Daniel Clowes: Mister Wonderful

Im Mittelpunkt des neuen Comics von Daniel Clowes (“Ghost World“, “Wilson“), der 2011 in den USA erschienen ist, steht wieder ein etwas kauziger Einzelgänger. Der geschiedene Marshall ist nicht mehr der Jüngste, beziehungsmäßig und auch finanziell sieht es bei ihm nicht so toll aus. Ein befreundetes Pärchen vermittelt ihm ein Blind Date.

Daniel Clowes: Mister Wonderful

Dumpf brütend und mit mehr Selbstzweifel als Erwartung sitzt in einem Diner. Er ist ganz schön überrascht als sich sein Date als eine überraschend attraktive blonde Frau namens Natalie entpuppt. Mit großer Selbstbeherrschung gelingt es Marshall das Gespräch mit Natalie am Laufen zu halten und noch in eine nettere Kneipe weiterzuziehen. Natalie ringt sich sogar dazu durch Marshall mit auf eine Fete zu nehmen, was dann allerdings ganz schön schief geht…

Daniel Clowes: Mister WonderfulDaniel Clowes Comic erscheint in einem ungewöhnlich breiten Querformat und die Geschichte ist in großen farbigen Panels in Szene gesetzt. “Mister Wonderful“ wurde zunächst als Fortsetzungs-Serie im New York Times Magazin veröffentlicht. Clowes gelingt es sehr gut darzustellen, wie Marshall verzweifelt versucht sich beim Gespräch mit Natalie nicht zu blamieren. Oft überlagern seine in eckigen gelben Kästchen platzierten Gedanken die Sprechblasen von Natalie.

Daniel Clowes: Mister WonderfulDer Titel des Buchs ist zwar ironisch gemeint, doch Clowes ist in der Tat ein wundervoller Comic gelungen.

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