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Man of Steel

Der 2006 entstandene “Superman Returns“ war sicher auch deshalb so unbefriedigend, weil Regisseur Bryan Singer, der besser daran getan hätte die “X-Men“-Trilogie zu beenden, so eifrig Richard Donners Superman-Filme von 1978 und 1980 kopierte, dass er sogar einen am Computer reanimierten Marlon Brando als kryptonischer Helden-Vater Jor-El einsetzte. In “Man of Steel“ versuchen Regisseur Zack Snyder („Watchmen„) und Produzent Christopher Nolan („The Dark Knight„) alles anders zu machen.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Russell Crowe ist als Jor-El sehr viel ruppiger aber auch körperlich aktiver als einst Marlon Brando in dieser Rolle. Der Planet Krypton sieht diesmal nicht wie ein strahlender Eispalast aus, sondern wie ein dem Untergang geweihtes finsteres Loch. Als Prolog hätte diese Variante ja noch durchgehen können, doch der ganze Film schlägt diese düstere eher zu Batman passende Tonart an.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Insgesamt kann attestiert werden, dass der Film sein Thema fast komplett verfehlt hat. Darin wie hier am Superman-Mythos vorbei gefilmt wird, ähnelt “Man of Steel“ Singers “Superman Returns“.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Mann aus Stahl ist im Comic ein optimistischer, zupackender und oftmals auch etwas naiver Held, der seine Kräfte zum Wohl der Menschheit einsetzt- Er würde niemals töten, in diesem Kino macht er es jedoch gleich zweimal. Einmal indirekt (Vorsicht Spoiler!), wenn er es – um seine Geheimidentität zu schützen – nicht fertigbringt seinen irdischen Adoptivvater zu retten. Dieser wird von Kevin Costner mit beeindruckender Leinwandpräsenz verkörpert, aber leider immer nur dann wenn das Drehbuch es für einige Sekunden zulässt, bevor die nächste Krawall-Aktion-Szene kommt.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ein weiteres Problem bei “Man of Steel“ ist die völlige Abwesenheit von Humor, der inmitten der nicht enden wollenden Zerstörungsorgien im Kampfe mit General Zod (angemessen diabolisch: Michael Shannon) bitter nötig gewesen wäre. Superman ist diesmal kaum Clark Kent, niemals Reporter und – schlimmer noch! – es gibt keine amourösen Versteckspiele mit Lois Lane. Was besonders schade ist, denn Amy Adams ist als Lois Lane eine mehr als interessante Besetzung, während der Brite Henry Cavill in der Titelrolle sehr viel weniger blass wirkt als Anno 2006 Brandon Routh.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Insgesamt ist “Man of Steel“ eine nicht ganz so große Enttäuschung wie “Superman Returns“.  Die Schlussszene lässt gar an das Ende des 007-Films “Skyfall“ denken und macht etwas Hoffnung darauf, dass diesem mittelprächtigen Film (der sein 200 Millionen Dollar Budget bereits doppelt wieder einspielte) noch einige sehr viel bessere Fortsetzungen folgen könnten. Doch stattdessen kam 2016 „Batman v Superman: Dawn of Justice“ in die Kinos.

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The Dark Knight Rises

Christopher Nolans zweiter Batman-Film trug zwar den Titel “The Dark Knight“, war jedoch in erster Linie ein Joker-Film. Dies lag sicher in erster Linie daran, dass der Darsteller von Batmans populärsten Widersacher kurz nach Drehende verstorben war, was dazu führte, dass aus Pietät aber auch Kalkül fast alles, was mit Heath Ledger gefilmt wurde, im dadurch überlangen Film Verwendung fand. Das brachte den Film, in dem es auch noch um Batmans zweitbeliebtsten Gegenspieler Two-Face (Aron Eckart) ging, etwas aus dem Gleichgewicht und drängte Batman an den Rand des Geschehens. Doch die Rechnung ging auf und “The Dark Knight“ spielte mit über einer Milliarde Dollar fast dreimal so viel ein, wie sein Vorgänger “Batman Begins“.

The Dark Knight Rises

Mit “The Dark Knight Rises“ schickt sich Nolan nun an, seine Batman-Trilogie zu vollenden. Er greift zwar Motive aus den beiden vorherigen Filmen auf, doch das Resultat ist weniger der Abschluss eines zusammenhängenden Epos, wie etwa Star Wars, sondern ein in sich stimmiger Film. “The Dark Knight Rises“ ist sogar noch einige Minuten länger als sein Vorgänger, am Anfang im Spannungsaufbau etwas langsam, mündet dann aber in ein wuchtiges actionreiches Finale und schließt mit einem überraschenden Ende, das durchaus Raum für einen interessanten Neubeginn einer weiteren Batman-Filmreihe bietet.

The Dark Knight Rises

Obwohl es sehr lange dauert, bis Christian Bale ins Batman-Kostüm schlüpft, steht der Fledermausmann und noch stärker Bruce Wayne, der Mann hinter der Maske, im Zentrum des Filmes. Tom Hardy ist als Bane – die Comicfigur wird recht frei interpretiert – ein angemessen bedrohlicher Schurke (wenn er und Batman sich mit ihren hochgezüchteten Macho-Stimmen anschreien, gehört dies zu den ganz wenigen lächerlichen Momenten in “The Dark Knight Rises“). Auch die mit großem körperlichen Einsatz als Catwoman auftretende Anne Hathaway bringt den Film nicht aus dem Gleichgewicht. Stärker noch als an der Faszination des Bösen zeigt sich Nolan diesmal an ganz normalen Menschen interessiert, die – ähnlich wie die 911-Feuerwehrmänner – versuchen zu retten was gerade noch zu retten ist. So steht der junge Polizist John Blake (Joseph Gordon-Levitt) fast so stark im Zentrum des Geschehens als sein wieder vom brillant-zurückhaltend agierenden Gary Oldman verkörperter Vorgesetzter Jim Gordon.

The Dark Knight Rises
Was diesen Film so besonders macht, ist der hohe Grad an “Realismus“. Nolan setzt auf Zelluloid und verzichtet auf 3D-Mätzchen. Er drehte die meisten Action-Szenen “in echt“, es ist zu sehen, dass die Darsteller selten gedoubelt wurden und die Kulissen wirklich in voller Größe gebaut und nicht digital ergänzt wurden. Daher ist es ihm zu verzeihen, dass er die Pracht seiner Inszenierung auch diesmal wieder etwas zu lange herzeigen möchte.

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The Dark Knight

Der Titel “The Dark Knight“ bezieht sich zwar auf Batman (und die bahnbrechende Erfolgscomicserie von Frank Miller), doch im Mittelpunkt des neuen “Batman“-Films steht ganz sicher nicht Batman (und Frank Millers “The Dark Knight Returns“ diente nicht als Inspirationsquelle). Den Film überstrahlt ohne Zweifel Heath Ledger, der den Joker so verstörend und erschreckend spielt, dass dagegen Jack Nicholsons Darstellung in Tim Burtons “Batman“ eher an Caesar Romeros Kaspereien aus der albernen “Batman“-TV-Serie mit Adam West erinnern.

The Dark Knight

Zwar bekommt Ledgers Leistung einen leicht morbiden Beigeschmack, durch dessen seltsamen viel zu frühen Tod, und der Regisseur Christopher Nolan (der gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan das Drehbuch schrieb und auch das Batmobil höchstpersönlich zusammenschraubte) packte den überlangen Film so voll, dass manche Komponenten (aber nicht Ledger!) sich zu neutralisieren drohen.

The Dark Knight

So ist Ledgers Joker längst nicht der einzige Schurke des Filmes, sehr ausführlich wird auch noch erzählt wie sich Aaron Eckhart als Staatsanwalt Harvey Dent in den janusköpfigen Two-Face verwandelt, Cillian Murphy hat einen überflüssigen Gastauftritt als Psycho-Vogelscheuche Scarecrow und die Idee mit den Batman-Nachahmern, die dem echten Fledermausmann das Leben schwer machen, spielt zumindest am Anfang des – wie gesagt überlangen – Filmes noch eine gewisse Rolle.

The Dark Knight

Ein schlechter Film ist “The Dark Knight“ nun gewiss nicht (und ein erfolgloser ganz sicher auch nicht). Doch die Nolans packen das Ding so voll mit Nebenhandlungen, endlosen Verfolgungsjagden und ach so interessanten mühsam in den Film gequetschten Einfällen, dass zumindest ich mir gegen Ende des Filmes das Ende des Filmes sehnlichst herbeiwünschte. Doch all dies schmälert in keinster Weise Heath Ledgers beeindruckende Performance. Noch nie war ein Blockbuster-Schurke so spürbar bedrohlich.

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Batman Begins

Der junge Bruce Wayne (Christian Bale) wird nicht mit der Ermordung seiner Eltern fertig. Er verlässt seine Heimatstadt Gotham City und absolviert in aller Welt eine Ausbildung zum Kleinkriminellen. In Tibet macht er schließlich Bekanntschaft mit dem gebildeten Kampfausbilder Henri Ducard (Liam Neeson), der für den mysteriösen Ra’s al Ghul (Ken Watanabe aus “Last Samurai“) arbeitet. Nachdem Bruce dort Körper und Geist schult, soll er im Auftrag von Ghuls Schattenliga Gotham City zerstören. Bruce flieht und versucht seine Heimatstadt zu retten.

Batman Begins

Nach seiner Rückkehr nimmt Bruce den Kampf gegen Verbrecher wie den Gangsterboss Falcone (Tom Wilkinson aus “Ganz oder gar nicht“) oder den wahnsinnigen Jonathan Crane alias Scarecrow (Cillian Murphy aus “28 Days Later“) auf. Doch auch die neue Firmenleitung von Wayne Enterprises unter der Führung von Richard Earle (Rutger Hauer) macht ihm erheblich zu schaffen. Verbündete findet Brucealias Batman in seinem treuen Butler Alfred (Michael Caine), dem Polizisten Jim Gordon (Gary Oldman), dem innerhalb des Wayne Imperiums aufs Abstellgleis geschobenen Waffenspezialisten Lucius Fox (Morgan Freeman) und der jungen Staatsanwältin Rachel Dawes (Katie Holmes), die er noch aus seinen Kindertagen kennt.

Batman Begins

Die Version von Christopher Nolan („Memento“, „Insomnia“) hat einen sehr viel realistischeren Ansatz als die vorherigen Filme “Batman“, „Batmans Rückkehr„, „Batman Forever“ und „Batman & Robin„. Erstmals im Kino wird die Hauptfigur tatsächlich ernst genommen. Nur noch die mit schwarzer Schminke umrandeten Augen unter der harten Ledermaske erinnern etwas an die vorherigen Filme. Der Tod von Bruce Waynes Eltern ist meisterlich und wirklich ergreifend in Szene gesetzt. In der kleinen Rolle von Thomas Wayne ist Linus Roache (“Die Vergessenen“) zu sehen. Dieser spielt einen sehr verständnisvollen Vater und er verlässt gemeinsam mit seiner Frau eine Opernaufführung nachdem sein Sohn Angst vor einigen Darstellern in fledermausartigen Kostümen bekommt. Dadurch landet die Familie Wayne in einem düsteren Hinterhof wo der Mörder schon lauert. Klar, dass Bruce sich jetzt schuldig für das Ableben seiner Eltern fühlt. Auch eine Szene in der Tom Wilkinson mit roher Gewalt als Gangsterboss Falcone dem jungen Bruce Wayne klar macht, wer der wahre Machthaber von Gotham ist, wirkt ungewöhnlich realistisch und sogar leicht verstörend. Die Lehr- und Wanderjahre machen einige Anleihen bei der “Highlander“-Saga sind aber zügig in Szene gesetzt und insgesamt durchaus eine Bereicherung des Mythos.

Batman Begins
Richtig interessant wird es nachdem Bruce in seine Heimatstadt zurückkehrt. In Lucius Fox findet er so etwas wie sein Gegenstück zum “Q“ aus der James Bond – Saga und als er eine Probefahrt mit einem sehr beweglichen Hochgeschwindigkeitspanzer absolviert hat, bleibt ihm nur die Frage: “Gibt´s den auch in schwarz?“ Michael Caine hat als Butler und Gewissen von Bruce Wayne einen deutlich größeren Part als dieser Figur in den vorherigen Filmen eingeräumt wurde. Dies gilt in einem noch größeren Maße für Gary Oldman. Dieser ansonsten eher zum Overacting neigende Schauspieler verschmilzt mit der Rolle des schlichten und ehrlichen Polizisten Jim Gordons und seine Darstellung ist sehr nahe an der Comicvorlage. Ein recht guter Kunstgriff ist auch die von Katie Holmes verkörperte Staatsanwältin Rachel Dawes die Batman moralisch und Bruce Wayne menschlich hinterfragt und fordert.

Batman Begins
Wahrscheinlich hätte “Batman Begins“ ohne Superschurken genauso gut (wenn nicht noch besser) funktioniert. Fast schon etwas überflüssig inmitten der an mehr Realismus orientierten Handlung wirken in dem leicht überlangen Film die eher kurzen Auftritte von Scarecrow und Ra’s al Ghul. Das Drehbuch zu “Batman Begins“ schrieb David Goyer, der durch seinen Autorentätigkeit für die Serie JSA Comicerfahrung mitbrachte. Goyer schrieb auch das Drehbuch zu “The Crow – City of Angels“ und war der Autor aller drei “Blade“-Filme und Regisseur von “Blade Trinity“. Zur Wahl der Superschurken meint Goyer: “Wenn man sich die Verbrecherkartei ansieht, waren Scarecrow und Ra’s al Ghul jene, die noch nicht benutzt wurden. Es erschien als die perfekte Gelegenheit, diese beiden Charaktere einzubringen.“ Goyer hat auch schon Ideen bezüglich der Zukunft der Batman-Filmreihe: “Nachdem wir die Ursprungsgeschichte, beendet haben, können wir dem Publikum die Schurken, die schon in den früheren Filmen zu sehen waren, nochmals präsentieren, allerdings dann auf eine neue Art.“ Das lässt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, siehe „The Dark Knight“ und „The Dark Knight Rises„.

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Batman & Robin

Joel Schumachers „Batman Forever“ war gegenüber Tim Burtons „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ schon ein ziemlicher Rückschritt. Doch dann kam es, wie ja alle wissen, die sich dummerweise in “Batman & Robin“ verirrten, noch um einiges dicker.

Batman & Robin

Diesmal ist Robin neidisch und fordert von Batman nicht nur ein eigenes Robin-Mobil, sondern nun auch noch einen dieser riesigen Scheinwerfer mit seinem Symbol für Gothams Nachthimmel (Batmans Kommentar: “Jetzt weiß ich, warum Superman alleine arbeitet.“). Butler Alfred bekommt nicht nur Besuch von seiner Nichte, die so unausgelastet ist, dass sie eine Superhelden-Existenz anstrebt, sondern er ist nun auch noch von derselben tödlichen Krankheit wie Mrs. Freeze befallen. Bruce Wayne fragt sich, woher er nun auch noch die Zeit nehmen soll, sich um all‘ die Wehwehchen seiner Ersatzfamilie zu kümmern, zumal mit Poison Ivy und Mr. Freeze auch noch zwei neue Superschurken um Batmans Aufmerksamkeit buhlen.

Batman & Robin

Aus diesen Story-Versatzstücken, die im vierten Batman-Film durchaus gelegentlich mal durchschimmern, hätte eine ganz spannende Sache werden können. Doch leider setzt Regisseur Joel Schumacher mal wieder ausschließlich auf knallbunte, geschmacklose Kulissen und auf blödsinnige und unspektakuläre Action-Szenen. So wird der Plot noch weiter als schon in “Batman Forever“ zurückgedrängt und eine idiotische Szene jagt die nächste.

Batman & Robin

Wenn etwa Batman und Robin ihre Stiefel, genau wie einst die kleine Dorothy im Zauberland Oz, gegeneinander knallen und dadurch Schlittschuhkufen hervorzaubern, um gegen Mr. Freezes Schergen ein Eishockeymatch um einen Diamantenpuck zu bestreiten, dann hat der Film arge Mühe dies an Dümmlichkeit noch zu überbieten. Doch Schuhmacher bemüht sich redlich darum Batman jegliche Millersche oder Burtonsche Düsterheit auszutreiben. Zitat Schumacher: “Comichefte sind ja schließlich keine tragischen Hefte.“

Batman & Robin

Ein kleiner Pluspunkt ist Uma Thurman, die als Poison Ivy eine ganz hübsche Tanzszene hinlegt, die an eine Mischung aus ihrer Leistung in “Pulp Fiction“ und Salma Hayeks atemberaubenden Schlangentanz aus “From Dusk till Dawn“ erinnert. Arnold Schwarzenegger hingegen fügt sich nahtlos in das grobe Ganze ein und feuert mit Froststrahlen und noch tödlicheren Frost-Kalauern nur so um sich. Besonders schade ist die ganze Katastrophe für George Clooney, der im Gegensatz zu seinen eher blässlichen Vorgängern Keaton und Kilmer (der am “Batman Forever“ Set allen Beteiligten ziemlich auf den Keks gegangen sein soll) als Batman und Bruce Wayne (wenn ihn Schumacher mal kurz lässt) voll überzeugen kann.

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Batman Forever

Egal ob sie gefallen oder nicht, Tim Burton hat „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ auf eine sehr eigenwillige Art und Weise stilisiert. Umso enttäuschender waren die beiden folgenden Spielfilme, bei denen Burton nur noch als Produzent fungierte.

Batman Forever

Elternvertreter (und potentielle Werbelizenznehmer wie Fatfood-Ketten oder Spielzeughersteller) hatten den verstörenden Charakter von “Batman Rückkehr“ moniert und daher (und weil die Einspielergebnisse um ein Drittel schwächer als bei “Batman“ waren) plante Warner einen freundlicheren Film mit dem Einsatz vom Zielgruppen erweiternden Robin.

Batman Forever

Als Regisseur wurde das Allround-Talent Joel Schuhmacher verpflichtet, von dem so komplett unterschiedliche Filme wie “Falling Down“, “Seitensprünge“ oder “Nicht auflegen“ stammen. Schuhmacher war zuvor als Schaufenster-Dekorateur und später als Kostüm-Designer tätig. Daher war ihm eine hübsche, gefällige Ausstattung am Wichtigsten und es gab 1995 für “Batman Forever“ einige Änderungen.

Batman Forever

Am Erfreulichsten: Val Kilmer ersetzte Michael Keaton und macht durch seine gradlinige Darstellung sowohl Batman als auch Bruce Wayne zur Identifikationsfigur. Am Überraschensten: Der ansonsten blasse Chris O’Donnell tritt als Robin in Erscheinung und nervt kein bisschen. Am Unerfreulichsten: Tommy Lee Jones tritt als Two-Face im Grimassenschneide-Wettbewerb gegen Riddler Jim Carrey an und verliert nur ganz knapp. Gegenüber diesen beiden Nervbolzen haben selbst Nicholson und de Vito noch dezent agiert.

Batman Forever

Schuhmacher schafft es den Action-Szenen mehr Leben zu verleihen als Burton. Besonders hübsch ist Robins Prügelei mit einer neonfarbenen Straßengang und sein angenehmes Zusammenspiel mit dem großartigen Michael Gough, dessen Part als Butler Alfred diesmal deutlich ausgebaut wurde und der (neben Pat Hingle als Kommissar Gordon) als einziger Darsteller in allen vier “Batman“-Filmen dabei war. Doch trotz einiger durchaus vorhandener Glanzlichter (und einem etwas besseren Einspielergebnis als bei “Batman Rückkehr“) wurden Burtons alptraumhaftes Gotham City, das diesmal kitschig bunt glitzert, und Danny Elfmans wuchtiger Soundtrack schmerzlich vermisst.

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Batman returns

Nach dem Erfolg von „Batman“ wunderte es niemanden als es 1992 “Batman Returns“ hieß. Tim Burton hatte diesmal sehr viel mehr Freiheiten, die er kurz zuvor bei seinem ebenfalls sehr persönlichen Film “Edward mit den Scherenhänden“ schon ausgiebig ausspielte.

Batman returns

In “Batman Returns“ kommt neben dem Pinguin Danny de Vito und Michelle Pfeiffer als Catwoman auch Michael Keaton sehr viel besser zur Geltung. Außerdem spielt auch noch ein brillanter Christopher Walken als Max Shreck (benannt nach Murnaus “Nosferatu“-Darsteller) mit. Besonders hübsch geriet eine Szene auf einem Kostümball zu dem Keaton und Pfeiffer als einzige ganz ohne Maskierung erscheinen.

Batman returns

Ansonsten gelang Burton ein sehr eigenwilliger Film, der in seiner kalten weihnachtlichen Atmosphäre und mit Danny Elfmans genial-bombastischem Soundtrack (diesmal ganz ohne die manchmal störenden Prince-Songs) schon viel von der Stimmung von Burtons späteren absoluten Meisterwerken “Nightmare before Christmas“ und “Ed Wood“ vorwegnahm. “Batman Returns“ ist jedenfalls mit Sicherheit die stilvollste Verfilmung die Bob Kanes Mythos bisher erfuhr.

The World of Tim Burton
Zeichnung von Tim Burton (1992)

Immer wieder im Gespräch war lange Zeit ein von Tim Burton gestalteter “Catwoman“-Film und eine ganze Weile sah es so aus, als wenn er “Superman Reborn“ drehen würde. Doch leider werden wir jetzt wohl nie erfahren, was das düstere Wunderkind Burton aus dem optimistischen Strahlemann so alles gemacht hätte.

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Batman (1989)

Im Gegensatz zur ebenso kitschig-albernen wie erfolgreichen Slapstick-TV-Serie mit Adam West war Batman in den Comics zwar deutlich ernsthafter und düsterer, doch seine Popularität war nach der Einstellung der Serie gesunken. Ende 1984 tauchten erste Gerüchte auf, dass irgendetwas im Busche wäre.

Batman (1989)

Ein gewisser Frank Miller, der zuvor die Marvel-Comicserien um Wolverine und Daredevil (hier vor allem durch eine gewisse Elektra) aufregend erneuert hatte, sollte nun auch für eine auffrischende Behandlung bei DCs etwas schlappgewordenen Zugpferd sorgen. Bereits in den siebziger Jahren erhielt der damals noch für Marvels Spider-Man arbeitende Miller ein erstes Angebot sich auch einmal an Batman zu versuchen. Doch damals fühlte sich Miller noch nicht reif genug für diese Aufgabe. Als dann aber im März 1986 schließlich unter dem Titel “Batman – The Dark Knight Returns“ ein Vierteiler auf den Markt kam, sorgte der Comic für einige Aufregung.

Batman – The Dark Knight Returns

Millers Zeichnungen (die meist von Klaus Janson getuscht und von Millers damaliger Ehefrau Lynn Varley koloriert wurden) und seine Story stellten bis dahin (und auch bis heute) die respektloseste Bearbeitung dar, die je ein amerikanischer Comic-Multi einem eigenen Superhelden zumutete. Ganz nebenbei bekam auch noch Superman ordentlich eins auf die Mütze und wurde als angepasster Dumpfling dargestellt. Das amerikanische Comic-Magazin “Wizard“ hat übrigens den Moment aus “Dark Knight“ in dem ein stark gealterter Batman den Stählernen zur Schnecke macht zum erinnerungswürdigsten Moment der Comic-Geschichte erklärt.

Batman – The Dark Knight Returns

In erster Linie erzählt Frank Miller jedoch von einem desillusionierten Verbrechensjäger, der sich schon seit zehn Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Mit fünfundfünfzig legt der frustrierte alte Mann sein Kostüm wieder an und führt einen letzten verzweifelten Kampf, gegen die unhaltbar-kriminellen Zustände in seiner Heimatstadt. Alles in allem faszinierte wohl doch weniger die manchmal etwas konfus ausgeschmückte “Dark Knight“-Story, die sich auf beinahe 200 Seiten unbedingt gleich am kompletten Batman-Kosmos versuchen muss, sondern viel eher die düster durchgestylte Stadt Gotham-City (die Miller in späteren Werken “Sin City“ nennen sollte). Durch Millers optische Version dieses Molochs (aber nicht durch seine Story) wurde die Batman-Figur auch wieder für das Medium Film interessant.

Batman (1989)

Es sollte jedoch noch bis zum 23. Juni 1989 dauern bis endlich ein lange erwarteter clever beworbener Batman-Film massiv Kapital aus Millers Version schlug und seine glanzvolle Premiere erlebte. Die Warner Brothers, denen die Rechte am dunklen Ritter gehörten, erwiesen erstaunlich viel Weitblick als sie einen gewissen Tim Burton als Regisseur verpflichteten.

Joker Zeichnung von Tim Burton von 1989
Zeichnung von Tim Burton von 1989

Dieser begann als Animator bei Walt Disney (z. B. bei “Cap und Capper“), drehte dort mit “Vincent“ und “Frankenweenie“ zwei Kurzfilme, die in keine Schublade passten und anschließend einen ganz hübschen Film mit Pee Wee Herman. Mit der schrägen Geisterklamotte “Beetlejuice“ landete er schließlich einen Überraschungshit und qualifizierte sich dadurch für “Batman – The Movie“.  Als Burton dann aber auch noch den “Beetlejuice“-Darsteller Michael Keaton als Batman mitbrachte, gab es einige Aufregung. Diese verwandelte sich jedoch sofort in aufgeregte Spannung, als mit Jack Nicholson die Idealbesetzung für den Joker verpflichtet werden konnte.

Batman (1989)

Ein erster Trailer schlug dann auch wie eine Bombe ein. Viele Besucher gingen nur ins Kino um diese Vorschau zu sehen. Tim Burtons Batman überzeugt nun, genau wie Millers Comic, in erster Linie im optischen Bereich. Gotham City ist genauso düster durchgestylt, Danny Elfman und Prince liefern interessante Soundtrack-Beiträge und keiner kann Jack Nicholson beim hemmungslosen Chargieren bremsen. Allerdings setzt Burton die Action-Szenen nur sehr einfallslos, ja schon beinahe desinteressiert um. Story und auch die Figur des Batman bleiben erschreckend nebensächlich. Dennoch wurde der eifrig und geschickt beworbene “Film zum T-Shirt“ ein gewaltiger Erfolg in den USA, der sich jedoch in Europa nicht wiederholte.

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Real Steel

Auf eine Disney Produktion über Roboter-Boxkämpfe hat die Welt ganz sicher nicht gewartet. Dass die mechanischen Kampfungetüme bei einer 110 Millionen Dollar Produktion recht gut funktionieren werden, daran bestand kaum Zweifel, aber funktioniert deshalb auch der Film? Eigentlich dürfte das nicht der Fall sein.

Real Steel

Der in einer nahen Zukunft angesiedelte “Real Steel“ basiert auf einer bereits 1963 in der klassischen TV-Serie „The Twilight Zone“ mit Lee Marvin verfilmten Kurzgeschichte von Richard Matheson. Der Film  erzählt vom ehemals erfolgreichen Boxer Charlie Kenton, der mit einem alten Kampfroboter über ländliche Jahrmärkte tingelt und diesen gegen Preisbullen antreten lässt, um halbwegs über die Runden zu kommen.

Real Steel

Das ganz große Geld wittert Charlie, als die Schwester seiner verstorbenen Frau seinen von ihm völlig vernachlässigten Sohn Max adoptieren möchte. Da diese mit einem Krösus verheiratet ist, interessiert sich Charlie plötzlich scheinbar für Max und in der Hoffnung auf eine hohe “Ablösesumme“ verbringt er Zeit mit dem knapp 10-jährigen Jungen. Dieser ist ein großer Fan von Roboter-Boxkämpfen und entdeckt auf einem Schrottplatz den Sparring-Roboter ATOM. Max päppelt diesen hoch und ATOM gewinnt zahlreiche kleinere Boxkämpfen, was ihm für einen großen Fight qualifiziert. Doch Charlie ist eher am schnellen Geld interessiert und plant ATOM noch vor dem Kampf an die gegnerische russisch-japanische (!) Konkurrenz zu verkaufen…

Real Steel

Kommt es doch noch zum großen Kampf, vielleicht sogar gegen den Super Champion ZEUS? Werden die sich zunächst bekämpfenden Charlie und Max am Ende des Filmes ein gutes Vater-Sohn-Gespann? Tja, da möchte ich nicht zuviel verraten, aber ich bin ziemlich sicher, dass ohne Hugh Jackman in der Hauptrolle “Real Steel“ ein seelenloses Hightech-Spektakel mit Lowtech-Story wäre. Okay, Dakota (so heißen anscheinend weibliche und männliche Kinderstars) Goyo nervt als Sohnematz kaum und Evangeline Lilly war schon taff und sexy in “Lost“. Doch erst die Menschlichkeit bzw. Starqualität von Jackman gibt dem ganzen Roboterkampf-Quatsch ein Herz.

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Planet der Affen: Prevolution

Zehn Jahre nachdem Tim Burton mit seiner albernen – ja affigen! – Version von “Planet der Affen“ jegliche Hoffnung auf weitere Fortsetzungen torpedierte, wagt sich die Fox an ein Update der klassischen Filmreihe. Im Gegensatz zum Film von 1968 mit Charlton Heston (Stichwort: Die fast versunkene Freiheitsstatue) beginnt “Rise of the Planet of the Apes“ (der im deutschen Titel den unsägliche Wortspiel-Zusatz “Prevolution“ bekam) tatsächlich ganz am Anfang.

Planet der Affen: Prevolution
© Twentieth Century Fox

Sehr realitätsnah wird erzählt wie Gen-Forscher auf der Suche nach einem Mittel gegen Alzheimer Versuche mit Schimpansen veranstalten. Hierdurch entwickeln sich deren Gehirne weiter und ein besonders schlauer Affe namens Cäsar zettelt schließlich einen Aufstand gegen die Menschheit an. Eine ähnliche Geschichte erzählte bereits 1972 “Eroberung vom Planet der Affen“, der vierte (und ganz sicher nicht schlechteste) Film der klassischen Reihe. Doch dieser spielte in einer nahen Orwell-artigen Zukunft und die Ursachen für den Affen-Aufstand waren anders gelagert als jetzt beim Neustart.

Planet der Affen: Prevolution
© Twentieth Century Fox

Planet der Affen: Prevolution“ hat mit James Franco, John Lithgow und der wunderschönen Freida Pinto aus “Slumdog Millionär“ zwar auch ein paar gute “menschliche“ Darsteller zu bieten, doch die Hauptrolle spielt zweifelsohne der am Computer erzeugte und (genau wie Peter Jacksons “Gollum“ oder “King Kong“) von Andy Serkis per Motion Capture gespielte Schimpanse Cäsar. Wie selbstverständlich und rührend dieser seine Gefühle vermittelt, das ist ganz große Trickfilmkunst. Hierbei kam ein optimiertes Motion Capture Verfahren zum Einsatz. Die Darsteller der Affen mussten nicht mehr im abgeschlossenen grün ausgekleideten Studio bleiben, sondern konnten in freier Natur agieren. Die seltsamen Anzüge müssen die Schauspieler zwar immer noch tragen, doch die Illusion eines mit überlegener Intelligenz die Menschheit angreifenden Affenheeres gelang perfekt. Grenzen zwischen Trick- und Realfilm scheinen nicht mehr zu bestehen.

Planet der Affen: Prevolution
© Twentieth Century Fox

Dem Film gelingt das Kunststück seine scheinbar weit hergeholte Geschichte glaubhaft zu vermitteln und ein wahrhaft bedrohliches Ende zu finden, das äußerst gespannt macht auf weitere Fortsetzungen dieses gelungenen Neustarts.

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