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Batman Adventures

Nachdem die einflussreiche Zeichentrickreihe “Batman: The Animated Series“ 1997 eingestellt wurde, war noch lange nicht Schluss. So wurde etwa ab 2003 die auf den Figuren und dem Stil der Serie basierende Comic-Reihe “Batman Adventures“ mit Karacho noch einmal neu gestartet. In einem sehr schön aufgemachten Sammelband mit flexiblem Einband veröffentlicht Panini die ersten neun der insgesamt siebzehn Hefte dieser Reihe.

Batman Adventures

Im Gegensatz zur TV-Serie wird hier so etwas wie eine durchgehende Geschichte erzählt, allerdings in Form von in sich abgeschlossenen Episoden. So ist plötzlich der Pinguin demokratisch gewählter Bürgermeister von Gotham und dieser beauftragt die Polizei Batman zur Strecke zu bringen. Außerdem bekommt es der dunkle Ritter noch mit der von Ra’s Al Ghul geleiteten “Gesellschaft der Schatten“ zu tun.

Batman Adventures

Doch genau wie die einzelnen Episoden der Zeichentrickserie, sind auch die Comics am gelungensten, wenn sie einfach tolle Geschichten erzählen. In diesem Zusammenhang sei Heft 9 besonders gelobt, denn hier erzählt Batman in “Todesfallen-Tango“ Robin davon, wie es ihm immer wieder gelungen ist den Hinterhalten seiner Erzfeinde zu entkommen. Der Wunderknabe hingegen wundert sich, woher die Schurken das viele Geld für ihre aufwändig konstruierten Todesfallen nehmen. Auch “Die Couch“, die Zweistory aus Heft 9 ist ein kleines Meisterwerk, denn auf nur 5 Seiten werden hier Batman und Bruce Wayne sehr tiefgründig psychoanalysiert.0000

Genau wie die Trickfilme beindrucken auch in den Comics das klare Design der Figuren und der originelle Bildaufbau. Für Insider gibt es allerlei köstliche Anspielungen, auch auf den in den USA sogar im Kino gezeigten Zeichentrickfilm “Batman und das Phantom“. Neueinsteiger hingegen enthalten in interessanten Textbeiträgen die nötigen Backgroundinformationen. Die Krönung sind die schönen Titelbilder der Hefte, die teilweise aus der Feder des Animations-Mastermind Bruce Timm stammen. Eine Fortführung dieser Edition ist dringend erwünscht!

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Batman: The Animated Series

Bei der später auch „Batman Adventures“ genannten 1992 gestarteten Zeichentrickreihe „Batman: The Animated Series“ handelte es sich um die besten jemals fürs Fernsehen produzierten Trickfilme (okay, wenn man die „Simpsons“ ignoriert).

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Während die Superhelden-Trickfilme (etwa die bei Hanna Barbera hergestellten „Super Friends“ bei denen Batman auch auftrat) zuvor immer sehr limitierte Versionen ihrer Comic-Brüder darstellten, schuf Bruce Timm ein Design, das die besten Elemente von Frank Millers Comic „The Dark Knight Returns“ und Tim Burtons „Batman„-Filmen  übernahm. Timm und sein Team machten aus der Not (niedriges Budget) eine Tugend (starke Stilisierung).

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Natürlich ist „Batman: The Animated Series“ undenkbar ohne die Vorarbeiten von Miller und Burton, aber der damals 30-jährige Bruce Timm, der zuvor an Steven Spielbergs „Tiny Toons Adventures“ sowie an Trickfilm-Versionen zu „Flash Gordon“ und „The Lone Ranger“ arbeitete, machte sofort deutlich, dass er kein Interesse an einer bloßen Kopie der beiden erfolgreichen Batman-Kinofilme hatte. Er wollte seine ganz eigene Version schaffen. Trotzdem war er froh, dass Miller und Burton die dunklen Elemente der Figur auch einem, an Tiny Toons Adventures alberner Batman-TV-Serie geschulten, Publikum vermittelten.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Gemeinsam mit Eric Radomski, der für „Tiny Toons Adventures“ die Hintergrund-Zeichnungen anfertigte, schuf er in 1 ½ Monaten einen einminütigen Promo-Film, der später auch als Vorlage für die beeindruckende Vorspann-Sequenz diente. Zur eigenen Überraschung wurden Timm und Radomski daraufhin als Produzenten der Serie angeheuert. Zunächst dachten sie, man erwartete von ihnen nur das Design, doch plötzlich waren sie für die komplette Serie zuständig.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Dies war ungewöhnlich, denn TV-Trickfilme wurden ansonsten eher wie bebildertes Radio behandelt, mit großer Sorgfalt bei der Auswahl der Sprecher und bei der Erstellung der Playback-Aufnahmen und mit einer furchtbaren Knickerigkeit bei der tricktechnischen Umsetzung. So kommt meist nur eine limitierte Animation zum Zuge, die mehr an Legetrick als an Walt Disney erinnert. Von Menschen wie Timm und Radomski, die in erster Linie optisch denken, waren nun ganz andere Resultate zu erwarten. So fertigte Radomski die Hintergrundzeichnungen meist mit Airbrush auf schwarzen Karton an und schuf dadurch nicht nur einen beeindruckenden düsteren Stil, sondern sparte auch eine ganze Menge Zeit und schwarze Farbe.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Look von Batman Adventures war eher am Art Deco-Stil der dreißiger und vierziger Jahre orientiert und weniger an Tim Burtons Film-Vorgaben. Daher nannten die Macher ihren neuen Stil “Dark Deco“. Dieser eigene Ansatz machte den Warner Brothers ein wenig Angst. Sicherheitshalber ließen sie daher die Entwürfe für die Trickserie von Burton noch einmal durchsehen. Doch da dieser auch schon an Zeichentrickfilmen gearbeitet hatte, brachte er durchaus Verständnis dafür auf, dass ein Trickfilm-Batmobile über weniger Details verfügte als ein durchgestyltes Modell für ein Multi-Millionen-Dollar-Film, schon um den Trickfilm-Zeichnern die Arbeit zu erleichtern. Außerdem ist ein kreativer Mensch wie Burton natürlich auch tolerant genug anderen Künstlern ihre eigene Vision zuzugestehen.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Trotzdem verdankt Batman Adventures den beiden Burton-Filmen eine ganze Menge, so z. B. das Design des Pinguins oder von Catwoman und auch diverse Häppchen aus Danny Elfmans Soundtrack wurden immer mal wieder gerne eingespielt. Trotzdem ging die Serie ihren ganz eigenen Weg und war in einem stilvollen Gotham angesiedelt, in dem es noch keine Farbfernsehgeräte und kaum Computer gibt.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bei jeder 22-minütigen Batman Animated-Episode handelt es sich um ein kleines Trickfilm-Juwel, das sehr liebevoll gestaltet wurde. Angefangen beim immer wieder gern gesehenen markanten Vorspann und der danach folgenden stimmungsvollen Titel-Illustration. Danach fand jedoch jede Episode ihren individuellen Rythmus und auch immer mal wieder einen ganz eigenen Zugang zur Batman-Legende. Das ging auch schon einmal so weit, dass einige Kinder in der gleichnamigen Episode “I´ve got Batman in my Basement“ behaupten konnten und dann dem „Dunklen Ritter“ gegen den Pinguin helfen mussten. Sinnigerweise hieß diese Folge bei uns „Batman und die Detektive“.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Meisterliche Folgen wie “P.O.V.“ (eine an den japanischen Film “Rashomon“ erinnernde Story, in der die Cops Bullock und Montoya, sowie ein weiterer Kollege komplett verschiedene Versionen des selben Erlebnisses erzählen) oder „Perchance to Dream“ (Bruce Wayne erwacht in einer Welt in der seine Eltern noch leben und er mit Selina Kyle alias Catwoman verlobt ist, natürlich steckt ein Superschurke, in diesem Fall der Mad Hatter dahinter) entschädigen für die ganz wenigen konventionellen Episoden mehr als reichlich.

Harley Quinn
© DC / Warner Bros. Entertainment

Mit der Joker-Freundin Harley Quinn gelang dem Autor Paul Dini innerhalb der Serie auch eine unübersehbare Erweiterung des Batman-Universums. Diese erstmals im TV-Trickfilm aufgetretene Figur wurde zunächst von Dini und Bruce Timm in der preisgekrönten Erzählung “Mad Love“ in die Comicwelt eingeführt und hier zugleich die durchaus auch tragische Geschichte der jungen Psychologin Harley Quinn erzählt, die sich rettungslos in den Joker verliebt. Mittlerweile gibt es auch “realistischer“ gestaltete Comic Versionen der Figuren wie z. B. in der viel beachteten Batman-Miniserie “Hush“ von Jim Lee und Jeph Loeb.

Harley Quinn
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ein großes Problem, das „Batman: The Animated Series“ garantiert nicht nur Nachteile bescherte, waren die “Broadcasting Standarts & Practice“ genannten freiwilligen Selbstzensur-Regeln des US-Fernsehens. Durch diese Produktions-Richtlinien sollten Werbekunden und Moralverbände vorab in Sicherheit gewogen werden.

Batman Animated
DAS ALLES IST VERBOTEN! – © DC / Warner Bros. Entertainment

Nun war es allerdings nicht so, dass überhaupt keine Brutalitäten erlaubt waren, sondern diese hatten in etwas seltsam geregelten Bahnen zu verlaufen. So war es in einer hauptsächlich für Kinder produzierten Vormittagsserie zwar nicht erlaubt Pistolen einzusetzen. Maschinengewehre hingegen, zu denen Kiddies anscheinend nicht so leicht Zugriff haben, durften jedoch problemlos eingesetzt werden. Getötet werden durfte allerdings auch mit diesen Maschinengewehren nicht. Wenn etwa ein Gangster von einem Hausdach stürzt, hat er in einem Tümpel zu landen oder es muss ganz deutlich gezeigt werden, dass er noch atmet.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Gerade der „Story Editor“ Paul Dini musste oft die seltsamsten Kompromisse eingehen, etwa wenn es nicht erlaubt war, dass eine Frau einer Anderen ins Gesicht schlägt. Stattdessen „durfte“ sie aber durchaus ihre Kontrahentin treten und an den Haaren ziehen. Manchmal jedoch, genau wie in den elegantesten Lubitsch-Komödien, trieben die Zensoren die Kreativen zu Höchstleistungen an, die sonst gar nicht angestrebt worden wären.

Batman animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

 

Ein solcher Moment ist zum Beispiel der Tod von Robins Eltern im Zweiteiler „Robins Reckoning“. Anstatt exakt zu zeigen, wie die Trapez-Artisten „The Flying Graysons“, also Robins Eltern über der Zirkus-Manege abstürzen, zeigt uns der Film nur ein zurückschwingendes durchgeschnittenes Seil. Anschließend ist dann lediglich ein entsetzt guckender Bruce Wayne zu sehen. Die Reaktionen des übrigen Publikums mussten im Schatten bleiben, um die Kinderchen nicht allzu betroffen zu machen.

Batman Animated
KEVEN CONROY – © DC / Warner Bros. Entertainment

Neben dem hohen tricktechnischen Niveau wurde auch bei der Besetzung der Sprecher nicht gespart und meist bekannte und erfahrene Schauspieler verpflichtet. Besonders viel Lob erhielt, neben Kevin Conroys Batman-Stimme, der ansonsten eher glücklose Luke Skywalker Mark Hamill für seine ausgelassenen akustischen Darbietungen als Joker.

Batman Animated
MARK HAMILL – © DC / Warner Bros. Entertainment

Adrienne Barbeau, die Ex-Gemahlin von John Carpenter und das Objekt der Begierde in Wes Cravens „Swamp Thing“, sprach Catwoman. Roddy McDowall aus „Uhrwerk Orange“ lieh dem Mad Hatter seine Stimme. Shakespeare- unds  Genre Veteran David Warner(„Das Omen“, „Scream II“) gab den Ra´s Al Ghul, Ron Perlman („Hellboy“) war Clayface, Richard Moll sprach Two-Face, Paul Williams den Pinguin und John Glover („Smallv ille“) den Riddler. Auch die restliche Besetzung reichte zwar nicht ganz an das Protz-Casting der Batman-Spielfilme heran, aber Namen wie Kate Mulgrew (aus „Star Trek – Voyager“ als Red Claw), Heather Locklear, Ed Begley Jr., Diana Muldaur, Thomas Wilson (Biff aus „Zurück in die Zukunft“), Treat Williams („Hair“, „The Phantom“) , Marilu Henner, Helen Slater („Supergirl“), Michael York, Paul Winfield, Tim Matheson („Das turbogeile Gummiboot“) oder George Dzundza hat jeder am Film oder Fernsehen Interessierte garantiert schon einmal gehört.

Batman Animated
ADAM WEST – © DC / Warner Bros. Entertainment

Übrigens gab es innerhalb der Trickfilm-Reihe, die es auf 94 Episoden brachte, auch ein kleines Comeback für den TV-Batman Adam West. Er sprach in der Folge “Beware the Gray Ghost“ einen Serial-Helden dessen “Gray Ghost“-Filmreihe gerade in jenem Kino lief, aus dem der junge Bruce Wayne mit seinen Eltern kam, kurz bevor diese ermordet wurden. Später wurde diese Figur (und nicht wie ansonsten Zorro) zum Vorbild für Batman. Somit bekam West doch noch ein kleines Comeback, auch wenn er sich seinerzeit wirklich ernsthafte Hoffnungen auf die Titelrolle in Burtons „Batman“ machte.

Batman Animated
© MAD / DC / Warner Bros. Entertainment

Die Serie startete im Herbst 1992 mit einer Episode zum Appetit anregen während der Prime Time und lief dann immer am Sonntagnachmittag um auch ein etwas älteres Publikum zu erreichen. Ein sicheres Indiz für den Erfolg waren weniger die Emmy-Prämierungen für die beste TV-Zeichentrickserie und die besten Zeichentrick-Drehbücher, sondern sehr viel stärker die Tatsache, dass bereits 1993 im Satiremagazin MAD unter dem Titel „Batsman: The Anemic Series“ eine Parodie erschien. Ein weiterer Grund für den Erfolg der Serie könnte auch noch sein, daß hier, ganz im Gegensatz zu den auf schier endlose Crossovers setzenden Comichefte, abgeschlossene und pointierte Geschichten erzählt werden.

Batman animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Als erste größere Auskopplung zur erfolgreichen Zeichentrickserie produzierten Burnett, Radomski und Timm 1993 „Batman: The Mask of the Phantasm“ (bei uns als “Batman und das Phantom“ als Widescreen-Video bei Warner erschienen). Ursprünglich war dieser 80-minütige Film für den „Direct to Video“-Markt vorgesehen. Doch Warner Brothers waren von der Qualität der Vorarbeiten so angetan, daß sie beschlossen das Werk zuerst auch noch in die Kinos zu bringen.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

„The Mask of the Phantasm“ beschäftigt sich ungewöhnlich ausgiebig mit Bruce Wayne. Eingebettet in eine wirklich ergreifende Liebesgeschichte wird erzählt, wie Bruce Wayne zunächst einmal recht erfolglos auf Verbrecherjagd geht, weil er sich nur ziemlich unspektakulär maskiert. Erst das furchteinflößende Batman-Outfit schafft Abhilfe.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Positiv ist nicht nur dass dieser Film es den Schöpfern der Serie erlaubt auch einmal eine etwas epischere Geschichte zu erzählen, sondern dass es auch durchaus einmal ein wenig härter zugehen darf als unter den starren Vorzensur-Richtlinien des US-Fernsehens. So kommen in „The Mask of the Phantasm“ einige üble Gangster tatsächlich zu Tode, natürlich nicht durch Batman, sondern eher durch das mysteriöse Phantom und den mal wieder herrlich durchgeknallten Joker. Auch das bittersüsse Ende der Love-Story macht diesen schönen Film für ein etwas erwachseneres Publikum durchaus interessant.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Im Zuge des Kinofilms „Batman & Robin“ entstand dann noch ein weiterer längerer Zeichentrickfilm, in dem es natürlich auch um Mr. Freeze geht. „Batman – Subzero“ schaffte es allerdings diesmal nur bis in die Videotheken, feierte als Kaufvideo mit über acht Millionen verkauften Exemplaren jedoch wahre Triumphe. Der Film beginnt in der Arktis und zeigt in gelungenen Einstellungen, wie Mr. Freeze gemeinsam mit zwei Eisbären zwischen den Eismassen herumschwimmt. Gleichzeitig nähert sich ein Forschungs-U-Boot, das nun ausgerechnet in Mr Freezes Höhle auftauchen muss.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Dabei wird der Behälter zerstört, in dem Mr. Freeze seine verstorbene konservierte Frau aufbewahrt, in der Hoffnung ein Gegenmittel zu finden. Freeze friert nun aus Rache die komplette Besatzung einfach ein und begibt sich mit seinen beiden Eisbären direkt nach Gotham City. Dort lässt er seine Frau von einem bankrotten Arzt untersuchen, der herausfindet, dass zu ihrer Rettung dringend ein Organspender benötigt wird. Hierfür kommen nur sehr wenige Personen in Frage. Freeze entscheidet sich ausgerechnet für Barbara Gordon alias Batgirl.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Im Gegensatz zum sehr viel atmosphärischeren und düster-ergreifenden Zeichentrickfilm “Batman: The Mask of the Phantasm“ konzentriert sich Subzero nicht allzu sehr auf Batman oder Bruce Wayne. Robin und Batgirl sind gleichberechtigte Handlungsträger. Da der Film ohnehin nur 67 Minuten lang ist, bleibt dadurch für eine Vertiefung der Charaktere nur sehr wenig Zeit. Auch Mr. Freeze ist diesmal eher ein Störenfried, genau wie Schwarzeneggers Filmversion in Batman und Robin, und sehr viel weniger als sonst ein tragisch-gebrochener Charakter. Die Handlung setzt sehr viel stärker auf Action. Das ist zwar etwas bedauerlich, aber immerhin sind die teilweise am Computer erzeugten Verfolgungsjagden recht gelungen animiert.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Übrigens war “Sub-Zero“ auch zugleich der letzte Auftritt des „alten“ TV-Batmans. Ende 1998 startete in den USA die letzte Batman Adventures-Staffel mit 14 Episoden. Darunter befinden sich absolute Highlights, wie eine Cartoon-Adaption des Comics “Mad Love“ und eine Episode (“Old Wounds“), die zeigt wie Dick Grayson zu Nightwing wird. Sehr interessant ist auch die Episode “Legends of the Dark Knight“. Hierfür wurden Teile im Look der Fünfziger Jahre-Comics und Teile im Stile von Frank Millers „The Dark Knight Returns“ animiert.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Nach dem Erfolg der neuen „Superman“-Trickfilm-Reihe, wurde Batman mit neuem Outfit (noch düsterer, ganz ohne Gelbtöne) und neuem Robin (einem Teenager namens Tim Drake) ausgestattet. Batgirl wurde stärker eingespannt, alles wurde den Schumacher-Filmen angepasst und daher poppig-bunter. Den Auftakt bildete der Dreiteiler „World´s Finest“ innerhalb der Superman -Trickfilmreihe. Hierin reist Bruce Wayne nach Metropolis, verknallt sich in Lois Lane und kommt nicht gerade super mit dem Stählernen klar, obwohl sie beide gemeinsam gegen Lex Luthor und dem Joker antreten müssen.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Auch ansonsten ist die Superman-Zeichentrickreihe für Batman-Fans durchaus interessant. So gibt es eine Episode in der Superman den vermissten Batman ersetzten muss und es ihm gar nicht so leicht fällt den knallharten nächtlichen Ritter zu geben. Sehr empfehenswert ist auch die Trickfilm-Serie „Justice League“.

BATMAN BEYOND
BATMAN BEYOND – © DC / Warner Bros. Entertainment

Neben der neugestylten Trickserie gab es aber auch noch eine zweite Trickserie namens “Batman Beyond“ (“Batman of the Future“). Hier ist ein gewisser 17-jähriger Terry McGavin der Batman des nächsten Jahrtausends. Nachdem sein Vater ermordet wurde, findet er im mittlerweile steinalten Bruce Wayne einen Mentor und sorgt nun im futuristischen Gotham für Ordnung. Mit dieser jugendlichen Figur wurde versucht ein wenig im Spiderman-Terrain zu wildern. Doch das ist eine andere Geschichte.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der animierte Batman im Bruce Timm-Style hatte seinen letzten Auftritt (wenn von den „JLA“-Serien abgesehen wird) in dem ganz gelungenen direkt für den DVD-Markt angefertigten Zeichentrickfilm “Mystery of the Batwoman“, der bei uns unter dem Titel “Batman – Rätsel um Batwoman“ erschien.

Interessant sind auch die von Bruce Timm direkt für den DVD-Markt produzierten Filme der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“  wie „Superman Doomsday„, “Justice League: The New Frontier“ oder „Batman: Gotham Knight„.

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