Archiv der Kategorie: Film

Die besten Filme

Christopher Robin

Bereits kurz zuvor kam mit Goodbye Christopher Robin ein Film über das Leben vom Winnie-Puuh-Schöpfer Alan Alexander Milne in die Kinos. Hier wird dessen Leben und auch das Schicksal seines Sohnes Christopher Robin als ganz schön deprimierend dargestellt. Während A. A. Milne durch Fronteinsätze im Ersten Weltkrieg traumatisiert wurde, litt sein Sohn darunter, dass er von Schulkameraden als die mit Plüschtieren spielende Figur eines erfolgreichen Kinderbuchs veralbert wurde.

Christopher Robin

Während Simon Curtis (My Week with Marilyn) in Goodbye Christopher Robin seine Geschichte voller menschlicher Abgründe in wunderschöne leuchtende Bilder umsetzte, macht Marc Foster (Ein Quantum Trost, Monster’s Ball) das genaue Gegenteil. Der in Deutschland geborene Regisseur erzählt in finsteren Bildern, die eher fröhliche Geschichte vom unglücklichen, überarbeiteten Familienvater Christopher Robin, der durch die Wiederbegegnung mit den Plüschtieren seiner Kindheit neue Lebensfreude entwickelt.

Christopher Robin

Diese an Mary Poppins erinnernde Story ist bei den Walt Disney Studios bestens aufgehoben, zumal man dort auch zahlreiche erfolgreiche Zeichentrickfilme mit Winnie Puuh und seinen Freunden aus dem Hundert-Morgen-Wald produziert hat. Auch Marc Foster erschien als Regisseur eine gute Wahl, da er mit Wenn Träume fliegen lernen bereits einen ähnlichen Film mit Johnny Depp als Peter-Pan-Schöpfer J. M. Barrie drehte.

Christopher Robin

Obwohl die Trickeffekte sowie die Hauptdarsteller Ewan McGregor und Hayley Atwell (Agent Carter) überzeugen, will Christopher Robin in seiner unausgewogenen Mischung aus Kinderfilm, Komödie und Drama nicht so richtig zünden. Was wohl Ted-Regisseur Seth McFarlane aus dem Stoff gemacht hätte?

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Monster’s Ball

Hank Grotowski (Billy Bob Thornton) arbeitet als Wärter im Staatsgefängnis von Georgia, ganz genau wie sein sensibler Sohn Sonny (Heath Ledger) und einst sein mittlerweile pensionierter rassistischer Vater Buck (Peter Boyle) . Als Sonny dem Job, der auch das Durchführen von Hinrichtungen umfasst, nicht mehr gewachsen ist und durchknallt, quittiert auch Hank den Dienst und versucht ein neues Leben zu beginnen. Hierzu gehört auch die langsam aufkeimende Freundschaft und Liebe zur farbigen Kellnerin Leticia (Halle Berry). Doch diese Beziehung ist nicht nur von Vorurteilen gefährdet, sondern auch dadurch, dass Hank zuvor die Hinrichtung an Leticias Mann vollzogen hat.

Monster’s Ball

Ohne Halle Berrys stark verweinte Oscar-Übernahme hätte Monster’s Ball unsere Kinos wahrscheinlich gar nicht erreicht. Das wäre sehr schade gewesen, denn der Film greift das Problem des Rassismus auf, ohne dabei allzu plakativ zu werden. Dies liegt in erster Linie an Billy Bob Thornton. Sein Hank hält zu Beginn des Filmes zwar nicht allzu viel von Farbigen, doch im Gegensatz zu seinem ausgebrannten Vater ist Hank jedoch ein beherrschter seinen Hass einigermaßen kontrollierender Rassist. Dadurch ist es glaubhaft, wenn Hank im Laufe des Filmes zu einem Menschen wird, der Freundschaften zu farbigen Mitbürgern nicht mehr ausschließt.

Monster’s Ball

Halle Berry ist ebenfalls sehr gut als am Leben verzweifelnde Mutter. Sie sollte die Rolle zunächst nicht bekommen, weil sie eigentlich zu attraktiv für diesen Part ist. Diese Bedenken sind in diesem Fall nachvollziehbar. Bei aller Differenziertheit kann dem Film durchaus unterstellt werden, er wolle zeigen, dass die richtige schwarze Frau jedem Mann von seinen rassistischen Flausen heilen könnte. Doch zum Glück hat Monster’s Ball deutlich mehr zu bieten als diese Binsenweisheit. Dazu gehört auch die scheinbar nur beiläufig gezeigte Hinrichtung am Anfang des Filmes. Die kurzen Großaufnahmen von den uralten primitiven Bauteilen des Elektrischen Stuhls sagen als Kommentar zur Todesstrafe mehr aus als ganze Filme zu diesem Thema wie Dead Man Walking.

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Mission: Impossible – Fallout

Die 1996 gestartete Filmreihe Mission: Impossible geht in die sechste Runde und der mittlerweile 56-jährige Tom Cruise spielt immer noch glaubhaft den Action-Helden Ethan Hunt. Etwas weniger überzeugt der diesmal etwas penetrante Versuch Hunt mit so etwas wie einem Charakter auszustatten. Mindestens zweimal zu oft ist im Laufe des Filmes zu hören, dass Ethan Hunt – ganz im Gegensatz zu seinen Geheimdienst-Vorgesetzten – eher eine Mission platzen als eins seiner Team-Mitglieder sterben lässt.

Mission: Impossible - Fallout

Auch die Beziehung zu seiner Ex-Frau, der Ärztin Julie (Michelle Monaghan), hat sich etwas seltsam entwickelt. Diese ist aus Sicherheitsgrünen abgetaucht, hält aber Kontakt zu Hunt, was diesen irgendwie motiviert. Der Auftakt von Mission: Impossible – Fallout ist etwas delikat. Hier ist zu erfahren, dass anarchistische Terroristen Atombomben in Rom, Jerusalem und Mekka gezündet haben. Zwar entpuppt (Vorsicht Spoiler!) sich dieses als Bluff, doch es wirkt etwas merkwürdigt, wenn in einem Film, in dem der prominenteste Scientologe die Hauptrolle spielt, die zentralen Kultstätten von drei Weltreligionen zerstört werden.

Mission: Impossible - Fallout

Ansonsten entstand hier eine wieder von Christopher McQuarrie (Edge of Tomorrow) inszenierte direkte Fortsetzung von Mission: Impossible – Rogue Nation. Gegner ist wieder der Anarchist Salomon Lane (Sean Harris), doch auch die Zusammenarbeit mit dem vom Superman-Darsteller Henri Cavill gespielten CIA-Agenten August Walker verläuft für Hunt alles andere als optimal. Doch dafür kann er sich auf sein von Ving Rhamses, Simon Pegg und Rebecca Ferguson verkörpertes Team verlassen.

Mission: Impossible - Fallout

Das Konzept der Reihe erscheint, mit in Paris und London gedrehten allzu vertraut anmutenden Verfolgungsjagden, ein wenig abgegriffen. Das Finale in Kaschmir (das zum Teil in Norwegen gedreht wurde) ist dann doch noch ein gelungener Abschluss und lässt auf weitere Filme hoffen, die wieder nahtloser an die unwiderstehliche Mischung aus Action und Humor anknüpfen können, mit der J. J. Abrams die Reihe 2006 in Mission: Impossible III revitalisierte.

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Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Mit “mageren“ knapp 400 Millionen Dollar weltweitem Einspielergebnis blieb Mission: Impossible III weit hinter seinen beiden Vorgängern zurück. Dies schien weniger am Film zu liegen, den J. J. Abrams noch atemberaubender als die ersten Teile in Szene gesetzt hatte, sondern am Hauptdarsteller. Tom Cruise ging der Öffentlichkeit mit Liebesschwüren und Scientology-Bekenntnissen gehörig auf den Keks. Im Gegensatz zu Karl-Theodor zu Guttenberg ließ er sich für seine Rückkehr als Weltretter vom Dienst jedoch sehr viel Zeit.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Fünf Jahre sollte es dauern, bis er als Ethan Hunt zurückkehrte. Im neuen Film ist er zwar als Action-Held agiler denn je. Er verzichtete laut Presseheft nahezu komplett auf Doubles und kraxelte höchstpersönlich am höchsten Gebäude der Welt in Dubai herum. Zugleich räumte Cruise aber auch seinen Mitspielern sehr viel mehr Raum als sonst ein und ist teamfähiger denn je.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Während er im Teil 3 noch eindeutig der Obermotz seiner kleinen Gruppe war, hat er jetzt mit Jeremy Renner (Oscar-Nominierung für seine Hauptrolle in The Hurt Locker) einen nahezu gleichberechtigten Partner an seiner Seite. Auch Simon Pegg, der in Teil 3 nur lustig am Computer herumsaß, ist jetzt deutlich mehr als ein Sidekick und Paula Patton (Déjà Vu, Precious) ist die schlagkräftigste IMF-Agentin der Filmreihe.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Einzig der eher softe Michael Nyqvist aus der Millennium-Trilogie will als atomkriegsgeiler Schurke nicht so recht überzeugen. Doch dafür war die Wahl des Pixar-Regisseurs Brad Bird (Die Unglaublichen, Ratatouille) eine sehr gute! In seinem ersten Realfilm zieht er alle Register, setzt wahnwitzige Ideen in ebensolche Bilder um, legt ein Wahnsinnstempo vor und gibt den Figuren dennoch Konturen ja manchmal sogar etwas Tiefe.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Apropos Tiefe, obwohl viele Szenen geradezu nach 3D-Effekten schreien, wurde der Film konventionell “flach“ gedreht und funktioniert trotzdem. Damit dürfte sich die Sache mit den lästigen Brillen und dem Aufpreis von 5 Euro (erstmal) erledigt haben.

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Mission: Impossible III

Nachdem Brian De Palma in Mission: Impossible und John Woo in M:I- 2 Tom Cruise als Ethan Hunt von Actionszene zu Actionszene hetzten, waren für den dritten Teil u. a. David Fincher und Oliver Stone im Gespräch. Das Rennen machte schließlich J. J. Abrams. Für den Drehbuchautor von Armageddon war dies die erste Kinoregie, doch er hat reichlich TV-Erfahrung und u. a. die Pilotfilme der von ihm kreierten Erfolgsserien Alias und Lost inszeniert.

Mission: Impossible III

Zwar gibt es auch wieder jenen Moment in dem Tom Cruise beim Abseilen gerade noch rechtzeitig bremst und – quasi in Missionarsstellung – wenige Millimeter über dem Erdboden baumelt, doch insgesamt ist Ethan Hunt diesmal sehr viel stärker als in den vorherigen Kinofilmen ein richtiger Mensch und sogar ein Teamspieler genau wie die Spezialagenten in der TV-Serie.

Mission: Impossible III

Selbst wenn Ethan Hunt etwas im Alleingang erledigen will, folgen ihm seine Kollegen, die eine Art Ersatzfamilie sind und sich umeinander sorgen. Passend zu diesem etwas realitätsnäheren Ansatz wird auch erstmals gezeigt wie diese perfekten Gesichtsmasken in Minutenschnelle angefertigt werden und wie der zugehörige Sprachchip ebenso schnell seinen Input erhält.

Mission: Impossible III
Die Besetzung der Schurkenrolle durch den Charakterdarsteller Philip Seymour Hoffman (Magnolia, Capote) ist ein großes Plus des Films. Gleich am Anfang wird gezeigt, wie der skrupellose Waffenhändler die Freundin von Ethan Hunt in seiner Gewalt hat und diesen brutal unter Druck setzt.

Mission: Impossible III

Danach erzählt Abrams wie es dazu kam und baut dadurch an Schauplätzen wie Shanghai oder dem Vatikan echte Spannung auf, ohne dass er es nötig hat beständig und immer materialintensiver an der Actionschraube zu drehen. Alles in allem wäre durchaus zu begrüßen, wenn diesmal nicht fünf Jahre auf die nächste unmögliche Mission gewartet werden müsste.

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Face/Off – Im Körper des Feindes

Als John Woo, der Regie-Gott des Hongkong-Kinos nach Hollywood ging, um einen Film mit Jean-Claude Van Damme zu drehen, waren seine Fans ziemlich entsetzt. Dies war im Anbetracht von Hard Target, der nur verstümmelt in die Kinos gelangte, auch noch halbwegs angebracht. Doch dass sich das Entsetzen auch auf Face/Off übertrug, verwundert schon ein wenig.

Face/Off - Im Körper des Feindes

Der Film ist ein bis heute ungeschlagenes Meisterwerk des modernen Actionkinos und begeistert sogar Menschen, die mit diesem Genre ansonsten eher wenig anfangen können. John Travolta überzeugt als fanatischer FBI-Agent, der einen von Nicolas Cage gespielten wahnsinnigen Kriminellen jagt. Um einen Bombenanschlag zu verhindern muss der Travolta-Charakter in den Körper der Cage-Figur schlüpfen. Doch auch der Gangster setzt anschließend die Maske des Biedermannes auf und sperrt diesen ein…

Face/Off - Im Körper des Feindes
Diese Verwandlungen meistern die beiden Darsteller so grandios, dass die Handlung niemals im furiosen Action-Dauerfeuerwerk untergeht. Anfangs lag Face/Off jedoch nur in einer mäßigen DVD-Veröffentlichung vor, die zu allem Übel auch noch in der Mitte des Filmes umgedreht (!) werden musste. Dies ist bei der sparsam mit Extras (immerhin ein prima Trailer) ausgestatteten Special Edition zum Glück nicht mehr der Fall.

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M: I-2 – Mission: Impossible 2

Eigentlich ja eine verdammt gute Idee aus Brian de Palmas erfolgreichen Mission: Impossible-Film von 1996 eine Filmserie im Stile der Bond-Filme zu machen. Denn neben Tom Cruise, der sich nach seinem jahrelangen Kubrick-Dreh für Eyes Wide Shut sicherlich freut mal wieder die Action-Sau rauszulassen, gibt es auch noch ein markantes musikalisches Thema, welches der James Bond-Melodie durchaus ebenbürtig ist.

M: I-2 - Mission: Impossible 2

Das Grundkonzept der erfolgreichen TV-Serie „Spezialisten lösen in TEAMWORK eine unmögliche Aufgabe“ ging ohnehin schon im ersten Film in die Brüche. Genau da ist auch das Problem des zweiten Teils: Es handelt sich ebenfalls um eine reine Tom Cruise-Show. Die hübsche Thandie Newton wurde garantiert in erster Linie gecastet, weil sie noch einen Kopf kleiner als Cruise ist, Dougray Scott ist ein Schurke ohne Charisma und Anthony Hopkins wird schon wissen, warum er verhindert hat, dass mit seinem guten Namen Werbung gemacht wird.

M: I-2 - Mission: Impossible 2

Dabei ist gerade die kurze Szene, in der Tom Cruise von Hopkins erklärt wird, dass er es nicht mit einem schwierigen sondern einem unmöglichen Auftrag zu tun hat (und Frauen keine Agentenausbildung benötigen, da sie ohnehin professionell lügen), der stärkste Moment des Filmes.

M: I-2 - Mission: Impossible 2

Ansonsten scheint Action-Icone John Woo nicht allzu motiviert gewesen zu sein. Einen Pseudo-Höhepunkt, wie das finale Gekicke zwischen Cruise und Scott, hat er in Face/Off so ganz nebenbei mal eben zwischendrin serviert. Doch alles in allem gelang der Film dann doch noch so gut, dass sechs Jahre später Mission: Impossible III folgte.

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Sin City

Mit Sin City gelang Frank Miller im Alleingang ein einzigartiger Comic. Er beschwor eine düstere brutale Stadt, deren Bewohner es sich nur sehr selten leisten können menschlich zu sein und ständig ums nackte Überleben kämpfen müssen.

Sin City

Passend zum Erzählstil, der an die literarische und filmische Schwarzen Serie der 30er und 40er angelehnt war, fand Miller einen stark auf Kontraste setzenden schwarzweißen Zeichenstil, der explosiver wirkt als jedes aufwändig am Computer kolorierte Comic.

Sin City

Der Regisseur Robert Rodriguez (From Dusk til Dawn) wollte eine absolut werkgetreue Verfilmung realisieren und es gelang ihm Frank Miller als Co-Regisseur zu verpflichten. Nach zwei kurzen Prologen beginnt der Film mit einer Nacherzählung von Millers erster Sin City-Geschichte Stadt ohne Gnade. Hierfür wurde fast jedes Panel des Comics akkurat übernommen und jede einzelne Einstellung des Films ist im Comic nachzuschlagen. Die Wirkung ist jedoch eher zwiespältig, denn der Erzählrhythmus ist sehr hektisch und Mickey Rourke in der Rolle des rohen aber verletzlichen Klotzes Marv wurde so mit Makeup zugekleistert, dass er fast schon puppenhaft wirkt.

Sin City

Dieser erste Teil des Filmes könnte auch als schlüssiger Beweis dafür dienen, dass Film und Comic sehr unterschiedliche Erzähltechniken haben und es nicht sinnvoll ist direkt von einem Medium ins andere zu wechseln (Doch auch die Comic-Adaptionen von Filmen sind  nur äußerst selten eine wirklich befriedigende Angelegenheit).

Sin City

Doch Miller und Rodriguez haben nach dem traurigen Ende von Marv noch längst nicht ihr ganzes Pulver verschossen. In der nächsten Abteilung folgt eine Interpretation der Story Das große Sterben. Diesmal ist ein sehr charismatischer Clive Owen (King Arthur) in der Hauptrolle zu sehen. Hierbei geht es um den aufrechten Dwight, der zusammen mit den äußerst wehrhaften Prostituierten der Altstadt für deren Unabhängigkeit kämpft.

Sin City

Das Resultat, zu dem auch Quentin Tarantino eine Szene beisteuerte, ist eine würdige Interpretation des Stoffes voller origineller Einfälle. Stilistisch funktionieren die nur mit wenigen Farben garnierten schwarzweißen Bilder bestens und Robert Rodriguez hat hier endlich wieder seinen Sinn für perfektes Timing, der ihm in seinen letzten Werken leider etwas abhanden gekommen war.

Sin City

Die etwas weniger spektakuläre Abschlussepisode Dieser feige Bastard ist wieder ruhiger erzählt. Bruce Willis ist hier einmal mehr die Idealverkörperung des arg ramponierten Retters in der Not und verkörpert seinen kurz vor der Pensionierung stehender aufrechten Cop John Hartigan mit den bewährten sparsamen Mitteln.

Sin City

Sin City ist als Film sicherlich nicht ganz so herausragend wie als Comic, aber eine überraschend werkgetreue (in der Recut-Version sogar noch werkegetreuere) und sehr stilvolle aber auch äußerst gewalttätige Angelegenheit ist Rodriguez und Miller auf alle Fälle gelungen.

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Ant-Man and the Wasp

Der 2015 entstandene Marvel-Film Ant-Man wurde mit einem Einspiel-Ergebnis von 500 Millionen Dollar zu einem soliden, wenn auch nicht überragenden Erfolg. Die Kritiken waren jedoch durch die Bank gut. Paul Rudd absolvierte als Kleinkrimineller Scott Lang, der sich durch eine Hightech-Anzug seine Größer variieren konnte,  einen größeren Gastauftritt in The First Avenger: Civil War. Im Gegensatz zu fast allen Marvel-Superhelden aus dem Hause Disney fehlte Ant-Man jedoch in Avengers: Infinity War.

Ant-Man and the Wasp

Letzterer Film endete mit einem ebenso gewaltigen wie überraschenden Cliffhanger, der die Zukunft des gesamten Marvel Cinematic Universe betrifft und erst nächstes Jahr aufgelöst wird. Es sei verraten, dass in Ant-Man and the Wasp erst in jenen kleinen Szenen zwischen den Credits im Nachspann auf die in Infinity War erzählten Ereignisse  Bezug genommen wird.

Ant-Man and the Wasp

Das ist gut so, denn die wieder von Peyton Reed inszenierte Fortsetzung greift den locker-flockigen Tonfall des ersten Ant-Man-Films auf und präsentiert eine irre Abfolge von Verfolgungsjagden mit Fahrzeugen und Menschen, die ständig ihre Größe wechseln. Dies kommt natürlich besonders gut in 3D. Erfreulich ist auch, dass wieder Michael Douglas als Ur-Ant-Man Hank Pym und Evangeline Lilly als dessen Tochter Hope alias The Wasp dabei sind.

Ant-Man and the Wasp

Interessante Neuzugänge sind Michelle Pfeiffer und Laurence Fisburne, doch auch die ganzen sehr lustigen Nebendarsteller wie Michael Peña oder Bobby Cannavale aus dem ersten Film sind wieder dabei. Das Resultat ist ein Non-Stop-Action-Film, der sich nicht allzu ernst nimmt und zeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, interessante Geschichten über Menschen mit Superkräften zu erzählen.

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Mamma Mia! Here We Go Again

1999 erlebte das Musical Mamma Mia! seine Premiere in London. Die mit Musikstücken aus dem Fundus der schwedischen Band ABBA bestückte Story um Donna, die nicht weiß, welcher ihrer Ex-Lover der Vater ihrer Tochter Sophia ist, wurde zu einem Welterfolg, der sich knapp 10 Jahre auf der Leinwand wiederholte.

Mamma Mia! Here We Go Again

Die Hauptdarsteller Meryl Streep, Pierce Brosnan, Colin Firth und Stellan Skarsgard trampelten (um es mit den Worten der Kanzlerin auszudrücken) ziemlich auf den Musikstücken von Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Doch dies an Karaoke im Urlaub erinnernde Klang-Erlebnis, sowie die teilweise recht unbeholfene Choreographie vor wunderschönen griechischen Naturkulissen, ließen den Film frisch und spontan wirken.

Mamma Mia! Here We Go Again

Da Mamma Mia! in den Kinos 600 Millionen Dollar einspielte, folgte 10 Jahre später die Fortsetzung. Hierzu wurde nicht nur die gesamte Besetzung wieder zusammengetrommelt, sondern sogar ein recht origineller Ansatz gefunden. Richard Curtis, der erfahrene Autor und Regisseur von meisterlichen romantischen Komödien wie Notting Hill oder Tatsächlich… Liebe, hörte auf seine Tochter, als diese meinte, sie würde am liebsten sehen, wie die junge Donna kurz nacheinander die drei “Väter“ von Sophia kennenlernte.

Mamma Mia! Here We Go Again

Die junge Donna wird jetzt recht temperamentvoll von Lily James (Cinderella) gespielt, während Meryl Streep lediglich am Ende des Films einen kurzen Gastauftritt absolviert (sehr viel mehr hat die in der Werbung groß herausgestellt Cher auch nicht zu tun). Anfangs macht das Drehbuch einige Verrenkungen um mehr oder weniger geschickt ABBA-Songs in die Handlung einzubauen, die noch nicht im ersten Film zu hören waren, .

Mamma Mia! Here We Go Again

In Oxford auf Donnas Abschlussfeier singt Donna mit ihren Freundinnen Tanja und Rosie When I Kissed The Teacher. Weiter geht es nach Paris in ein Napoleon-Themen-Restaurant, um dort – richtig geraten – den European-Song-Contest-Erfolg Waterloo schmettern zu können. Doch ganz so blöd geht es dann zum Glück doch nicht weiter.

Mamma Mia! Here We Go Again

Richtig rührend wird es, wenn Lily James die griechische Insel Kalokairi erreicht und dort jenes malerische Haus sieht, aus dem einmal Donnas Traumhotel werden soll. Wenn sich die junge Frau ausmalt, was sie aus dem verfallenen Gebäude machen will, dann passt hierzu recht gut der ABBA-Hit I Have A Dream. Schön auch, dass im Film weniger bekannte Songs wie Andante, Andante zum Zuge kommen, die zeigen, was für ein beeindruckendes Werk das schwedische Quartett in seiner nur 8 Jahre andauernden Karriere hingelegt hat.

Mamma Mia! Here We Go Again

ABBA-Songs galten immer ein wenig als plumpe Trash-Musik. Doch wer in den 70er und 80er Jahren groß geworden ist, kam um die Hits der Gruppe nicht herum, und hat auch sehr viel Schlimmeres hören müssen. Mir hat durch diesen Film eine Wiederbegegnung mit irgendwie doch guten Songs wie Fernando, The Name Of The Game, Dancing Queen oder natürlich Mamma Mia viel Spaß gemacht.

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