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Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Nach dem Genuss (das Wort wurde bewusst gewählt) von Episode IX stellt sich die Frage ob Episode VIII überhaupt nötig gewesen wäre. So ziemlich alles, was Rian Johnson zwei Jahre zuvor dem Star-Wars-Universum beigefügt (oder angetan) hatte, ignoriert J. J. Abrams in seinem Abschluss der Saga. Genau wie in Das Erwachen der Macht, versucht er auch hier die Frage zu beantworten, wie es George Lucas gemacht hätte.

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Rey, Finn und Poe schippern ähnlich wie einst Leia, Luke und Han mit Chewbecca, zwei Robotern und dem Millennium Falcon durchs Universum. Sie treten an gegen den maskierten Kylo Ren und Rey vermutet, dass dieser – obwohl er Planeten zerstört – irgendwie doch ein prima Kerl ist. Zugleich fühlen sich sowohl Finn, Poe aber auch Kylo zu Rey hingezogen…

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Das funktioniert oft ganz hübsch, zumal speziell Daisy Ridley als Rey und auch Jon Boyega als Finn mittlerweile nicht nur sympathische, sondern auch recht talentierte Darsteller geworden sind. Oscar Isaac (Poe) und Adam Driver (Kylo Ren) haben hingegen bereits außerhalb des Star-Wars-Universums als Darsteller geglänzt, doch ihnen gelingt es in Der Aufstieg Skywalkers nicht als sorgloser Draufgänger bzw. grüblerischer Grenzgänger zu überzeugen.

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Doch das nur am Rande. Am wichtigsten ist, dass J. J. Abrams wieder eine großartige Show mit knalligen Momenten, einigen Überraschungen, Humor und vielen respektvollen Verbeugung vor den Klassikern gelang, die trotz einer Laufzeit von 142 Minuten keine Sekunde langweilt. Dass dies das Ende einer Legende ist, wollen wir jedoch nicht glauben, denn es gibt genausoviele römische Zahlen wie Sterne!

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
© 2020 & TM Lucasfilm LTD

Bei der Heimkinoveröffentlichung ist es sehr erfreulich, dass Disney weiterhin auf 3D setzt. Andere Anbieter brachten Filme, die im Kino auch in einer räumliche Tiefe simulierenden Version liefen, wie etwa “X-Men: Dark Phoenix“ oder “Men in Black: International“ zwar in 4K aber nur als “flache“ Versionen heraus. Nicht so bei Disney, hier erscheinen weiterhin die Animationsfilme (Ausnahme: “Chaos im Netz“) und die Beiträge des Marvel Cinematic Universe in sehr schön gestalteten 3D-Editionen.

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Bei Das Vermächtnis der Skywalker wurde für die 3D-Edition ein Steelbook mit Wrap-Around-Cover und kleinen Bilder der Hauptcharaktere auf dem Bookrücken spendiert.  Auch das Bonusmaterial mit einem 126-minütigen Making Of kann sich sehen lassen. Hinzu kommen noch diese Dokus: „Die Speeder-Jagd auf Pasaana“ (14:16 min), „Dreharbeiten in der Wüste“ (5:59 min), „D-0: Schlüssel zur Vergangenheit“ (5:33 min), „Warwick & Sohn“ (5:37 min, über Warwick Davis und seinen auch am Film beteiligten Sohn Harrison) und „Die Kreaturen“ (7:46 min). Viel besser kann ein Film nicht präsentiert werden!

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The Man Who Killed Don Quixote

Seitdem er 1989 erstmals Don Quixote gelesen hatte, plante Terry Gilliam (Brazil, Time Bandits) eine Verfilmung von Miguel de Cervantes‘ Roman. 2000 war es soweit und die Dreharbeiten begannen. Als Sancho Panza, bzw. als ein Zeitreisender, der dessen Rolle übernommen hatte, konnte Johnny Depp verpflichtet werden. Doch eine Erkrankung von Jean Rocheford, der Don Quixote spielen sollte, sowie chaotische Bedingungen bei den Dreharbeiten (die immerhin die abendfüllende Dokumentation Lost in La Mancha ermöglichten) verhinderten ein Zustandekommen des Films.

The Man Who Killed Don Quixote

Doch Terry Gilliam gab nicht auf. 2006 sollten Robert Duvall und Ewan McGregor die Hauptrollen übernehmen, doch daraus wurde nichts. Mit seinem Stammschauspieler Jonathan Pryce und dem vielseitigen Adam Driver (Star Wars, Silence) fand Gilliam schließlich eine interessante Besetzung für die Hauptrollen. Im Juni 2017 hatte er die Dreharbeiten in Spanien und Portugal abgeschlossen, allerdings auch noch eine Klage vom Produzenten Paulo Branco am Hals, der die Aufführung des Films verhindern wollte. Auch diese letzte Hürde nahm Terry Gilliam.

The Man Who Killed Don Quixote

Ins Kino kommt jetzt ein mit 132 Minuten etwas überlanges Werk mit ebenso viel genialen wie nervigen Momenten. Adam Driver spielt den durch Werbefilmen zu Ruhm gekommenen Regisseur Toby, der in Spanien die Großproduktion Don Quixote dreht. Er hat schon fast vergessen, dass er als junger idealistischer Filmemacher in einem kleinen Dorf, ganz in der Nähe seines Drehortes, bereits den selben Stoff in Szene gesetzt hatte. Seinerzeit konnte er den örtlichen Schuster Javier (Jonathan Pryce) so stark für die Hauptrolle begeistern, dass dieser sich immer noch für Don Quixote hält…

The Man Who Killed Don Quixote

Wenn die schlichten schwarzweißen Bilder des Studentenfilms mit Toby aktuellen Erlebnissen kontrastiert werden, ist The Man Who Killed Don Quixote  großes Kino. Wenn dann jedoch Driver mit Pryce zu einer nicht enden wollenden Odyssee durch eine Mischung aus Gegenwart und Mittelalter irrt, kommt die Frage auf, warum Gilliam so lange daran festgehalten hat, diesen halbgaren Film zu drehen.

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