Revenge of the Warrior

Kham (Tony Jaa) verfolgt eine Bande skrupellose Tierhändler, die seiner Familie zwei kostbare Elefanten gestohlen haben, von Thailand bis nach Sydney. Er muss die Elefanten wiederfinden, um die Ehre seiner Familie zu retten. In der für ihn fremden Welt kann er jedoch nur überleben, wenn er selbst zum erbarmungslosen Kämpfer wird. Mit eisernen Fäusten steht er allein gegen einen schier übermächtigen Gegner…

Revenge of the Warrior

Genau wie bei Ong-Bak, dem auch international sehr erfolgreichen Martial Arts Film aus Thailand, setzten Regisseur Prachya Pinkaew und Hauptdarsteller Tony Jaa wieder auf handgemachte Action mit ganz vielen kunstvoll eingesprungenen Kopfnüssen. Sie verzichten dabei auf Drähte und Spezialeffekte.

Revenge of the Warrior

Die durchaus funktionierende Story ist erneut leicht mystisch angelegt, jedoch in sehr viel größeren Dimensionen. Anstatt einer simplen Buddha-Statur muss der Held diesmal gleich zwei Elefanten zurück in sein Heimatdorf bringen und die Reise führt ihn bis nach Australien.

Revenge of the Warrior
Inszenatorisch hat Prachya Pinkaew durchaus Ambitionen. Zu einpeitschender Techno-Musik wählt er möglichst interessante Kameraperspektiven und auch die gelegentlich Zeitlupe einsetzende Schnitttechnik überrascht immer wieder. Ein besonderes Highlight ist eine vierminütige sehr turbulente Actionsequenz, die in einer einzigen (!) Einstellung gedreht wurde und dem Kameramann genauso viel Kondition wie Tony Jaa abverlangte. An dieser unglaublichen Sequenz drehte das Team einen vollen Monat.

Revenge of the Warrior

Einen kurzen Gastauftritt hat übrigens Jackie Chan, der damit anscheinend (ähnlich wie Arnold Schwarzenegger im Dwayne-Johnson–Film Welcome to the Jungle) das Action-Zepter an seinen legitimen Nachfolger Tony Jaa übergibt. Prachya Pinkaews im Anschluss gedrehtes Solowerk Chocolate … süß und tödlich! konnte ebenfalls überzeugen.

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Extras der DVD: Ein sehr ausführliches Making Of zur vierminütigen „One Shot-Kampfszene“ (35:10 min), dass alle fünf gedrehten Durchläufe dieser Szene komplett enthält, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln, deutscher Kinotrailer (2:55 min), deutscher TV-Spot (0:20 min), Original Trailer (2:06 min), Interviews mit Regisseur Prachya Pinkaew (1:55 min), Stunt Choreograph Panna Rittikrai (1:45 min), Tony Jaa (1:31 min), Nathan B. Jones (1:42 min) und weiteren Darstellern (11:38 min), Szenen vom Set (3:40 min), Workout mit Tony Jaa (6:59 min), Tony Jaas „Ong Bak“ – Promotion Tour nach Frankreich (3:08 min), Japan (3:02 min), Korea (2:41 min), Taiwan (1:58 min) und USA (1:31 min) , Tony Jaas „Tom Yum Goong“ – Promotion Tour nach Korea (7:25 min), Tony Jaas Guiness-Weltrekord (4:20 min), Artworkgalerie (3:24 min)

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