hatte. Erst nach den vielen Oscars für Titanic (und wohl auch nach den Anstrengungen bei den Dreharbeiten) erlahmte Camerons Interesse. Dies qualifizierte schließlich Raimi für den Job.

Spider-Man (2002)
Das endgültige Drehbuch zum Film verfasste David Koepp, der schon die ersten beiden Jurrasic Park-Filme geschrieben (und sich sogar als T-Rex-Opfer in den zweiten Film gemogelt) hatte. Koepp verarbeitete dabei auch Ideen von James Cameron, der eine wesentliche Änderung an der Hauptfigur vornahm. Während Peter Parker im Comic durch den Biss einer radioaktiven Spinne seine Superkräfte erhielt, so ist es nun im Film eine genetisch veränderte Spinne, die den jungen Parker während eines Schulausfluges beißt. Hierdurch ist es nicht mehr nötig, Peter Parker als das ganz große Bastelgenie darzustellen, der sich nicht nur ein Kostüm näht, sondern auch in Windeseile mechanische Netzdüsen entwickelt, die eine ganz spezielle Spinnenflüssigkeit verschießen. Im Film besitzt der mutierte Parker organische Netzdrüsen, wozu Raimi meinte: „Ich hielt es für eine echte Verbesserung und ließ es deshalb im Drehbuch.“

Spider-Man (2002)
Ansonsten hält sich der Film an die Vorgaben des Comics und benutzt den Tod von Onkel Ben als tragischen Moment um den zunächst als Wrestler herumtobenden Peter Parker endgültig klar zu machen, dass große Macht auch große Verantwortung mit sich bringt. Auf Doktor Octopus als Schurke wurde verzichtet und stattdessen auf den Green Goblin zurückgegriffen. Hier hätte sich natürlich angeboten auch die tragische Geschichte um Gwen Stacy (die bei Spideys Kampf mit Doc Ock stirbt) einzuarbeiten, doch eigentlich ist die Sache mit Onkel Ben ja schon traurig genug und es wurde sommerliches Popcorn-Kino angestrebt. Daher bleibt  Mary Jane (diesmal) das einzige Objekt von Peter Parkers Begierde.

Spider-Man (2002)

Für Aufsehen sorgte ein erster Trailer zu Spider-Man. Dieser zeigt zunächst einen Banküberfall. Die Gangster flüchten mit einem Hubschrauber und bleiben schließlich in einem Netz hängen, das zwischen die Türme des World Trade Centers gespannt ist. Zum Abschluss war noch ein sich in toller Tricktechnik durch die Häuserschluchten von New York hangelnder Spider-Man zu sehen. Zunächst beeindruckten die Idee und die tricktechnische Ausführung. Das änderte sich nach dem 11. September als aus zahlreichen Filmen Aufnahmen der Twin Towers digital entfernt wurden (obwohl im Kino immer Applaus zu hören war, wenn das World Trade Center zu sehen war). Doch bei Spider-Man war kein komplizierter Nachdreh erforderlich, denn die beschriebene Szene sollte ohnehin nur im Trailer zu sehen sein. Der Trailer wurde von der Columbia zurückgezogen und ist mittlerweile ein begehrtes Sammlerobjekt, ebenso das erste Plakat auf dem sich die Zwillingstürme in den Augen des Netzschwingers spiegeln.

Spider-Man (2002)

Neben der Tricktechnik machte 2002 auch die gut ausgewählte Besetzung neugierig auf den Film. Tobey Maguire bewies schon in Gottes Werk und Teufels Beitrag, dass er sowohl die Naivität von Peter Parker als auch die Souveränität von Spider-Man verkörpern kann. Kirsten Dunst ist von Interview mit einem Vampir bis zu Girls United durch ihre Natürlichkeit immer wieder sehr erfreulich aufgefallen und sieht als Mary Jane auch mit roten Haaren phantastisch aus. William Dafoe ist als Schurke zwar nicht unbedingt eine Überraschung, wir erinnern uns (eher ungern) an Speed 2, angeblich war er sogar bereits als Joker für den ersten Batman-Film im Gespräch. Auf alle Fälle ist er ein sehr interessanter Norman Osborn und hat sogar angeblich sogar fast alle Stunts in der grünlich schimmernden Rüstung des Green Goblin selbst ausgeführt. Die Wichtigkeit der Rollen von Peter Parkers Onkel Ben und Tante May unterstreicht die Besetzung dieses Parts mit den oscar-prämierten Veteranen Cliff Robertson und Rosemary Harris. Wenn J. K. Simmons als scharfzüngiger Zeitungsverleger J. J. Jameson in seinen Betonhaarschnitt greift und Groucho-Marx-Sprüche wie „Ich traue nur meinem Friseur“ absondert, kommt Bedauern auf, dass er im Film nur sehr selten auftaucht.

Der fertige Film überzeugte insgesamt durchaus, was seltsamerweise weniger an den Spezialeffektelag, die vom Star Wars-Veteran John Dykstra, zwar passabel aber nicht übermäßig beeindruckend ausgeführt wurden. Sehr viel wichtiger ist, dass trotz kleinerer Änderungen an der Comicvorlage dem Geiste des Originals treu geblieben wurde. Die Geschichte von Peter Parker, der plötzlich erfährt, dass Superkräfte auch Superprobleme mit sich bringen, ist ein sehr solider Mythos, der auch endlich in einem angemessenen Film umgesetzt wurde.

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