Star Wars

1970 machte George Lucas aus einem Studentenkurzfilm ein ehrgeiziges Spielfilmprojekt namens „THX 1138“, später sollte er sein Kinosoundsystem nach diesem Erstlingswerk benennen. Sein Freund Francis Ford Coppola produzierte und kein Mensch wollte den ambitionierten Science Fiction Film sehen. Zwei Jahre später verlief es dann schon etwas günstiger: Unter dem Titel „American Graffiti“ verbriet Lucas seine kleinstädtischen Jugenderlebnisse. Der Film wurde zu einem großen Erfolg. Lucas hatte davon allerdings nicht viel, da nur das Studio von den Einnahmen profitierte und er mit einem eher kümmerlichen Festgehalt abgespeist wurde. Das sollte ihm eine Lehre fürs Leben sein.

Star Wars: The Complete Saga
Die Neuveröffentlichung von 2015

Bei „Star Wars“ behielt Lucas die Zügel (und vor allem die Rechte an dem Stoff und den Figuren) fest in den Händen. Trotz vieler Hindernisse und Unkenrufe brachte er 1977 den bis dahin (und für lange Zeit) erfolgreichsten Film aller Zeiten in die Kinos. Er bastelte bis zuletzt daran und war mit dem fertigen Werk trotzdem immer unzufrieden, so dass er 20 Jahre später noch einmal ebenfalls sehr erfolgreich eine tricktechnisch verbesserte Version in die Kinos brachte. Während „American Graffiti“ wahrscheinlich so ziemlich alles enthält, was Lucas in seiner Jugend an bemerkenswerten Dingen tatsächlich erlebt hat, enthält „Star Wars“ alles was Lucas an bemerkenswerten Dingen im Kino gesehen hat.

Star Wars: The Complete Saga
Auch toll: Die Veröffentlichung von 2011

Nach dem großen Erfolg überraschte Lucas damit, dass er „Star Wars“ zum „Eine neue Hoffnung“ betitelten vierten Teil einer neunteiligen „Star Wars“-Reihe erklärte. Als 1980 „Das Imperium schlägt zurück“ in die Kinos kam, diente der Film, trotz aller gelungener Szenen, in erster Linie dazu so viele Fragen wie möglich aufzuwerfen, die dann drei Jahre später von „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ mehr als erschöpfend beantwortet werden. Auf die geplanten Teile sieben bis neun findet der geneigte Betrachter allerdings keinerlei Hinweise. Bemerkenswert ist, dass Lucas auch für die Heimkino-Veröffentlichung erneut an „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ herumbastelte und am Ende des Filmes noch Hayden Christensen, den Anakin Skywalker-Darsteller aus den Episode II + III, eingefügt hat.

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Schwer aller Anfang ist!
Rechtzeitig zum heißerwarteten Start von Disneys “Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ veröffentlicht die 20th Century noch einmal in einer Box die ersten sechs Teile der Reihe und nennt diese Edition trotzig „The Complete Saga“. Diese gibt es jedoch wieder nur auf Blu-ray, während DVD-Freunde auf zwei Einzel-Edionen mit je 3 Filmen zurückgreifen müssen.

Eins der schönsten Extras bei “Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ ist der sehr informative Audiokommentar, den George Lucas gemeinsam mit “Prinzessin Leia“ Carrie Fisher, Toningenieur Ben Burtt und Trickexperte Dennis Muren eingesprochen hat. Dieser deutsch untertitelte Kommentar ist eine tolle und lebendige Lektion über sehr viele Aspekte des Filmemachens!

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