Die Schiffsbrüchigen der Zeit

Mit seiner 1964 gestarteten Serie “Barbarella“ schrieb Jean-Claude Forest Comic-Geschichte, wozu nicht zuletzt auch die Verfilmung mit Jane Fonda in der Titelrolle beitrug. Mit der aus 10 Alben bestehenden Science-Fiction-Reihe “Die Schiffsbrüchigen der Zeit“ gelang Forest ein weiterer solider Erfolg. Hier war jedoch nicht er, sondern Paul Gilllon, der Zeichner und dieser bootete Forest nach vier Alben aus.

Die Schiffsbrüchigen der Zeit

Bei den “Schiffsbrüchigen der Zeit“ handelt es sich um Christopher Cavallieri und Valerie Haurèle, die Ende des 20. Jahrhunderts in zwei Raumkapseln ins All geschickt wurden, um das Überleben der von einer mysteriösen Seuche namens “Die große Plage“ bedrohten Menschheit zu sichern. 1000 Jahre später landet Christopher wieder auf der Erde. Hier ist die Seuche immer noch nicht besiegt. Christopher macht sich auf die Suche nach Valerie und wird begleitet von der sehr attraktiven Mara, die eigentlich sehr viel besser zu ihm passt, als die Schicksalsgefährtin Valerie, die er kaum kennt…

Die Schiffsbrüchigen der Zeit

In Frankreich erschienen die ersten 9 Seiten von “Les Naufragés du temps“ bereits 1964 in einem kurzlebigen Comic-Magazin namens “Chouchou“. Zehn Jahre später startete die Serie dann richtig in der Zeitung “France Soir“ und die im Alleingang von Paul Gilllon gestalteten Geschichten wurden ab 1977 zunächst in “Metal Hurlent“ veröffentlicht. Bei uns erschienen die ersten fünf Alben der Serie ab 1977 in der Bastei-Reihe „Topix“. Hier wurden sie teilweise gekürzt und zunächst nur zweifarbig veröffentlicht. Carlsen brachte die komplette Serie ab 1988 heraus. Noch schöner ist die 10-bändige Hardcover-Ausgabe des Splitter Verlags.

Die Schiffsbrüchigen der Zeit

Als ich “Die Schiffsbrüchigen der Zeit“ als Jugendlicher las, gefiel mir das Gesamtkonzept durchaus. Doch die phantastischen Elemente wurden eher beiläufig serviert und obwohl Christopher und vor allem Mara sehr emotional agieren, wuchsen mir die Hauptfiguren längst nicht so stark ans Herz wie das utopische Comic-Duo “Valerian und Veronique“ von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières. Doch ich freue mich darauf diese Serie in der optimal aufgemachten Splitter-Edition noch einmal neu erleben zu dürfen.

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