Schlagwort-Archive: Asterix

Asterix – Das Kultbuch

Dieser Prachtband sollte die Wartezeit auf den damals neusten Band „Asterix und Latraviata“ verkürzen. Über den Inhalt des 31. Albums der Serie, das am 14. März 2001 erscheinen sollte, hüllte sich der Zeichner Albert Uderzo, der nach Goscinnys Tod im Jahre 1977 (leider) auch noch das Texten übernommen hatte, in absolutes Schweigen. Zarte Andeutungen in der vom Ehapa Verlag verteilten Zeitung „L´Asterisque“ deuteten darauf hin im neuen Abenteuer könnten wieder (nach „Asterix und Maestria„) Frauen eine wichtige Rolle spielen. Möglicherweise geht es sogar darum, dass Asterix und Obelix „genug haben von ihrem Junggesellen-Dasein“.

Asterix - Das Kultbuch

Zu Goscinnys Zeiten spielten weibliche Charaktere in den Asterix-Abenteuern keine allzu große Rolle. Das „Asterix-Kultbuch“ enthält hierzu ein interessantes Zitat von Goscinny: „Die meisten unserer Figuren sind Karikaturen. Wir schätzen die Frau zu sehr, als dass wir sie in groteske Situationen versetzen, und so ein falsches Bild von ihr zeichnen… Also wenn wir eine Frau in Szene setzen, dann schon Kleopatra! Wenn schon, denn schon!“

0000

Texte wie dieser, die sonst schwer aufzutreiben sind, bilden den Hauptanreiz des vorliegenden Buches. Die zugehörige Bebilderung ist zwar recht üppig und immer passend gewählt, doch leider handelt es sich dabei leider nur sehr selten um Entwürfe oder Skizzen sondern meist um vergrößerte Panels aus den Asterix-Alben, die jeder potentielle Käufer dieses Buches ohnehin schon im Schrank stehen hat.


Dieses Buch bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Asterix“-Comics und sonstiges bei ebay kaufen, hier anklicken

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Im Windschatten von “Asterix“ wird immer wieder übersehen, dass der meisterliche Zeichner Albert Uderzo zeitgleich mit den Abenteuern des kleinwüchsigen Galliers – ebenfalls am 29. Oktober 1959 in der ersten Ausgabe des Magazins Pilote – noch eine zweite gänzlich anders geartete Comic-Serie an den Start brachte.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Auch die Abenteuer der tollkühnen französischen Militärpiloten Michel Tanguy und Ernest Laverdure haben mittlerweile Klassikerstatus. Die Serie erscheint noch heute und inspirierte eine TV-Serie, sowie den aufwändigen französischen Kinofilm “Sky Fighters“.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Die Geschichten stammen des  ungemein produktiven Autors Jean-Michel Charlier („Blueberry„), der bereits im Rahmen seiner Recherche für die 1947 gestartete Fliegerserie “Buck Danny“ seinen Pilotenschein gemacht hatte. Charliers Geschichten sind aus heutiger Sicht etwas arg militaristisch geraten, auch wenn ein immer wieder aufblitzender Humor dies etwas neutralisiert.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Für lustige Einlagen sorgte der tollpatschige Laverdure, den Albert Uderzo nach seinem Ebenbild gestaltete.  Diese Figur sorgte für einen angenehmen Kontrast zum heldenhaften und etwas steifen Tanguy. Als 1966 dann Jijé die Serie übernahm wurden die Slapstick-Elemente etwas zurückgefahren.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Bereits das erste “Tanguy & Laverdure“-Abenteuer, das sich über die beiden Alben “Die Schule der Adler“ und “Für Ehre und Vaterland“ erstreckt, ist sehr viel mehr als ein Werbeprospekt für die französische Fliegerstaffel. Wie kaum einem anderen Autoren von Abenteuer-Comics gelingt es Charlier auch echte menschliche Dramen zu erzählen.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

In Deutschland debütierte die Serie in Rolf Kaukas Comicmagazin Lupo, das kurz darauf in Lupo modern umbenannt wurde. Die beiden Flieger wechselten hier die Nationalität, genau wie Asterix und Obelix, die eine Ausgabe zuvor als “Siggi und Barbarras“ gnadenlos (und reichlich deutschnational) germanisiert wurden. Tanguy & Laverdure wurden umbenannt in Rolf Randers & Miki Kabel und zu „zwei deutschen Jagdfliegern in einer geheimen Spezialstaffel.“  Etwaige Ungereimtheiten dieser seltsamen Bearbeitung wurden wie folgt erklärt: “Schauplätze, Namen der handelnden Personen und Zeit dieses Fliegerabenteuers wurden der Geheimhaltung wegen willkürlich gewählt.“

0001

Erst durch das Comicmagazin Zack fand Anfang der Siebziger Jahre eine recht werkgetreu übersetzte Veröffentlichung der Serie unter dem Titel “Mick Tangy“ sehr viele Fans.  Später folgte beim Splitter Verlag eine Albenreihe unter dem französischen Originaltitel und Ehapa veröffentlichte danach eine Gesamtausgabe in Hardcoverbänden, die neben jeweils mehreren Alben auch allerlei Bonusmaterial enthalten. Für die Konzeption und die redaktionellen Beiträge ist Horst Berner zuständig, dessen Anspruch es war “alles zu veröffentlichen“. Daher erschien die Gesamtausgabe bei uns – im Gegensatz zu Frankreich – in acht statt in neun Bänden!

0001

Doch bereits mit Band 3 lagen alle acht albenlangen Geschichten vor, die der geniale Zeichner Albert Uderzo zur Fliegerserie beigesteuert hatte. “Piraten des Himmels“, die letzte komplett von Uderzo gestaltete Geschichte innerhalb der Reihe, schildert einmal mehr, wie ausländische Mächte versuchen zu verhindern, dass Frankreich mit dem Wunderflugzeug Mirage III gute Geschäfte macht.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Während diese Story in Afrika angesiedelt ist, eröffnet die arktische Rettungsmissions-Geschichte “Kap Zero“ den dritten Band der “Tanguy und Laverdure“-Gesamtausgabe. In dieser Geschichte verwundert etwas, dass  Jean-Michel Charlier – der später im Western-Comic “Blueberry“ meist auf der Seite der Indianer stehen sollte – hier mit der arktischen Urbevölkerung teilweise ganz schön rüde umspringt. Nicht nur schurkische Figuren sondern auch Mick Tanguy bezeichnen einen Eskimo als “Pelzkittel“, “abgekürzter Walfisch“ oder “Kerzenfresser“. Doch immerhin ist es später ein heldenhafter Inuit, der Tanguy das Leben rettet.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Auch an “Piraten des Himmels“, der letzten Geschichte im dritten Sammelband, war noch Uderzo beteiligt. Hier half er bei den ersten sechzehn Seiten seinem Nachfolger Joseph Gillain alias Jijé (“Jerry Spring“) sich in die Serie einzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit resultierte in einigen höchst amüsanten und lässig in Szene gesetzten Slapstick-Szenen, in denen sich der tollpatschige Laverdure als Wintersportler versuchte.

Die Abenteuer von Tanguy und Laverdure

Der etwas spartanische Zeichenstil mit dem Jijé “Tanguy und Laverdure“ fortsetzte, fand ebenfalls Anklang bei den Fans. Doch für mich sind die von Uderzo gezeichneten Flieger-Geschichten ein absolutes Highlight des frankobelgischen Abenteuer-Comics.

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 01: Die Schule der Adler“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 02: Die Schwadron der Störche“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 03: Cap Zero“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 04: Bedrohung auf Mururoa“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 05: Bürgerkrieg in Sarrakat“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 06: Terror am Himmel“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 07: Das geheimnisvolle Geschwader“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 08: Der Spion, der vom Himmel kam“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Die Abenteuer von Tanguy & Laverdure Gesamtausgabe 09: Operation Opium“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Tanguy und Laverdure“ bei ebay kaufen, hier anklicken

Dietmar Dath: Superhelden. 100 Seiten

Mit gleich 10 Bänden hat der Reclam Verlag seine Reihe “100 Seiten“ gestartet. Der Name ist natürlich Programm, denn diese Bücher hören tatsächlich mit Seite 100 auf (und – was ungewöhnlich ist – sie beginnen tatsächlich mit Seite 1). Unter den Motto “persönlich geschrieben“ und “modern gestaltet“ werden hier Themen wie Jane Austen, Ötzi, Twin Peaks, Menschenrechte, Ovid, JFK aber auch Asterix oder Superhelden “unterhaltsam präsentiert“. Weitere Bände sind bereits angekündigt.

Superhelden. 100 Seiten
Bei den Superhelden ist der “unterhaltsame Präsentator“ Dietmar Dath. Dieser ist als Filmkritiker der FAZ, aber auch als Verfasser der Graphic Novel “Mensch wie Gras Wie“, ausreichend qualifiziert und schreibt auch keinen Blödsinn. Das Büchlein ist alles andere als eine trockene Einführung in die Materie, sondern vielmehr ein fröhliches Nerd-Geschreibe. Ein gewisses Grund-Interesse und –Wissen am bzw. zum Thema sollte der Leser schon mitbringen. Zwar verweist Dath auch auf die Wechselwirkung zwischen Comic und Film, wobei er ganz besonders auf “Iron Man“ eingeht, doch hauptsächlich springt er munter von einem persönlichen Superhelden-Comic-Highlight wie Alan Moores “Swamp Thing“ zum nächsten, wie Grant Morrisons “Mastermen“. Dabei hat er fast mehr Freude am Nacherzählen als am Interpretieren.

Superhelden. 100 Seiten

Konsequent wäre es da gewesen, wenn die sehr kurze Liste mit Literaturtipps (auf Seite 101) nicht nur das übliche Sekundär-Zeugs aufgezählt hätte, sondern gleich die angesprochenen Comics, inklusive ihrer Verfügbarkeit in Deutschland. Doch dafür lockern einige wirklich interessante Diagramme das Buch auf. So ist zu erfahren, dass sowohl bei Marvel wie auch bei DC ein Viertel der Superhelden weiblichen Geschlechts sind, Marvel jedoch über ein doppelt so großes Ensemble wie DC verfügt. Insgesamt ist das Buch so etwas wie das Gegenstück zu einem Plausch mit jemanden, der ein interessantes Hobby hat und ebenso gerne wie gut darüber erzählt.

„Superhelden. 100 Seiten″ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Superhelden. 100 Seiten“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Asterix. 100 Seiten″ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Asterix. 100 Seiten“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Jane Austen. 100 Seiten″ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Jane Austen. 100 Seiten“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Twin Peaks. 100 Seiten″ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Twin Peaks“ bei ebay kaufen, hier anklicken

 

Asterix erobert Rom

Dieser Sonderband erscheint zum 40. Geburtstag des erfolgreichsten aller 13 Asterix-Kinofilme. Hierfür hat es sich Albert Uderzo nicht nehmen lassen ein Cover zu zeichnen.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Gemeinsam mit Albert Uderzo hat Anne Goscinny das von ihrem Vater René verfasste Szenario zu “Asterix erobert Rom“ in einer neuen illustrierten und überarbeiteten Fassung herauszugeben.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Neuausgabe enthält, ähnlich wie das Album Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist, mehr als 40 ganzseitige, bisher unveröffentlichte Illustrationen, die mit Tusche gezeichnet und mit Aquarellfarben koloriert wurden.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Grundlage waren mehr als 1.000 Originalskizzen und model sheets, die seinerzeit für die Produktion des Films anfertigt wurden. Diese wurden reatauriert, aber leider nicht im Band abgedruckt.

Asterix erobert Rom
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

1975 gründeten Goscinny und Uderzo gemeinsam mit Georges Dargaud die “Studios Idéfix“ und wollten dort ihrem großen Vorbild Walt Disney nacheifern. Sie starteten ihre Zeichentrick-Produktion mit “Asterix erobert Rom“.

Studios Idéfix

Dieser Film unterscheidet sich nicht nur durch einen sehr viel lockeren Zeichenstil von seinen beiden Vorgängern “Asterix, der Gallier“ und “Asterix und Kleopatra“, sondern vor allem dadurch , dass nicht auf ein bereits existierendes Comicalbum zurückgegriffen wurde.

Asterix im Kino
© 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Die Story handelt von zwölf Aufgaben, die Asterix und Obelix von Julius Cäsar gestellt bekommen. Wenn sie diese, genau wie die großen Helden der Antike lösen, sollen sie die Herrschaft über Rom erhalten. Es versteht sich von selbst, dass es dabei nicht allzu heroisch zugeht, sondern reichlich Alltagssatire einfließt. Die beiden Helden müssen auch schon einmal gegen gnadenlose Bürokraten ankämpfen oder entscheiden welcher Wäschehaufen blütenweißer gewaschen wurde.

Asterix erobert Rom
Comic-Album zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

René Goscinnys Geschichte wurde seinerzeit in Frankreich und den Niederlanden nicht nur – wie bei uns –  als Bildband, sondern auch als ein von Uderos Bruder Marcel (Mathias erzählt) gezeichnetes 27-seitiges Comic-Album adaptiert. Bei uns ist dieser Comic in schwarzweiß als Fortsetzung in den Ausgaben 24 bis 29 der Fachzeitschrift „Comixene“ erschienen.

Asterix erobert Rom
Comic zum Film © 2016 LES ÉDITIONS ALBERT RENÉ

Es ist sehr schade, dass zusätzlich zum Bildband nicht auch der auf dem zeichnerischen Niveau der übrigen Asterix-Geschichten stehende Comic zum Film endlich in einer schönen deutschen Edition herausgebracht wurde.

Das Album “Asterix erobert Rom” bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Asterix erobert Rom“ bei ebay kaufen, hier anklicken 

“Asterix erobert Rom” als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Asterix erobert Rom” als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Brüssel ist zweifelsohne die europäische Comic-Metropole. In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die mit Comic-Figuren bemalt wurden .  Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt und das städtische in einem ehemaligen Jugendstil-Kaufhaus gelegene Comic-Museum Centre Belge de la Bande Dessinée ist immer wieder einen Besuch wert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Bereits das Foyer ist sehr vielversprechend gestaltet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Eine Dauer-Ausstellung informiert über die Geschichte der Comics.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Natürlich gibt es auch interessante Original-Zeichnungen zu sehen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Im oberen Stockwerk des Museums werden – getrennt durch eine übergroße Spirou-Pagenmütze – die beiden belgischen Comic-Großmeister Hergé (Tim und Struppi) und Peyo (Die Schlümpfe) gleichberechtigt präsentiert.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Eine interessant kuratierte Sonder-Ausstellung ist Étienne Davodeau (Die Ignoranten, Der schielende Hund) gewidmet.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Hier überraschte, dass nur sehr wenige der zahlreichen Comics von Davodeau auf Deutsch vorliegen.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Centre Belge de la Bande Dessinée

Natürlich gibt es auch einen gut sortierten Museums-Shop.

Centre Belge de la Bande Dessinée

Ein Besuch lohnt sich für jeden Comic-Freund, auch im zum Museum gehörenden Bistro!

Centre Belge de la Bande Dessinée

Bei AMAZON Comics bestellen, hier anklicken

Bei ebay Comics kaufen, hier anklicken

Comicstadt Brüssel

Dass Brüssel die europäische Comic-Metropole ist, zeigt nicht nur eine riesige Skulptur von André Franquins Gaston, die unweit des in einem ehemaligen Kaufhaus gelegenen Comic-Museums Centre Belge de la Bande Dessinée. Auch das Musée Hergé ist nicht weit entfernt.

Comicstadt Brüssel

In der ganzen Stadt sind Fassaden zu finden, die bemalt wurden mit Comic-Figuren, hier ein alles andere als vollständiger Überblick.

Comicstadt Brüssel

Die gallische Dorfgemeinschaft aus Asterix.

Comicstadt Brüssel

Lucky Luke und die Daltons.

Comicstadt Brüssel

Tibets Rick Master und Kommissar Bourdon.

Comicstadt BrüsselFrank Pés Jonas Valentin.

Comicstadt Brüssel

Victor Sackville von Francis Carin.

Comicstadt Brüssel

Olivier und Columbine von Dany.

Comicstadt Brüssel

Monsieur Jean von Dupuy & Berbérian.

Comicstadt Brüssel

Nero von Marc Sleen.

Comicstadt Brüssel

Tim und Struppi von Hergé.

Comicstadt Brüssel

XIII von Vance.

Comicstadt Brüssel

Mit Ralf König ist erstmals auch ein deutscher Comic-Zeichner vertreten.

Bei AMAZON Comics bestellen, hier anklicken

Bei ebay Comics kaufen, hier anklicken

Die Dingodossiers

Wer René Goscinny ist, muss wohl niemandem erklärt werden. Marcel Gottlieb alias Gotlib hingegen ist in der deutschen Comiclandschaft leider sträflich unterrepräsentiert. Das war nicht immer so, denn einst gehörten seine verrückten Geschichten, genau wie Gilbert Sheltons “Freak Brothers“, zu den beliebtesten Beiträgen im Magazin U-Comix und Carlsen veröffentlichte seine Serie Rubrique à Brac unter dem Titel “Auf Fall und Knall“.

0000

Doch am Anfang seiner Karriere arbeitete er mit dem großen René Goscinny zusammen und beide versuchten in der regelmäßig im Comicmagazin Pilote erscheinenden Serie “Les Dingodossiers“ aus alltäglichen Situationen so viel chaotischen Humor wie möglich herauszuholen. Ihr großes Vorbild war das US-Satiremagazin MAD. Ab 1963 entstanden 169 Episoden, die zumeist aus zwei schwarzweißen Seiten bestanden.

Die Dingodossiers

Der Splitter Verlag hat sich diesem seltsamerweise bisher noch nie in Deutsch veröffentlichten Comicklassiker angenommen und veröffentlicht gleich eine Gesamtausgabe, die zudem auch noch ein sehr informatives reich bebildertes Vorwort, sowie einige “Dingodossiers“ enthält, die seinerzeit nicht in Pilote zum Abdruck kamen.

Die Dingodossiers

Wer Gotlib noch aus U-Comix kennt, wird sicher sofort den perfekten, aber dennoch sehr eigenen, Zeichenstil Gotlibs erkennen, sich vielleicht aber etwas über den harmlos-freundlichen Humor der Geschichten wundern. Nachdem sich Goscinny 1967 als Texter zurückzog, präsentierte Gottlib in seiner im Alleingang realisierten Serie “Rubrique à Brac“ sehr viel wildere und unberechenbarere Gags. Die danach in seinem eigenen Magazin Fluide Glacial entstandenen Comics waren dann alle andere als jugendfrei.

Die Dingodossiers

Es bleibt zu hoffen, dass Splitter auch diese einzigartigen Comics in ähnlich schönen Editionen veröffentlicht. Demnächst erscheint dort ein Band der Serie “Superdupont“ mit einer Geschichte, die Gotlib “nur“ getextet hat. Die Zeichnungen hingegen stammen von François Boucq, der ein ebenso begnadeter Comic-Künstler wie Gotlib ist.

„Die Dingodossiers “ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Comics von Gotlib bei ebay kaufen, hier anklicken

„Superdupont – Renaissance “ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Superdupont“ bei ebay kaufen, hier anklicken

Comicfestival in A Coruña 2016

Krönender Abschluss meines Pilgerns auf dem Jakobsweg war auch in diesem Jahr wieder ein Besuch des spanischen Comicfestivals “Viñetas desde o Atlántico”. Es findet seit 1998 jährlich in A Coruña statt.

Comicfestival in A Coruña 2016

Im Zentrum des Plakats zum Festival stand wieder das Wahrzeichen der Stadt, der aus der Römerzeit stammende Leuchtturm. Die Zeichnung stammt von Keko, der im letzten Jahr Gast des Festivals war.

Comicfestival in A Coruña 2016

Organisiert wird das Festival von Miguelanxo Prado („Ardalén“, „Der tägliche Wahn„, rechts im Bild), dessen Heimatstadt A Coruña ist. Hier ist er gemeinsam mit Juan Diaz Canales (“Blacksad“) und Rubén Pellejero (“Dieter Lumpen“) zu sehen, die das neue Kreativ-Team von Hugo Pratts Serie „Corto Maltese“ sind.

Comicfestival in A Coruña 2016

Dies wurde mit einer Ausstellung gefeiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Außerdem hat sich das Festival in diesem Jahr auch eine neue lebensgroße Corto Maltese Figur spendiert.

Comicfestival in A Coruña 2016

Doch der alte Corto blieb ebenfalls weiter im Einsatz.

Comicfestival in A Coruña 2016

Auch ansonsten waren überall in der Stadt Comicfiguren zu sehen.

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

Comicfestival in A Coruña 2016

0000

Comicfestival in A Coruña 2016

Hier ist Blacksad zu sehen, dessen Autor Juan Diaz Canales auf dem Festival auch den von ihm geschriebenen und gezeichneten Comic „Como viaja el aqua“.

Comicfestival in A Coruña 2016

Eine Nebenrolle spielt ein übergewichtiger Mann im Batman-Kostüm, der Luftballons verkauft.

Comicfestival in A Coruña 2016

Miguelanxo Prado hat gemeinsam mit dem Zeichner David Rubin eine Ausstellung über Leben und Werk von Miquel Cervantes zusammengestellt.

0001

Für die längsten Schlangen bei den Signier-Aktionen sorgte kein Zeichner, sondern ein Autor.

0000

Sehr viele Besucher ließen sich ihre Marvel-Comics von Chris Claremont unterschreiben, der 17 Jahre lang ununterbrochen als Texter für die Erfolgsserie X-MEN arbeitete.

0000

Der spanische Zeichner Daniel Torres hingegen überraschte mit seinem Mammutwerk an dem er sechs Jahre arbeitete und in dem er auf fast 600 Seiten unglaublich detailreich beginnend von der Steinzeit bis hin zur Gegenwart die Entwicklung der menschlichen Behausung beschreibt.

0001

“La Casa“ liegt in Spanien bereits in der zweiten Auflage vor.

Comicfestival in A Coruña 2016

Zeitgleich mit dem Comicfestival fanden in A Coruña noch weitere Aktivitäten, wie das „Tall Ship Race“ statt, was für zusätzliche Besucher sorgte,

Comicfestival in A Coruña 2016

Einmal mehr gelang dem Team von Miguelanxo Prado ein buntes und abwechslungsreiches Festival. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die Veranstaltung ihr 20. Jubiläum feiert.

Bei AMAZON Comics bestellen, hier anklicken

Bei ebay Comics kaufen, hier anklicken

Reddition 64: Lucky Luke

Der 70. Geburtstag von Lucky Luke ist natürlich ein sehr dankbarer Anlass, um die spannende Geschichte des Cowboys, der schneller als sein Schatten zieht, zu erzählen.

Reddition 64: Lucky Luke

Ausstellungen zum Jubiläum in Angoulême und Erlangen zeigten, was für ein dynamischer Zeichner der Belgier Maurice de Bévère (1923-2001) alias Morris war, der zu Unrecht immer etwas im Schatten seiner Kollegen André Franquin und Albert Uderzo stand. Ein Ausstellungs-Katalog, der auch bei Egmont auf Deutsch erscheint, zeigte durch vergrößerte Abbildungen, dass die Wirkung einzelner Panels von Morris der immer wieder gerne gefeierten „klaren Linie“ von Hergés „Tim und Struppi“ in nichts nachsteht.

Reddition 64: Lucky Luke
© Morris / Lucky Luke Comics 2016

Die durchgehend farbig und sehr schön bebilderte 64. Ausgabe der “Reddition“ beschäftigt sich in neun Artikeln mit verschiedenen Teilaspekten rund um das zeitlose Phänomen Lucky Luke. Den Auftakt bildet ein Bericht von Volker Hamann über das Frühwerk, das Morris ab 1945 für die Illustrierte “Le Moustique“ (“Die Mücke“) schuf. Hier war ein vielfältig talentierter Zeichner auf der Suche nach einem eigenen Stil. Anschließend versucht Michael Hein “Die Kunst des Maurice de Bévère“ zu beschreiben und analysiert die parodistischen Aspekte der Serie.

Lucky Lukes erster Auftritt © Morris / Lucky Luke Comics 2016
Lucky Lukes erster Auftritt © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Wichtig ist natürlich auch René Goscinny. Peter Nover porträtiert den großen Comic-Autor, der zunächst auch als Zeichner tätig war. Morris war heilfroh als dieser ihm ab 1955 das leidige Schreiben der Geschichten abnahm und er sich dadurch voll aufs Zeichnen konzentrieren konnte. Horst Berner, der auch die Texte zu Egmonts Lucky-Luke-Gesamtausgabe beisteuert, beschäftigt sich mit der wechselhaften und kuriosen Veröffentlichungsgeschichte der Serie in Deutschland. So blieb in den deutschen Fassungen zwar der Name von Lucky Luke unangetastet, doch dessen Pferd Jolly Jumper, hieß zuvor schon einmal Rosinante oder Rosa, und der Hund Rantanplan trug zunächst den Namen Sheriff.

Lucky Luke im Kino
© Morris / Lucky Luke Comics 2016

Da Morris seinen Cowboy eigentlich als animierte Figur geplant hatte, beschreibt Jens R. Nielsen faktenreich die Anfänge des belgischen Zeichentrickfilms. Auf die ab 1971 entstandenen Kinofilme mit Lucky Luke geht er leider nur recht kurz ein. Recht interessant ist auch Volker Hamanns Bericht über “Lucky Luke in den Niederlanden“. Wichtig ist natürlich auch der Zeichner Hervé Darmenton alias Achdé, der die Serie im klassischen Look werkgetreu weitergeführt und von Bernd Frenz porträtiert wird.

Matthieu Bonhomme: Der Mann, der Lucky Luke erschoss
Lucky Luke von Matthieu Bonhomme © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Bemerkenswert ist aber auch ein etwas anderer Lucky Luke, der gerade in einem neuen Comicalbum “erschossen“ wurde. Matthieu Bonhomme, der zuvor schon mit der von Lewis Trondheim geschriebenen Western-Serie „Texas Cowboys“ bewiesen hat, dass realistische Zeichnungen und skurriler Humor kein Widerspruch sein müssen, hat aktuell die Geschichte “Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ veröffentlicht. Matthias Hofmann befasst sich mit diesem “alternativen“ Lucky Luke und mit einer weiteren Neuinterpretation der Serie, die Guillaume Bouzard sehr reduziert zu Papier gebracht hat.

Reddition 64: Lucky Luke
Lucky Luke von Guillaume Bouzard © Morris / Lucky Luke Comics 2016

Im Anhang dieser wieder sehr gelungen zusammengestellten “Reddition“ befindet sich noch Bibliographie von Morris, die durch ihren Umfang von 16 Seiten selbst Comic-Insider überraschen dürfte.

Bastei Freunde

Eine interessante Ergänzung liefert die 46. Ausgabe der „Bastei Freunde“ in der Peter Menningen interviewt wird. Dieser hat zwischen 1993 und 1994 für den Bastei Verlag rund 375 Comicseiten mit Lucky Luke getextet, die offiziell von Morris abgesegnet waren und in Spanien gezeichnet wurden.

Zu bestellen unter: www.reddition.de

“Reddition 62″ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Reddition” bei ebay kaufen, hier anklicken

„Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ bei ebay kaufen, hier anklicken

Lucky Luke Hommage von Guillaume Bouzard bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Das Sachbuch „Auf den Spuren von Lucky Luke“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke“-Comics und sonstiges bei ebay kaufen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1946 – 1950“ u. a. mit „Arizona 1880“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1951 – 1954“ u. a. mit „Die Rückkehr der Brüder Dalton“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1957 – 1958“ u. a. mit „Auf nach Oklahoma!“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1958 – 1960“ u. a. mit „Am Mississippi“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1960 – 1961“ u. a. mit „Billy the Kid“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1961 – 1962“ u. a. mit „Die Daltons auf dem Kriegspfad“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1962 – 1964“ u. a. mit „Die Daltons bewähren sich“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1964 – 1965“ u. a. mit „Lucky Luke reitet für die 20er Kavallerie“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1965 – 1967“ u. a. mit „Die Postkutsche“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1967 – 1969“ u. a. mit „Das Greenhorn“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1969 – 1971“ u. a. mit „Jesse James“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1971– 1973“ u. a. mit „Ma Dalton“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1973 – 1975“ u. a. mit „Eine Woche Wilder Westen “ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1975 – 1977“ u. a. mit „Der singende Draht “ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1978 – 1980“ u. a. mit „Der Galgenstrick“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1980 – 1982“ u. a. mit „Sarah Bernhardt“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1983 – 1984“ u. a. mit „Daisy Town“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1985 – 1987“ u. a. mit „Die Geisterranch“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1987 – 1991“ u. a. mit „Der Pony Express“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1992 – 1994“ u. a. mit „High Noon in Hadley City “ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1995 – 1996“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1996 – 1998“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 1999 – 2002“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 2002 – 2006“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 2007 – 2013“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 2013 – 2015“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Lucky Luke – Gesamtausgabe 2016 – 2018“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

King Kini – Der Märchenkönig – Die Abenteuer des König Ludwig II von Bayern

Überfällig war es ja schon lange, ein Comic-Album mit Bayerns Märchenkönig Ludwig II in der Hauptrolle und Schloss Neuschwanstein im Hintergrund. Angepackt haben es Knut & Christian Eckert und ihre an „Asterix“ geschulten Knollennasen-Männchen wissen auf den ersten Blick durchaus zu gefallen. Auch die Vorstellung der Hauptfiguren, neben Ludwig wären das: Oberstallmeister Graf Holnstein, Richard Wagner und (natürlich) Sissi, erinnert an das gallische Meisterwerk von Goscinny und Uderzo.

King Kini - Der Märchenkönig - Die Abenteuer des König Ludwig II von Bayern

Doch damit haben sich schon die Ähnlichkeiten. So wurden die bei genauer Betrachtung doch oftmals etwas schlampig ausgeführten Zeichnungen recht wahllos auf den einzelnen Seiten platziert. Dabei Abenteuer des König Ludwigvariiert der Abstand zwischen den Panels immer wieder, ohne dass ein Grund dafür erkennbar wäre. Ganz offensichtlich haben die Eckerts nicht allzu viel Erfahrung mit Comics.

King Kini - Der Märchenkönig - Die Abenteuer des König Ludwig II von Bayern

Doch leider wollen auch die Gags nicht so recht zünden. Erzählt wird, wie Ludwig in München hinter einer verschollenen Wagner-Oper herjagt. Der ganz große Knaller, der auch in englischer Sprache veröffentlichten Geschichte, wird auch noch einmal auf der Rückseite des Albums abgebildet. Hier wird die königliche Kutsche von einer Schumi-Karikatur überholt wird und diese mit einem markanten Kinn versehene Figur meint dazu: „Tja, wer ko, der ko!“ Tja, aber auch wer nicht ko, der ko trotzdem ein Comicalbum veröffentlichen.

King Kini - Der Märchenkönig - Die Abenteuer des König Ludwig II von Bayern

Unter dem Titel “Ludwig II“ ist übrigens auch ein Manga über den Märchenkönig erschienen.

„King Kini – Der Märchenkönig“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„King Kini – The Fairy Tale King“ bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Bei ebay Comics kaufen, hier anklicken