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Suicide Squad: Hell To Pay

Die Reihe DC Universe Animated Original Movies widmete sich der Suicide Squad bereits zwei Jahre bevor die Schurken-Spezialeinheit im Zentrum eines gar nicht so richtig guten Kinofilms stand. Nachdem 2014 mit Assault on Arkham ein erster direkt für den DVD- und Blu-ray-Markt produzierter Animationsfilm über die Squad entstanden ist, folgt eine Art Fortsetzung.

Suicide Squad: Hell To Pay

Auch bei Hell To Pay ist Publikumsliebling Harley Quinn dabei. Da diese sich im Comic von ihrem Ex-Freund freigeschwommen hat, wurde diesmal auf eine Mitwirkung des Jokers verzichtet. Stärker noch im Zentrum der Handlung steht jedoch der Söldner Deadshot, den Will Smith im Kino verkörperte und dem Christian Slater in der Originalfassung des Animationsfilms seine Stimme leiht.

Suicide Squad: Hell To Pay

Deadshot ist auch hier ein skrupelloser Killer mit Familiensinn und Führungsqualitäten. Im Auftrag von Amanda Waller muss er die nur aus zweifelhaften Gestalten bestehende Task Force X leiten. Stärker noch als mit Widersachern bei der Jagd nach mystischen Artefakten muss er sich mit seinen Team-Mitgliedern Harley Quinn, Captain Boomerang, Copperhead, Bronze Tiger und Killer Frost herumstreiten.

Suicide Squad: Hell To Pay

Das ist alles recht spannend, amüsant, kurzweilig und gelegentlich auch recht blutig (daher FSK 16) in Szene gesetzt. Doch der in einer Vorankündigung versprochene dreckig-trashige Grindhouse-Look ist nur in einigen Rückblenden, sowie im Vor- und Nachspann spürbar. Hauptsächlich wird solide Trickfilmaction mit zweifelhaften Helden geboten.

Suicide Squad - Hell to Pay

Die Blu-ray von “Suicide Squad: Hell To Pay“ enthält neben dem 86-minütigen Hauptfilm noch einen Audiokommentar von Produzent Produzent James Tucker und Drehbuch-Autor Alan Burnett (leider ohne Untertitel), die Dokumentationen “Der Schurke aus dem Outback: Captain Boomerang“ (5:14 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertitel), “Der Beste Scharfschütze im DC Universe“ (5:36 min), “Der Einfluss von Stilmitteln, MacGuffins und Red Herrings“ (10:30 min); “Aus dem DC-Comics-Archiv“, Zwei thematisch passende Cartoons: “Beware the Batman: Instinct“ und “Young Justice: Terrors“; sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “The Death of Superman“ (7:06 min)

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Suicide Squad

Batman v Superman: Dawn of Justice spielte weltweit zwar 870 Millionen ein, doch Warner war enttäuscht, dass die Marke von einer Milliarde Dollar nicht geknackt wurde und auch die Kritiken enttäuschend ausfielen. Daher wurde der beliebte Comicautor Geoff Jones (Flashpoint) verpflichtet, der sicherstellen soll, dass zukünftige DC-Superhelden-Filme den Comicvorlagen gerecht werden und im Kino erfolgreich ein DC Extended Universe etabliert werden kann.

Suicide Squad

Wie groß der Einfluss von Geoff Jones bei Suicide Squad war, ist schwer abzuschätzen. In der ersten Hälfte wirkt auch dieser Film wieder wie ein typisches Produkt von Batman v Superman-Regisseur Zack Snyder, der als Produzent fungierte. Manchmal scheint Snyders nicht sonderlich gelungenes Werk Sucker Punch stärker als die DC-Comics als Vorlage gedient zu haben. Viele Szenen wurden penetrant musikalisch untermalt und sind knallig bunt, plump und nervig in Szene gesetzt. Doch nach und nach findet Regisseur und Drehbuchautor David Ayer (Herz aus Stahl) doch einen eigenen Stil und gegen Ende kann er mit guten Charakter-Momenten, zynischem Humor und einem fesselnden Finale punkten.

Suicide Squad

Die Story um eine Truppe von besonders begabten Knastinsassen, die nach dem Tod von Superman die Erde beschützen sollen, wirkt nicht sonderlich gut durchdacht. Doch zum Glück reißt der Cast eine ganze Menge raus. Will Smith hat als Deadshot zwar ein paar der besten Szenen und Sprüche, dominiert den Ensemble-Film jedoch keineswegs. Eine Traumbesetzung ist Margot Robbie (Legend of Tarzan) als Jokers durchgeknallte Freundin Harley Quinn und auch die weiteren weiblichen Hauptrollen sind in sehr guten Händen. Cara Delevingne ist als Enchantess ebenso attraktiv wie bedrohlich, während Viola Davis (The Help) als Suicide Squad–Chefin Amanda Waller nur so vor Autorität strotzt.

Suicide Squad

Sehr viel wenig bleibenden Eindruck als erwartet, hinterlässt ausgerechnet jener Charakter auf den sich die Webemaschinerie am meisten eingeschossen hat. Jared Leto sieht als androgyner Joker zwar recht cool aus, agiert jedoch eher am Rande der Handlung da er kein Mitglied der Suicide Squad ist. Zum Ausgleich gibt es jedoch einige zwar kurze, aber nicht ganz unwichtige Gastauftritte von Ben Affleck als Batman und Ezra Miller als Flash, die Hoffnung darauf machen, dass irgendwann vielleicht doch noch einmal richtig gute DC-Spielfilme ins Kino kommen.

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