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Young Sherlock Holmes – Das Geheimnis des verborgenen Tempels

Eigentlich lernten sich Sherlock Holmes und Dr. John Watson erst 1881 kennen und bezogen als erwachsene Männer eine WG in der Baker Street 221 B. Obwohl der Holmes-Schöpfer Sir Arthur Conan Doyle okkulten Dingen keineswegs abgeneigt war, findet sein Meisterdetektiv in allen Romanen und Kurzgeschichten immer eine natürliche und „logische“ Erklärung für scheinbar übernatürliche Sachverhalte.

Young Sherlock Holmes - Das Geheimnis des verborgenen Tempels

Eine Flugmaschine lange vor den Gebrüdern Wright, eine riesige versteckte Pyramide mitten in London und Drogen, die tödliche Illusionen erzeugen hätte es bei ihm nicht gegeben. Doch abgesehen von diesen spannungserzeugenden Kleinigkeiten und davon, dass dieser Film unterstellt Holmes und Watson hätten sich bereits als Jugendliche in einem Elite-Internat mitten in London kennen gelernt, dürfte dieser vergnüglich spannende Film auch Holmes-Puristen großen Spaß machen.

Young Sherlock Holmes - Das Geheimnis des verborgenen Tempels

Genau wie für die zeitgleich entstandene Spielberg-Produktion „Die Goonies“ stammt auch hier das Drehbuch von Chris Columbus. Dieser sollte später ins englische Internats-Milieu zurückkehren und als Regisseur der beiden ersten „Harry Potter“-Filme ähnliche Geschichten erzählen. Regisseur Barry Levinson hingegen wurde nach „Das Geheimnis des verborgenen Tempels“ leider erwachsen und drehte fortan gehobene, gepflegte und meist etwas langweilige oscar-kompatible Kost wie „Rain Man“. Hauptdarsteller Nicholas Rowe sollte in “Mr. Holmes“ noch einmal kurz als Meisterdetektiv zu sehen sein.

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