Mark Millar: Empress

Nach “Starlight“ schrieb der schottische Autor Mark Millar eine weitere Mini-Serie, die eine zwar durchaus dramatische aber nicht finster-pessimistische Science-Fiction-Geschichte erzählt. Auch bei “Empress“ erinert das diesmal vom Kanadier Stuart Immonen stammende Design an “Flash Gordon“, “Buck Rogers“ oder “Captain Future“ und somit natürlich an “Star Wars“.

Mark Millar: Empress

Im Zentrum der siebenteiligen Mini-Serie steht Königin Emporia, die lange bevor unsere heutige Zivilisation dort Fuß fasste an der Seite ihres Gemahls Morax über unsere Erde herrschte. Doch die “Empress“ ist es leid, dabei zuzusehen, wie ihr Mann sein Volk mit eiserner Faust terrorisiert. Sie flieht gemeinsam mit ihren drei Kindern und dem getreuen Leibwächter Captain Havelok.

Die galaktischen Erlebnisse der flüchtigen Familie erinnern ein wenig an den Comic-Erfolg “Saga“, doch im Gegensatz zu Brian K. Vaughan und Fiona Staples legen es Millar und Immonen nicht darauf an, die Leser mit abgefahrenen Ideen und ungewöhnlichen Aliens zu überraschen. Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass Captain Havelock ein wenig wie George Lucas aussieht.

Mark Millar: Empress

Mark Millar hat “Empress“ beim Marvel Imprint “Icon Comics“ unter seinem Label “Millarworld“ herausgebracht. Eine Verfilmung soll auch bereits im Gespräch sein. Dies scheint wahrscheinlicher geworden zu sein, nachdem Marvel die Zusammenarbeit mit Netflix einstellen will, Netflix hat im Gegenzug für angeblich 100 Millionen Dollar “Millarworld“ erworben und will TV-Serien auf der Basis von Mark Millars noch nicht verfilmten Comic-Reihen produzieren.

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