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Harleen 2

Ohne Probleme vermag Stjepan Šejić das sehr hohe Niveau der ersten Ausgabe von Harleen zu halten. Seine Charakterisierung von Dr. Harleen Quinzel entwickelt sich langsam, tiefgründig und nachvollziehbar. Diese Geschichte ist nach wie vor intelligent, vielschichtig und komplex.

Harleen

Hier erleben wir eine komplett andere Harley Quinn, als die quietschbunte, schrille, außer Kontrolle geratene, laute Nerv-Trulla aus dem üblichen Comic-Universum. Harleens Besessenheit vom Joker, ihr schleichendes Sich-Ergeben in das Verführerische und Genial-Schöne des Bösen werden minutiös aufgezeichnet.

Harleen 2

Sie ist ein echter Mensch. Jemand mit Emotionen, Gedanken, Selbstzweifeln und Ängsten, und auch jemand, der rationalisiert und sich sagt, dass sie aufhören sollte, weil das besser für ihre psychische Gesundheit wäre. Aber wir sehen auch, wie sie sich sagt, dass sie nicht aufhören kann.

Harleen 2

Harleys Verwandlung ist langsam und quälend, aber scheinbar unaufhaltsam – im Gegensatz zur Metamorphose von Harvey Dent: Nach dem Säure-Attentat und der Genesung im Krankenhaus wird der Staatsanwalt zu Two-Face!

Harleen 2

Dent wurde von Salvatore Maroni eine tödliche Mischung von Chemikalien über die Hälfte seines Gesichts gegossen. Nach seiner Verhaftung wird er von unbekannten Angreifern – die sich selbst die Henker nennen und sich aus den Reihen der Polizei von Gotham City rekrutiert – gefangen genommen, die ihn live im Fernsehen hinrichten.

Harleen 2

Die Gewalt ist allgegenwärtig und erinnert Harley immer mehr an Jokers Worte: „Gotham ist voll von solchen Leuten, deren Hände zucken, wenn sie von Gewalt träumen. Sie zittern vor kaum unterdrückter Wut.“

Norbert Elbers

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Superman: Red Son

Das 18. DC Universe Animated Original Movie adaptiert wieder einen Comic-Klassiker. 2003 erschien mit Superman: Red Son eine dreiteilige Miniserie, in der Mark Millar (Kick-Ass, Kingsman) den Leser in eine Elseworld entführte, in der der junge Kar-El nicht in Kansas landete, sondern in der Sowjetunion. Als Stalin verkündete, dass die Russen über einen Superman mit Hammer und Sichel auf der Brust verfügen, ist dies ein noch größere Schock für den Westen, als es in unserer Welt der Weltraumflug des Sputnik war.

Superman: Red Son

Der erfahrene für DC und Marvel tätige Comic-Autor J. M. De Matteis hat Millars Comic-Vorlage nicht nur gestrafft, sondern auch einige nicht immer vorteilhafte Änderungen vorgenommen. So überraschte bereits die Ankündigung, dass Superman in diesem Animationsfilm vom hauptsächlich für Schurkenrollen bekannten Darsteller Jason Isaacs (The Patriot) gesprochen wird. Anders als im Comic wird im Trickfilm erzählt (Vorsicht, Spoiler!), wie Superman, nachdem er erfahren hat, dass in Russland regimekritische Bürger (darunter seine Jugendliebe Svetlana) in Gulags einsperrt, Stalin kaltblütig per Hitzestrahl hinrichtet.

Superman: Red Son

Insgesamt wird der Ansatz, dass Superman hier der Schurke und der trickreich agierende Lex Luthor der Held ist, der sehr viel vielschichtigeren Vorlage nicht gerecht. Passend dazu wurde auch noch Millars originelle Schlusspointe einfach weggelassen. Doch ansonsten gelang es fast alle optischen Höhepunkte des Comics in den Animationsfilm zu packen.

Superman: Red Son

Dazu gehört natürlich auch der alternative Batman, der mit Pelzmütze im russischen Untergrund den als Super-Kommunisten agierenden Außerirdischen bekämpft. Doch wem dieser beeindruckend in Szene gesetzte Animationsfilm gefallen hat, der sollte sich auf alle Fälle auch einmal Millar deutlich interessanter erzählten Comic zu Gemüte führen, der bei uns unter dem Titel Genosse Superman veröffentlicht wurde.

Superman: Red Son

Das Bonusmaterial der Blu-ray ist wieder hervorragend, denn neben einer interessanten Doku (in der statt Mark Millar der Zeichner Dave Johnson zu Wort kommt) gibt es wieder einen neuen Kurzfilm der Reihe DC Showcase, der diesmal von Bruce Timm, dem Mastermind von Batman: The Animated Series, höchstpersönlich in Szene gesetzt wurde. Angesiedelt in den 70er-Jahren treffen hier einige abenteuerlustige Kids auf den gefährlichen Sektenführer Seth. Mit dieser Mischung aus Scooby-Doo und Texas Chainsaw Massacre verbeugt sich dieser sehr stylische Kurzfilm vor dem DC-Heroen The Phantom Stranger.

Superman: Red Son

Die Blu-ray von “Superman: Red Son“ enthält neben dem 84-minütigen Hauptfilm noch dieses Bonusmaterial: Der Kurzfilm „Phantom Stranger“ aus der Reihe DC Showcase (nur englische Sprache, 15:07 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln); Dokumentation “Cold Red War“ (16:57 min); Die ersten Minuten des “Superman: Red Son Motion Comic“ (6:03) Aus dem DC-Comics-Archiv“: Thematisch passender zweiteiliger Cartoons aus der Serie “Justice League“: „A Better World“ (42 min), sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: “Justice League Dark: Apokolips War“ (10:23 min)

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Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Im Windschatten des von Frank Miller gezeichneten und getexteten Meilensteins Batman: The Dark Knight Returns entstand der ebenfalls sehr einflussreiche Comic Batman: Year One. Als Miller 30 Jahre später die zweite Fortsetzung von Dark Knight gemeinsam mit Brian Azzarello und Andy Kubert schuf, fiel diese sehr viel weniger finster als erwartet aus.

Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Zeitgleich entstand zusammen mit Azzarello der nicht ganz so epische Comic Batman: The Last Crusade. Am Zeichenbrett saß diesmal der zuvor eher für Marvel tätige John Romita Jr. Da dieser zuvor auch schon die Superman-Miniserie The Men of Tomorrow getextet hatte, lag die Idee ziemlich nahe, Miller und Romita auf einen Comic über die ersten Jahre des Stählernen produzieren zu lassen.

Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Da dies ein Comic von Frank Miller ist, der zudem noch in DCs neuen an erwachsenere Leser gerichteten Black Label erscheint, ist Superman diesmal kein strahlender Held ohne Selbstzweifel. Von dem Kino-Finsterling, zu dem Zack Snyder die DC-Ikone in Man of Steel machte, ist Millers Version allerdings auch weit entfernt.

Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Wenn bedacht wird, dass dies nicht DCs “normaler“ Superman ist, sondern jener, der in The Dark Knight Returns, ohne groß darüber nachzudenken, Batman im Auftrag der Regierung brachial bekämpft, dann erscheint es fast schon logisch, dass sich in Superman: Year One der junge Clark Kent, bevor er Reporter wird, erst einmal freiwillig zur Navy meldet.

Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Diese und weitere kreative Entscheidungen, die Miller innerhalb der Geschichte trifft, muten etwas seltsam an. Doch die Schulzeit des jungen Clark Kents, der versucht den schwachen Mitschülern beizustehen, ohne die Klassenrüpel durch seine Superkräfte ernsthaft zu verletzten, sowie die Schilderung von dessen zarter Liebesgeschichte mit Lana Lang, lassen diesen Comic durchaus in einer Liga mit den Meisterwerken Superman for all Seasons und All Star Superman spielen.

Frank Miller: Superman: Das erste Jahr

Panini veröffentlich Superman: Das erste Jahr, wie zuvor bereits die Black-Label-Comics Batman: Damned und Harleen als Dreiteiler im Überformat (25 x 32 cm), was angesichts des wie immer großartigen Artworks von Romita Jr. sehr erfreulich ist!

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Pennyworth

Nachdem 2019 die Serie Gotham damit endete, dass in der letzten Episode doch noch kurz Batman zu sehen war, zog das Kreativteam weiter. Auch in ihrer neue Serie Pennyworth surfen Bruno Heller und Danny Cannon am Rande des Batman-Mythos. Diesmal steht der junge spätere Batman-Butler Alfred Pennyworth im Zentrum des Geschehens.

Pennyworth

Ort der Handlung ist ein alles andere als historisch akkurat rekonstruiertes London der Swinging Sixties, das andauernd von Zeppelinen überflogen wird. Die autoritär regierte Stadt leidet unter den Kämpfen zwischen der faschistischen Raven Society und der sozialistischen No Name League. Doch auch die Obrigkeit ist nicht ohne, setzt auf den Pranger und vollzieht brutale öffentliche Hinrichtungen.

Pennyworth

Vor diesem finsteren Hintergrund trifft der ehemalige Elite-Soldat Pennyworth auf Batmans Vater Thomas Wayne. In der Hauptrolle tritt Jack Bannon in die Fußstapfen von Michael Gough, Michael Caine, Jeremy IronsSean Pertwee und (demnächst) Andy Serkis. Bannon sieht ein wenig wie der junge Jude Law aus, der Doktor Watson in Guy Ritchies Sherlock-Holmes-Filmen spielte. Diese inspirierten die Serie,  genau wie die ersten Auftritte von Sean Connery als James Bond.

Pennyworth

Die zehn Folgen der ersten Pennyworth-Staffel können sich (auf dem über Amazon zu beziehenden STARZPLAY-Channel) durchaus sehen lassen.

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Birds of Prey

Ein Jahr nachdem die TV-Serie Smallville mit einer frischen Version eines jungen Supermans große Erfolge gefeiert, wurde 2002 etwas Ähnliches mit Batman versucht. Doch während beim Mann aus Stahl eigentlich nur Kostüm und Umhang weggelassen wurden, versucht die Batman-Serie (fast) ganz ohne Batman auszukommen. Birds of Prey handelt von drei weiblichen Helden die versuchen in New Gotham City für Recht und Ordnung zu sorgen, nachdem Batman (höchstwahrscheinlich aus Frust) verschwunden war.

Birds of Prey

Wie bereits in Alan Moores und Brian Bollands Comicklassiker Killing Joke von 1988, wurde auch hier Barbara Gordon (Dina Meyer) alias  Batgirl durch einen Mordanschlag des Jokers gelähmt. Sie muss künftig im Rollstuhl sitzen, versucht aber als Hackerin Oracle weiterhin das Böse zu bekämpfen. Neu ist, dass sie dabei auch noch mit Huntress alias Helena Kyle (Ashley Scott), der Tochter von Batman und der ermordeten Catwoman, zusammenarbeitet. Neuzugang im Trio ist der Teenager Dinah Redmond (Rachel Skarsten), der als Black Canary über hellseherische und telekinetische Fähigkeiten verfügt.

Birds of Prey

Trotz einer guten Besetzung und eines recht interessanten Konzepts konnte sich die Batman-Serie ohne Batman nicht dauerhaft durchsetzen. Nach 11 Folgen sollte eigentlich Schluss sein, doch Warner schob noch zwei Episoden nach, um die Sache halbwegs befriedigend zu Ende zu bringen. Mittlerweile haben es die Birds of Prey auch auf die große Leinwand geschafft.

Birds of Prey

In einem Rutsch betrachtet macht Birds of Prey durchaus Spaß und die DVD-Edition der kompletten Serie enthält noch einige interessante Extras, wie eine alternative Pilotfolge, die etwas länger ist, überraschenderweise über eine bessere Bildqualität verfügt und anstelle von Mia Sara in der Rolle von Dr. Harleen Quinzel alias Harley Quinn mit Sherilyn Fenn aus Twin Peaks eine sehr viel interessantere Besetzung aufweist.

Gotham Girls

Eine hübsche und thematisch passende Beigabe sind auch  noch die 30 simpel per Flash im Batman- Animated-Style animierten recht spaßigen Kurz-Trickfilm der Serie Gotham Girls.

Birds of Prey

Extras der DVD: Nicht gesendeter Pilotfilm (49:56 min), ohne deutsche Untertitel; Alle 30 Episoden mit der Flash-animierten Trickfilmserie „Gotham Girls“, wahlweise mit deutschen Untertiteln

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Darwyn Cooke: The Spirit

The Spirit ist der angeblich toten Privatdetektiv Denny Colt, der zwar auch eine Maske trägt, aber ansonsten nichts von einem Superhelden an sich hat. Ab 1940 erlebte Will Eisners Schöpfung auf nur acht Comicseiten kleine Dramen, die oft richtig zu Herzen gingen und trotz des cartoonigen Zeichenstils realistisch und gelegentlich auch drastisch erzählt waren.

Darwyn Cooke: The Spirit

Nachdem es bereits ab 1996 eine Reihe mit neuen Spirit-Geschichten von Comicgrößen wie Alan Moore, Dave Gibbons, Paul Chadwick oder Neil Gaiman gab, die sich jedoch nicht dauerhaft durchsetzen konnte, hat sich Darwyn Cooke ab 2008 der Figur angenommen.

Darwyn Cooke: The Spirit

Dieser arbeitete zunächst als Werbegrafiker, schuf dann Storyboards für Bruce Timms geniale Cartoonreihe Batman Animated, den Vorspann für Batman Beyond und erregte danach Aufsehen mit cool gezeichneten DC-Miniserien wie Catwoman- Selinas großer Coup oder Neue Horizonte (hierzu gibt es mittlerweile auch eine Trickfilmadaption).

Darwyn Cooke: The Spirit

Genau wie Eisner erzählt auch Cooke in jedem Heft eine in sich abgeschlossene Geschichte, was sich schon einmal angenehm abhebt von der Tendenz zu Megaserien im US-Comic. Cooke übernahm etliche Nebencharaktere von Eisner sowie die Idee des markante gestalteten Titel-Splashpanels mit dem einfallsreich in Szene gesetzten Spirit-Schriftzug.

Darwyn Cooke: The Spirit

Die ersten sechs Hefte im ersten Sammelband sind von unterschiedlicher Qualität aber alle gehobene Mainstream-Kost. Herausragend ist die Story Media Man in der Cooke einfallsreich mit der Werbebranche abrechnet und einem besonders tückischen Schurken präsentiert, der das Konterfei des Spirits auf den Verpackungen von zweifelhafter Kindernahrung (“with pork, beans and sugar“) platziert. Sehr interessant ist auch ein von Jeph Loeb geschriebenes und von Darwyn Cooke gezeichnetes Crossover mit dem Spirit und Batman.

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Batman of the Future – Der Joker kommt zurück

In naher Zukunft befindet sich Batman mit seinem neuen Hightech-Outfit zwar auf der Höhe der Zeit, doch Jahrzehnte des Verbrechensbekämpfens fordern ihren Tribut. Als ihm bei einem Einsatz nichts anders mehr übrigbleibt als zur Schusswaffe zu greifen zieht er die Konsequenzen. Bruce Wayne, der Waffengewalt abllehnt, da seine Eltern erschossen wurden, verlässt die Bathöhle und macht dort das Licht aus.

Batman of the Future - Der Joker kommt zurück

Mit diesem beeindruckenden Auftakt startete 1999 mit Batman Beyond eine der interessantesten Versionen des “Dunklen Ritters“. Nach dem großen Erfolg ihrer Reihe Batman: The Animated Series geland dem Team um Bruce Timm und Paul Dini ein weiterer Hit. Insgesamt sind 3 Staffeln mit 52 Episoden (sowie ein Epilog innerhalb der Serie Justice League Unlimited) entstanden. Hinzu kommt noch ein Film der seine Premiere auf DVD und Blu-ray erlebte.

Batman of the Future - Der Joker kommt zurück

“Luke Skywalker“ Mark Hamill sprach in Batman. The Animated Series den Joker. Er hattte  es schon immer sehr bedauert, dass er dies nicht auch innerhalb der irrsinnig erfolgreichen Nachfolge-Serie, die bei uns als Batman of the Future gezeigt wurde, machen durfte. Bisher war der Joker dort lediglich das nicht zu sehende Idol und Rollenmdell der gemeingefährlichen Jugend-Gang Jokerz. Doch dies änderte sich mit Batman Beyond – Return of the Joker.

Batman of the Future - Der Joker kommt zurück

Bei Warner war man nicht wenig erschreckt über die Düsternis des Werkes und ließ den Film von Bruce Timm und Paul Dini noch einmal überarbeiten, später erschien dann auch die ursprüngliche Version. Doch auch der entschärfte Film enthielt noch einige erstaunlich finstere Stellen. Endlich ist zu erfahren, was im Gotham der Zukunft aus dem Tim-Drake-Robin wurde und wie es möglich ist, dass der Joker kein bisschen gealtert ist, während sich Bruce Wayne zur Ruhe gesetzt hat. Freunde der Batman-Trickfilme kommen hier voll auf ihre Kosten.

Batman of the Future - Der Joker kommt zurück

Bonusmaterial der Blu-ray: Making of“, eine 12-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten; Extratonspur mit Kommentar von Curt Geda, Paul Dini, Bruce Timm, Glen Murakami, nicht untertitelt; US-Trailer (1:45 min, Vollbild, Stereo 2.0); Rohe Animation Tests (3:22 min); Eine nicht verwendete Szene als Storyboard mit Dialog (5:20 min); Musikvideo “Crash“ von Mephisto Odysee (3:51 min, 1 : 1,85, nicht anamorph, Stereo 2.0);  Animierte Charakter Biographien zu Bruce Wayne, Terry McGinnis, dem Joker, den Dee-Dee-Twins und Woof (insgesamt 4:54 min)

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Batman Beyond

In naher Zukunft befindet sich Batman mit seinem neuen Hightech-Outfit zwar auf der Höhe der Zeit, doch Jahrzehnte des Verbrechensbekämpfens fordern ihren Tribut. Als ihm bei einem Einsatz nichts anders mehr übrigbleibt als zur Schusswaffe zu greifen zieht er die Konsequenzen. Bruce Wayne, der Waffengewalt abllehnt, da seine Eltern erschossen wurden, verlässt die Bathöhle und macht dort das Licht aus.

BATMAN BEYOND

Mit diesem beeindruckenden Auftakt startete 1999 eine der interessantesten Versionen des “Dunklen Ritters“. Nach dem großen Erfolg ihrer Reihe Batman: The Animated Series geland dem Team um Bruce Timm und Paul Dini ein weiterer Hit. Dabei bedienten sie sich nicht nur aus dem reichhaltigen Fundus der DC Comics, sondern wilderten auch bei Marvel.

Batman Beyond

Nach einigen Anfangsschwierigkeiten gelingt es dem Highschüler Terry McGinnis den sich eigentlich schon im Ruhestand befindenden Bruce Wayne davon zu überzeugen wieder aktiv zu werden. Der Vater von McGinnis wurde ebenfalls von Verbrechern umgebracht und der junge Mann versucht den Mörder zu fassen. Von der Bathöhle aus fungiert Bruce Wayne als Mentor und Terry schwingt –  wie einst Spider-Man – zwischen Action und Schulalltag hin und her. Gemeinsam sind sie “Batman of the Future“, so der deutsche Titel der Serie.

Batman Beyond

Insgesamt sind 3 Staffeln mit 52 Episoden (sowie ein Epilog innerhalb der Serie Justice League Unlimited) entstanden. Dabei ist es erstaunlich, wie gut sich die Serie gehalten hat. Die Visualisierung des zukünftigen Stadtmolochs Neo-Gotham – irgendwo zwischen Blade Runner, Tron und Akira – ist immer noch atemberaubend. Ein Schmuckstück ist die von Darwyn Cooke (Justice League: The New Frontier) gestaltete Vorspann-Sequenz, die zweifelsohne von David Finchers Sieben beeinflusst wurde.

Batman Beyond

Die Episoden sind mitreißend erzählt, sehr spannend, oft menschlich anrührend und sarkastischen oder leisen Humor gibt es auch. Die “Chemie“ zwischen Terry McGinnis und Bruce Wayne stimmt. Ab der zweiten Staffel schleicht sich auch noch Terrys pink-haarige Mischülerin Maxine Gibson alias Max ins Team. Sie möchte mehr als der Computer-Freak aus der Kommando-Zentrale sein, will aber nicht “Robin“ genannt werden.

Batman Beyond

Für die Serie spricht auch, dass nicht einfach futuristische Versionen der bekannten Batman-Schurken präsentiert wurden. Mit Inque, Shriek oder dem an Marvels Fantastic Four erinnernden Terrific Trio wurden interessante neue Gegenspieler entwickelt. Hinzu kommen Updates von weniger bekannten DC-Charakteren wie Spellbinder oder The Royal Flush Gang. Interessant ist auch der Umgang mit dem Joker, der erst im Film Batman Beyond: Return of the Joker persönlich auftaucht, aber als Idol und Rollenmodell der gemeingefährlichen Jugend-Gang Jokerz omnipräsent ist.

Batman Beyond

2001 lief die Serie aus. Im selben Jahr startete das Spinoff The Zeta Project, in dessen Zentrum ein aus der Serie bekannter sehr wandlungsfähiger Roboter stand. Der Terry-McGinnis- Batman war lediglich Gaststar in der achten Episode Shadows.

Batman Beyond
Justice League Unlimited: Epilogue

Sehr viel präsenter war Terry McGinnis 2005 in der Animationsserie Justice League Unlimited, so spielt die Zeitreise-Episode The Once and Future Thing, Part Two: Time Warped in der Welt von Batman Beyond. Noch interessanter ist die Episode Epilogue, die eine Art Epilog zu Batman Beyond ist, aber auch interessante Details über Herkunft von Terry McGinnis zu bieten hat.

Batman Beyond

Terry McGinnis steht außerdem weiterhin im Mittelpunkt einer “realistisch“ gezeichneten Comic-Reihe.

Batman Beyond

Nachdem zuvor bei uns auf DVD nur die erste Staffel von Batman Beyond erschienen ist, wurde 2019 in den USA und in England die komplette Serie in einer schönen Blu-ray-Edition zusammen mit einer verchromten Funko-Pop-Figur veröffentlicht. Neben allen 52 Folgen auf 5 Blu-rays ist auch noch der Film Return of the Joker (seltsamerweise auf DVD) enthalten, aber genau wie bei der Edition von Batman: The Complete Animated Series ist keine deutsche Tonspur vorhanden.

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The Death and Return of Superman

1992 ließ DC seine Galionsfigur Superman in einem dramatischen Kampf gegen das Monster Doomsday sterben. Dies geschah im Comicheft Superman # 75, das in verschiedenen Editionen verlegt und über 6 Millionen Mal verkauft wurde. 1998 entstand mit Superman: Doomsday eine recht freie Zeichentrick-Verfilmung, mit der zugleich die Reihe DC Universe Animated Original Movies gestartet wurde.

The Death of Superman & Reign of the Supermen

Zwanzig Jahre später wurde die selben Comic-Vorlage erneut verfilmt. Diese Version fiel deutlich länger aus und gehört zum DC Animated Movie Universe (DCAMU). Ähnlich wie im Marvel Cinematic Universe wird hier versucht aufeinander aufbauende Geschichte in einem in sich logischen DC-Universum zu erzählen, in der auch Batman, Wonder Woman sowie die Justice League eine wichtige Rolle spielen.

The Death of Superman

Die Neuverfilmung erschien zunächst als Zweiteiler, dessen Haupthandlung sich recht nah an der Comicvorlage orientiert. In The Death of Superman kämpft Superman bis zum bitteren Ende gegen den übermächtigen Doomsday, während die Fortsetzung Reign of the Supermen (Herrschaft der Supermen) erzählt, wie der Stählerne als Steel, Cyborg, Eradicator und Superboy gleich vierfach wiederaufersteht.

Reign of the Supermen

Doch rund um dieses dramatische Ereigniss entstand eine völlig neue Geschichte. Zentrale Figur ist Lois Lane, die am Anfang des Films noch keine Ahnung hat, dass ihr Kollege Clark Kent in Wirklichkeit Superman ist. Wie die Journalistin schließlich die Wahrheit erfährt, wurde in Comic und Film zwar schon recht häufig erzählt, doch wohl noch nie so einfühlsam erzählt. Der weitere Verlauf der Geschichte wirkt durch die emotionale Nähe, die zu Lois und Clark hergestellt wurde, noch sehr viel dramatischer.

Reign of the Supermen

Unter dem Titel The Death and Return of Superman ist mittlerweile auch ein Zusammenschnitt beider Filme mit “nahtlosem Übergang“ und einer Laufzeit von fast drei Stunden erhältlich. Erfreulich ist, dass die zugehörige Blu-ray nicht nur das komplette Bonusmaterial der Einzelveröffentlichungen enthält, sondern zusätzlich auch noch die 45-minütige Doku Long Live Superman und zusätzliche Cartoons enthält. In Großbritannien ist zusätzlich noch eine Edition mit einer Figur von Steel erschienen.

The Death and Return of Superman

Die Blu-ray von “The Death and Return of Superman“ enthält neben dem 166-minütigen Hauptfilm noch die Dokumentationen “Long Live Superman“ (45:46 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertitel), “Lex Luthor: The Greatest Nemesis“ (16:08 min), “The Death of Superman: The Brawl That Topped Them All“ (16:23 min); “Aus dem DC-Comics-Archiv“ – Sechs thematisch passende Cartoons: “Justice League Unlimited – The Doomsday Sanction“, “Batman: The Brave and the Bold – Darkseid Descending“,  “Superman: The Animated Series – Heavy Metal“ und “Justice League Unlimited – Panic in the Sky“ und den Zweiteiler “Legion of Superheroes – Dark Victory“, sowie eine Vorschau auf den nächsten Animationsfilm aus dem DC-Universum: ”Wonder Woman: Bloodlines“ (10:00 min)

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Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Was macht jemand, wenn er erfährt, dass er nur noch sehr kurze Zeit zu Leben hat? Wie verhält er sich, wenn ihm diese Chance gegeben wird? Wird er diese Gunst nutzen, um inne zu halten und einige unerledigte Geschäfte zu vollenden, oder wird er noch einmal versuchen das Leben in vollen Zügen zu genießen? Aus der Psychoanalyse wissen wir, dass es da verschiedene Phasen gibt, die man – über einen längeren Zeitraum hinweg – durchlebt: Schock, Starre, Leugnen, Feilschen, Wut, Schuld, Akzeptanz.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Ganz anders beim Joker – er durchlebt alle Phasen in fünf Minuten und entscheidet sich dafür, bei seinem Abgang noch einmal so richtig aufzuspielen und möglichst viele mit zu nehmen in den Tod. Der Joker sitzt diesmal nicht im Arkham Asylum, sondern im SLAB – dem „Loch“ für Metawesen und Superverbrecher. Hier sind sie alle untergebracht und verschlossen – ein explosives Gemisch, wenn sie erst mal losgelassen und was dort als Therapie gedacht war, erweist sich als Schuss, der nach hinten los geht.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Wie kaum ein anderer Charakter hat Barbara Gordon allen Grund dazu, den Joker zu hassen, hat der Joker sie schließlich zum Krüppel gemacht und ihrer Karriere als Batgirl – an der sie so sehr hing – ein jähes Ende bereitet. Sie wird als verbitterte Frau charakterisiert, die ihn Tag und Nacht als Oracle beobachtet und versucht, dass so etwas nicht wieder vorkommt. „Ich kann nicht anders, ich muss wissen, was er macht. Ich dachte mich so sicherer zu fühlen. Ich stelle mir ständig die Frage…warum halten wir uns an Regeln, wenn er es nicht tut? Indem wir ein Leben nehmen,…wie viele Leben hätten wir gerettet? Wie viele könnten wir noch retten, indem wir ihn heute aus dem Spiel nehmen? Ich will, dass der Joker stirbt!“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Aber ihr Freund Dick Grayson (Nightwing) weiß es besser: „Das ist Rache. Wir nehmen keine Rache.“ Und so drängt er sie, dass sie für einen Moment ihre Aufgabe vergisst und einen Abend fernab von Monitoren, in einem kleinen Restaurant genießt und genau dann passiert es: Der Joker hatte erfahren, dass er sterben sollte und zettelte eine Meuterei an. Er ist mal wieder schlauer als alle anderen und weiß jede der unzähligen Superfähigkeiten seiner Mitgefangenen für seine Vorteile auszunutzen. Das fängt mit dem Formwandler Chiller an und geht über Multi-Man (Duncan Pramble, a.k.a. Mister Voodoo) – ein Wesen, das sofort nach seinem Ableben wiedererwacht und jedes Mal eine neue Superkraft besitzt. Seinen ersten Auftritt hatte er schon 1960 in der Serie „Challengers of the Unknown“. Es gelingt ihnen schließlich zu Dr. Polaris – einem alten Feind von Green Lantern (Hal Jordan) – vorzudringen und dieser schafft es schließlich, alle Gefangenen von ihren Metallhalsbändern zu befreien. Aber damit nicht genug: Black Mass – ein Wesen, das räumlich begrenzte Schwarze Löcher erzeugen kann saugt das ganze „Loch“ auf „links“.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Mit Hilfe der unzähligen Teleporter setzt sich Joker mit seinen Mannen ab und plant durch jokerisierenden Regen die ganze Menschheit zu vernichten. Die Welt steht Kopf – überall auf dem Globus treiben die Metawesen, die ebenfalls schon jokerisiert sind, ihr Unwesen. Überall herrscht Chaos. Robin (Tim Drake) versucht auf eigene Faust im Arkham Asylum für Ordnung zu sorgen. Der Joker setzt seine Helfer ein, um Harley Quinn zu fangen: Er möchte ein Kind mit ihr zeugen – aber das ist zu viel für sie und flieht vor ihren Häschern und schlägt sich auf die Seite der Guten um zusammen mit Kirk Langstrom (Man-Bat!) ein Anti-Serum zu brauen.

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Das Militär wird von Lex Luthor – der diesmal mit dem Joker nichts zu tun haben möchte, sondern ganz Präsident ist – bemächtigt, ohne Gnade gegen die Metawesen vorzugehen. Mittlerweile schickt Oracle, die die weltweiten Einsätze der Helden koordiniert, Huntress ins Arkham Asylum, weil von Robin jede Spur fehlt. Hier muss sie feststellen, dass allem Anschein nach Killer Croc Robin gefressen haben muss. Oracle und Nightwing geraten aneinander….. „Wir halten ihn doch so nie auf Dauer auf. Wir haben das Blut seiner Opfer mit an unseren Händen!“ – „Wir sind weder Cops noch Soldaten. Wie lange glaubst Du, würde man uns tolerieren, wenn wir anfingen, tödliche Gewalt anzuwenden?“ – „Aber warum nicht nur dieses eine Mal? Warum nicht nur den Joker?“ – „Wo würde das enden?“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Die Ereignisse überschlagen sich: Black Canary hat herausgefunden, dass der Joker nicht krank ist, dieser hat sich abgesetzt in die Kathedrale von Gotham City und wartet dort auf Batman. Doch Nightwing erreicht sie zuerst: Über den Tod von Robin ist er außer sich und schlägt rasend vor Wut auf den Joker ein. Batman kann nicht mehr verhindern, dass es so weit kommt und erst, als Robin dort auftaucht, lässt Nightwing von ihm ab. Doch zu spät – Nightwing hat den Joker getötet! Unfassbar für alle. Der Joker hat wieder mal gewonnen. Doch an den Ort, an den der Joker jetzt ist, möchte ihn keiner haben und so kommt er wieder zu Bewusstsein…“Er war tot und ich….ich war froh darüber. Er gewann!“

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht

Im Slab hat man es in der Zwischenzeit geschafft, die Singularität des Schwarzen Lochs wieder mit Hilfe von Black Mask aufzuheben und zurück zur Erde zu schaffen – doch nicht an den alten angestammten Platz, sondern auf den Südpol. Dixon und Beatty orchestrieren den Auftritt von unzähligen Metawesen; wie kaum andere kennen sie sich in der Fülle der Personen und Charaktere aus, die über die Jahrzehnte erfunden wurden und setzen sie neu zusammen. Ihre Zahl ist Legion und es macht unheimlich viel Spaß, den ein oder anderen wiederzuentdecken. Aber nicht nur bekannte Figuren marschieren zuhauf auf, sondern es werden auch noch einige neue kreiert.

Und alles geschieht rasend schnell und ist Popcorn-Comic allerbester Machart. Der Spaßfaktor steht im Vordergrund, aber dennoch gelingt es dem Autorenteam Dixon und Beatty an einigen Stellen erheblichen Tiefgang zu erzeugen und wichtige Fragen aufzuwerfen. Deren Beantwortung sie auch leicht verpackt liefern. Die Zeichnungen von Pete Woods, Marcos Martin, Walter McDaniel, Andy Kuhn, Ron Randall und Rick Burchett wissen auch sehr zu gefallen – der flotte und saubere Strich unterstreicht die flotte Handlung. Dieses Werk macht Spaß: Alles ist hier drin – Chaos, Spannung, Humor, Tiefgang – also allerbeste Unterhaltung!

Wem auf den letzten Seiten die Figur des Polizisten „Johnson“ bekannt vorkommt und sich fragt: „Woher?“ – dem sei zur Aufklärung gesagt, dass es Harvey Bullock sein sollte, was aber bekannter Weise nicht ging, da er ja mittlerweile nach den Ereignissen von „Officer Down“ den Dienst quittiert hatte. So nannte man kurzerhand die Person um: Eine Tatsache, die belegt, wie sorgfältig die Redakteure Nachie Castro und Matt Idelson aufgepasst haben.

Hier eine Liste der auftretenden Charaktere:

Die Guten:

Batman, Nightwing, Oracle, Huntress, Robin III, Black Canary, Blue Beetle, Spoiler, Batgirl III, Power Girl, Superman, Martian Manhunter, Green Lantern (Kyle Rayner), Flash III, Plastic Man, Lady Blackhawk

Die Bösen:

Joker, Apeface, Hector Hammond, Captain Nazi, Rancor, Multi-Man, Mister Mind, Joe Gardner (ein böser Klon von Guy Gardner!), Psimon, Chiller, Black Mass, Floronic Man, Mammoth, Frag, Sivana, Doctor Polaris, Effigy, Stryke, Sonar, Carnivora, Killer Frost II, Orca, King Shark, Black Mass, Slig, Neutron; Chemo, Spellbinder II, Solomon Grundy, Psycho Pirate II (der aus der CRISIS), Phobia, Killer Frost II, New Wave, Warp, Stormfront, Mister 104, Dr. Light I, Bolt, Cerberus, Matter Master II, Terra-Man, Hellgrammite, Barrage, White Dragon, Warjack, Kilg%re, Copperhead, Meathead, Deadshot, Deadline, Merlyn, Ocean Master, Killer Croc, Scarface, Ventriloquist, Santa Klaus, Zsasz, Cavalier, Poison Ivy, Julius Caeser, u.v.a.m.

Sonstige:

Shilo Norman, Warden Zimmer, Dr. Keaton, Dina Bell, General Crisp, Lex Luthor, Hope, Mercy, Amanda Waller, Black Lightning, Renée Montoya, Kirk Langstrom, Harley Quinn, Doctor Clyde, Commissioner Mike Akins, u.v.a.m.

Norbert Elbers

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