Kill Bill

Während einer Trauung wird die gesamte Hochzeitsgesellschaft niedergemetzelt. Nur die schwangere Braut (Uma Thurman) überlebt und erwacht erst vier Jahre später aus dem Koma. Sie lässt sich in Japan ein Schwert anfertigen und schwört Rache am grausamen Bill (David Carradine) und seiner Bande. In Tokio kommt es daher in einem Nachtclub zu einen Showdown mit sehr hohem Blutzoll. Doch dies ist erst der Anfang, denn die Braut hat noch eine Todesliste abzuarbeiten.

Kill Bill

Nach „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ und „Jackie Brown“ hat Quentin Tarantino sechs Jahre gebraucht bis er seinen langerwarteten vierten Film endlich fertig stellte. Er hat jedoch so eifrig gedreht, dass aus „Kill Bill“ ein Zweiteiler wurde.

Kill Bill

Wer von „Jackie Brown“ nicht so begeistert wie von „Pulp Fiction“ war, dürfte jetzt zufrieden sein. Tarantino erzählt seine (diesmal allerdings deutlich simplere) Geschichte wieder kunstvoll verschachtelt und immer wieder unterbrochen von unerwartet gewalttätigen Momenten. Diesmal verändert sich allerdings auch noch der komplette Stil des Filmes von Kapitel zu Kapitel. Mal gibt es schwelgerische Musik und eine geteilte Leinwand im Stile der Brian de Palma – Thriller wie „Carrie“. Wenn es gar zu blutig wird, dreht Tarantino wie Hitchcock bei „Psycho“ einfach in schwarzweiß weiter. Außerdem gibt es eine komplett als japanischer Zeichentrickfilm realisierte Rückblende auf die Jugend der von Lucy Liu verkörperten Schurkenfigur.

Kill Bill

Insgesamt versteht sich der Film als Hommage an Italo-Western und Eastern (Teil 1 ist eher den japanischen Samurai-Filmen gewidmet, Teil 2 hat hingegen mehr chinesische Einflüsse). Während es noch während des ersten Teils so aussah, als wenn Tarantino in erster Linie an beeindruckend visualisierten Zuschauer-Verwirrungsaktionen interessiert ist, findet die deutlich weniger blutige Fortsetzung (nach einigen etwas überflüssigen Momenten am Anfang) doch noch zu einem schlüssigen und berührenden Finale.

Kill Bill

Tarantino hat auch den abwechslungsreichen Soundtrack wieder mit geschmackssicher ausgewählten Musikstücken aus dieser Zeit zusammengestellt. Das Resultat ist eine virtuos (aber dabei auch mit einigen splattrigen Härten) in Szene gesetzte Liebeserklärung an das pure Kino.

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