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Yalek

Der All Verlag hat mit liebevoll editierten Neuausgaben von Serien wie Bruno Brazil oder Luc Orient  echte Klassiker im Angebot, die ZACK-Leser in bester Erinnerung haben dürften. Yalek hingegen war seinerzeit im deutschen Comic-Magazin sehr viel weniger präsent. Y wie Yalek, das jetzt ebenfalls beim All Verlag erscheinende erste Album der Serie wurde 1975 im Taschenbuch ZACK-Parade unter dem Titel Brennpunkt Khertan verkleinert und gekürzt veröffentlicht.

Yalek 1 - Y wie Yalek

Die Serie hat ihre Wurzeln im Umfeld von Rick Master. André-Paul Duchâteau, der Autor der erfolgreichen Detektiv-Serie, schrieb die Geschichten, während die ersten Entwürfe der Hauptfigur vom Rick-Master-Zeichner Tibet alias Gilbert Gascard stammen. Da Yalek über indianische Wurzeln verfügt, verpasste Tibet dem jungen Mann einen Irokesenschnitt. Christian Denayer, der bereits mit 17 Jahren Jean Graton bei Michel Vaillant assistierte, gab der Hauptfigur eine modische Frisur mit Stirnband.

Thematisch passend hatte der Journalisten Yalek Curtis seinen ersten Auftritt 1969 in der belgischen Tageszeitung Le Soir. In der zugehörigen Jugendbeilage Le Soir Jeunesse wurden während des Zweiten Weltkriegs auch einige Geschichten von Tim und Struppi erstveröffentlicht, was dessen Schöpfer Hergé später sehr übelgenommen wurde, da die Zeitung den deutschen Besatzern zuarbeitete.

Yalek

Ab 1972 erschien auch insgesamt 17 Yalek-Alben. Zehn Jahre später wurden bei uns innerhalb der Ehapa-Reihe Detektive, Gauner und Agenten der Fall einige “Spätwerke“ von Denayers Nachfolger Jacques Géron veröffentlicht.

Yalek

Dank des All Verlags ist es jetzt erstmals möglich Yalek in der korrekten Reihenfolge zu lesen. In Y wie Yalek trifft Yalek erstmals auf seinen »Pocket« genannter Begleiter Donald Brook und setzt ziemlich unerwartet einen Bumerang als Waffe ein.

Yalek 1 - Y wie Yalek

Bevor die Story in Richtung James Bond abdriftet, ist sie gar nicht so fernab von unserer Wirklichkeit angesiedelt: In einem am Bosporus gelegenen Land mit dem Tarnnamen Benziram. bekämpfen sich die im Tal und in den Bergen leben Volksstämme und ist die Presse ist als Berichterstatter unerwünscht.

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Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 – 1971

Was kaum einer für möglich gehalten hat, ist vollbracht. Die 2006 von Bocola gestartete Prinz Eisenherz – Hal Foster Gesamtausgabe liegt bereits sechs Jahre später komplett vor.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971

In 17 teilweise schon neu aufgelegten Bänden wurde die Serie in einer weltweit konkurrenzlosen Qualität sorgfältig restauriert und koloriert, komplett bis hin zu der letzten von Hal Foster gezeichneten Seite 1788 veröffentlicht.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971
Hal Fosters letzte Eisenherz-Seite

Noch einmal zeigt Hal Fosters seine Meisterschaft im Erzählen von größeren und kleineren Abenteuern rund um die Familie der Prinzen und ihren im Laufe der Jahrzehnte beständig wachsenden Freundeskreis. Bemerkenswert ist auch wie selbstverständlich und ohne falsches Mitgefühl Foster körperlich behinderte Figuren, wie den Bootsbauer Gundar Harl oder den Dichter Geoffrey, in die Erzählung integriert.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971
Seite 1757 von Gray Morrow

Dokumentiert ist im – diesmal von Andreas Platthaus eingeleiteten – 17. Band auch Hal Fosters Suche nach einem neuen Zeichner für Prinz Eisenherz.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971
Seite 1762 von Wally Wood

Hal Foster ließ 1970 Gray Morrow und Wally Wood die Seiten 1757 bzw. 1762 zeichnen und veröffentlichte diese auch innerhalb der Serie. Wood hatte sich zuvor schon am edlen Ritter versucht und diesen 1954 als Prince Violent in der 14. Ausgabe des seinerzeit noch als Comicheft erscheinenden Satiremagazins MAD veralbert.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971

Nachdem Wood nicht den Zuschlag als Eisenherz-Zeichner bekommen hatte, sollte er etliche Jahre später Teile seiner Zeichnung noch einmal zweckentfremdet verwenden. 1981 erschien im Magazin Gang Bang # 2 unter dem Titel Prince Violate by Hard Farter eine Eisenherz-Parodie auf deren ersten Seite Wood zwei Panels seiner Seite 1762 verwendete und eins davon so umgestaltete, dass der Prinz jetzt beim Onanieren zu sehen war.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971

Diese Parodie ist unter dem Titel Prinz Eisenhart im Sammelband Die erotische Kunst von Wally Wood enthalten.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971
Seite 1760 von John Cullen Murphy

Hal Foster entschied sich gegen Wood und Morrow. Er wählte John Cullen Murphy, der die Seite 1760 gestaltet hatte und Prinz Eisenherz 1971 übernahm. Doch Murphy gab sich leider nur sehr kurze Zeit große Mühe Fosters hohes gestalterisches Niveau zu halten.

Hal Foster: Prinz Eisenherz, Jahrgang 1969 - 1971

Bei Bocola erscheint auch Murphys noch bis Ende der Siebziger Jahre von Hal Foster geschriebene Version von Prinz Eisenherz. Die Nachfolge von Cullen Murphy trat 2004 Gary Gianni an, der 2012 von Thomas Yeates abgelöst wurde. Auch diese Comics wurden bei Bocola veröffentlicht.

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Men in Black

MIB war 1997 der absolute Kassenknüller. Dank eines originellen Trailers (Will Smith und Tommy Lee Jones ziehen ihr Blues-Brothers-Outfit, inklusive schwarzer Unterhosen, an und gehen seelenruhig mit dicken Wummen auf Alien-Hatz) konnten der Film und sein zugehöriger Soundtrack in die vordersten Chartpositionen gepusht werden.

Men in Black

Nun war zu vermuten, dass sich hinter diesem cleveren Marketing-Konzept ein ziemlich mickriger, notdürftig und hastig zusammengestoppelter Film verstecken würde. Doch aus einer Comic-Serie entsprungenen Men in Black schlagen sich mehr als wacker und brauchen eine ganze Weile bis ihnen, beim unerwartet schlappen Finale, schließlich doch noch die Luft ausgeht.

Men in Black

Zuvor erzählt uns Regisseur Barry Sonnenfeld, der nach seinem unverdient hochgelobten Schnappt Shorty wieder – wie zuvor bei seinen Filmen mit der Addams Family – wieder Vollgas gibt. Absolut plausibel und nachvollziehbar wird von zahlreichen außerirdischen Emigranten erzählt, die New York ganz unauffällig bevölkern. Die unscheinbaren schwarzen Männern achten darauf, dass dich die ETs an die Spielregeln halten.

Men in Black

Der von Steven Spielberg produzierte Film, der niemals direkt zugibt eine Komödie zu sein, ist mindestens so komisch wie Ghostbusters, funktioniert aber auch als halbwegs ernsthafter Buddy-Krimi mit Tommy Lee Jones (trocken und verantwortungsbewusst) und Will Smith (noch nicht ganz trocken und risikofreudig) als ungleiche Partner, die sich aneinander gewöhnen müssen.

Men in Black

Nachdem MIB weltweit fast 600 Millionen Dollar einspielte, war die Fortsetzung eigentlich eine reine Formsache. Zwar ist im Vorspann zu lesen, dass auch der zweite Film „nach dem Malibu-Comic von Lowell Cunningham“ entstand, doch eigentlich speist sich „Men in Black“ eher aus den allgemeinen Mythen rund um die Ufo-Sichtungen. So wollen sehr viele Augenzeugen in den USA nicht nur allerlei unmöglichen Dinge gesehen haben, sondern auch immer wieder diese mysteriösen Männer in ihren schwarzen Anzügen. Hierbei soll es sich um Mitarbeiter einer geheimen Regierungsbehörde handeln, die immer alle Spuren beseitigen und daher unverzichtbare Zutaten für sehr viele Verschwörungstheorien sind.

Men in Black

Die Schöpfer des ersten MIB-Filmes hatten dann auch noch die ziemlich geniale Idee, aus New York City ein Asyl für Aliens zu machen, weil diese dort ja am wenigsten auffallen. Dieser nicht so weit von der Realität entfernte Einfall, das Zusammenspiel zwischen dem coolen Tommy Lee Jones als Agent K und dem plappermäuligen Will Smith als Agent J, Barry Sonnenfelds sehr eigener visueller Stil, sowie ein ganzes Bataillon cooler Aliens machte MIB zu einem einzigen Vergnügen. Doch viele tolle Dinge sind beim zweiten Mal schon sehr viel weniger toll. Das gilt leider auch für MIB 2 oder MIIB wie auf manchem Plakat zu lesen ist. Meistens wiederholt der zweite Teil nur jene Situationen, die im Vorläufer so erfrischend wirkten.

Men in Black
Wir erinnern uns, am Ende von MIB hatte Agent Jay seinen Kollegen Kay in den verdienten Ruhestand geschickt und ihn mittels dieses blitzenden Stabes alles vergessen lassen. In „MIIB“ arbeitet Agent Kay jetzt seltsamerweise bei der Post, was ja nicht wirklich ein toller Ruhestand für einen verdienten Weltenretter ist. Dann kommt auch noch heraus, dass alle seine Kollegen auf dem Provinz-Postamt Aliens sind, was zwar visuell ein bisschen was hermacht, aber völlig sinnlos ist. Tja, und so schleppt sich MIIB von pseudo-originellem Höhepunkt zu pseudo-lustigem Einfall über die eigentlich eher kurze Laufzeit und endet schließlich in einem Finale, das wahrscheinlich auch nicht gelungener gewesen wäre, wenn es sich im Bereich des World Trade Centers zugetragen hätte.

Men in Black

Doch ein paar gute Haare wollen wir doch noch am Film lassen: Die Eröffnungsnummer mit dem Riesenwurm in der U-Bahn hat Drive, Michael Jacksons Gastauftritt ist witzig und Lara Flynn Boyle („Twin Peaks“) ist eine wirklich außerirdisch gute Bedrohung für unsere Agenten.

Men in Black

Zwischen MIB und MIB2 vergingen 5 Jahre. Da der zweite Teil war weniger erfolgreich (und gelungen) als das Original war, sollten 10 Jahre vergehen, bis Men in Black 3 in die Kinos kam. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn der dritte Teil ist vielleicht sogar der beste Film der ganzen Reihe.

Men in Black

Will Smith zweifelt als Agent J noch stärker als zuvor daran, ob sein Partner Agent K wirklich ein Mensch ist oder ob er nicht ein weiterer der zahlreichen Aliens ist, die New York bevölkern. Doch eine Mission zwingt J dazu ins Jahr 1969 zu reisen und dort trifft er den jüngeren K, der ein richtig netter Kerl ist. Was hat ihn nur so verbittert gemacht?

Men in Black

Auch Men in Black 3 gibt es ganz viele lustige Aliens zu bestaunen, die Rick Baker wieder mit viel Liebe zum Detail entworfen hat. Auch in Sachen Action wird Einzigartiges geboten. Unglaublich wie naturalistisch und atemberaubend der große Showdown (Achtung Spoiler!) auf der Startrampe der Apollo-11-Mission in Szene gesetzt wurde. Witzig ist es hingegen die Wahrheit über Andy Warhol zu erfahren.

Men in Black

Doch das ganz große Plus des Filmes ist, dass er viel Herz hat und mit Josh Brolin (Thanos in Avengers Endgame) die Idealbesetzung für den jungen K gefunden wurde.

Men in Black

2019 gab es mit Men in Black International noch einen kleinen Nachschlag, der jedoch eigene Wege ging. Das in Thor 3: Tag der Entscheidung gut harmonierende Duo Chris Hemsworth und Tessa Thompson trat als Agent H und Agent M mäßig erfolgreich in die Fußstapfen von K und J.

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Comanche

Die Eröffnung dieser klassischen Westerncomic-Serie lässt an John Fords Filmklassiker Stagecoach / Höllenfahrt nach Santa Fe denken. Ein einsamer Cowboy ohne Pferd hebt sein Gewehr um eine Postkutsche zu stoppen. Hierbei handelt es sich um einen gewissen Red Dust, der die Hauptrolle in dieser Serie spielt, obwohl diese eigentlich nach einer jungen Dame benannt ist, die trotz aller Angriffe und Intrigen durch rücksichtlose Spekulanten ihre Triple Six Ranch unbeirrt weiter betreibt: “Comanche“.

Comanche

Der ab 1969 in sechs Kapiteln im frankobelgischen Comicmagazin Tintin veröffentlichte Auftakt dieser Serie, gehört zum Besten was der Western-Comic – ja sogar das komplette Genre – zu bieten hat. Der Texter Greg (Michel Régnier), der auch als Zeichner der Serie Albert Enzian bekannt ist, zeigt sich hier als versierter Kenner jener immer wieder gerne goutierten Geschichten vom Kampf um Gerechtigkeit in einer Welt mit dem Faustrecht als Gesetz. Mindestens ebenso wichtig ist der Beitrag des Zeichners Hermann (Huppen), der es wie wohl kein anderer europäischer Comickünstler versteht Geschichten ganz ohne erläuternde Texte nur durch seine kraftvollen Bilder in Szene zu setzen. Nicht ohne sind zudem auch noch die nicht immer naturrealistischen oftmals erstaunlich poppigen Farben.

Comanche

Comanche erschien in Deutschland zunächst im Comicmagazin Zack, dann in der Ehapa-Kiosk-Album-Reihe Die großen Edelwestern und anschließen auch noch Anfang der 90er Jahre bei Carlsen. Der Splitter Verlag hat sich ab 2009 bei der Neuveröffentlichung der zehn von Hermann (und der fünf danach von Michel Rouge) gezeichneten Comanche-Alben mächtig ins Zeug gelegt. Die Geschichten wurden neu übersetzt und originalgetreu (mit Hermann-Schrift) gelettert. Als Bonus gibt es noch Comanche-Kurzgeschichten sowie von Volker Hamann (Reddition) betreute und reich illustrierte Hintergrundberichte. So macht die Wiederbegegnung mit Comanche, Red Dust, Ten Gallons & Co. großen Spaß!

Comanche

Bei Splitter ist mittlerweile auch eine fünfbändige Gesamtausgabe von Comanche erschienen.

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