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King Kong (1976)

1976 packte den italienischen Produzenten Dino De Laurentiis der schiere Größenwahn und er produzierte eine Neuverfilmung des Klassikers „King Kong und die weiße Frau„. Leider machte De Laurentiis seinem Vornamen keine Ehre und der Film kam ganz ohne die beliebten Dino-Saurier des Originals aus. Lediglich gegen eine popelige Riesen-Schlange musste King Kong auf seiner Heimatinsel Skull Island antreten.

King Kong (1976)

Zwar wurde für den Film  von Carlo Rambaldi ein “lebensgroßer“ King Kong gebaut, doch der war nahezu unbeweglich. Daher wurde der Riesenaffen meistens durch einen Menschen (in diesem Fall den „American Werewolf“-Maskenbildner Rick Baker) in einem Kostüm verkörpert, was das 24 Millionen Dollar teuren Remake in die Nähe der Godzilla-Reihe rückte.

King Kong (1976)

Ein paar Qualitäten hat der Film dennoch, wie z. B. den Soundtrack vom James-Bond-Komponisten John Barry. Auch der Auftakt ist recht spannend. Hier ist die Modernisierung wirklich gelungen, wenn diesmal kein abenteuer-lustiges Film-Team, sondern profit-orientierte Öl-Sucher, auf King Kongs nebeliger Insel landen.

King Kong (1976)

Die Hauptrollen sind sehr sympathisch besetzt, Jessica Lange machte anschließend mit „Tootsie“ Karriere und Jeff Bridges machte  danach noch manchen weiteren halbgaren phantastischen Film wie „Tron“ oder „Starman“ einigermaßen erträglich.

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Besonders pikant aus heutiger Sicht mutet es natürlich an, wenn King Kong zum großen Finale nicht wie Anno 33 das Empire State Building, sondern das World Trade Center besteigt und auch noch Hubschrauber in das Gebäude krachen lässt. Hier wirkt der Film dann wieder genauso naiv wie sein Vorgänger.

King Kong (1976)

Quasi als Abfallverwertung produzierte Dino De Laurentiis zehn Jahre später die noch sehr viel grottigere Fortsetzung “King Kong lebt“. Hier gründet der Riesenaffe eine Familie. In der weiblichen Hauptrolle war die zwei Jahre zuvor durch “Terminator“ zum Star gewordene Linda Hamilton zu sehen. Der 18 Million Dollar teure Film spielte nur knapp 5 Millionen ein.

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Asterix erobert Rom

Dieser Sonderband erscheint zum 40. Geburtstag des erfolgreichsten aller 13 Asterix-Kinofilme. Hierfür hat es sich Albert Uderzo nicht nehmen lassen ein Cover zu zeichnen.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Gemeinsam mit Albert Uderzo hat Anne Goscinny das von ihrem Vater René verfasste Szenario zu “Asterix erobert Rom“ in einer neuen illustrierten und überarbeiteten Fassung herauszugeben.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Neuausgabe enthält, ähnlich wie das Album Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist, mehr als 40 ganzseitige, bisher unveröffentlichte Illustrationen, die mit Tusche gezeichnet und mit Aquarellfarben koloriert wurden.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Grundlage waren mehr als 1.000 Originalskizzen und model sheets, die seinerzeit für die Produktion des Films anfertigt wurden. Diese wurden reatauriert, aber leider nicht im Band abgedruckt.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

1975 gründeten Goscinny und Uderzo gemeinsam mit Georges Dargaud die “Studios Idéfix“ und wollten dort ihrem großen Vorbild Walt Disney nacheifern. Sie starteten ihre Zeichentrick-Produktion mit “Asterix erobert Rom“.

Studios Idéfix

Dieser Film unterscheidet sich nicht nur durch einen sehr viel lockeren Zeichenstil von seinen beiden Vorgängern “Asterix, der Gallier“ und “Asterix und Kleopatra“, sondern vor allem dadurch , dass nicht auf ein bereits existierendes Comicalbum zurückgegriffen wurde.

Asterix im Kino
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Story handelt von zwölf Aufgaben, die Asterix und Obelix von Julius Cäsar gestellt bekommen. Wenn sie diese, genau wie die großen Helden der Antike lösen, sollen sie die Herrschaft über Rom erhalten. Es versteht sich von selbst, dass es dabei nicht allzu heroisch zugeht, sondern reichlich Alltagssatire einfließt. Die beiden Helden müssen auch schon einmal gegen gnadenlose Bürokraten ankämpfen oder entscheiden welcher Wäschehaufen blütenweißer gewaschen wurde.

Asterix erobert Rom
Comic-Album zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

René Goscinnys Geschichte wurde seinerzeit in Frankreich und den Niederlanden nicht nur – wie bei uns –  als Bildband, sondern auch als ein von Uderos Bruder Marcel (Mathias erzählt) gezeichnetes 27-seitiges Comic-Album adaptiert. Bei uns ist dieser Comic in schwarzweiß als Fortsetzung in den Ausgaben 24 bis 29 der Fachzeitschrift „Comixene“ erschienen.

Asterix erobert Rom
Comic zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Es ist sehr schade, dass zusätzlich zum Bildband nicht auch der auf dem zeichnerischen Niveau der übrigen Asterix-Geschichten stehende Comic zum Film endlich in einer schönen deutschen Edition herausgebracht wurde.

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