Goldfinger

James Bond wird auf die Fährte eines verbrecherischen Genies gesetzt, das die Goldreserven von Fort Knox in seinen Besitz bringen will. Bonds Gegner Goldfinger ist der Mann, der seine abtrünnig gewordene Geliebte tötet, indem er sie mit Goldlack überzieht. Mit Hilfe von Pussy Galore will Bond den Raub des Goldes vereiteln.

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

Nachdem die ersten beiden Bondfilme von Terence Young inszeniert wurden, stellt dieser Film einen Kurswechsel innerhalb der Reihe dar. Young setzte stark auf Atmosphäre und trotz spektakulärer Actionszenen wirkten „Dr. No“ und „Liebesgrüsse aus Moskau“ immer noch realistisch und oft auch etwas düster. James Bond musste bei Young ganz schön hart kämpfen um seine Siege zu erlangen.

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

Bei „Goldfinger“ übernahm Guy Hamilton das Steuer und er schuf ein überlebensgroßes Spektakel, das irrsinnig erfolgreich wurde und daher fortan die Richtung der Serie bestimmte. In den folgenden Filmen wurden größenwahnsinnige Schurken, gewaltige Kulissen und spektakuläre Stunts mindestens genauso wichtig wie die Figur des James Bond. Dadurch wurde 007 oft zu einem besseren Reiseleiter degradiert. Bereits im auf „Goldfinger“ folgenden Film „Feuerball„, bei dem Terence Young ein letztes Mal Regie innerhalb der Reihe führen sollte, ist Sean Connery anzumerken, dass ihm die Rolle des 007 nicht mehr allzu viel Spaß macht.

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

Die folgenden Bond-Filme versuchten die Erfolgsformel von „Goldfinger“ zu kopieren und die Serie wurde dadurch oft klamaukiger als nötig. Wenn jedoch die eher negativen Auswirkungen ignoriert werden, die dieser Film auf die Bond-Serie hatte, dann ist „Goldfinger“ für sich betrachtet schon ein kleines Meisterwerk. Sehr schnell und abwechslungsreich wird von Bonds Konfrontationen mit Auric Goldfinger und dessen Helfern (darunter der zylinderwerfende Asiate Oddjob) erzählt, die einen Angriff auf Fort Knox und die dort gelagerten gesamten Goldvorräte der westlichen Welt planen und durchführen.

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

Die Möglichkeit den Titelsong eines James Bond Filmes zum Hit zu machen und dadurch wiederum für den Film zu werben wurde erstmals in „Goldfinger“ erfolgreich in die Tat umgesetzt. Der von Shirley Bassey mit viel Power interpretierte von John Barry komponierte Titelsong verkaufte sich als Single in den USA mehr als eine Million Mal und führte dazu, dass die Sängerin auch bei “Diamantenfieber“ und “Moonraker“ zum Einsatz kam.

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

„Goldfinger“ ist genau wie seine beiden Vorgänger eine noch recht werkgetreue Adaption von Ian Flemings Romanvorlage, die jedoch etwas modernisiert wurde. Anstatt das Gold aus Fort Knox zu stehen, was logistisch so gut wie unmöglich ist, will Goldfinger es atomar verstrahlen und dadurch selbst noch reicher werden. Aus der im Buch enthaltenen Kreissäge wurde ein Laser und der Dialog hierzu gehört zum Schönsten der ganzen Serie: James Bond (gefesselt, der Laser brennt sich unaufhaltsam auf ihn zu): „Erwarten Sie von mir, dass ich rede?“ Goldfinger: „Nein, Mr. Bond. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben.“

Goldfinger
© United Artists / Twentieth Century Fox

Extras der DVD-Edition: Extratonspur mit Kommentaren von allen möglichen an der Herstellung des Filmes beteiligten Personen (Sean Connery ist übrigens nicht dabei), wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Audiokommentar von Guy Hamilton; „Making of Goldfinger“: ein umfassender 25-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; „Das Goldfinger Phänomen“: Eine 28-minütige Dokumentation; Werbe-Feature mit Harold Sakata (2:06 min); Promotour mit dem Auston Martin (11:12 min); Honor Blackman Interview von 1964 (3:48 min); Sean Connery am Set (3:03 min); Probeaufnahmen von Theodore Bikel (5:23 min) und Tito Vandis (4:01 min) für die Rolle von Goldfinger; „Missionskontrolle“: Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Galerie mit 240 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; englischer Kinotrailer (3:01 min, 16 : 9, anamorph, Mono); Original Werbebericht in schwarzweiß (3:05 min); TV-Spot (2:59 min); zwei TV-Spots zum Double Feature „Goldfinger/Dr. No“ (0:59 min und 0:20 min); Radiowerbung (21:30 min); Radio-Interview mit Sean Connery (11:43 min); 8-seitiges farbiges Booklet

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