Musik, Musik – da wackelt die Penne

Schon der Vorspann ist eine souveräne Zurschaustellung völliger Talent- und Einfallslosigkeit. Diese jedem Super-8-Filmer bekannten kleinen Klebebuchstaben wurden auf viel zu kleine Glasscheiben platziert und ganz einfach vor bekannte Münchner Baudenkmäler gehalten. Gelegentlich kaspern dabei auch noch Ilja Richter und Hansi Kraus (der zweite Schock kommt, wenn dieser erstmals den Mund öffnet) durchs Bild.

Musik, Musik - da wackelt die Penne

Wer dies überstanden hat, wird dann schon ziemlich bald mit einer nahezu unglaublichen Musical-Einlage „belohnt“. Unglaublich bunt bekleidete Gestalten führen zu grausamer Schlagermusik absolut unkontrollierte Tanzbewegungen auf. Diese Gruppe behauptet ein Musical einzustudieren. Sie wird dann auch völlig zu Recht in ein Internat gesteckt und dort von Typen wie Gunther Philipp gequält. Der große Knaller kommt dann jedoch in Form eines gewissen Kurt Stadels.

Musik, Musik - da wackelt die Penne

Dieser erlebte in den siebziger Jahren eine kurze Blütezeit als er Sänger parodierte, die auch nicht viel talentierter als er selbst waren. Wenn Stadel hier auf grüner Wiese ein Medley seiner „Kunst“ (vergleiche hierzu auch die ähnliche Szene mit Stadel in „Wenn die tollen Tanten kommen“) abliefert, wird sich kein Mensch mehr fragen, warum nun gerade diesem Film die Ehre zuteil kam auf DVD veröffentlicht zu werden. Der endgültige Adelsschlag kam, als  Oliver Kalkofe und Peter Rütten den Film in ihre Reihe SchleFaZ – Die schlechtesten Filme aller Zeiten aufnahmen.

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