Superman II – The Richard Donner Cut

Drei größenwahnsinnige Schurken werden kurz vor der Zerstörung ihres Heimatplaneten Krypton in die „Phantomzone“ verbannt. Durch eine von Superman ausgelöste Explosion können sie entkommen und wollen die Erde unterjochen, auf der sie ebenfalls Superkräfte haben. Gleichzeitig findet Lois Lane heraus, das ihr Kollege Clark Kent in Wirklichkeit Superman ist.

Superman 2
© DC / Warner Bros. Entertainment

Die Szenen zu „Superman II“ wurden großteils (angeblich zu 80%) schon während der Dreharbeiten zu “Superman – The Movie“ gedreht. Doch dann verpflichteten die Produzenten den Regisseur Richard Lester („Die drei Musketiere„, „A Hard Day’s Night„), der sowohl den ersten als auch den zweiten Teil komplettierte und bei „Superman II“ als einziger Regisseur genannt wurde. Bereits gefilmte Szenen mit Marlon Brando durften, da man sich finanziell nicht einigen konnte, nicht für den zweiten Teil verwendet werden. Daher wurde anstelle von Brando als Supermans Vater Vater Jor El nur Susannah York als dessen Mutter eingesetzt.

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© DC / Warner Bros. Entertainment

“Superman II“ wurde zwar zu einem finanziellen Erfolg, enttäuschte jedoch aufgrund seiner flauen Tricks, Gags und Geschichte.
Spätestens als es Regisseur Bryan Singer gelang die Rechte dafür zu erlangen Aufnahmen vom mittlerweile verstorbenen Marlon Brando für “Superman Returns“ zu verwenden, war es an der Zeit Richard Donner seine ursprünglich geplante Version herstellen zu lassen.

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Im Vorwort zur DVD mit dem “Richard Donner Cut“ bedankt sich der “Leathal Weapon“-Regisseur bei den Fans, die sich so stark dafür eingesetzt haben, endlich einmal seine Version sehen zu können. Er bedauert es immer noch sehr, dass 1980 ein anderer Kerl (dessen Namen ihm gerade nicht einfällt) den Film vollendete. Der auf der DVD enthaltene Bericht deutet dann auch dezent an, dass Donner versuchte so wenig Szenen von Lester wie möglich in seinen Cut zu übernehmen und lieber auf von ihm gedrehte Probeaufnahmen (wie im Falle der von Lois Lane durch einen fiesen Trick vorgenommenen Demaskierung von Superman) verwendete.

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der “Donner Cut“ ist auf alle Fälle die bessere Version von “Superman II“, schon durch die starken Szenen mit Brando, der seinem Sohn (aber auch Lex Luthor, ganz genau wie in “Superman Returns“) in dessen “Festung der Einsamkeit“ am Nordpol erscheint.

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Doch auch das Zusammenspiel von Christopher Reeve als Clark Kent und Margot Kidder als Lois Lane hat mehr Biss. Sehr gelungen ist eine jetzt erstmals zu sehende Szene in der sich Lois einfach aus dem Fenster der Redaktion des “Daily Planet“ stürzt um zu beweisen, dass Kollege Kent Superman ist. Wie es Kent alias Superman gelingt Lois zugleich zu retten und lächerlich zu machen ist schon irrsinnig komisch. Überhaupt kann Richard Donner seinem komödienerfahrenen Kollegen Lester auch in Sachen Humor durchaus das Wasser reichen und wir erfahren erstmals, dass es in der “Festung der Einsamkeit“ auch ein WC mit Spülung gibt. Das Ende des Filmes erinnert im Donner-Cut zwar an das Finale aus “Superman – The Movie“, ist aber allemal besser als der völlig unsinnige Schluss der Kinoversion.

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Bei uns ist der “Richard Donner Cut“ entweder als 3-DVD-Edition gemeinsam mit der alten Version – die Blu-ray von „Superman II“ enthält nur die Kinofassung – oder in der aus 13 DVDs bestehenden “Superman Ultimate Collector’s Edition“ bzw. der aus 8 Blu-rays bestehenden „Superman Spielfilm Collection“ erschienen.

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Extras auf DVD und Blu-ray: Audiokommentar von Richard Donner und Tom Mankiewicz, ohne Untertitel; Audiokommentar zur Kinoversion von Ilya Salkind und Pierre Spenger, ohne Untertitel; Einleitung von Richard Donner (1:55 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Bericht über die Restaurierung (13:18 min); „50 Jahre Superman“ – TV Special von 1988 (48:11 min); „Making of „Superman 2“ – TV Special von 1980 (50:07 min); Nicht verwendete Szenen (8:47 min + 0:40 min); Trailer (2:21 min); Bericht über die Fleischer Superman-Cartoon-Serie (12:54 min); Alle acht Superman-Cartoons der Famous Studios: „Japoteurs“, „Showdown“, „Eleventh Hour“, „Destruction Inc.“, „The Mummy Strikes“, „Jungle Drums“, „Underground World“ und „Secret Agent“ (insgesamt 64:55 min)

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