Jerks.

Die beiden spätestens durch ihre Tatort-Auftritte zu einiger Prominenz gekommenen Schauspieler Christian Ulmen (Macho Man) und Fahri Yardım (Irre sind männlich) agieren auch in der dritten Staffel von Jerks. ohne Pseudonym und ohne Rücksicht auf Verluste als Karikaturen ihrer selbst. Sie spielen die halbwegs populären und einigermaßen beliebten Darsteller Christian Ulmen und Fahri Yardım, die recht pompös in den Wohlstandsgebieten von Potsdam leben und dort kein Fettnäpfchen auslassen.

Jerks.

Wenn die in den einzelnen Episoden im Laufe von knapp 20 Minuten die nah an der Wirklichkeit konstruierten Peinlichkeiten schließlich erstaunlich heftig eskalieren, fühlt sich der Betrachter wie jemand der nicht aufhören kann, auf einen Autounfall oder Aufnahmen von Naturkatastrophen zu glotzen. Wie die Faust aufs Auge passt dazu, der lässig dahingetrommelte Soundtrack von Tobias Jundt (Birdman lässt grüssen).

Jerks.

Christian Ulmen fungiert bei diesem mittlerweile in die dritte Staffel gehenden Serien-Experiment souverän – aber möglicherweise auch mit einer gesunden Prise Selbsthass – als Regisseur und Schnittmeister. Diesmal müssen u. a. ein Ortsverband der Grünen, eine jüdische Familienfeier und ein trockener Alkoholiker unter dem Chaos-Duo leiden. Hoffentlich geht der böse Spaß noch lange weiter!

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