Coco – Lebendiger als das Leben

Es wirkt es ein wenig so, als würden Pixar und Disney die Rollen tauschen. Mittlerweile ist es das Animationsstudio von Disney, das mit Die Eiskönigin den erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten produzierte. Eine ganze Weile liefen die innovativen und frechen Werke aus dem Hause Pixar wie Wall-E oder Oben sehr viel erfolgreicher in den Kinos als die Disney-Trickfilme, die hausbackenen, schmalzig und halbe Musicals waren.

Coco – Lebendiger als das Leben

Doch mittlerweile haben Disney-Produktionen wie Ralph reichts oder Zoomania mindestens so pfiffige Konzepte wie die besten Pixar-Filme. Zum Ausgleich ist es neuerdings den Pixar-Helden nicht mehr verboten, fröhliche Lieder zu singen. Dies ist im Mexiko-Kitsch Coco – Lebendiger als das Leben ausgiebig der Fall und irgendwann beginnt der Zuschauer beim Ohrwurm Remember Me mitzusummen.

Coco – Lebendiger als das Leben

Hauptfigur der Geschichte ist ein kleiner Junge, der verzweifelt versucht mit Familientraditionen zu brechen. Er möchte lieber Sänger als Schuster werden. Am mexikanischen Nationalfeiertag, dem Día de Muertos (Tag der Toten), kommt es in der Pixar-bunten Unterwelt zum großen Showdown mit viel Gesang.

Coco – Lebendiger als das Leben

Coco ist eine technisch perfekte, arg süßliche, leider niemals gruselige Mischung aus Die Monster AG und Nightmare Before Christmas. Passend dazu stammt auch der zugehörige Vorfilm Olaf taut auf nicht aus dem Hause Pixar, sondern ist ein Abfallprodukt von Disneys Eiskönigin.

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