Die Rückkehr aufs Land

Der Comiczeichner Manu verlässt mit Freundin Mariette die Metropole Paris und zieht aufs scheinbar idyllische Land. Doch das Leben wird dadurch nicht übersichtlicher, schon wegen der zahllosen noch nicht ausgepackten Umzugskartons. Neben selbst gebranntem Schnaps drohen lebensgefährliche “freiwillige“ Einsätze als Holzfäller oder interessante Jobs wie das Entwerfen des Plakats für das alljährliche Schweine-Fest im Dorf.

Die Rückkehr aufs Land

Das Einkaufen beim schwerhörigen Barkeeper, der auch noch Computer-Vertragshändler ist, aber Radier- mit Kaugummis verwechselt, ist ein einziges Abenteuer, die Tipps vom seltsamen Eremiten im Walde sind mit Vorsicht zu genießen und dann schwärmt Marietta auch noch immer wieder von kleinen Kindern, die sie gerne hätte…

Die Rückkehr aufs Land

Innerhalb dieses Comics wird auch erklärt, wie dieser zustande kam. Manu Larcenet (Der alltägliche Kampf, Brodecks Bericht) kam auf die Idee sich vom neuen Asterix-Autor Jean-Yves Ferri ein Szenario über sein eigenes Leben auf dem Lande schreiben zu lassen. Dies zeichnete Larcenet dann so, dass man nicht sieht dass er es selber gezeichnet hat. Diese Vorgehensweise leuchtete schon Manus Freundin Mariette im Comic nicht ein, doch das Resultat überzeugt, weil es voller Menschlichkeit und Humor ist.

Die Rückkehr aufs Land

Reprodukt veröffentlicht die ersten beiden Die Rückkehr aufs Land-Alben Das wahre Leben und Zukunftspläne gebündelt in einem hübschen querformatigen Hardcover-Buch. Das ist sehr gut so, denn Larcenet und Ferri entwerfen durch aufeinander aufbauende Gagstrips nach und nach eine Welt voller schrulliger Individuen in der sich der Leser sehr gerne verweilt.

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