I Care a Lot

Der Auftakt dieser bei Netflix gelandeten Produktion lässt die Frage aufkommen, ob es Sinn macht sich einen Film anzusehen, dessen Hauptfigur Marla Grayson eine staatlich akkreditierte Senioren-Betreuerin ist, die ihre oft noch sehr rüstigen Klienten in Altersheime steckt, um sich deren Besitztümer unter die perfekt manikürten Fingernägel zu reißen.

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Das Hauptargument zum Dranbleiben scheint zunächst hauptsächlich die erstaunlich vielseitige Hauptdarstellerin Rosamund Pike (Stirb an einem anderen Tag, The World’s End, State of the Union) zu sein.

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Doch gerade durch Pikes glaubhafte Darstellung einer eiskalten nur auf ihre Vorteile bedachten Frau fält es nicht leicht, dabei zuzusehen, wie Marla die völlig gesunde Jennifer Peterson (Dianne Wiest) mit Hilfe einer befreundeten Ärztin rücksichtslos in ein Heim einweisen lässt und über ihr Vermögen herfällt…

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Doch dankenswerterweise wechselt Regisseur und Drehbuchautor J Blakeson die Tonart, denn als um das Wohl seiner Mutter kämpfender Sohn Roman kommt Peter Dinklage (Game of Thrones) ins Spiel. Dieser setzt alle Mittel ein, um Jennifer wieder aus dem Heim zu holen. Nachdem sein schleimiger Anwalt bei der raffinierten Marla abblitzt, greift der im fest im kriminellen Milieu verankerte Roman zu den Waffen. Doch Marla lässt sich nicht einschüchtern…

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J Blakeson gelang eine auf allen Ebenen funktionierende nahezu perfekte Mischung aus Thriller und Satire, die im großen Finale noch allerlei Überraschungen bereit hält.

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