Olivia Vieweg: Endzeit

Die 1987 in Jena geborene Olivia Vieweg dürfte Comicfreunden durch ihre Alben Huck Finn, Antoinette kehrt zurück und Schwere See, mein Herz bereits ein Begriff sein. Ihre Vielseitigkeit unterstreicht das mit Comicelementen spielende für Kinder und Jugendliche konzipierte Schneiderbuch Bin ich blöd, oder was?: Klassenfahrt des Grauens.

Olivia Vieweg: Endzeit

Nicht übersehen werden sollte auf keinen Fall Olivia Viewegs (zunächst) 80-seitiger Zombie-Comic Endzeit, der nicht nur durch die weiblichen Hauptfiguren und den moderaten Umfang eine angenehme Alternative zur US-Endlosserie The Walking Dead ist. In einem lockeren unverwechselbaren Zeichenstil erzählt Vieweg aus einer Welt, die seit drei Jahren von Zombies beherrscht wird.

Olivia Vieweg: Endzeit

Vivi und Eva versuchen als einzige Passagiere mit einem automatisch ohne Lokführer fahrenden DB-Nahverkehrszug von Weimar nach Jena zu reisen. Es kommt zu einem Halt auf freier Strecke und die jungen Frauen versuchen sich zu Fuß durchzuschlagen. Dabei haben sie schreckliche aber auch seltsame Erlebnissen, etwa wenn sie auf zwei Giraffen treffen, die durch die menschenleere Landschaft traben. Bei der Lektüre von Endzeit drängt sich die Frage auf, warum eigentlich keine deutschen Zombie-Filme gedreht werden.

Doch das ändert sich gerade. Das ZDF verfilmt Endzeit gemeinsam mit arte. Passend dazu hat sich Olivia Vieweg ihren Comic noch einmal vorgenommen, alles neu gezeichnet und ein fast schon episches 280-seitiges Werk daraus gemacht, das bei Carlsen im größeren Format erschienen ist.

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