Dark Glasses – Blinde Angst

Nach einer Sonnenfinsternis wurden in Rom bereits drei Prostituierte mit Cello-Saiten erwürgt. Das letzte Opfer des Serienmörders soll Diana (Ilenia Pastorelli) werden, die ihre Kunden in luxuriösen Hotels besucht. Der Killer verfolgt Diana mit einem Lieferwagen und verwickelt sie in einen Unfall, den nur sie und der kleine chinesische Junge Chin überleben.

Als Diana im Krankenhaus erwacht, hat sie ihr Augenlicht verloren. Rita (Dario Argentos Tochter Asia) aus dem Blindenverein besorgt ihr die Hündin Nerea, damit sie mit ihrer neuen Situation klarkommt. Der kleine Chin flüchtet aus dem Waisenhaus und zieht bei Rita ein. Doch der Killer gibt nicht auf, denn er will sein blutiges Werk vollenden…   

Nach zehnjähriger Pause schiebt der mittlerweile 81-jährige Dario Argento (Vier Fliegen auf grauem Samt, Opera) einen weiteren Horror-Thriller nach. Argento ist bekannt für großartige, oft sehr blutrünstige Bilder und schwelgerische Soundtracks, aber auch für unausgereifte Drehbücher, die nur selten auf überraschende Wendungen setzen.   

Optisch hat Dark Glasses eher weniger zu bieten, erzählt aber eine sehr viel spannendere Geschichte als die meisten Filme von Argento. Untermalt von Arnaud Rebotinis elektronischen Klängen, die an John Carpenters Soundtracks erinnern, erzählt Argento in düsteren Bildern, wie Rita mit Hilfe von Chin und Nerea versucht, ihr Schicksal abzuwenden.

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