Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2016

Mittlerweile sind die seit 2002 alljährlich beim Schüren Verlag erscheinenden „Filmjahr Bücher“ sehr viel mehr als lediglich Ergänzungsbände, die alljährlich neben das mehrbändige „Lexikon des internationalen Films“ ins Regal werden sollten. Vielmehr sollten die Bücher gelesen werden, solange sie noch “frisch“ sind, denn ob im Zeitalter von Wikipedia sich Jahre später noch die Mühe gemacht wird, über bestimmte Filme in den jeweiligen Büchern nachzulesen erscheint eher fraglich.

Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2016

Hans Peter Koll und Jörg Gerle gelingt es immer wieder den Rückblick auf das jeweilige Kinojahr sehr lebendig zu vermitteln. Eine “Art von Jahreschronik“ präsentiert Highlights, Verstorbene, neue Trends und Krisenherde des Kinos. Besonders hervorgehoben und ausführlicher besprochen werden einige der „besten Kinofilme des Jahres 2016“wie “Toni Erdmann“ oder “Arrival“. Als Schwerpunktthema wird sich diesmal mit dem Thema “TV-Serien“ beschäftigt, wobei zudem auch noch 40 ausgewählte Serien vorgestellt werden.

Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2015

Auch diesmal fanden wieder sehr viele TV-Produktionen und -Serien Aufnahme in die lexikalische Auflistung. Bei der immer mal wieder in Richtung großes Kino schielenden (und sehr gelegentlich sogar dort laufenden) “Tatort“-Reihe mag dies noch angehen. Doch nur wenige Filmfreunde dürften sich für Inhaltsangaben und Auflistungen der Crewmitglieder zu TV-Filmen nach Büchern von Rosamunde Pilcher interessieren, zumal die Kurzbewertungen zu diesen “Filmen“ meist vernichtend sind. Immer noch nicht gelöst wurde das Problem mit dem “The“, denn sowohl “The Revenant“ als auch “The Night Manager“ sind unter “T“ und nicht unter “R“ oder “N“ zu finden.

Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2014

Doch ansonsten ist alles bestens. Gut ist auch, dass weiterhin das Medium DVD bzw. Blu-ray sehr stark berücksichtigt wird. Bei vielen Filmen findet innerhalb der einzelnen Besprechungen auch das Bonusmaterial der Heimkino-Veröffentlichung Berücksichtigung. Doch noch längst nicht alle der besprochenen Filme liegen zum Erscheinungszeitpunkt des Lexikons auf DVD oder Blu-ray vor. Eine sinnvolle Ergänzung ist daher ein Anhang, der ausführlich auf „herausragende DVD und Blu-ray Editionen“ eingeht. Aufbau und Zusammenstellung überzeugen einmal mehr und das “Lexikon des internationalen Films“ ist somit auch diesmal wieder das beste – aber mittlerweile leider auch einzige – deutschsprachige Filmjahrbuch.

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