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Die besten Filme

Batman returns

Nach dem Erfolg von „Batman“ wunderte es niemanden als es 1992 “Batman Returns“ hieß. Tim Burton hatte diesmal sehr viel mehr Freiheiten, die er kurz zuvor bei seinem ebenfalls sehr persönlichen Film “Edward mit den Scherenhänden“ schon ausgiebig ausspielte.

Batman returns

In “Batman Returns“ kommt neben dem Pinguin Danny de Vito und Michelle Pfeiffer als Catwoman auch Michael Keaton sehr viel besser zur Geltung. Außerdem spielt auch noch ein brillanter Christopher Walken als Max Shreck (benannt nach Murnaus “Nosferatu“-Darsteller) mit. Besonders hübsch geriet eine Szene auf einem Kostümball zu dem Keaton und Pfeiffer als einzige ganz ohne Maskierung erscheinen.

Batman returns

Ansonsten gelang Burton ein sehr eigenwilliger Film, der in seiner kalten weihnachtlichen Atmosphäre und mit Danny Elfmans genial-bombastischem Soundtrack (diesmal ganz ohne die manchmal störenden Prince-Songs) schon viel von der Stimmung von Burtons späteren absoluten Meisterwerken “Nightmare before Christmas“ und “Ed Wood“ vorwegnahm. “Batman Returns“ ist jedenfalls mit Sicherheit die stilvollste Verfilmung die Bob Kanes Mythos bisher erfuhr.

The World of Tim Burton
Zeichnung von Tim Burton (1992)

Immer wieder im Gespräch war lange Zeit ein von Tim Burton gestalteter “Catwoman“-Film und eine ganze Weile sah es so aus, als wenn er “Superman Reborn“ drehen würde. Doch leider werden wir jetzt wohl nie erfahren, was das düstere Wunderkind Burton aus dem optimistischen Strahlemann so alles gemacht hätte.

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Batman (1989)

Im Gegensatz zur ebenso kitschig-albernen wie erfolgreichen Slapstick-TV-Serie mit Adam West war Batman in den Comics zwar deutlich ernsthafter und düsterer, doch seine Popularität war nach der Einstellung der Serie gesunken. Ende 1984 tauchten erste Gerüchte auf, dass irgendetwas im Busche wäre.

Batman (1989)

Ein gewisser Frank Miller, der zuvor die Marvel-Comicserien um Wolverine und Daredevil (hier vor allem durch eine gewisse Elektra) aufregend erneuert hatte, sollte nun auch für eine auffrischende Behandlung bei DCs etwas schlappgewordenen Zugpferd sorgen. Bereits in den siebziger Jahren erhielt der damals noch für Marvels Spider-Man arbeitende Miller ein erstes Angebot sich auch einmal an Batman zu versuchen. Doch damals fühlte sich Miller noch nicht reif genug für diese Aufgabe. Als dann aber im März 1986 schließlich unter dem Titel “Batman – The Dark Knight Returns“ ein Vierteiler auf den Markt kam, sorgte der Comic für einige Aufregung.

Batman – The Dark Knight Returns

Millers Zeichnungen (die meist von Klaus Janson getuscht und von Millers damaliger Ehefrau Lynn Varley koloriert wurden) und seine Story stellten bis dahin (und auch bis heute) die respektloseste Bearbeitung dar, die je ein amerikanischer Comic-Multi einem eigenen Superhelden zumutete. Ganz nebenbei bekam auch noch Superman ordentlich eins auf die Mütze und wurde als angepasster Dumpfling dargestellt. Das amerikanische Comic-Magazin “Wizard“ hat übrigens den Moment aus “Dark Knight“ in dem ein stark gealterter Batman den Stählernen zur Schnecke macht zum erinnerungswürdigsten Moment der Comic-Geschichte erklärt.

Batman – The Dark Knight Returns

In erster Linie erzählt Frank Miller jedoch von einem desillusionierten Verbrechensjäger, der sich schon seit zehn Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Mit fünfundfünfzig legt der frustrierte alte Mann sein Kostüm wieder an und führt einen letzten verzweifelten Kampf, gegen die unhaltbar-kriminellen Zustände in seiner Heimatstadt. Alles in allem faszinierte wohl doch weniger die manchmal etwas konfus ausgeschmückte “Dark Knight“-Story, die sich auf beinahe 200 Seiten unbedingt gleich am kompletten Batman-Kosmos versuchen muss, sondern viel eher die düster durchgestylte Stadt Gotham-City (die Miller in späteren Werken “Sin City“ nennen sollte). Durch Millers optische Version dieses Molochs (aber nicht durch seine Story) wurde die Batman-Figur auch wieder für das Medium Film interessant.

Batman (1989)

Es sollte jedoch noch bis zum 23. Juni 1989 dauern bis endlich ein lange erwarteter clever beworbener Batman-Film massiv Kapital aus Millers Version schlug und seine glanzvolle Premiere erlebte. Die Warner Brothers, denen die Rechte am dunklen Ritter gehörten, erwiesen erstaunlich viel Weitblick als sie einen gewissen Tim Burton als Regisseur verpflichteten.

Batman (1989)
Zeichnung von Tim Burton von 1989

Dieser begann als Animator bei Walt Disney (z. B. bei “Cap und Capper“), drehte dort mit “Vincent“ und “Frankenweenie“ zwei Kurzfilme, die in keine Schublade passten und anschließend einen ganz hübschen Film mit Pee Wee Herman. Mit der schrägen Geisterklamotte “Beetlejuice“ landete er schließlich einen Überraschungshit und qualifizierte sich dadurch für “Batman – The Movie“.  Als Burton dann aber auch noch den “Beetlejuice“-Darsteller Michael Keaton als Batman mitbrachte, gab es einige Aufregung. Diese verwandelte sich jedoch sofort in aufgeregte Spannung, als mit Jack Nicholson die Idealbesetzung für den Joker verpflichtet werden konnte.

Batman (1989)

Ein erster Trailer schlug dann auch wie eine Bombe ein. Viele Besucher gingen nur ins Kino um diese Vorschau zu sehen. Tim Burtons Batman überzeugt nun, genau wie Millers Comic, in erster Linie im optischen Bereich. Gotham City ist genauso düster durchgestylt, Danny Elfman und Prince liefern interessante Soundtrack-Beiträge und keiner kann Jack Nicholson beim hemmungslosen Chargieren bremsen. Allerdings setzt Burton die Action-Szenen nur sehr einfallslos, ja schon beinahe desinteressiert um. Story und auch die Figur des Batman bleiben erschreckend nebensächlich. Dennoch wurde der eifrig und geschickt beworbene “Film zum T-Shirt“ ein gewaltiger Erfolg in den USA, der sich jedoch in Europa nicht wiederholte.

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Real Steel

Auf eine Disney Produktion über Roboter-Boxkämpfe hat die Welt ganz sicher nicht gewartet. Dass die mechanischen Kampfungetüme bei einer 110 Millionen Dollar Produktion recht gut funktionieren werden, daran bestand kaum Zweifel, aber funktioniert deshalb auch der Film? Eigentlich dürfte das nicht der Fall sein.

Real Steel

Der in einer nahen Zukunft angesiedelte Real Steel basiert auf einer bereits 1963 in der klassischen TV-Serie The Twilight Zone mit Lee Marvin verfilmten Kurzgeschichte von Richard Matheson. Der Film  erzählt vom ehemals erfolgreichen Boxer Charlie Kenton, der mit einem alten Kampfroboter über ländliche Jahrmärkte tingelt und diesen gegen Preisbullen antreten lässt, um halbwegs über die Runden zu kommen.

Real Steel

Das ganz große Geld wittert Charlie, als die Schwester seiner verstorbenen Frau seinen von ihm völlig vernachlässigten Sohn Max adoptieren möchte. Da diese mit einem Krösus verheiratet ist, interessiert sich Charlie plötzlich scheinbar für Max und in der Hoffnung auf eine hohe “Ablösesumme“ verbringt er Zeit mit dem knapp 10-jährigen Jungen. Dieser ist ein großer Fan von Roboter-Boxkämpfen und entdeckt auf einem Schrottplatz den Sparring-Roboter ATOM. Max päppelt diesen hoch und ATOM gewinnt zahlreiche kleinere Boxkämpfen, was ihm für einen großen Fight qualifiziert. Doch Charlie ist eher am schnellen Geld interessiert und plant ATOM noch vor dem Kampf an die gegnerische russisch-japanische (!) Konkurrenz zu verkaufen…

Real Steel

Kommt es doch noch zum großen Kampf, vielleicht sogar gegen den Super Champion ZEUS? Werden die sich zunächst bekämpfenden Charlie und Max am Ende des Filmes ein gutes Vater-Sohn-Gespann? Tja, da möchte ich nicht zuviel verraten, aber ich bin ziemlich sicher, dass Real Steel ohne Hugh Jackman in der Hauptrolle ein seelenloses Hightech-Spektakel mit Lowtech-Story wäre. Okay, Dakota (so heißen anscheinend weibliche und männliche Kinderstars) Goyo nervt als Sohnematz kaum und Evangeline Lilly (Ant-Man) war schon taff und sexy in Lost. Doch erst die Menschlichkeit bzw. Starqualität von Jackman gibt dem ganzen Roboterkampf-Quatsch ein Herz.

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Planet der Affen: Prevolution

Zehn Jahre nachdem Tim Burton mit seiner albernen – ja affigen! – Version von “Planet der Affen“ jegliche Hoffnung auf weitere Fortsetzungen torpedierte, wagt sich die Fox an ein Update der klassischen Filmreihe. Im Gegensatz zum Film von 1968 mit Charlton Heston (Stichwort: Die fast versunkene Freiheitsstatue) beginnt “Rise of the Planet of the Apes“ (der im deutschen Titel den unsägliche Wortspiel-Zusatz “Prevolution“ bekam) tatsächlich ganz am Anfang.

Planet der Affen: Prevolution

Sehr realitätsnah wird erzählt wie Gen-Forscher auf der Suche nach einem Mittel gegen Alzheimer Versuche mit Schimpansen veranstalten. Hierdurch entwickeln sich deren Gehirne weiter und ein besonders schlauer Affe namens Cäsar zettelt schließlich einen Aufstand gegen die Menschheit an. Eine ähnliche Geschichte erzählte bereits 1972 “Eroberung vom Planet der Affen“, der vierte (und ganz sicher nicht schlechteste) Film der klassischen Reihe. Doch dieser spielte in einer nahen Orwell-artigen Zukunft und die Ursachen für den Affen-Aufstand waren anders gelagert als jetzt beim Neustart.

Planet der Affen: Prevolution

Planet der Affen: Prevolution“ hat mit James Franco, John Lithgow und der wunderschönen Freida Pinto aus “Slumdog Millionär“ zwar auch ein paar gute “menschliche“ Darsteller zu bieten, doch die Hauptrolle spielt zweifelsohne der am Computer erzeugte und (genau wie Peter Jacksons “Gollum“ oder “King Kong“) von Andy Serkis per Motion Capture gespielte Schimpanse Cäsar. Wie selbstverständlich und rührend dieser seine Gefühle vermittelt, das ist ganz große Trickfilmkunst. Hierbei kam ein optimiertes Motion Capture Verfahren zum Einsatz. Die Darsteller der Affen mussten nicht mehr im abgeschlossenen grün ausgekleideten Studio bleiben, sondern konnten in freier Natur agieren. Die seltsamen Anzüge müssen die Schauspieler zwar immer noch tragen, doch die Illusion eines mit überlegener Intelligenz die Menschheit angreifenden Affenheeres gelang perfekt. Grenzen zwischen Trick- und Realfilm scheinen nicht mehr zu bestehen.

Planet der Affen: Prevolution

Dem Film gelingt das Kunststück seine scheinbar weit hergeholte Geschichte glaubhaft zu vermitteln und ein wahrhaft bedrohliches Ende zu finden, das äußerst gespannt macht auf weitere Fortsetzungen dieses gelungenen Neustarts.

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Fack ju Göhte 2

Das musste ja so kommen! Nachdem Fack ju Göhte 2013 mit über 7 Millionen Besuchern in den deutschen Kinos zum erfolgreichsten Film wurde, folgte zwei Jahre später die Fortsetzung. Anscheinend hatte man sich von Hangover 2 inspirieren lassen, da auch dieser Film großteils in Thailand spielte (und ebenfalls turbulenter aber längst nicht so witzig wie das Original war).

Fack ju Göhte 2

Fack ju Göhte war der Glücksfall einer Filmkomödie, die dem Publikum kaum eine andere Wahl ließ, als im Minutentakt aufzulachen. Elyas M’Barek überzeugte als Macho Zeki Müller und zugleich als Karikatur darauf. Es war völlig klar, dass ein Kerl wie dieser sich als Lehrer ohne Diplom nicht von seinen Schülern auf der Nase herumtanzen lassen würde, auch wenn er den zu vermittelnden Stoff nicht 100% kapierte. M’Barek zur Seite standen Karoline Herfurth als überforderte Lehrerin und Katja Riemann als taffe Direktorin, sowie ein Haufen charismatischer Jungdarsteller. Lustig gemacht wurde sich über so ziemlich alles und dies erstaunlich oft sogar auf halbwegs hohem Niveau.

Fack ju Göhte 2

Fack ju Göhte 2 hingegen schildert mit ziemlich viel Action und Radau wenig mehr als eine Klassenfahrt nach Thailand und hat somit nicht mehr allzu viel gemeinsam mit der Welt in der wir leben. Anstatt sich alltagsnah über verblödete Jugendliche und verbildete Lehrkräfte lustig zu machen, wird in Fernost der Wettstreit zweier deutscher Gymnasien ausgetragen, inklusive Schleichwerbung für McDonalds, Suche nach gestohlenen Diamanten, Zerstörung eines Drogenlabors und Waisenhaus-Eröffnung. Nichts gegen Eskapismus (der vom selben Team gedrehte Kinofilm Türkisch für Anfänger war großartig), aber warum in die Ferne schweifen, wenn doch der erste Film gezeigt hat, wie komisch unsere Realität sein kann?

Fack ju Göhte 2

Bonusmaterial der DVD: Zwei Audiokommentare, einmal mit Elyas M’Barek und Regisseur Bora Dagtekin, sowie einmal mit Jella Haase, Gizem Emre und Lena Schönmann; Making of (14:57 min), Titelsong von Lena: “Wild and Free“ (3:31 min). Extended Scenes (insgesamt 4:24 min), Deleted Scenes (insgesamt 3:41 min), 6 Teaser und Trailer (insgesamt 9:98 min)

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Mission: Impossible V – Rogue Nation

So nach und nach näherte sich die Filmreihe Mission: Impossible der ihr zugrundeliegenden TV-Serie an, die bei uns unter dem Titel Kobra, übernehmen Sie! lief.

Mission: Impossible V – Rogue Nation

1996 machte Brian De Palma aus der auf Teamwork setzenden Agenten-Serie einen Solo-Actionfilm für Tom Cruise und die Hauptfigur Jim Phelps zum Schurken. Vier Jahre später wurde Mission: Impossible II zur etwas anstrengenden Leistungs-Show des asiatischen Action-Regisseurs John Woo (Face/Off).

Mission: Impossible V – Rogue Nation

Erst J. J. Abrams führte die Serie ab 2006 zurück zu ihren Wurzeln.
In Mission: Impossible III stellte Abrams, der hier als Regisseur fungierte, Tom Cruise alias Ethan Hunt als nahezu gleichberechtigte Partner neben dem bulligen Ving Rhames (der neben Cruise als Luther Stickell als einziger Darsteller in allen fünf Filmen dabei war) auch noch den ulkigen Simon Pegg an die Seite. In Mission: Impossible IV – Ghost Protocol wurde Jeremy Renner als William Brandt ins IMF-Agententeam aufgenommen und der mittlerweile auch für die Star Trek und Star Wars Filmreihen zuständige Abrams fungierte nur noch als Produzent.

Mission: Impossible V – Rogue Nation

Die weiblichen Hauptrollen wechselten beständig und in Mission: Impossible V – Rogue Nation wurde mit der Schwedin Rebecca Ferguson eine gute Wahl getroffen. Diese spielt mit großem Körpereinsatz die undurchsichtige Ilsa Faust, die Ethan Hunt ganz schön auf Trab hält. Der Film enthält großartige Action-Sequenzen, wie ausgedehnte Motorrad-Verfolgungsjagden oder ein – auch als Hommage an Alfred Hitchcocks Der Mann, der zu viel wusste zu verstehendes – ganz großes Attentats-Gerangel während einer Aufführung in der Wiener Staatsoper.

Mission: Impossible V – Rogue Nation

Als Gesamtkunstwerk kann Mission: Impossible V – Rogue Nation jedoch leider nicht voll überzeugen. Die etwas wirre Geschichte ist nur eine sehr schwache Begründung dafür, dass Hunt & Co. in dynamischen Einzel-Sequenzen so richtig Vollgas geben dürfen. Allzu deutlich ist zu spüren, dass hier ein etwas unausgereiftes Produkt vorschnell in die Kinos gebracht wurde, um bloß nicht in direkter Konkurrenz zum neuen James Bond Film zu stehen, der ebenfalls von einer weltweit operierenden Schurken-Organisation erzählt.

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Speed Racer

Aus seiner Manga-Serie Mach Go Go Go entwickelte der Zeichner Tatsuo Yoshida eine 52-teilige Zeichentrickserie, die ab 1967 im japanischen Fernsehen lief, dort jedoch kein großes Aufsehen erregte. Dies änderte sich als die Serie für die Ausstrahlung in den USA etwas überarbeitet wurde und unter dem neuen Titel Speed Racer zu einem großen Erfolg wurde. Als sie Serie hingegen 1971 als erstes Anime in Deutschland gezeigt wurde, setzte die ARD sie nach nur drei Episoden ab, denn es gab heute kaum noch nachvollziehbare Proteste in der Presse und von besorgten Eltern wegen angeblicher Brutalitäten.

Speed Racer

Die Geschwister Wachowski haben sich bei ihrer aufwändigen Realverfilmung an der US-Version von Speed Racer orientiert. Die (gar nicht so vielen) nicht am Computer entstandenen Sequenzen wurden in den Babelsberger Filmstudios gedreht, was erklärt warum neben den stärker involvierten Benno Fürmann als Inspector Detector und Ralph Herforth als Cannonball Tyler auch noch Cosma Shiva Hagen, Moritz Bleibtreu oder Werner Daehn in sehr kleinen Rollen zu sehen sind.

Speed Racer

Der Film erzählen vom hoffnungsvollen jugendlichen Draufgänger Speed Racer (Emile Hirsch), der sich anschickt mit seinem Mach 5-Rennwagen alle Bahnenrekorde – sogar jenen seines verschollenen Bruders Rex – zu brechen. Doch einige skrupellose Industrielle wollen die Ergebnisse der Rennen manipulieren und ihnen sind der naive Speed und sein tugendhafter Familienclan ein Dorn im Auge…

Speed Racer

Das filmische Resultat ist ziemlich erschütternd. Talentierte Darsteller wie John Goodman, Christina Ricci oder Susan Sarandon spielen Rollen für die der Begriff “klischeehaft“ noch zu hoch gegriffen ist, die simple Geschichte wird auf über 2 Stunden breit getreten und die Spezialeffekte wirken, als wenn die nicht enden wollenden Autorennen auf bunt lackierten Carrera-Bahnen stattfinden. Am aufdringlichsten ist jedoch der verzweifelte Versuch eine Anime-Ästhetik nachzuäffen indem Vorder-, Mittel- und Hintergrund gleichermaßen scharf wiedergegeben und zudem noch haufenweise ziemlich sinnlose Bildermontagen zusammengebastelt wurden.

Speed Racer

Mit Matrix gelang den Wachowskis visuell aber auch inhaltlich ein einmaliger Filmtrip dessen Wirkung sich mit jedem Genuss noch steigert. Speed Racer hingegen nervt schon beim ersten Mal ganz furchtbar.

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Terminator Genisys

Noch in einem stärkeren Masse als bei Jurassic World kommt der Eindruck auf, dass hier die Fortführung eines beliebten Kinomythos entstand, die sehr viel besser gelungen ist, als die zuvor entstandenen Fortsetzungen.

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© Paramount Pictures Germany

1984 drehte James Cameron für ein Budget in Höhe von etwas über 6 Millionen Dollar den ebenso rasanten wie raffiniert erzählten Terminator. Arnold Schwarzenegger wurde durch diesen Film endgültig zum Star, da er nicht – wie ursprünglich vorgesehen – den Helden sondern die Killer-Maschine spielte. 1991 setzte Cameron Terminator fort und gab dafür mit über 100 Millionen Dollar sehr viel mehr aus, als der erste Film an den Kinokassen einnahm. Die Rechnung ging jedoch mehr als auf, denn Terminator 2: Judgment Day spielte mehr als 500 Millionen Dollar ein und ist heute einer der ganz großen Klassiker des Action-Kinos. Cameron und Schwarzenegger gelang es dabei ganz nebenbei den Terminator auch noch zum Helden des Films zu machen.

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© Paramount Pictures Germany

Natürlich wurde versucht an diese Erfolge anzuknüpfen. James Cameron gelang dies 1996 ganz gut mit seiner für die Universal-Vergnügungsparks konzipierten Attraktion T2 – 3D – Battle across Time. Im Kino hingegen konnten weder Terminator 3: Rise oft the Machines (203) noch Terminator Salvation (2009) wirklich begeistern, während die ganz ohne Schwarzenegger gedrehte TV-Serie The Sarah Connor Chronicles (2008 – 2009) nach zwei Staffeln eingestellt wurde.

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© Paramount Pictures Germany

Was jetzt in die Kinos kommt ist eine verdammt raffiniert konzipierte Mischung aus Remake, Fortsetzung und Alternativ-Version zu den beiden Cameron-Filmen. In Terminator Genisys ist wieder zu sehen, wie der, vom 37-jährigen Schwarzenegger verkörperte (bzw. am Rechner erzeugte), nackte Terminator am Griffith Observatory einige Punker auffordert ihm ihre Klamotten zu geben. Doch plötzlich taucht ein vom mittlerweile knapp 70-jährigen Schwarzenegger gespielter zweiter Terminator auf und lässt die vertraute Szene komplett anders ausgehen.

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© Paramount Pictures Germany

Dem Regisseur Alan Taylor gelang mit Thor – The Dark Kingdom bereits eine Fortsetzung, die besser als das Original war. Dennoch scheute er sich, an die von ihm verehrten ersten beiden Terminator-Filme anzuknüpfen. Doch als James Cameron dem Projekt seinen Segen gab und darum bat sich eine gute Rolle für Schwarzenegger einfallen zu lassen, gab es kein Halten mehr. In Terminator Genisys kann Arnie eine deutlich gealterte Killer-Maschine spielen, die für Sarah Connor großväterliche Gefühle entwickelt hat. Sarah hingegen ist jetzt deutlich jünger und wird von Emilia Clarke (Daenerys Targaryen aus Game of Thrones) gespielt. Als alternative Versionen zu John Connor und Kyle Reese überzeugen Jason Clarke und Jai Courtney, während J. K. Simmons für etwas Humor sorgt.

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© Paramount Pictures Germany

Die Spezialeffekte in Terminator Genisys können natürlich überzeugen, doch es ist sehr viel mehr der respektvolle Umgang mit dem Design der ersten beiden Filme der für diese Fortsetzung einnimmt. Hinzu kommt ein immer wieder aufblitzender oft sehr überraschender Humor sowie die ergänzend zu den guten 3D-Effekten auch sehr plastisch dargestellten Gefühle, die die Hauptfiguren füreinander entwickeln. Für den Film spricht auch, dass er sich nicht wie einst Terminator Salvation als erster Teil einer dann doch nicht zustande gekommenen Serie von Kinofilmen versteht, sondern seine Geschichte einfach gut und spannend zu Ende erzählt. Auch deshalb wäre ein weiterer Terminator-Film mit diesem Team sehr wünschenswert.

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Ted 2

Ein idiotischeres Konzept als die Geschichte eines jungen Mannes, der immer noch mit seinem Teddybären zusammenlebt, ist für einen sich an ein erwachsenes Publikum richtenden Kinofilm kaum denkbar. Doch Seth MacFarlanes Ted spielte 2012 fast 550 Millionen Dollar ein, und daher folgt drei Jahre später die Fortsetzung.

Ted 2

John Bennet (Mark Wahlberg) ist mittlerweile von Lori (die in “Ted“ von Mila Kunis gespielt wurde) geschieden, während sein plüschiger Donnerbuddy am Anfang des Filmes die Verkäuferin Tami-Lynn heiratet. Die Trauung vollzieht natürlich Sam J. Jones alias Flash Gordon und gleich danach gibt es im Vorspann eine atemberaubende Tanznummer, die Ted gemeinsam mit etlichen befrackten Zylinder-Trägern bravourös absolviert.

Ted 2

Was dann folgt ist eine konsequente Fortführung der Geschichte des ersten Films, die ebenfalls teilweise ganz schön vulgär erzählt wird (etwa wenn John und Ted sich mit dem Thema Samenspende beschäftigen), aber trotzdem immer einen liebenswerten Grundton beibehält. Fast schon anspruchsvoll wird es, wenn Ted vor Gericht um seine Bürgerrechte kämpfen muss, da er juristisch eigentlich nur eine Sache ist und somit seine Ehe mit Tami-Lynn ungültig ist. Hilfe bekommt er von der Jung-Anwältin Samantha, die genau wie John und Ted auch ein Cannabis-Freund ist. Amanda Seyfried, die schon in Seth MacFarlanes A Million Ways to die in the West sehr komisch war, ist eine gute Ergänzung zu Ted und John. Das gilt auch für die zahlreichen prominenten Nebendarsteller wie Morgan Freeman oder Liam Neeson.

Ted 2

Spätestens, wenn Ted 2 dann auch noch in ein großartiges Finale auf dem New York Comic Con mündet, in dem sich gleichberechtig über Star Wars, Star Trek, Transformers oder Der Herr der Ringe lustig gemacht wird, ist klar dass in Sachen unberechenbarer Komödie Seth MacFarlane (siehe auch seine Serie The Orville) noch eine Weile der Großmeister sein wird.

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Alles steht Kopf

Auch zum neuen Werk aus dem Hause Pixar wird wieder ein animierter Kurzfilm gereicht. Mit “Lava“ gibt der Animator James Ford Murphy nicht nur sein Regie-Debüt, sondern von ihm stammt auch das Drehbuch und der den Film dominierende Song.

Unbenannt
© 2015 Disney/Pixar

Wobei das auf Hawaii-Folklore getrimmte Liedchen, das von Kuana Torres Kahele im Stile von Israel Kamakawiwo’ole (“Over the Rainbow“) gesungen wird, vielleicht noch das Beste an „Lava“ ist. Die Story um einen einsamen sich nach Liebe sehnenden Vulkan überschreitet hingegen mit geballter technischer Brillanz recht ungeniert die Kitsch-Schwelle, ohne das bei Pixar eigentlich zu erwartende „gewisse Etwas“ zu bieten.

Unbenannt
© 2015 Disney/Pixar

Der Hauptfilm hingegen dürfte vom Konzept her mit das Gewagteste sein, was jemals als Grundlage für einen abendfüllenden gut budgetierten Animationsfilm für die ganze Familie in Erwägung gezogen wurde. Die Hauptfiguren heißen Freude, Kummer, Wut, Angst und Ekel. Diese bewohnen den Kopf der kleinen Riley und kümmern sich um das Wohlergehen des jungen Mädchens, das darunter leidet die lieb gewonnene ländliche Umgebung verlassen zu haben und plötzlich mitten in San Francisco zu leben.

Unbenannt
© 2015 Disney/Pixar

Die etwas an Disneys Fee Tinkerbelle erinnernde Freude bemüht sich leicht hysterisch darum, dass Riley immer gut gelaunt ist. Daher hält sie ihre ständig frustrierte Kollegin Kummer für ihre natürliche Feindin. Doch als nach einem Notfall im Leben von Riley sowohl Freude als auch Kummer zu einer Odyssee durch das Seelenleben des kleinen Mädchens aufbrechen müssen, wird klar, dass Freud und Leid doch mehr miteinander zu tun haben, als ursprünglich zu vermuten war.

Unbenannt
© 2015 Disney/Pixar

Natürlich hat das wackere Team von Pixar beim Erarbeiten der Geschichte einen ganzen Haufen von Psychologen zu Rate gezogen, doch die Hauptinspirations-Quelle ist zweifelsohne der geniale antifaschistische Disney-Cartoon “Reason and Emotion“ von 1943 sein.

Unbenannt
REASON & EMOTION © 1943 Disney

Hier wird der menschliche Kopf von einem kleinen vernünftigen Anzugträger (Reason) und einem triebhaften Steinzeit-Männchen  (Emotion) bewohnt. Recht anschaulich wird gezeigt, wie Adolf Hitler – vorbei an jeglicher Vernunft – den Neandertaler im Menschen ansprach und zu Untaten anstachelte. Dieses nicht völlig abwegige Gleichnis haben die Pixar-Macher für “Alles steht Kopf“ mit viel Fantasie verfeinert und einige herrlich abgefahrere Ideen auch noch im Abspann verbraten.

Unbenannt
© 2015 Disney/Pixar

Das Resultat ist ein in nahezu allen Belangen überzeugender Trickfilm, der technisch brillant eine ebenso spannende wie komische Geschichte mit völlig neuen Figuren erzählt. Es ist schön, dass Pixar doch mehr kann als das positive Image seiner Erfolgsfilme durch mittelprächtige Fortsetzungen zu beschädigen.

Alles steht Kopf
© 2016 Disney/Pixar

Die Blu-ray von Walt Disney enthält neben dem 95-minütigen Hauptfilm (wahlweise mit einem optional deutsch untertitelten Audiokommentar vom Regisseur Pete Doctor und Produzent Jonas Rivera), sowie den bereits aus dem Kino bekannten Kurzfilm “Lava“ (7:12 min, wahlweise in deutscher, englischer oder türkischer Sprache), noch den neu produzierten sehr lustigen Kurzfilm “Rileys erstes Date“ (4:40 min, wahlweise in deutscher, englischer oder türkischer Sprache), bei dem es sich um eine Art Fortsetzung zu “Alles steht Kopf“ handelt. Außerdem sind noch die beiden englischsprachigen optional deutsch untertitelten Dokus “Wege zu Pixar: Die Frauen von Alles steht Kopf“ (11:22 min) und “Gemischte Gefühle“ (7:17 min) enthalten.

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