James Bond: Casino Royale

Deutschland 1945: Im Lager Dachau findet sich unter den Insassen ein Mann, der sein Gedächtnis und damit jede Erinnerung über seine Herkunft oder seine Vergangenheit verloren hat – oder dies zumindest vorgibt. Mit dem Staatenlosen-Pass Nr. 304596 wird der Mann entlassen, der sich fortan Le Chiffre nennt („da ich nur die Nummer in einem Pass bin“).

James Bond: Casino RoyaleZu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass Le Chiffre einer der gefürchtetsten Agenten von SMERSCH werden sollte, der gefährlichsten Geheimdienstorganisation der UdSSR. So weit die Informationen, die dem britischen Secret Service vorliegen. Nun aber scheint die Gelegenheit gekommen, diesen Feind auszuschalten: Um seinen ausschweifenden Lebenswandel zu finanzieren, hat Le Chiffre tief in die Kriegskasse der Genossen gegriffen. Ihm ist nur zu klar, dass das trotz seiner Verdienste um den Realsozialismus seinen Tod bedeutet.

Casino Royale
Erstausgabe von 1953

Die letzte Chance, um die Millionenverluste wettzumachen, ist für ihn das Spiel im Casino des französischen Badeörtchens Royale. Hier kommt der Secret Service ins Spiel: anstelle ihn mit einer Liquidation zum Märtyrer zu machen, beschließt man Le Chiffre der Lächerlichkeit preiszugeben – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass gleichzeitig seine kommunistische Gewerkschaft, deren Gelder er unterschlagen hat, bankrott geht. Damit Le Chiffre das Spiel um sein Leben ganz sicher verliert, setzt der Secret Service seinen besten Mann ein: James  Bond.

James Bond: Casino Royale

Bonds Eintreffen in Royale steht unter keinem guten Stern: ein Bombenanschlag zeigt ihm nur zu deutlich, dass seine Geheim-Mission alles andere als geheim ist. Und Le Chiffre zu unterschätzen, war ohnehin ein schwerer Fehler: Bond fällt seinen Schergen in die Hände und wird grausam gefoltert. Nur knapp mit dem Leben davongekommen, zieht Bond Bilanz über selbiges: macht seine Arbeit wirklich Sinn? Doch Bonds Träume von einer Rückkehr in ein normales Leben an der Seite seiner schönen Kollegin Vesper Lynd werden brutal von der Realität eingeholt. Bond muss erkennen: es gibt kein zurück…

Fazit: Ein zeitlos spannender Agententhriller der Extraklasse! “Casino Royale“ erschien 1953 als erster Roman mit den Top-Agenten James Bond aus der Feder von Ian Fleming, der neben seinen Thrillern auch durch seine Kinderbücher (“Tschitti Tschitti Bäng Bäng“) bekannt wurde. Nachdem bereits 1954 ein TV-Film entstand, hat es bis 2006 gedauert, bis dieser erste Bond-Roman fürs Kino, erstmals mit Daniel Craig in der Hauptrolle, verfilmt wurde (die Bond-Parodie “Casino Royale“ von 1967 mit David Niven hatte außer dem Titel nichts mit dem Buch gemein).

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der James-Bond-Filmreihe kommt nicht nur der 23. Teil der Saga unter dem Titel „Skyfall“ (Regie: Sam Mendes!) in die Kinos, sondern auch alle oftmals stark von den Verfilmungen abweichenden Ian-Fleming-Originalromane werden von Cross Cult werkgetreu, neu übersetzt und schön aufgemacht veröffentlicht. Eine echte Augenweide sind die neuen Cover, die vom amerikanischen Illustrator Michael Gillette stammen und diese neue Edition zu einem absoluten Must Have für jeden echten James-Bond-Fan machen.

Stefan Meduna

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