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Die besten Filme

Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück

Nachdem das gleichnamige Buch der britischen Journalistin Helen Fielding zum großen Bestseller wurde, war es nur noch eine Frage der Zeit bis der Film folgen sollte. Die Besetzung der Hauptrolle mit einer Texanerin sorgte für einige Debatten in England, aber Renée Zellweger füllt die Rolle des immer mit Gewichtsproblemen kämpfenden Singles perfekt aus. Hugh Grant als ihr ebenso zynischer wie begehrenswerter Chef, sowie Colin Firth als edler Anwalt, ergänzen sie perfekt.

Bridget Jones - Schokolade zum FrühstückDer Auftakt des Filmes mit der frustrierenden Weihnachtsfeier bei Bridgets Eltern, trifft dann auch genau die richtige Stimmung. Doch danach beschränkt sich der Film nicht darauf das Buch zu raffen, sondern es werden reichlich Ergänzungen vorgenommen. Manches davon ist okay, etwa wenn Bridgets Freunde deutlich mehr Profil bekommen. Auch Bridgets peinlichen Auftritt auf einer „Flittchen und Pfarrer-Party“ (ihr ist so ziemlich als einzige nicht mitgeteilt worden, dass die Gäste sich doch nicht verkleiden müssen) werden noch einige sehr hübsche zusätzliche Gags abgewonnen.

Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

Etwas weniger gelungen ist, dass die von Hugh Grant gespielte Figur hier noch sehr viel negativer als im Buch gezeichnet wird und sogar einen Faustkampf zu absolvieren hat. Auch wirkt die Bridget Jones des Buchs insgesamt selbstbewusster und stärker als die sehr viel häufiger in peinliche Situationen tappsende Renée Zellweger des Filmes.

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Gänsehaut

Seit 1992 sind mehr als 100 Bücher der Reihe Gänsehaut (Goosebumps) erschienen. Geboten wird sanfter “kindgerechter“ Horror und die Bücher von Robert Lawrence Stine können, was die Verkaufszahlen betreffen, fast bei Harry Potter mithalten. Daher ist es kein Wunder, dass sich, nachdem ab 1995 eine 74-teilige TV-Serie entstand, auch das Kino für Gänsehaut interessiert.

Gänsehaut

Zunächst wurde versucht Tim Burton zu begeistern, doch keins der relativ dünnen Bücher von Stine schien sich für eine Verfilmung zu eignen. Daher wurde Jack Black verpflichtet um einen fiktiven Stine zu spielen, dessen Bücher dazu dienen, die darin enthaltenen wirklich existenten Monster zu bändigen. Dadurch war es möglichst viele der populären Kreationen von Stine in einem Film auftreten zu lassen. Als Haupt-Bösewicht fungiert die Bauchredner-Puppe Slappy, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit Jack Black hat und auch von diesem gesprochen wird.

Gänsehaut

Als Vorbild dienten Steven Spielbergs Amblin-Produktionen wie Gremlins oder Die Goonies. Daher lässt sich der Film zunächst Zeit seine Hauptfiguren einzuführen, bevor dann der turbulente Horror ausbricht. Zunächst geht es um Zach Cooper, der zusammen mit seiner Mutter von New York in die Kleinstadt Madison, Delaware zieht. Dort findet er es zunächst recht öde, doch das ändert sich als er die Nachbarstochter Hannah kennenlernt. Deren Vater ist R. L. Stine und durch ein Missgeschick beginnen dessen Kreaturen schon recht bald das Örtchen zu terrorisieren…

Gänsehaut
Rob Letterman war bereits Co-Regisseur beim Animationsfilm Monster vs. Aliens und arbeite auch bei Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu mit Jack Black zusammen. Ihm und seinem Team gelingt es, eine angenehme leicht unheimliche Atmosphäre zu schaffen. Eine hübsche Idee ist der verwunschene in einem Wald gelegene Jahrmarkt. Durch seine gute Balance aus unblutigem Grusel und nur selten plumpen Humor kann Gänsehaut bedenkenlos empfohlen werden.

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The Hateful Eight

Eine Kritik zu diesem (aber auch jedem anderen) Tarantino-Film könnte sich darauf beschränken festzustellen, dass jene Zuschauer, die so wenig wie möglich über den Inhalt wissen, den meisten Spaß haben werden. Mit 167 Minuten hat der Winter-Western “The Hateful Eight“ ziemliche Überlänge und in ausgesuchten Kinos, die Filme im 70mm Format abspielen können, bringt es Tarantinos “Roadshow“-Version mit musikalischen Vorspiel sowie Pause gar auf 187 Minuten.

The Hateful Eight

Unter den Darstellern befinden sich etliche der üblichen Verdächtigen, wie die Tarantino- Veteranen Samuel L. Jackson, Tim Roth (“Pulp Fiction“), Michael Madsen (“Kill Bill“), sowie Kurt Russell (“Death Proof“) und Walter Goggins (“Django Unchained“). In der weiblichen Hauptrolle gibt Jennifer Jason Leigh mit sehr viel Mut zur Hässlichkeit ihr Tarantino-Debüt.

The Hateful Eight

Sie spielt die gemeingefährliche Banditin Daisy Domergue, die vom Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) per Postkutsche nach Red Rock, Wyoming transportiert werden soll. Unterwegs trifft Ruth auf seinen Berufskollegen Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson) und beide tauschen sich über ihre unterschiedliche Arbeitsmoral aus.

The Hateful Eight

Aus Bequemlichkeit bevorzugt es Warren von ihm erschossene Banditen beim Sheriff abzugeben, während Ruth seine Beute lebendig abliefert. Er trägt den Spitznamen “The Henchmen“, denn ihm ist es wichtig, dass die Banditen verurteilt und hingerichtet werden. Ein Schneesturm zwingt Warren, Ruth und Daisy einige Zeit in einer abgelegenen Herberge zu verbringen. Hier treffen sie auf zwielichtige Zeitgenossen und Unheil braut sich zusammen…

The Hateful Eight
“The Hateful Eight“ spielt zwar kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und der Soundtrack (erstmals wurde für einen Tarantino-Film eine komplett neue Filmmusik komponiert) stammt von Ennio Morricone, dem Meister des Italo-Western. Dennoch ist der Film weniger ein lupenreiner Western, als vielmehr eine Splatter-Version von Agatha Christies “Mord im Orientexpress“. Doch ein Tarantino-Film ist längst ein eigenes Genre, denn auch in seinem achten Film lässt der Regisseur sein gut zusammengewürfeltes Ensemble clevere Dialoge vortragen und überrascht immer mal wieder mit recht blutigen Gewalteinlagen. Mehr sollte aber auch nicht verraten werden.

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Django Unchained

Schon wieder ein Tarantino-Film mit Christoph Waltz, war mein erster Gedanke zu “Django Unchained“. Doch der gebürtige Wiener Waltz, der bereits für seine Rolle in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ einen Oscar erhielt, ist das absolute Highlight der lange erwarteten Italowestern-Blaxploitation-Hommage des Kultregisseurs. Waltz, der für seine angebliche “Nebenrolle“ noch einen Oscar bekam, spielt einen gewissen Doktor King Schultz, der vorgibt Zahnarzt zu sein, aber in Wirklichkeit höchst erfolgreich mit seinem Pferd Fritz als Kopfgeldjäger durch den Wilden Westen reist.

Django Unchained

Aus rein geschäftlichen Gründen befreit Schultz den Sklaven Django, denn nur dieser kann drei seiner ehemaligen Aufseher identifizieren, auf die ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist. Die Zusammenarbeit zwischen Schultz und Django funktioniert so gut, dass sie eine Weile als Team auftreten, bevor der Doktor seinem Schützling dabei helfen will, dessen Ehefrau Broomhilda von Shaft aus “Candyland“, der berüchtigten Plantage von Calvin Candie, zu befreien.

Django Unchained

Leonardo DiCaprio versucht ähnlich wie Waltz seine Schurkenrolle “larger than life“ anzulegen, wirkt gegenüber dem coolen Österreicher jedoch wie ein billiger Schmierenkomödiant. Das passt zwar recht gut zu DiCaprios Rolle, doch mit weniger Leonardo und noch mehr Waltz wäre der nicht eben kurze “Django Unchained“ noch kurzweiliger. Jamie Foxx hingegen macht als Django (“Das D bleibt stumm!“) eine gute Figur, während Samuel L. Jackson als schurkischer Haussklave hinter seinem Make Up kaum zu erkennen ist.

Django Unchained

“Django Unchained“ (über)erfüllt alle an einen Tarantino-Film gerichteten Erwartungen. Es wimmelt nur so von Anspielungen, musikalischen Zitaten, Gastauftritten (natürlich auch vom Regisseur himself sowie vom Ur-Django Franco Nero) sowie dem Wort Nigger in den Dialogen. Der Auftakt des Filmes ist grandios, im Mittelteil nervt Leonardo etwas und das Ende versöhnt alle Freunde sinnloser Gewalt mit dem ansonsten eher auf clevere Dialoge setzenden Film.

Django Unchained

Mittlerweile liegt übrigens auch eine sehr schöne Comic-Adaption von “Django Unchained“ vor.

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Inglourious Basterds

Äußerst lose angelehnt an “Ein Haufen verwegener Hunde“, einen kleinen dreckigen italienischen Kriegsfilm von 1978, der in den USA unter dem Titel “Inglorious Bastards“ lief, erzählt Quentin Tarantino in fünf Kapiteln Geschichten aus dem von Deutschen besetzten Frankreich. Anders als die Trailer vermuten ließen, geht es weniger um eine großteils aus Juden bestehende US-Spezialeinheit, die möglichst brutal Nazis tötet, sondern stärker noch um ein Attentat, das in einem Pariser Kino auf die nahezu komplette NS-Führungsriege verübt werden soll.

Inglourious Basterds

Obwohl er hier ein von ihm bisher noch nicht genutztes Genre beackert, setzt Quentin Tarantino wieder auf die vertrauten Mätzchen. Der Soundtrack wurde erneut fröhlich zusammengeklaut, wechselt von Morricone zu Bowie und will – ähnlich wie die wackelnde Videokamera in Michael Manns “Public Enemies“ – nicht so recht zur in den 40erJahren des letzten Jahrhunderts spielenden Handlung passen. Endlose (aber dennoch äußerst kurzweilige) Dialogszenen enden meist mit plötzlichen (aber diesmal eher lustlos in Szene gesetzten) Gewaltexzessen, denen zuvor sorgfältig eingeführte Figuren oftmals scheinbar wahllos zum Opfer fallen.

Inglourious Basterds
Dass es hier nicht um historische Akkuratesse geht, beweist spätestens das Ende des Filmes (aber eigentlich auch schon der Titel des ersten Kapitels (“Es war einmal… in einem von Nazis besetzten Frankreich“). Es erscheint am sinnvollsten “Inglourious Basterds“ einmal mehr als eine filmische Tarantino-Wundertüte zu betrachten, die diesmal zwar erstaunlich viel unnützes Zeug (wie etwas Mike Myers knallchargigen Gastauftritt oder “Stolz der Nation“, Eli Roths ohne jegliches Gespür für die 40er Jahre inszenierten Propagandafilm im Film) enthält, aber auch etliche überraschende Momente, die wieder in die Filmgeschichte eingehen dürften. Dazu gehören ganz sicher die unglaublich intensiv ausgespielten Nazi-Schurkenrollen vom (in Cannes prämierten) Christoph Waltz, aber auch von August Diehl und Daniel Brühl.

Inglourious Basterds

“Inglourious Basterds“ ist ganz gewiss kein perfekter Film, enthält jedoch viele unvergessliche Szenen, die schon beim ersten Mal Vorfreude auf das erneute Sichten erwecken.

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Planet Terror

Einen Monat nach Quentin Tarantinos “Death Proof“ kommt mit “Planet Terror“ der Beitrag von Robert Rodriguez zum gemeinsamen “Grindhouse“-Projekt in einer verlängerten Fassung in unsere Kinos. In den USA liefen beide Filme als Double Feature und im Mittelteil wurden noch einige gefakte Trailer gereicht, die es jetzt vor “Planet Terror“ zu sehen gibt. Der große Erfolg blieb aus und manche US-Zuschauer verließen bereits nach “Death Proof“ die Kinos und warteten gar nicht mehr auf Tarantinos Beitrag. Dies ist durchaus nachvollziehbar, denn Rodriguez gelang trotz rasanter Inszenierung, zahlloser Ekel-Effekte und mitreißendem Soundtrack kein zweiter “From Dusk Till Dawn“.

Planet Terror
Robert Rodriguez erzählt einmal mehr von einem fehlgeschlagenen Experiment, das Menschen in willenlose Zombies verwandelt und von einem Haufen wilder Individualisten, die sich der Bedrohung stellen. Das Hauptproblem bei “Planet Terror“ ist, dass sich Robert Rodriguez etwas zu viel Mühe gegeben hat seinen Film mit möglichst vielen kranken Typen zu bevölkern. Diese sind auch nachdem die Zombie-Armee angreift stärker mit ihren eigenen Macken (Wie finde ich die beste Barbecue-Sauce? Bin ich Stripperin oder Komikerin?) beschäftigt als damit sich dem Horror zu stellen. Dies ist zwar eine Weile ganz interessant, fängt jedoch langsam aber sicher an zu nerven und ist vor allem nur sehr selten wirklich witzig. Dies trifft auch auf viele der reichlich übertrieben in Szene gesetzten oft eher lächerlichen Actionmomente zu, etwa wenn Freddy Rodriguez auf einem Kindermotorrad gegen Zombies kämpft oder Rose McGowan ihre Maschinengewehr-Protese als Raketenantrieb einsetzt.

Planet Terror

Während Tarantino in “Death Proof“ phantasievoll damit spielt dem Zuschauer die scheinbar arg ramponierte Kopie eines 70er-Jahre-Schundfilms vorzuführen, nutzt Rodriguez dies zwar ebenfalls recht einfallsreich zum Kaschieren von allzu harten Splatterszenen aber auch schon einmal rotzfrech dazu um einen Teil seiner Geschichte einfach nicht erzählen zu müssen. Wer sich allerdings mit gebremster Vorfreude (und abgeschaltetem Gehirn) auf “Planet Terror“ einlässt (und kein cleveres Klischee-Jonglieren wie in “Death Proof“ erwartet) dürfte dennoch seinen Spaß haben.

Planet Terror

Als DVD erscheinen zunächst zwei schön aufgemachte Editionen. Bezüglich der Extras war jedoch schade, dass hier nicht einmal der auch im Kino gezeigte gefakte Trailer “Machete“ von Robert Rodriguez (mit Danny Trejo ist mittlerweile tatsächlich eine Verfilmung entstanden) enthalten war. Doch dieser und die drei weiteren in den USA zwischen “Death Proof“ und “Planet Terror“ gezeigten getürkten Vorschauen „Werewolf Women of the SS“ von Rob Zombie (mit Nicholas Cage als Fu Manchu), „Don’t“ vom vielfältig begabten Edgar Wright („Shawn of the Dead“, „Hot Fuzz“, „Scott Pilgrim“) und „Thanksgiving“ von Eli Roth (“Hostel“) wurden erst einige Jahre später in der bestens aufgemachten DVD- und Blu-ray-Box “Grindhouse: Death Proof & Planet Terror“ nachgereicht.

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Death Proof

Nachdem er zuvor seinen Film “Kill Bill“ in zwei Teilen in die Kinos brachte, kommt nun (zumindest weltweit außerhalb der USA) mit “Death Proof“ ein neues Werk von Quentin Tarantino in die Kinos, das eigentlich nur die Hälfte einer Gemeinschaftsarbeit darstellt, die der Kultregisseur mit seinem Kumpel Robert Rodriguez unter dem Titel “Grindhouse“ in die US-Kinos brachte. Dort lief das Double Feature, das zudem im Mittelteil noch einige gefakte Trailer enthält, nur recht moderat und manche Zuschauer verließen bereits nach Robert Rodriguezs “Planet Terror“ die Kinos und warteten gar nicht mehr auf Tarantinos Beitrag.

Death Proof
Um als eigenständiger Kinofilm bestehen zu können, wurde “Death Proof“ noch um 30 Minuten gestreckt, was etwas seltsam anmutet bei einem Film, der kunstvoll mit abgehackten Übergängen und kurzen scheinbar fehlenden Szenen spielt. Tarantino hat sich nicht nur inhaltlich an Autojagd-Filmen wie “Fluchtpunkt St. Franzisko“ oder “Mad Max“ orientiert.

Death Proof

„Death Proof“ wirkt durch vermeidlich schlechtes Filmmaterial und verwaschene Farben tatsächlich so als wenn ein 70er-Jahre-Vorstadtkino die abgenudelte Kopie (eine Spule enthält anscheinend sogar nur schwarzweißes Filmmaterial) eines billigen Actionfilms zeigt. Vor allem in der ersten Hälfte ist “Death Proof“ äußerst dialoglastig, wobei sich Tarantino etwas zu ausführlich – aber sehr eifrig – darum bemüht, zu zeigen, dass Mädels genauso vulgär wie Kerle sein können.

Death Proof
Doch urplötzlich entwickelt das Ding ein irrsinniges Tempo und die Geschichte vom Serial-Straßen-Killer Stuntman Mike (Paraderolle für Kurt Russell), der an einige taffe Chicks gerät mit denen nicht zu spaßen ist, legt tüchtig (je beinahe ultimativ) an Fahrt zu. Tarantino drehte die abschließende Auto-Action-Jagd ganz ohne Tricks und hatte die glänzende Idee der auch schauspielerisch talentierten neuseeländischen Stuntfrau Zoë Bell die Rolle der neuseeländischen Stuntfrau Zoë zu geben, was sich in einigen atemberaubenden Szenen niederschlägt. Der abrupte aber konsequente Schluss macht diese Trash-Hommage zu einer runden Sache bei der es rund geht.

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Kill Bill

Während einer Trauung wird die gesamte Hochzeitsgesellschaft niedergemetzelt. Nur die schwangere Braut (Uma Thurman) überlebt und erwacht erst vier Jahre später aus dem Koma. Sie lässt sich in Japan ein Schwert anfertigen und schwört Rache am grausamen Bill (David Carradine) und seiner Bande. In Tokio kommt es daher in einem Nachtclub zu einen Showdown mit sehr hohem Blutzoll. Doch dies ist erst der Anfang, denn die Braut hat noch eine Todesliste abzuarbeiten.

Kill Bill

Nach „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ und „Jackie Brown“ hat Quentin Tarantino sechs Jahre gebraucht bis er seinen langerwarteten vierten Film endlich fertig stellte. Er hat jedoch so eifrig gedreht, dass aus „Kill Bill“ ein Zweiteiler wurde.

Kill Bill

Wer von „Jackie Brown“ nicht so begeistert wie von „Pulp Fiction“ war, dürfte jetzt zufrieden sein. Tarantino erzählt seine (diesmal allerdings deutlich simplere) Geschichte wieder kunstvoll verschachtelt und immer wieder unterbrochen von unerwartet gewalttätigen Momenten. Diesmal verändert sich allerdings auch noch der komplette Stil des Filmes von Kapitel zu Kapitel. Mal gibt es schwelgerische Musik und eine geteilte Leinwand im Stile der Brian de Palma – Thriller wie „Carrie“. Wenn es gar zu blutig wird, dreht Tarantino wie Hitchcock bei „Psycho“ einfach in schwarzweiß weiter. Außerdem gibt es eine komplett als japanischer Zeichentrickfilm realisierte Rückblende auf die Jugend der von Lucy Liu verkörperten Schurkenfigur.

Kill Bill

Insgesamt versteht sich der Film als Hommage an Italo-Western und Eastern (Teil 1 ist eher den japanischen Samurai-Filmen gewidmet, Teil 2 hat hingegen mehr chinesische Einflüsse). Während es noch während des ersten Teils so aussah, als wenn Tarantino in erster Linie an beeindruckend visualisierten Zuschauer-Verwirrungsaktionen interessiert ist, findet die deutlich weniger blutige Fortsetzung (nach einigen etwas überflüssigen Momenten am Anfang) doch noch zu einem schlüssigen und berührenden Finale.

Kill Bill

Tarantino hat auch den abwechslungsreichen Soundtrack wieder mit geschmackssicher ausgewählten Musikstücken aus dieser Zeit zusammengestellt. Das Resultat ist eine virtuos (aber dabei auch mit einigen splattrigen Härten) in Szene gesetzte Liebeserklärung an das pure Kino.

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Jackie Brown

Mit Schwarzgeld wird Jackie Brown am Flughafen gestellt. Das FBI wittert die große Chance, durch Jackies Aussage einen Schmuggler-Ring auszuheben. Die Cops sind bereit, Jackie laufen zu lassen, wenn sie den Namen ihres Auftraggebers preisgibt. Die Entscheidung fällt ihr schwer, denn Ordell Robbie, ihr Boss und Drahtzieher der dubiosen Waffen-Schmuggel-Geschäfte, würde sie umbringen, wenn er Wind von einem Deal mit dem FBI bekäme. Bevor sie sich entscheiden kann, kommt alles ganz anders: Sie lernt den Kautionsvermittler Max Cherry kennen. Die beiden schmieden einen Plan, und plötzlich hat Jackie die Idee, wie es ihr gelingen könnte, Ordell gegen die Polizei auszuspielen…

Jackie Brown
Die Einflüsse von „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ und auch von „From Dusk Till Dawn“ auf alle möglichen Bereiche der Kultur sind ja immer noch nicht voll abzuschätzen, man denke nur an Comics wie „Stray Bullets“ oder „Preacher„. Entsprechend hoch waren seinerzeit natürlich die Erwartungen an Quentin Tarantinos dritten Film „Jackie Brown“. Doch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Nur einige beinharte Tarantino-Jünger werden diesem zweieinhalbstündigen Werk das Prädikat „Kult“ umhängen.

Jackie Brown

In erster Linie ist das Ding eine ziemliche Quassel-Orgie (immerhin hat sich Tarantino von Spike Lee doch nicht den Gebrauch des Wortes „Nigger“ ausreden lassen) mit nur wenigen lichten Momenten (so z. b. dem hübschen offenen Ausklang mit der coolen Pam Grier und dem melancholischen Robert Forster) und Brechungen (wie z. B. den halbherzigen Spielereien mit der Erzählzeit am Ende des Filmes). Schmerzhaft fällt auch auf, dass Robert De Niro an der Seite von Samuel L. Jackson nur ein schwacher Ersatz für John Travolta ist und dass Tarantino durchaus in der Lage ist, auch ultraschlechte Musik aus den siebziger Jahren auszuwählen.

Jackie Brown

Ich muss allerdings zugeben, dass bei einer erneuten Sichtung des Films neun Jahre nach dessen Entstehung, so ganz ohne allzu hohe Erwartungen, „Jackie Brown“ recht entspannt rüber kommt. Insgesamt wirkt der Film sogar reifer und erwachsener als alle anderen Werke von Tarantino.

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Pulp Fiction

Los Angeles: Vincent Vega und Jules Winnfield holen für ihren Boss Marsellus Wallace früh morgens eine schwarze Aktentasche mit geheimnisvollem Inhalt aus einer Wohnung ab. Drei Jungs, die ihnen dabei im Weg stehen, lassen ihr Leben. Die Killer machen sich mit einem vierten Jungen als Geisel auf den Weg ins Hauptquartier. Doch als das Auto über eine Straßenerhöhung schaukelt, erschießt Vincent aus Versehen die Geisel. Um den blutverspritzten Wagen zu reinigen, machen die beiden einen Abstecher zu Jules‘ Freund Jimmie, wo auf Befehl vom Boss ein Spezialist für schwierige Aufträge zu ihnen stößt: The Wolf…

Pulp Fiction

Doch dies ist nur ein kleiner Teil der sich zu einem gewaltigen Gesamtkunstwerk aufsummierenden Ansammlung von Short Storys. Über “Pulp Fiction“ noch irgendetwas wirklich Neues zu erzählen erscheint unmöglich. An Tarantinos clever verzahntem Episoden-Film schieden sich seinerzeit die Geister und Gemüter, doch heute ist er ein Stück Popkultur und ein moderner Klassiker. Generationen von Kinogängern und Couchpotatoes wurden dank Quentin Tarantino und John Travolta mit cleveren Sprüchen und interessanten Dance-Moves versorgt.

Pulp Fiction

Vor allem der Einsatz von Brutalität wurde immer wieder heftig kritisiert. Zwar gibt es deutlich gewalttätigere Werke als „Pulp Fiction“, aber selten kam es so plötzlich zu so drastischen Momenten und selten wurden diese so beiläufig und selbstverständlich serviert wie hier. Ebenso selten wurde daher ein Film auch so innig gehasst und geliebt wie dieser. Doch auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung fasziniert diese Fülle genialer Momente, die fast alle unvergesslich sind, aber nicht den Film überstrahlen, der oft kopiert aber nie erreicht wurde.

Pulp Fiction

Extras der Blu-ray: Neue Interviews mit den Darstellern John Travolta, Samuel L. Jackson, Rosanna Arquette, Eric Stoltz, Tim Roth und Amanda Plummer (43:01 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; „Fakten über die Fiktion“ (20:37 min), ein paar Nobodys diskutieren über “Pulp Fiction“; Dokumentation „Pulp Fiction: Die Fakten“ (30:32 min); Sechs geschnittene Szenen mit Einleitung von Tarantino (insgesamt 24:42 min); Hinter den Kulissen (10:49 min); Featurette zum Produktionsdesign (6:23 min); Siskel & Ebert „At The Movies“ – „The Tarantino Generation“ (16:01 min); Independent Spirit Awards mit Tarantino, Michael Moore und Samuel L. Jackson (11:29 min); Szenen vom Cannes Film Festival (5:20 min); Interview mit Quentin Tarantino bei der „Charlie Rose Show“ (55:28 min); Trailer (2:35 min); TV Spots (5:12 min); Fotogalerien; Trivia Track; Direktzugriff zu den Soundtrack-Songs

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