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The Experiment

Eine Gruppe von Testpersonen erklärt sich für 1000 Dollar am Tag bereit, an einer Sozialstudie über Dominanz und Unterdrückung teilzunehmen. Dazu soll in einer künstlichen Gefängnissituation das Aggressionsverhalten der Teilnehmer auf die Probe gestellt werden. Aufgeteilt in Wärter und Gefangene sollen die 26 Beteiligten zunächst den fiktiven Gefängnisalltag nachspielen. Was wie ein zwangloses Rollenspiel anfängt, eskaliert zu einer Spirale aus Angst und Gewalt…

The Experiment

Nachdem Das Experiment von Oliver Hirschbiegel (Der Untergang, 4 Blocks) mit Moritz Bleibtreu auch in den USA in den Kinos lief, entstand dort die Idee eines US-Remakes. Als Regisseur war Paul Scheuring, der Schöpfer der endlosen Knast-Serie Prison Break, eine recht naheliegende Wahl, während Der Pianist Adrien Brody und Forest Idi Amin Whitaker als Opfer und Täter bzw. Gefangener und Wärter recht ähnlich wie in ihren oscar-prämierten Rollen eingesetzt wurden.

The Experiment

Der Auftakt des Filmes, der aus einer beeindruckenden Bildkollage aus Gewaltausbrüchen von Tieren und Menschen besteht, sowie das recht sorgfältig gestaltete Charakterporträt von Adrien Brody, lassen vermuten, dass hier ein mindestens ebenbürtiges Remake – garniert mit eigenen Ideen – entsteht. Doch sobald das Experiment begonnen hat, entwickelt sich der Film zu einem nicht allzu subtil in Szene gesetzten Knast-Thriller herkömmlicher Bauart. Insgesamt gelang Scheuring ein durchaus spannender Thriller mit einem eher konventionellen Finale mit Holzhammer-Psychologie.

The Experiment

Extras der DVD: Featurette (7:24 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln; Blick hinter die Kulissen (8:03 min), ohne deutsche Untertiteln; Interviews mit Adrien Brody (2:16 min), Forest Whitaker (2:33 min), Cam Gigandet (1:59 min), Clifton Collins Jr. (1:19 min), Ethan Cohn (1:57 min), Jason Lew (2:36 min), Maggie Grace (2:03 min), Jeanette Buerling (2:28 min, Bill Johnson (1:23 min) und Paul Scheuring (1:59 min), wahlweise mit deutschen Untertiteln; Darstellerinfos; Deutscher Trailer (2:21 min); US-Trailer (2:16 min)

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Predators

1987 drehte Stirb Langsam-Regisseur John McTiernan mit Predator eine solide Mischung aus Kriegs- und Science-Fiction- und Schwarzenegger-Film. Da es sich um eine Fox-Produktion handelte und im selben Stall auch die Alien-Filme beheimatet sind, kam der Comic-Lizenz-Nehmer Dark Horse auf die Idee die beiden populären Weltraummonster gegeneinander antreten zu lassen.

Predators

Diese Idee griff 1990 im Kino die Fortsetzung Predator 2 auf, allerdings nur als Fußnote, denn Danny Glover entdeckt hier an Bord eines Raumschiffes der außerirdischen Jäger einen Alien-Schädel, der als Trophäe zur Schau gestellt wird. Erst 2004 ließ Paul W. S. Anderson in Alien vs. Predator die von H. R. Giger und Stan Winston sehr phantasievoll designten außerirdischen Rassen aufeinander los.

 Predators

2010 gab es wieder einen eigenen Film der waidmännischen Aliens mit den Rasta-Locken. Produziert wurde Predators von Robert Rodriguez (From Dusk till Dawn, Sin City) und inszeniert hat der Ungar Nimród Antal (Kontroll, Motel). Die Ausgangsidee ist recht originell: Ein wilder Haufen von kampferprobten Menschen aus aller Welt – vom russischen Soldaten bis zum Yakuza – befindet sich plötzlich auf einem fremden Planeten. Hier befinden sich die Söldner, Killer und Militärexperten, die sonst selbst Angst und Schrecken verbreiten, plötzlich in der Opferrolle, denn einige Predatoren veranstalten eine regelrechte Treibjagd mit ihnen…

Predators

Neben der turbulenten Action konnte auch die Besetzung überzeugen. Natürlich gab es wieder einen kürzeren Auftritt von Rodriguez-Spezi Danny Trejo alias Machete. Die Hauptrolle spielt jedoch Oscar-Preisträger Adrien Brody (Der Pianist), der bereits in Peter Jacksons King Kong eine gute Figur als Action-Held machte. Etwas überflüssig wirkt hingegen der Part von Laurence Fishburne, der zwar einen beeindruckenden ersten Auftritt hinlegt, danach jedoch in einer überflüssigen Nebenrolle verheizt wird.

Predators

2018 inszenierte Shane Black mit Predator – Upgrade eine sehr viel gelungenere Fortsetzung in Szene.

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