King Kong und die weiße Frau

Eigentlich ist „King Kong und die weiße Frau“ ja ein hirnrissig naiver Monsterfilm um einen verliebten Riesenaffen, der erst im Dschungel gegen Saurier und dann in New York gegen Doppeldecker-Flugzeuge kämpft.

King Kong (1933)

Die mühsam vom Trick-Pionier Willis O`Brien per Hand ausgeführten Spezialeffekte und die phantasievolle Story mit dem Finale auf dem Empire State Building wurden jedoch so liebevoll realisiert, dass dieser 1933 entstandene Klassiker auch heute kein bisschen von seinem Charme eingebüßt hat.

King Kong (1933)

Ebenfalls 1933 kam mit “Son of Kong“ eine etwas hastig zusammengebastelte Fortsetzung in die Kinos. 1945 arbeitete der spätere Stop-Motion-Guru Ray Harryhausen mit Willis O`Brien bei “Mighty Joe Young“ (“Panik um King Kong“) zusammen. 1962 konfrontierte der Japaner Inshiro Honda in “Die Rückkehr des King Kong“ die US-Kultfigur mit seiner Schöpfung Godzilla. Fünf Jahre später ließ Honda in „King Kong – Frankensteins Sohn“ den riesigen Affen gegen einen nicht minder großen Roboter antreten.

King Kong 1933

1976 roduzierte Dino De Laurentiis ein erstes Remake, das in der damaligen Gegenwart spielte. Im Finale bestieg King Kong in New York nicht das Empire State Building, sondern das World Trade Center. Quasi als Abfallverwertung schob De Laurentiis zehn Jahre später auch noch die sehr viel grottigere Fortsetzung “King Kong lebt“ nach. Im Vergleich zu diesen nicht sonderlich gelungenen, aber sehr aufwendigen Filmen wird die inhaltliche und formale Qualität des unter primitivsten Bedingungen entstandenen Klassikers von 1933 erst richtig deutlich.

King Kong (1933)

Den Geist des Originals fing sehr viel besser Peter Jackson ein, dessen Neuverfilmung von 2005 herrlich nostalgisch in den 30er Jahren angesiedelt war. Der Film bietet reichlich Dinosaurier-Action und wirkte seinerzeit genauso spektakulär, wie der Klassiker von 1933  zum Zeitpunkt seines Entstehens. Auf die 2017 entstandene Neu-Interpretation “Kong: Skull Island“ hat tricktechnisch einiges zu bieten.

King Kong und die weiße Frau

Abschließend sei noch angemerkt, dass es eine cineastische Schande ist, dass der Ur-Kong von 1933 bei uns immer noch nicht auf Blu-ray erschienen ist!

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