Lydie

Die Geschichte spielt Ende der dreißiger Jahre in einem kleinen Ort in Belgien. Hier gibt es die Sackgasse des “Baby mit dem Schnurrbart“, die eigentlich “Stichstraße des Baron van Dick“ heißt, was eine Geschichte innerhalb der Geschichte ist. Die meisten Bewohner dieser Gasse haben eine kleine Macke, doch gegen Camille wirken sie wie ganz normale Spießbürger.

Lydie
Camille ist schwanger und keiner weiß, wer der Vater ist, was schon allerlei Misstrauen innerhalb der Nachbarschaft erweckt. Als sie dann schließlich eine tote Tochter zur Welt bringt, wird die neugeborene Leiche der kleinen Lydie fotografiert und beerdigt. Doch wenige Tage danach, verkündet Camille freudig, dass ihr Baby wieder da ist. Zwar kann keiner die kleine Lydie sehen, doch nach einer Weile machen alle Sackgassen-Bewohner bei dem Spiel mit und tun so als wenn Lydie noch am Leben wäre…

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“Lydie“ wurde vom Spanier Jordi Lafebre im allerfeinsten und dabei leicht nostalgisch anmutenden europäischen Comicstil gezeichnet. Die ungewöhnliche sehr mitreißend erzählte Geschichte voller liebevoller Details und Episoden stammt vom Belgier Zidrou. Das vielfach preisgekrönte Werk erschien bereits 2010 und wurde in Spanien und Frankreich zu einem großen Erfolg. Deutsche Verleger zeigten jedoch kein Interesse an dem Comic.

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Signierter Druck der Vorzugsausgabe

Anlässlich der Einladung von Jordi Lafebre zum Comicfestival München 2015 und einer damit verbundenen Ausstellung von dessen Originalseiten im Instituto Cervantes München, veröffentlichte der deutsche Comicverlag Salleck “Lydie“. Herausgeber Eckart Schott gab sich besonders viel Mühe und brachte neben der regulären Hardcoverausgabe auch noch eine Sonderedition mit signierten Druck und 16 zusätzlichen Seiten mit Skizzen heraus.

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