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Das wandelnde Schloss

Die achtzehnjährige Sophie wird scheinbar grundlos von der Hexe aus dem Niemandsland in eine 90-jährige Frau verwandelt. Aus Scham verlässt sie unerkannt ihre Heimatstadt und landet an Bord eines wandelnden magischen Schlosses. Dieses verfügt über eine Zaubertür, die zu vier verschiedenen Orten führt. Da das zauberhafte Gefährt ziemlich verdreckt ist, verpflichtete sich Sophie als Putzfrau. Sie verliebt sich dabei in den jungen Zauberer Hauro, der versucht einen sich anbahnenden Krieg zu verhindern.

Das wandelnde Schloss

Nach dem Genuss dieses vor Phantasie überquellenden Films kann niemand mehr ernsthaft behaupten, der klassische Zeichentrickfilm wäre tot. Hayao Miyazaki hat sich nach „Porco Rosso“ und “Chihiros Reise“ selbst übertroffen. Er versammelt nicht nur ein Ensemble von teils liebenswerten und teils völlig unerklärbaren magischen Geschöpfen sondern sein Film erzählt scheinbar beiläufig, genau wie sein Meisterwerk “Prinzessin Mononoke“ von der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges. Miyazaki zeigt aber auch, dass ein harmonisches Miteinander von völlig unterschiedlichen Geschöpfen nicht nur möglich sondern auch erstrebenswert und vergnüglich ist.

Das wandelnde Schloss

Ein zusätzliches Plus für westliche Zuschauer dürfte sein, dass es sich bei “Das wandelnde Schloss“ um einen der zugänglichsten Film aus Miyazakis Studio Ghibli handelt, denn er basiert auf einer Romanvorlage der britischen Autorin Diana Wynne Jones, die unter dem Titel „Sophie im Schloss des Zauberers“ bei Carlsen erschienen ist. Hayao Miyazaki ist es gelungen dem Feuerdämon Calcifer, der hüpfenden Vogelscheuche Rübe und dem höchst seltsame Hund Hihn Leben einzuhauchen.

Das wandelnde Schloss

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Chihiros Reise ins Zauberland

Die 10-jährige Chihiro ist mit ihren Eltern im Auto unterwegs. Nachdem sie einen seltsamen Tunnel durchfahren haben, landen sie in einer Art verlassenen Vergnügungspark. Chihiros Eltern verwandeln sich dort in Schweine nachdem sie einige der zahlreichen ausliegenden Speisen gegessen haben. Das kleine Mädchen versucht nun ihre Eltern zu retten und landet dabei in einem seltsamen Badehaus in dem sie Götter und Geister waschen muss.

Chihiros Reise ins Zauberland

Nach „Prinzessin Mononoke“ legt Hayao Miyazaki einen noch phantastischeren Zeichentrickfilm vor. Während der sehr kurze Auftakt noch recht realistisch gehalten ist, präsentiert der Film danach eine Aneinanderreihung von zahlreichen seltsamen Figuren und Situationen, die mal an „Alice im Wunderland“ mal an den Drachen Fuchur aus „Die unendliche Geschichte“ erinnern und sich meist, ähnlich wie die Waldgeister in „Mononoke“ einer rationalen Erklärung völlig entziehen.

Chihiros Reise ins Zauberland

In Japan war dieser oscar-prämierte Film noch erfolgreicher als sein ebenfalls mit dem „Goldenen Bären“ ausgezeichneter Vorgänger. Im Kino fand das Werk sein verdientes Publikum, da im Gegensatz zu „Prinzessin Mononoke“ diesmal Constantin Film und nicht die (ja eigentlich konkurrierende) Disney Company den Verleih übernommen hatte.

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Erinnerungen an Marnie

Zum Glück hat das Studio Ghibli seine Zeichentrick-Produktion nicht eingestellt, nachdem die beiden Altmeister Hayao Miyazaki mit “Wie der Wind sich hebt“ und Isao Takahata mit “Die Legende der Prinzessin Kaguya“ 2013 ihre letzten Kinofilme gedreht haben. Ein Jahr später folgte mit “Erinnerungen an Marnie“ ein weiterer Film, der über alle Qualitäten verfügt, die die Werke des Studio Ghibli so einzigartig machen.

Erinnerungen an Marnie

Genau wie zuvor schon bei “Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ führte auch diesmal wieder der zuvor bei Ghibli als Animator tätige Hiromasa Yonebayashi Regie. Als Vorlage für den Film diente wieder das Jugendbuch einer englischen Autorin, dessen Handlung auch diesmal von Großbritannien nach Japan verlegt wurde. Hauptfigur ist die 12-jährige Anna, die in Sapporo bei ihren Pflegeeltern lebt. Das künstlerisch sehr talentierte aber sehr schüchterne Mädchen leidet unter Asthma. Daher wird sie ins nördliche Hokkaido zu Verwandten geschickt, die in einem kleinen Dorf am Meer leben. Dort lebt sich Anna langsam sehr gut ein, wird jedoch immer wieder mit der mysteriösen ungefähr gleichaltrigen Marnie konfrontiert, deren Schicksal mit Annas Vergangenheit zusammenhängt.

Erinnerungen an Marnie

Beim Betrachten dieses Filmes in dem es auch um ein leer stehendes Herrenhaus und tragische Schicksale geht, kommen immer wieder Erinnerungen an die Hitchcock-Filme “Rebecca“ und (natürlich) “Marnie“ auf. Doch der Studio Ghibli Film ist zugleich auch fest in der japanischen Wirklichkeit verankert, was sich in sehr detaillierten zugleich aber auch wunderschön ausgeführten Hintergrund-Gemälden niederschlägt. Mit großer Kunstfertigkeit wird hier zwar auch eine spannende Geschichte mit leichtem Mystery-Touch zugleich aber auch sehr einfühlsam von Kindern erzählt, die unter unaufmerksamen Eltern oder der Unsicherheit darüber wohin sie wirklich gehören leiden. Es bleibt zu hoffen, dass “Erinnerungen an Marnie“ nicht der letzte Film aus dem Studio Ghibli sein wird.

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James Bond: Spectre

Mit “Skyfall“ gelang dem Regisseur Sam Mendes und seinem Team das Kunststück einen ebenso klassischen wie modernen James-Bond-Film zu drehen. Das Werk überzeugte in Sachen Action, doch auch das Drehbuch überraschte immer wieder. Laut Hauptdarsteller Daniel Craig wurde bei “Spectre“ versucht alles noch “bigger and better“ zu machen. Doch das Überraschendste am neuen 007-Film ist, dass es (Vorsicht Spoiler!) keine Überraschungen gibt.

Spectre
Beginnend mit einer beeindruckend langen Einstellung wurde die in Mexiko-City angesiedelte Pre-Titel-Sequenz zwar nach allen Regeln der Filmkunst während des dort gefeierten “Day of the Dead“ opulent in Szene gesetzt. Doch bevor es action-mäßig richtig losgeht (irgendwie sollte da doch ein Stadion in die Luft gejagt werden, oder?), erklingt auch schon Sam Smiths gar nicht einmal so mitreißender Titelsong “Writing’s on the Wall“. Immerhin hat Daniel Kleinman für den Vorspann wieder hübsche surreale Bildsequenzen gefunden, in die auch Daniel Craig mit eingebaut wurde.

Spectre
Der dann folgende Hauptfilm lässt James Bond einmal mehr aus den Dienst ausscheiden, da er auf eigene Kappe ohne Absprache mit M ermittelt hat. Der Grund hierfür ist allerdings halbwegs originell, die dann folgenden in Rom, Österreich (“Im Geheimdienst ihrer Majestät“ lässt hier – aber leider auch nur hier – überdeutlich grüßen) und Marokko gedrehten Sequenzen eher weniger. Wenn hier aus alten 007-Filmen zitiert wird, wirkt dies meist peinlich.

Spectre

Gut ist “Spectre“ dort, wo der Film auf “Skyfall“ aufbaut und ebenfalls spannende in London gedrehte Momente zeigt. Wenn hier das liebgewonnene neue Team mit M (Ralph Fiennes), Moneypenny (Naomie Harris), Q (Ben Whishaw) und Tanner (Rory Kinnear) außerhalb der gewohnten Büro-Atmosphäre agiert, wirkt der Film frisch.

Spectre

Keine gute Idee hingegen war es, den Schurken von Christoph Waltz in seinem patentierten schmierig-eleganten Stil spielen zu lassen. Dabei ist der Ansatz, die von Waltz verkörperte Figur Franz Oberhauser (die im Zusammenhang mit Ian Flemings Kurzgeschichte “Octopussy“ steht) mit der Vergangenheit von James Bond zu verknüpfen, durchaus vielversprechend. Doch leider ist das Finale des Films enttäuschend konventionell geraten und macht nicht neugierig auf einen weiteren 007-Film von Mendes. Anscheinend sollte nach dem Hacker-Angriff auf Sony diesmal eine Geschichte erzählt werden, die es nicht wert ist im Internet vorab ausgeplaudert zu werden.

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Er ist wieder da

Von Timur Vermes Bestseller “Er ist wieder da“ wurden in Deutschland über 2 Millionen Exemplare verkauft. In der Verfilmung spielt jedoch nicht Christoph Maria Herbst den im heutigen Deutschland plötzlich wieder aufgetauchten Adolf Hitler, obwohl er diesen im ebenfalls sehr erfolgreichen Hörbuch zu “Er ist wieder da“ eingesprochen hatte. Herbst ist jedoch in einer witzigen, etwas an seinen “Stromberg“ erinnernden, Nebenrolle dabei.

Er ist wieder da

Die Titelrolle spielt der außerhalb des Theaters bisher noch nicht allzu bekannte Oliver Masucci, der mit 1,88 m eigentlich etwas zu groß für den kleinen Diktator ist. Doch Masuccis noch nicht vorhandene Prominenz ist ein wichtiger Faktor des Films. Dieser arbeitet teilweise mit dem “Borat-Effekt“, denn der beängstigend straight als Hitler auftretende Masucci wird immer wieder auf mehr oder weniger harmlose Mitmenschen losgelassen. Diese reagieren auf “Adolf Hitler“ eher mit Begeisterung als mit Entsetzen und sind oftmals ganz wild auf Selfies mit dem “Führer“ oder aber auch auf braunstichigen Smalltalk.

Er ist wieder da

Ganz genau auszumachen ist nicht immer wo hier dokumentiert und wo inszeniert wurde. Doch das Resultat ist eine erstaunlich gut gelungene Gradwanderung zwischen Dokumentarfilm mit versteckter Kamera und Mediensatire (Hitler wird ein erfolgreicher Comedian und Filmstar), die manchmal ganz schön gruselig geraten ist.

Er ist wieder da

Die DVD von Constantin Film enthält neben dem 111-minütigen Hauptfilm, wahlweise mit Audiokommentar vom Regisseur und vom Hauptdarsteller, noch ein Making of (19:12 min), entfernte Szenen (26:29 min), Probedreh (26:07 min) und den deutschen Trailer (0:59 min)

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Man of Steel

Der 2006 entstandene “Superman Returns“ war sicher auch deshalb so unbefriedigend, weil Regisseur Bryan Singer, der besser daran getan hätte die “X-Men“-Trilogie zu beenden, so eifrig Richard Donners Superman-Filme von 1978 und 1980 kopierte, dass er sogar einen am Computer reanimierten Marlon Brando als kryptonischer Helden-Vater Jor-El einsetzte. In “Man of Steel“ versuchen Regisseur Zack Snyder („Watchmen„) und Produzent Christopher Nolan („The Dark Knight„) alles anders zu machen.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Russell Crowe ist als Jor-El sehr viel ruppiger aber auch körperlich aktiver als einst Marlon Brando in dieser Rolle. Der Planet Krypton sieht diesmal nicht wie ein strahlender Eispalast aus, sondern wie ein dem Untergang geweihtes finsteres Loch. Als Prolog hätte diese Variante ja noch durchgehen können, doch der ganze Film schlägt diese düstere eher zu Batman passende Tonart an.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Insgesamt kann attestiert werden, dass der Film sein Thema fast komplett verfehlt hat. Darin wie hier am Superman-Mythos vorbei gefilmt wird, ähnelt “Man of Steel“ Singers “Superman Returns“.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Mann aus Stahl ist im Comic ein optimistischer, zupackender und oftmals auch etwas naiver Held, der seine Kräfte zum Wohl der Menschheit einsetzt- Er würde niemals töten, in diesem Kino macht er es jedoch gleich zweimal. Einmal indirekt (Vorsicht Spoiler!), wenn er es – um seine Geheimidentität zu schützen – nicht fertigbringt seinen irdischen Adoptivvater zu retten. Dieser wird von Kevin Costner mit beeindruckender Leinwandpräsenz verkörpert, aber leider immer nur dann wenn das Drehbuch es für einige Sekunden zulässt, bevor die nächste Krawall-Aktion-Szene kommt.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ein weiteres Problem bei “Man of Steel“ ist die völlige Abwesenheit von Humor, der inmitten der nicht enden wollenden Zerstörungsorgien im Kampfe mit General Zod (angemessen diabolisch: Michael Shannon) bitter nötig gewesen wäre. Superman ist diesmal kaum Clark Kent, niemals Reporter und – schlimmer noch! – es gibt keine amourösen Versteckspiele mit Lois Lane. Was besonders schade ist, denn Amy Adams ist als Lois Lane eine mehr als interessante Besetzung, während der Brite Henry Cavill in der Titelrolle sehr viel weniger blass wirkt als Anno 2006 Brandon Routh.

Man of Steel
© DC / Warner Bros. Entertainment

Insgesamt ist “Man of Steel“ eine nicht ganz so große Enttäuschung wie “Superman Returns“.  Die Schlussszene lässt gar an das Ende des 007-Films “Skyfall“ denken und macht etwas Hoffnung darauf, dass diesem mittelprächtigen Film (der sein 200 Millionen Dollar Budget bereits doppelt wieder einspielte) noch einige sehr viel bessere Fortsetzungen folgen könnten. Doch stattdessen kam 2016 „Batman v Superman: Dawn of Justice“ in die Kinos.

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The Dark Knight Rises

Christopher Nolans zweiter Batman-Film trug zwar den Titel “The Dark Knight“, war jedoch in erster Linie ein Joker-Film. Dies lag sicher in erster Linie daran, dass der Darsteller von Batmans populärsten Widersacher kurz nach Drehende verstorben war, was dazu führte, dass aus Pietät aber auch Kalkül fast alles, was mit Heath Ledger gefilmt wurde, im dadurch überlangen Film Verwendung fand. Das brachte den Film, in dem es auch noch um Batmans zweitbeliebtsten Gegenspieler Two-Face (Aron Eckart) ging, etwas aus dem Gleichgewicht und drängte Batman an den Rand des Geschehens. Doch die Rechnung ging auf und “The Dark Knight“ spielte mit über einer Milliarde Dollar fast dreimal so viel ein, wie sein Vorgänger “Batman Begins“.

The Dark Knight Rises

Mit “The Dark Knight Rises“ schickt sich Nolan nun an, seine Batman-Trilogie zu vollenden. Er greift zwar Motive aus den beiden vorherigen Filmen auf, doch das Resultat ist weniger der Abschluss eines zusammenhängenden Epos, wie etwa Star Wars, sondern ein in sich stimmiger Film. “The Dark Knight Rises“ ist sogar noch einige Minuten länger als sein Vorgänger, am Anfang im Spannungsaufbau etwas langsam, mündet dann aber in ein wuchtiges actionreiches Finale und schließt mit einem überraschenden Ende, das durchaus Raum für einen interessanten Neubeginn einer weiteren Batman-Filmreihe bietet.

The Dark Knight Rises

Obwohl es sehr lange dauert, bis Christian Bale ins Batman-Kostüm schlüpft, steht der Fledermausmann und noch stärker Bruce Wayne, der Mann hinter der Maske, im Zentrum des Filmes. Tom Hardy ist als Bane – die Comicfigur wird recht frei interpretiert – ein angemessen bedrohlicher Schurke (wenn er und Batman sich mit ihren hochgezüchteten Macho-Stimmen anschreien, gehört dies zu den ganz wenigen lächerlichen Momenten in “The Dark Knight Rises“). Auch die mit großem körperlichen Einsatz als Catwoman auftretende Anne Hathaway bringt den Film nicht aus dem Gleichgewicht. Stärker noch als an der Faszination des Bösen zeigt sich Nolan diesmal an ganz normalen Menschen interessiert, die – ähnlich wie die 911-Feuerwehrmänner – versuchen zu retten was gerade noch zu retten ist. So steht der junge Polizist John Blake (Joseph Gordon-Levitt) fast so stark im Zentrum des Geschehens als sein wieder vom brillant-zurückhaltend agierenden Gary Oldman verkörperter Vorgesetzter Jim Gordon.

The Dark Knight Rises
Was diesen Film so besonders macht, ist der hohe Grad an “Realismus“. Nolan setzt auf Zelluloid und verzichtet auf 3D-Mätzchen. Er drehte die meisten Action-Szenen “in echt“, es ist zu sehen, dass die Darsteller selten gedoubelt wurden und die Kulissen wirklich in voller Größe gebaut und nicht digital ergänzt wurden. Daher ist es ihm zu verzeihen, dass er die Pracht seiner Inszenierung auch diesmal wieder etwas zu lange herzeigen möchte.

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The Dark Knight

Der Titel “The Dark Knight“ bezieht sich zwar auf Batman (und die bahnbrechende Erfolgscomicserie von Frank Miller), doch im Mittelpunkt des neuen “Batman“-Films steht ganz sicher nicht Batman (und Frank Millers “The Dark Knight Returns“ diente nicht als Inspirationsquelle). Den Film überstrahlt ohne Zweifel Heath Ledger, der den Joker so verstörend und erschreckend spielt, dass dagegen Jack Nicholsons Darstellung in Tim Burtons “Batman“ eher an Caesar Romeros Kaspereien aus der albernen “Batman“-TV-Serie mit Adam West erinnern.

The Dark Knight

Zwar bekommt Ledgers Leistung einen leicht morbiden Beigeschmack, durch dessen seltsamen viel zu frühen Tod, und der Regisseur Christopher Nolan (der gemeinsam mit seinem Bruder Jonathan das Drehbuch schrieb und auch das Batmobil höchstpersönlich zusammenschraubte) packte den überlangen Film so voll, dass manche Komponenten (aber nicht Ledger!) sich zu neutralisieren drohen.

The Dark Knight

So ist Ledgers Joker längst nicht der einzige Schurke des Filmes, sehr ausführlich wird auch noch erzählt wie sich Aaron Eckhart als Staatsanwalt Harvey Dent in den janusköpfigen Two-Face verwandelt, Cillian Murphy hat einen überflüssigen Gastauftritt als Psycho-Vogelscheuche Scarecrow und die Idee mit den Batman-Nachahmern, die dem echten Fledermausmann das Leben schwer machen, spielt zumindest am Anfang des – wie gesagt überlangen – Filmes noch eine gewisse Rolle.

The Dark Knight

Ein schlechter Film ist “The Dark Knight“ nun gewiss nicht (und ein erfolgloser ganz sicher auch nicht). Doch die Nolans packen das Ding so voll mit Nebenhandlungen, endlosen Verfolgungsjagden und ach so interessanten mühsam in den Film gequetschten Einfällen, dass zumindest ich mir gegen Ende des Filmes das Ende des Filmes sehnlichst herbeiwünschte. Doch all dies schmälert in keinster Weise Heath Ledgers beeindruckende Performance. Noch nie war ein Blockbuster-Schurke so spürbar bedrohlich.

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Batman Begins

Der junge Bruce Wayne (Christian Bale) wird nicht mit der Ermordung seiner Eltern fertig. Er verlässt seine Heimatstadt Gotham City und absolviert in aller Welt eine Ausbildung zum Kleinkriminellen. In Tibet macht er schließlich Bekanntschaft mit dem gebildeten Kampfausbilder Henri Ducard (Liam Neeson), der für den mysteriösen Ra’s al Ghul (Ken Watanabe aus “Last Samurai“) arbeitet. Nachdem Bruce dort Körper und Geist schult, soll er im Auftrag von Ghuls Schattenliga Gotham City zerstören. Bruce flieht und versucht seine Heimatstadt zu retten.

Batman Begins

Nach seiner Rückkehr nimmt Bruce den Kampf gegen Verbrecher wie den Gangsterboss Falcone (Tom Wilkinson aus “Ganz oder gar nicht“) oder den wahnsinnigen Jonathan Crane alias Scarecrow (Cillian Murphy aus “28 Days Later“) auf. Doch auch die neue Firmenleitung von Wayne Enterprises unter der Führung von Richard Earle (Rutger Hauer) macht ihm erheblich zu schaffen. Verbündete findet Brucealias Batman in seinem treuen Butler Alfred (Michael Caine), dem Polizisten Jim Gordon (Gary Oldman), dem innerhalb des Wayne Imperiums aufs Abstellgleis geschobenen Waffenspezialisten Lucius Fox (Morgan Freeman) und der jungen Staatsanwältin Rachel Dawes (Katie Holmes), die er noch aus seinen Kindertagen kennt.

Batman Begins

Die Version von Christopher Nolan („Memento“, „Insomnia“) hat einen sehr viel realistischeren Ansatz als die vorherigen Filme “Batman“, „Batmans Rückkehr„, „Batman Forever“ und „Batman & Robin„. Erstmals im Kino wird die Hauptfigur tatsächlich ernst genommen. Nur noch die mit schwarzer Schminke umrandeten Augen unter der harten Ledermaske erinnern etwas an die vorherigen Filme. Der Tod von Bruce Waynes Eltern ist meisterlich und wirklich ergreifend in Szene gesetzt. In der kleinen Rolle von Thomas Wayne ist Linus Roache (“Die Vergessenen“) zu sehen. Dieser spielt einen sehr verständnisvollen Vater und er verlässt gemeinsam mit seiner Frau eine Opernaufführung nachdem sein Sohn Angst vor einigen Darstellern in fledermausartigen Kostümen bekommt. Dadurch landet die Familie Wayne in einem düsteren Hinterhof wo der Mörder schon lauert. Klar, dass Bruce sich jetzt schuldig für das Ableben seiner Eltern fühlt. Auch eine Szene in der Tom Wilkinson mit roher Gewalt als Gangsterboss Falcone dem jungen Bruce Wayne klar macht, wer der wahre Machthaber von Gotham ist, wirkt ungewöhnlich realistisch und sogar leicht verstörend. Die Lehr- und Wanderjahre machen einige Anleihen bei der “Highlander“-Saga sind aber zügig in Szene gesetzt und insgesamt durchaus eine Bereicherung des Mythos.

Batman Begins
Richtig interessant wird es nachdem Bruce in seine Heimatstadt zurückkehrt. In Lucius Fox findet er so etwas wie sein Gegenstück zum “Q“ aus der James Bond – Saga und als er eine Probefahrt mit einem sehr beweglichen Hochgeschwindigkeitspanzer absolviert hat, bleibt ihm nur die Frage: “Gibt´s den auch in schwarz?“ Michael Caine hat als Butler und Gewissen von Bruce Wayne einen deutlich größeren Part als dieser Figur in den vorherigen Filmen eingeräumt wurde. Dies gilt in einem noch größeren Maße für Gary Oldman. Dieser ansonsten eher zum Overacting neigende Schauspieler verschmilzt mit der Rolle des schlichten und ehrlichen Polizisten Jim Gordons und seine Darstellung ist sehr nahe an der Comicvorlage. Ein recht guter Kunstgriff ist auch die von Katie Holmes verkörperte Staatsanwältin Rachel Dawes die Batman moralisch und Bruce Wayne menschlich hinterfragt und fordert.

Batman Begins
Wahrscheinlich hätte “Batman Begins“ ohne Superschurken genauso gut (wenn nicht noch besser) funktioniert. Fast schon etwas überflüssig inmitten der an mehr Realismus orientierten Handlung wirken in dem leicht überlangen Film die eher kurzen Auftritte von Scarecrow und Ra’s al Ghul. Das Drehbuch zu “Batman Begins“ schrieb David Goyer, der durch seinen Autorentätigkeit für die Serie JSA Comicerfahrung mitbrachte. Goyer schrieb auch das Drehbuch zu “The Crow – City of Angels“ und war der Autor aller drei “Blade“-Filme und Regisseur von “Blade Trinity“. Zur Wahl der Superschurken meint Goyer: “Wenn man sich die Verbrecherkartei ansieht, waren Scarecrow und Ra’s al Ghul jene, die noch nicht benutzt wurden. Es erschien als die perfekte Gelegenheit, diese beiden Charaktere einzubringen.“ Goyer hat auch schon Ideen bezüglich der Zukunft der Batman-Filmreihe: “Nachdem wir die Ursprungsgeschichte, beendet haben, können wir dem Publikum die Schurken, die schon in den früheren Filmen zu sehen waren, nochmals präsentieren, allerdings dann auf eine neue Art.“ Das lässt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, siehe „The Dark Knight“ und „The Dark Knight Rises„.

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Batman & Robin

Joel Schumachers „Batman Forever“ war gegenüber Tim Burtons „Batman“ und „Batmans Rückkehr“ schon ein ziemlicher Rückschritt. Doch dann kam es, wie ja alle wissen, die sich dummerweise in “Batman & Robin“ verirrten, noch um einiges dicker.

Batman & Robin

Diesmal ist Robin neidisch und fordert von Batman nicht nur ein eigenes Robin-Mobil, sondern nun auch noch einen dieser riesigen Scheinwerfer mit seinem Symbol für Gothams Nachthimmel (Batmans Kommentar: “Jetzt weiß ich, warum Superman alleine arbeitet.“). Butler Alfred bekommt nicht nur Besuch von seiner Nichte, die so unausgelastet ist, dass sie eine Superhelden-Existenz anstrebt, sondern er ist nun auch noch von derselben tödlichen Krankheit wie Mrs. Freeze befallen. Bruce Wayne fragt sich, woher er nun auch noch die Zeit nehmen soll, sich um all‘ die Wehwehchen seiner Ersatzfamilie zu kümmern, zumal mit Poison Ivy und Mr. Freeze auch noch zwei neue Superschurken um Batmans Aufmerksamkeit buhlen.

Batman & Robin

Aus diesen Story-Versatzstücken, die im vierten Batman-Film durchaus gelegentlich mal durchschimmern, hätte eine ganz spannende Sache werden können. Doch leider setzt Regisseur Joel Schumacher mal wieder ausschließlich auf knallbunte, geschmacklose Kulissen und auf blödsinnige und unspektakuläre Action-Szenen. So wird der Plot noch weiter als schon in “Batman Forever“ zurückgedrängt und eine idiotische Szene jagt die nächste.

Batman & Robin

Wenn etwa Batman und Robin ihre Stiefel, genau wie einst die kleine Dorothy im Zauberland Oz, gegeneinander knallen und dadurch Schlittschuhkufen hervorzaubern, um gegen Mr. Freezes Schergen ein Eishockeymatch um einen Diamantenpuck zu bestreiten, dann hat der Film arge Mühe dies an Dümmlichkeit noch zu überbieten. Doch Schuhmacher bemüht sich redlich darum Batman jegliche Millersche oder Burtonsche Düsterheit auszutreiben. Zitat Schumacher: “Comichefte sind ja schließlich keine tragischen Hefte.“

Batman & Robin

Ein kleiner Pluspunkt ist Uma Thurman, die als Poison Ivy eine ganz hübsche Tanzszene hinlegt, die an eine Mischung aus ihrer Leistung in “Pulp Fiction“ und Salma Hayeks atemberaubenden Schlangentanz aus “From Dusk till Dawn“ erinnert. Arnold Schwarzenegger hingegen fügt sich nahtlos in das grobe Ganze ein und feuert mit Froststrahlen und noch tödlicheren Frost-Kalauern nur so um sich. Besonders schade ist die ganze Katastrophe für George Clooney, der im Gegensatz zu seinen eher blässlichen Vorgängern Keaton und Kilmer (der am “Batman Forever“ Set allen Beteiligten ziemlich auf den Keks gegangen sein soll) als Batman und Bruce Wayne (wenn ihn Schumacher mal kurz lässt) voll überzeugen kann.

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