The Star Wars – Die Urfassung

Mit diesem Comic geht eine Ära zu Ende. 1977 erschien der erste „Star Wars“-Comic bei Marvel . Es war eine Adaption jenes Filmes, der heute den Titel „Episode IV – Eine neue Hoffnung“ trägt. Der Comic wurde von Howard Chaykin gezeichnet als der Film noch gar nicht im Kino lief. Marvel veröffentlichte bis 1986 mehr als 100 Star Wars Comics. Ab 1991 übernahm der Verlag Dark Horse und machte insgesamt einen sehr guten Job. Trotzdem landen durch den Disney-Marvel-Lucasfilm-Deal die Rechte für Star Wars Comics ab 2015 (siehe auch „Das Erwachen der Macht„) wieder bei Marvel.

The Star Wars - Die Urfassung

„The Star Wars“ ist eine der letzten Dark Horse Veröffentlichungen und hier konnte der Verlag noch einmal zeigen, mit welchem Ideenreichtum und in welcher Qualität dort Comics zur demnächst wieder auf die große Leinwand zurückkehrenden Space Opera verlegt wurden. Auf der Basis der ersten Drehbuchentwürfe und der zugehörigen Entwurfszeichnungen wird gezeigt wie der Film eventuell ausgesehen hätte, wenn George Lucas 1974 gleich nach dem Ende der Dreharbeiten von „American Graffiti“ grünes Licht zur Realisierung bekommen hätte. Ein möglicher Titel des damaligen Films wäre „Adventures oft the Starkiller, Episode I: The Star Wars“ gewesen.

The Star Wars - Die Urfassung

Im Zentrum der Geschichte gestanden hätte dann möglicherweise Annakin Starkiller, dessen Vater Kane ein Jedi-Bendu-Ritter ist, von dem nur noch der Kopf und der rechte Arm organisch sind. Der Cyborg bittet seinen alten Kumpel, den legendären General Luke Skywalker, Annakin als Padawanschüler in seine Dienste zu nehmen. Der grauhaarige bärtige Luke hat in dieser Star-Wars-Version eine erstaunliche Ähnlichkeit mit George Lucas, während Darth Vader ein zwar finsterer aber unmaskierter Schurke und Han Solo ein grünhäutiges Monstrum ist.

The Star Wars - Die Urfassung

In „Das Kino des George Lucas“ schreibt Marcus Hearn, dass die Star Wars Urfassung ein „verwirrendes Durcheinander von Charakteren und Technik“ war. Diesen Eindruck vermittelt der Comic durchaus. Doch die ausgereiften und plastisch kolorierten Zeichnungen des Dark Horse Teams sowie das generelle Bemühen darum, etwas Vertrautes anders, aber „ohne den Wiedererkennungseffekt vollständig zu verlieren“, darzustellen, trägt interessante Früchte. Auch durch das umfangreiche Bonusmaterial, mit Variant-Covern und Entwurfszeichnungen, ist dieser schön aufgemachten Hardcover-Band ein Must-have für jeden Star Wars Fan.

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Im Rahmen von Paninis Reihe Star Wars Comic-Kollektion ist eine etwas preiswertere gebundene Ausgabe erschienen, die allerdings auch kleinformatiger ist und über weniger Bonusmaterial verfügt.

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