Schlagwort-Archive: #481; DC Special Series #15

Batmans größte Gegner

In Paninis Anthologie-Reihe, die sich in voluminösen Büchern meistens mit DC-Charakteren wie Batman, Joker, Harley Quinn, Flash, Wonder Woman, Aquaman oder Superman beschäftigt, erschien bereits ein Band zu den zahlreichen Mitgliedern der Birds of Prey. Jetzt folgt eine Anthologie über das beständig anwachsende Ensemble der Gegner Batmans.

Batmans größte Gegner

Unter dem Motto „Die gefährlichsten Schurken von Gotham“ sind neben 15 ausgewählten Stories, die zwischen 1993 und 2010 veröffentlicht wurden, 32 ansprechend bebilderte Who’s Whos enthalten, die jeweils auf einer Seite über die die wechselnden Entstehungsgeschichten der Schurken informieren, aber auch aufführen, wie die Figuren in Filmen, Serien oder Games eingesetzt wurden,

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Vertreten sind natürlich bekannte Charaktere wie Joker, Two-Face, Riddler, Pinguin, Bane, Poison Ivy, Scarecrow oder die häufig auf der Seite von Batman stehende Selina Kyle alias Catwoman. Hinzu kommen aber auch noch Einträge zu seltener eingesetzte Bösewichten wie KGBbeast, Calendar Man, Anarky, Mr. Zsasz oder Kite Man, sowie Lesetipps zu den besten Aufritten der Figuren.

Batmans größte Gegner

Wie leider häufig bei Comics mit Superhelden der Fall werden die in den Comicheften enthaltenen Geschichten leider nur selten der Qualität der zugehörigen Zeichnungen gerecht. Daher überzeugt dieser Band vor allem durch die meisterlichen Bilder von Künstlern wie Bret Blevins, Don Kramer, Matt Wagner, Kelley Jones und natürlich als Nachschlagewerk.

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Batman Collection: Marshall Rogers

Nach der ersten Batman Collection mit Mike Mignola würdigt Panini nun mit der zweiten Batman Collection Marshall Rogers einen ganz besonderen Zeichner der langen Batman-Geschichte. Für viele Fans sind die Hefte der Zusammenarbeit aus der Feder von Steve Englehart und dem Zeichner Marshall Rogers die ultimative Interpretation des Dunklen Mitternachtsdetektivs. Ihre Zusammenarbeit beginnt in US-Detective Comics #471 (August 1977) und währte nur sechs Hefte.

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Normalausgabe

In US-Detective Comics #469 (Mai 1977) und #470 (Juni 1977) hatten drei Charaktere ihre ersten Auftritte, die bis heute jedem Batman-Leser ein Begriff sind: Dr. Phosphorus, „Boss“ Rupert Thorne und Silver St. Cloud. Letztere ist die schlohweiße Schönheit, die mit dem Dunklen Ritter eine tiefe Romanze verband. Erdacht wurden sie alle drei von Steve Englehart. Diese beiden Hefte sind leider bis heute nicht auf Deutsch erschienen. (Da sie von Walt Simonson gezeichnet sind fehlen sie natürlich in der “Batman Collection: Marshall Rogers“). Diese zwei Hefte bilden aber den Auftakt zu eben jenem Zyklus, der unter dem Namen „BATMAN: STRANGE APPARITIONS“ in die Geschichte der Comics eingegangen ist. Und als dann in Heft #471 der legendäre Zeichner Marshall Rogers hinzustieß, dauerte es nicht mehr lange, bis dieser Handlungsbogen endgültig Kult-Status erreichte.

„Batman: Strange Apparitions“ erstreckt sich von Detective Comics #469 bis #479 (ohne #477!); von diesen sind (bis auf einige Panels) die Nummern #471 bis #476 im Batman Taschenbuch Nr. 2 bei Ehapa im Jahre 1978 veröffentlicht worden. Die beiden Hefte #478 und #479 sind aus der Feder von Len Wein und ebenfalls gezeichnet von Marshall Rogers – veröffentlicht in Deutschland im Batman Taschenbuch Nr. 7 im Jahr 1983. Hier hat Clayface III seinen ersten Auftritt. US-Detective Comics #481 ist von Altmeister Denny O’Neil.

Unvergessen die Geschichte (TEC #475/476), in der Joker mit seinem Joker-Gift allen Fischen sein Grinsen aufdrückt und verlangt, dass für jeden Fisch, der verkauft wird, Lizenzgebühren an ihn zu entrichten seien. Als einzige deutsche Erstveröffentlichung in diesem Band ist die Origin-Story vom Golden-Age Batman aus dem US-Heft “Secret Origins“ von September 1986 – also einem Zeitpunkt, da dieser schon lange tot war (er starb in US-Adventure Comics #462 vom April 1979).

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Variant

Der Handlungsbogen um Silver St. Cloud stellt uns einen Batman vor, der auf so Vieles verzichten muss, weil er einen Schwur nach der Ermordung seiner Eltern tat – das Verbrechen zu bekämpfen. Diesem ordnet er alles unter – auch seine Liebe zu Silver. Silver erkannte, wer unter des Maske des Batman sich verbarg – und kann mit diesem Wissen keine Beziehung eingehen – aus Angst, Batman würde eines Nachts im Kampf für Gotham City nicht mehr zurückkommen?

Von dem Dreamteam Englehart/Rogers ist auch die 6-teilige Miniserie “Batman: Dark Detective“ (2005), die bei Panini als DC Premium 49 vorliegt. Am 25. März 2007 verstarb Rogers viel zu früh im Alter von 57 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes.

Norbert Elbers


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