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Justice League: Crisis on Two Earths

Basierend auf einigen DC-Comics erzählt dieser Zeichentrickfilm der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“ von einem Paralleluniversum (bzw. genau genommen von einem Universum voller Paralleluniversen) in dem alles etwas anders ist.

Justice League: Crisis on Two Earths
© DC / Warner Bros. Entertainment

Hier ist Lex Luthor kein größenwahnsinniger Schurke sondern ein heldenhafter Kämpfer für die Gerechtigkeit, der gemeinsam mit Jester (dem Joker des Paralleluniversums) gegen das Crime Syndicate kämpft, eine Bande bestehend aus mit bösen Spiegelbild-Versionen u. a. von Superman (Ultraman), Batman (Owlman) und Wonder Woman (Superwoman). Nachdem Jester im Kampfe stirbt, sieht Luthor keinen anderen Ausweg als Hilfe aus einem Paralleluniversum zu holen. Gemeinsam mit der Justice League kämpft er gegen das Crime Syndicate und versucht zu verhindern, dass Owlman die Menschheit in allen Paralleluniversen ausrottet.

Justice League: Crisis on Two Earths
© DC / Warner Bros. Entertainment

Während nur eingefleischte Fanboys den berühmt-berüchtigten Crisis-Großereignissen, die sich alle Jubeljahre mal wieder als Crossover durch zahlreiche Superhelden-Serien des DC-Universums ziehen (und nur scheinbar zu ganz großen Veränderungen führen), folgen können, ist dieser unter der Oberaufsicht von Bruce Timm (“Batman: The Animated Series“) entstandene Trickfilm massenkompatibel. DC-Insider erfreuen sich an kleinen Anspielungen wie dem bulligen Jimmy Olsen des Parallelunivesums, der mit seiner Armbanduhr Ultraman rufen kann. Computer-Animations-Muffel haben Spaß am hochklassigen Zeichentrick-Stil und für Romantiker gibt es sogar eine kleine Lovestory (zwischen Martian Manhunter und der rebellischen Präsidententochter des Parallelunivesums).

Justice League: Crisis on Two Earths
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bei uns erscheint “Justice League: Crisis on Two Earths“ als eher spärlich ausgestattete Einzel-DVD und als “2-Disc Special Edition“ sowie als Blu-ray mit allerlei interessanten zusätzlichen Extras. Darunter der thematisch verwandte animierte TV-Zweiteiler „Justice League – A Better World“, der fast noch besser als der Hauptfilm ist!

Justice League: Crisis on Two Earths
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bonusmaterial: Kurze Making Ofs zu den Trickfilmen „Green Lantern – First Flight“ (10:10 min), „Superman/Batman: Public Enemies“ (7:49 min), und „Wonder Woman“ (10:25 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Vorschau auf den DC-Trickfilm „Batman: Under the Red Hood“ (13:47 min); Zusätzliche Extras der „2 Disc Special Edition“ und der Blu-ray: „DCU: Das neue Zeitalter“ (26:07 min) – Ein sehr interessanter Bericht über die Crisis-Comics, die diesen Trickfilm inspirierten; Bruce Timms Favoriten: Der animierte TV-Zweiteiler „Justice League – A Better World“ (42 min); „The Spectre“ – Animierter Kurzfilm (11:22 min)

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Superman/Batman: Public Enemies

Im Gegensatz zu seinem Kollegen Batman hat Superman nicht gerade sehr viele markante Gegenspieler. Da wäre – abgesehen vielleicht von Brainiac und Mr. Mxyzptlk – eigentlich nur Lex Luthor. Dieser war zunächst ein glatzköpfiger Allerweltsschurke, der wenig mehr wollte als die Welt zu erobern. Doch der Autor und Zeichner John Byrne machte in den Achtziger Jahren aus dieser etwas klischeehaften Buhmann-Figur einen glaubhaften Bösewicht. Fortan war dieser ein Global Player und leitete die Firma LexCorp.

Superman/Batman: Public Enemies
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Noch gruseliger wurde es als Lex Luthor im Jahre 2000 – nicht völlig realitätsfern – schließlich sogar US-Präsident wurde. Doch dies konnte – zumindest in der Comicwelt – nicht dauerhaft gut gehen. Mit der sechsteiligen Miniserie “Public Enemies“, in der Luthor versuchte Batman und Superman zu kriminalisieren, endete die Sache mit einem großen Finale inklusive eines riesigen Kryptonit-Asteroiden, der auf die Erde zustürzte.

Superman/Batman: Public Enemies
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Diese von Jeph Loeb (“Superman für alle Jahreszeiten“) geschriebene Story diente als Vorlage für den sechsten von Bruce Timm ( Batman: The Animated Series (“Batman: The Animated Series“) produzierten Zeichentrickfilm der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“. Hierbei wurde auch versucht, so nah wie möglich am Comic-Artwork von Ed McGuinness zu bleiben, was – mangels Schwarztönen und Budget – allerdings nur bedingt gelang. Doch insgesamt ist “Superman/Batman: Public Enemies“ eine spannende sehr werkgetreue Comicverfilmung, die recht schön die Unterschiede zwischen dem optimistischen Strahlemann und dem grüblerischen Dunklen Ritter herausarbeitet. Dass sich beide freundschaftlich verbunden sind, belegt schon die Tatsache, dass sie sich mit “Clark“ und “Bruce“ anreden.

Superman/Batman: Public Enemies
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bei uns erscheint “Superman/Batman: Public Enemies“ als eher spärlich ausgestattete Einzel-DVD, sowie als “2-Disc Special Edition“ undBlu-ray mit allerlei interessanten zusätzlichen Extras.

Bonusmaterial: Kurze Making Ofs zu den Trickfilmen „Green Lantern: First Flight“ (10:10 min), „Batman: Gotham Knight“ (10:09 min), „Justice League: The New Frontier“ (10:46 min) und „Wonder Woman“ (10:25 min) sowie zum Comic „Blackest Night“ (8:52 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Zusätzliche Extras der „2 Disc Special Edition“ und der Blu-ray: „Superman und Batman: Das Aufeinandertreffen“ (18:58 min); Ein Essen mit Batman-Stimme Kevin Conroy, Bruce Timm und weiteren Crew-Mitgliedern (26:13 min);Bruce Timm präsentiert zwei 22-minütige Episoden aus „Superman: The Animated Series“: „The Demon Reborn“ und „Knight Time“ in beiden ist auch Batman dabei, ohne deutsche Tonspur; Vorschau auf den DC-Trickfilm „Justice League: Crisis on Two Earths“ (11:11 min)

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Wonder Woman

Der Psychologe William Moulton Marston erfand nicht nur Wonder Woman, sondern auch den Lügendetektor. Daher trägt seine Heldin mit mythologischen Background auch ein Lasso, das alle zwingt die Wahrheit zu sagen. Moulton, der in trauter Lebensgemeinschaft mit Ehefrau und Geliebter, sowie deren Kindern lebte, nannte die Amazone zunächst “Suprema, the Wonder Woman“. Als Wonder Woman hatte sie Ende 1941 schließlich ihren ersten Auftritt im Heft “All Star Comics“ # 8. Darin rettete sie den jungen Flieger Steve Trevor, der sie weg von ihrer nur von Frauen bevölkerten Paradiesinsel (die später “Themyscira“ genannt werden sollte) mitten hinein in die Wirren des Zweiten Weltkrieges bringen sollte.

Wonder Woman
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ab 1944 kämpfte Wonder Woman beim Verlag DC auch immer wieder an der Seite von Superman und Batman. Nachdem sie zuvor Gastauftritte in der Zeichentrickserie “Super Friends“ absolvierte, entstanden zwei nicht gesendete TV-Pilotfilme (1967 mit Ellie Wood Walker und 1974 mit Cathy Lee Crosby als blonde Wonder Woman). 1975 startet schließlich eine erfolgreiche TV-Serie mit Lynda Carter als Wonder Woman, die Anfangs noch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spiele, danach jedoch in die damalige Gegenwart verlegt wurde. In einigen Episoden war auch Debra Winger als Wonder Girl, die kleine Schwester von Wonder Woman, zu sehen. Für einen Spielfilm waren in den letzten Jahren u. a. wechselweise Jennifer Lopez, Sandra Bullock und Catherine Zeta-Jones als Wonder Woman im Gespräch. In Zack Snyders „Batman v Superman: Dawn of Justice“ ist Gal Gadod als Wonder Woman dabei und 2017 wird sie in einem eigenen Kinofilm auftreten.

Wonder Woman
© DC / Warner Bros. Entertainment

2009  spielte die Amazone die Hauptrolle in einem als DVD-Premiere produzierten Zeichentrickfilm der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“. Dieser entstand unter der Leitung von Bruce Timm, der bereits die einflussreiche Reihe “Batman: The Animated Series“ produzierte und Wonder Woman anschließend im Rahmen seiner JLA-Trickfilmserien einsetzte. Der „Wonder Woman“-Film hat bei uns eine FSK 12-Freigabe und richtet sich in der Tat eher an erwachsene Comicfans, was sich auch in ein paar anzüglichen Dialogen und einem nicht eben zimperlichen Umgang mit Brutalitäten niederschlägt. Die Geschichte spielt nicht wie ansonsten bei DC üblich in Phantasiestädten wie Metropolis oder Gotham sondern auch in New York und Washington. Der sorgfältig gestaltete Trickfilm hält sich recht genau an Marstons Originalstory und erzählt ebenso spannend wie amüsant von der sehr wehrhaften Amazone Diana, die erstmals auf die Menschheit (und vor allem auf die Männer!) trifft.

Wonder Woman
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bei uns gibt es “Wonder Woman“ als eher spärlich ausgestattete Einzel-DVD und als “2-Disc Special Edition“ mit zwei hochinteressanten Dokumentationen über die Entstehung der Comicfigur.

Bonusmaterial: Audiokommentar von Bruce Timm und dem Creative Team des Films, nicht untertitelt; Kurzes Making Of (10:26 min), wie alle übrigen Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Making Ofs zu „Batman: Gotham Knights“ (10:07 min), „Justice League – The New Frontier“ (10:24 min) und dem nächsten DC-Cartoon „Green Lantern – First Flight“ (10:12 min);  Zusätzliche Extras der „2 Disc Special Edition“: „Wonder Woman: Ein subversiver Traum“ (25:88 min); „Wonder Woman: Tochter eines Mythos“ (25:41 min); Zwei 22-minütige Episoden aus der „Justice League Unlimited“-Serie: „To Another Shore“ und „Hawk and Dove“, ohne deutsche Tonspur

Wonder Woman

Rechtzeitig zum Kinofilm mit Gal Gadot ist eine Neuauflage des Animationsfilms mit anderem Cover erschienen, diesmal auch auf Blu-ray. Das Bonusmaterial enthält nicht mehr die beiden kurzen Trickfilme aus der „Justice League Unlimited“-Serie und auch das Making of fehlt. Hinzugekommen ist neben einer Vorschauf auf „Batman und Harley Quinn“ (9:08 min) noch der aktuelle Bericht “Was Wonder Woman ausmacht“ (10:26 min), der auch auf den Kinofilm eingeht.

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Batman: The Animated Series

Bei der später auch „Batman Adventures“ genannten 1992 gestarteten Zeichentrickreihe „Batman: The Animated Series“ handelte es sich um die besten jemals fürs Fernsehen produzierten Trickfilme (okay, wenn man die „Simpsons“ ignoriert).

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Während die Superhelden-Trickfilme (etwa die bei Hanna Barbera hergestellten „Super Friends“ bei denen Batman auch auftrat) zuvor immer sehr limitierte Versionen ihrer Comic-Brüder darstellten, schuf Bruce Timm ein Design, das die besten Elemente von Frank Millers Comic „The Dark Knight Returns“ und Tim Burtons „Batman„-Filmen  übernahm. Timm und sein Team machten aus der Not (niedriges Budget) eine Tugend (starke Stilisierung).

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Natürlich ist „Batman: The Animated Series“ undenkbar ohne die Vorarbeiten von Miller und Burton, aber der damals 30-jährige Bruce Timm, der zuvor an Steven Spielbergs „Tiny Toons Adventures“ sowie an Trickfilm-Versionen zu „Flash Gordon“ und „The Lone Ranger“ arbeitete, machte sofort deutlich, dass er kein Interesse an einer bloßen Kopie der beiden erfolgreichen Batman-Kinofilme hatte. Er wollte seine ganz eigene Version schaffen. Trotzdem war er froh, dass Miller und Burton die dunklen Elemente der Figur auch einem, an Tiny Toons Adventures alberner Batman-TV-Serie geschulten, Publikum vermittelten.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Gemeinsam mit Eric Radomski, der für „Tiny Toons Adventures“ die Hintergrund-Zeichnungen anfertigte, schuf er in 1 ½ Monaten einen einminütigen Promo-Film, der später auch als Vorlage für die beeindruckende Vorspann-Sequenz diente. Zur eigenen Überraschung wurden Timm und Radomski daraufhin als Produzenten der Serie angeheuert. Zunächst dachten sie, man erwartete von ihnen nur das Design, doch plötzlich waren sie für die komplette Serie zuständig.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Dies war ungewöhnlich, denn TV-Trickfilme wurden ansonsten eher wie bebildertes Radio behandelt, mit großer Sorgfalt bei der Auswahl der Sprecher und bei der Erstellung der Playback-Aufnahmen und mit einer furchtbaren Knickerigkeit bei der tricktechnischen Umsetzung. So kommt meist nur eine limitierte Animation zum Zuge, die mehr an Legetrick als an Walt Disney erinnert. Von Menschen wie Timm und Radomski, die in erster Linie optisch denken, waren nun ganz andere Resultate zu erwarten. So fertigte Radomski die Hintergrundzeichnungen meist mit Airbrush auf schwarzen Karton an und schuf dadurch nicht nur einen beeindruckenden düsteren Stil, sondern sparte auch eine ganze Menge Zeit und schwarze Farbe.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Look von Batman Adventures war eher am Art Deco-Stil der dreißiger und vierziger Jahre orientiert und weniger an Tim Burtons Film-Vorgaben. Daher nannten die Macher ihren neuen Stil “Dark Deco“. Dieser eigene Ansatz machte den Warner Brothers ein wenig Angst. Sicherheitshalber ließen sie daher die Entwürfe für die Trickserie von Burton noch einmal durchsehen. Doch da dieser auch schon an Zeichentrickfilmen gearbeitet hatte, brachte er durchaus Verständnis dafür auf, dass ein Trickfilm-Batmobile über weniger Details verfügte als ein durchgestyltes Modell für ein Multi-Millionen-Dollar-Film, schon um den Trickfilm-Zeichnern die Arbeit zu erleichtern. Außerdem ist ein kreativer Mensch wie Burton natürlich auch tolerant genug anderen Künstlern ihre eigene Vision zuzugestehen.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Trotzdem verdankt Batman Adventures den beiden Burton-Filmen eine ganze Menge, so z. B. das Design des Pinguins oder von Catwoman und auch diverse Häppchen aus Danny Elfmans Soundtrack wurden immer mal wieder gerne eingespielt. Trotzdem ging die Serie ihren ganz eigenen Weg und war in einem stilvollen Gotham angesiedelt, in dem es noch keine Farbfernsehgeräte und kaum Computer gibt.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Bei jeder 22-minütigen Batman Animated-Episode handelt es sich um ein kleines Trickfilm-Juwel, das sehr liebevoll gestaltet wurde. Angefangen beim immer wieder gern gesehenen markanten Vorspann und der danach folgenden stimmungsvollen Titel-Illustration. Danach fand jedoch jede Episode ihren individuellen Rythmus und auch immer mal wieder einen ganz eigenen Zugang zur Batman-Legende. Das ging auch schon einmal so weit, dass einige Kinder in der gleichnamigen Episode “I´ve got Batman in my Basement“ behaupten konnten und dann dem „Dunklen Ritter“ gegen den Pinguin helfen mussten. Sinnigerweise hieß diese Folge bei uns „Batman und die Detektive“.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Meisterliche Folgen wie “P.O.V.“ (eine an den japanischen Film “Rashomon“ erinnernde Story, in der die Cops Bullock und Montoya, sowie ein weiterer Kollege komplett verschiedene Versionen des selben Erlebnisses erzählen) oder „Perchance to Dream“ (Bruce Wayne erwacht in einer Welt in der seine Eltern noch leben und er mit Selina Kyle alias Catwoman verlobt ist, natürlich steckt ein Superschurke, in diesem Fall der Mad Hatter dahinter) entschädigen für die ganz wenigen konventionellen Episoden mehr als reichlich.

Harley Quinn
© DC / Warner Bros. Entertainment

Mit der Joker-Freundin Harley Quinn gelang dem Autor Paul Dini innerhalb der Serie auch eine unübersehbare Erweiterung des Batman-Universums. Diese erstmals im TV-Trickfilm aufgetretene Figur wurde zunächst von Dini und Bruce Timm in der preisgekrönten Erzählung “Mad Love“ in die Comicwelt eingeführt und hier zugleich die durchaus auch tragische Geschichte der jungen Psychologin Harley Quinn erzählt, die sich rettungslos in den Joker verliebt. Mittlerweile gibt es auch “realistischer“ gestaltete Comic Versionen der Figuren wie z. B. in der viel beachteten Batman-Miniserie “Hush“ von Jim Lee und Jeph Loeb.

Harley Quinn
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ein großes Problem, das „Batman: The Animated Series“ garantiert nicht nur Nachteile bescherte, waren die “Broadcasting Standarts & Practice“ genannten freiwilligen Selbstzensur-Regeln des US-Fernsehens. Durch diese Produktions-Richtlinien sollten Werbekunden und Moralverbände vorab in Sicherheit gewogen werden.

Batman Animated
DAS ALLES IST VERBOTEN! – © DC / Warner Bros. Entertainment

Nun war es allerdings nicht so, dass überhaupt keine Brutalitäten erlaubt waren, sondern diese hatten in etwas seltsam geregelten Bahnen zu verlaufen. So war es in einer hauptsächlich für Kinder produzierten Vormittagsserie zwar nicht erlaubt Pistolen einzusetzen. Maschinengewehre hingegen, zu denen Kiddies anscheinend nicht so leicht Zugriff haben, durften jedoch problemlos eingesetzt werden. Getötet werden durfte allerdings auch mit diesen Maschinengewehren nicht. Wenn etwa ein Gangster von einem Hausdach stürzt, hat er in einem Tümpel zu landen oder es muss ganz deutlich gezeigt werden, dass er noch atmet.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Gerade der „Story Editor“ Paul Dini musste oft die seltsamsten Kompromisse eingehen, etwa wenn es nicht erlaubt war, dass eine Frau einer Anderen ins Gesicht schlägt. Stattdessen „durfte“ sie aber durchaus ihre Kontrahentin treten und an den Haaren ziehen. Manchmal jedoch, genau wie in den elegantesten Lubitsch-Komödien, trieben die Zensoren die Kreativen zu Höchstleistungen an, die sonst gar nicht angestrebt worden wären.

Batman animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Ein solcher Moment ist zum Beispiel der Tod von Robins Eltern im Zweiteiler „Robins Reckoning“. Anstatt exakt zu zeigen, wie die Trapez-Artisten „The Flying Graysons“, also Robins Eltern über der Zirkus-Manege abstürzen, zeigt uns der Film nur ein zurückschwingendes durchgeschnittenes Seil. Anschließend ist dann lediglich ein entsetzt guckender Bruce Wayne zu sehen. Die Reaktionen des übrigen Publikums mussten im Schatten bleiben, um die Kinderchen nicht allzu betroffen zu machen.

Batman Animated
KEVEN CONROY – © DC / Warner Bros. Entertainment

Neben dem hohen tricktechnischen Niveau wurde auch bei der Besetzung der Sprecher nicht gespart und meist bekannte und erfahrene Schauspieler verpflichtet. Besonders viel Lob erhielt, neben Kevin Conroys Batman-Stimme, der ansonsten eher glücklose Luke Skywalker Mark Hamill für seine ausgelassenen akustischen Darbietungen als Joker.

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MARK HAMILL – © DC / Warner Bros. Entertainment

Adrienne Barbeau, die Ex-Gemahlin von John Carpenter und das Objekt der Begierde in Wes Cravens „Swamp Thing“, sprach Catwoman. Roddy McDowall aus „Uhrwerk Orange“ lieh dem Mad Hatter seine Stimme. Shakespeare- und  Genre Veteran David Warner („Das Omen“, „Scream II“) gab den Ra´s Al Ghul, Ron Perlman („Hellboy“) war Clayface, Richard Moll sprach Two-Face, Paul Williams den Pinguin und John Glover („Smallville“) den Riddler. Auch die restliche Besetzung reichte zwar nicht ganz an das Protz-Casting der Batman-Spielfilme heran, aber Namen wie Kate Mulgrew (aus „Star Trek – Voyager“ als Red Claw), Heather Locklear, Ed Begley Jr., Diana Muldaur, Thomas Wilson (Biff aus „Zurück in die Zukunft“), Treat Williams („Hair“, „The Phantom“) , Marilu Henner, Helen Slater („Supergirl“), Michael York, Paul Winfield, Tim Matheson („Das turbogeile Gummiboot“) oder George Dzundza hat jeder am Film oder Fernsehen Interessierte garantiert schon einmal gehört.

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ADAM WEST – © DC / Warner Bros. Entertainment

Übrigens gab es innerhalb der Trickfilm-Reihe, die es auf 94 Episoden brachte, auch ein kleines Comeback für den TV-Batman Adam West. Er sprach in der Folge “Beware the Gray Ghost“ einen Serial-Helden dessen “Gray Ghost“-Filmreihe gerade in jenem Kino lief, aus dem der junge Bruce Wayne mit seinen Eltern kam, kurz bevor diese ermordet wurden. Später wurde diese Figur (und nicht wie ansonsten Zorro) zum Vorbild für Batman. Somit bekam West doch noch ein kleines Comeback, auch wenn er sich seinerzeit wirklich ernsthafte Hoffnungen auf die Titelrolle in Burtons „Batman“ machte.

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© MAD / DC / Warner Bros. Entertainment

Die Serie startete im Herbst 1992 mit einer Episode zum Appetit anregen während der Prime Time und lief dann immer am Sonntagnachmittag um auch ein etwas älteres Publikum zu erreichen. Ein sicheres Indiz für den Erfolg waren weniger die Emmy-Prämierungen für die beste TV-Zeichentrickserie und die besten Zeichentrick-Drehbücher, sondern sehr viel stärker die Tatsache, dass bereits 1993 im Satiremagazin MAD unter dem Titel „Batsman: The Anemic Series“ eine Parodie erschien. Ein weiterer Grund für den Erfolg der Serie könnte auch noch sein, daß hier, ganz im Gegensatz zu den auf schier endlose Crossovers setzenden Comichefte, abgeschlossene und pointierte Geschichten erzählt werden.

Batman animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Als erste größere Auskopplung zur erfolgreichen Zeichentrickserie produzierten Burnett, Radomski und Timm 1993 „Batman: The Mask of the Phantasm“ (bei uns als “Batman und das Phantom“ bei Warner erschienen). Ursprünglich war dieser 80-minütige Film für den „Direct to Video“-Markt vorgesehen. Doch Warner Brothers waren von der Qualität der Vorarbeiten so angetan, daß sie beschlossen das Werk zuerst auch noch in die Kinos zu bringen.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

„The Mask of the Phantasm“ beschäftigt sich ungewöhnlich ausgiebig mit Bruce Wayne. Eingebettet in eine wirklich ergreifende Liebesgeschichte wird erzählt, wie Bruce Wayne zunächst einmal recht erfolglos auf Verbrecherjagd geht, weil er sich nur ziemlich unspektakulär maskiert. Erst das furchteinflößende Batman-Outfit schafft Abhilfe.

Batman Animated
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Positiv ist nicht nur dass dieser Film es den Schöpfern der Serie erlaubt auch einmal eine etwas epischere Geschichte zu erzählen, sondern dass es auch durchaus einmal ein wenig härter zugehen darf als unter den starren Vorzensur-Richtlinien des US-Fernsehens. So kommen in „The Mask of the Phantasm“ einige üble Gangster tatsächlich zu Tode, natürlich nicht durch Batman, sondern eher durch das mysteriöse Phantom und den mal wieder herrlich durchgeknallten Joker. Auch das bittersüsse Ende der Love-Story macht diesen schönen Film für ein etwas erwachseneres Publikum durchaus interessant.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Im Zuge des Kinofilms „Batman & Robin“ entstand 1998 ein weiterer längerer Zeichentrickfilm, in dem es natürlich auch um Mr. Freeze geht. „Batman – Subzero“ schaffte es allerdings diesmal nur bis in die Videotheken, feierte als Kaufvideo mit über acht Millionen verkauften Exemplaren jedoch wahre Triumphe. Der Film beginnt in der Arktis und zeigt in gelungenen Einstellungen, wie Mr. Freeze gemeinsam mit zwei Eisbären zwischen den Eismassen herumschwimmt. Gleichzeitig nähert sich ein Forschungs-U-Boot, das nun ausgerechnet in Mr Freezes Höhle auftauchen muss.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Dabei wird der Behälter zerstört, in dem Mr. Freeze seine verstorbene konservierte Frau aufbewahrt, in der Hoffnung ein Gegenmittel zu finden. Freeze friert nun aus Rache die komplette Besatzung einfach ein und begibt sich mit seinen beiden Eisbären direkt nach Gotham City. Dort lässt er seine Frau von einem bankrotten Arzt untersuchen, der herausfindet, dass zu ihrer Rettung dringend ein Organspender benötigt wird. Hierfür kommen nur sehr wenige Personen in Frage. Freeze entscheidet sich ausgerechnet für Barbara Gordon alias Batgirl.

Batman Animated
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Im Gegensatz zum sehr viel atmosphärischeren und düster-ergreifenden Zeichentrickfilm “Batman: The Mask of the Phantasm“ konzentriert sich Subzero nicht allzu sehr auf Batman oder Bruce Wayne. Robin und Batgirl sind gleichberechtigte Handlungsträger. Da der Film ohnehin nur 67 Minuten lang ist, bleibt dadurch für eine Vertiefung der Charaktere nur sehr wenig Zeit. Auch Mr. Freeze ist diesmal eher ein Störenfried, genau wie Schwarzeneggers Filmversion in Batman und Robin, und sehr viel weniger als sonst ein tragisch-gebrochener Charakter. Die Handlung setzt sehr viel stärker auf Action. Das ist zwar etwas bedauerlich, aber immerhin sind die teilweise am Computer erzeugten Verfolgungsjagden recht gelungen animiert.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Übrigens war “Sub-Zero“ auch zugleich der letzte Auftritt des „alten“ TV-Batmans. Ende 1998 startete in den USA die letzte Batman Adventures-Staffel mit einer neu designten Hauptfigur. Unter den 14 Episoden befinden sich absolute Highlights, wie eine Cartoon-Adaption des Comics “Mad Love“ und eine Episode (“Old Wounds“), die zeigt wie Dick Grayson zu Nightwing wird. Sehr interessant ist auch die Episode “Legends of the Dark Knight“. Hierfür wurden Teile im Look der Fünfziger Jahre-Comics und Teile im Stile von Frank Millers „The Dark Knight Returns“ animiert.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Nach dem Erfolg der neuen „Superman“-Trickfilm-Reihe, wurde Batman mit neuem Outfit (noch düsterer, ganz ohne Gelbtöne) und neuem Robin (einem Teenager namens Tim Drake) ausgestattet. Batgirl wurde stärker eingespannt, alles wurde den Schumacher-Filmen angepasst und daher poppig-bunter. Den Auftakt bildete der Dreiteiler „World´s Finest“, der innerhalb der zweiten der Superman -Trickfilmreihe gezeigt wurde. Hierin reist Bruce Wayne nach Metropolis, verknallt sich in Lois Lane und kommt nicht gerade super mit dem Stählernen klar, obwohl sie beide gemeinsam gegen Lex Luthor und dem Joker antreten müssen.

Batman Animated
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Auch ansonsten ist die Superman-Zeichentrickreihe für Batman-Fans durchaus interessant. So gibt es eine Episode in der Superman den vermissten Batman ersetzten muss und es ihm gar nicht so leicht fällt den knallharten nächtlichen Ritter zu geben. Sehr empfehenswert ist auch die Trickfilm-Serie „Justice League“.

BATMAN BEYOND
BATMAN BEYOND – © DC / Warner Bros. Entertainment

Neben der neugestylten Trickserie gab es aber auch noch eine zweite Trickserie namens “Batman Beyond“ (“Batman of the Future“). Hier ist ein gewisser 17-jähriger Terry McGavin der Batman des nächsten Jahrtausends. Nachdem sein Vater ermordet wurde, findet er im mittlerweile steinalten Bruce Wayne einen Mentor und sorgt nun im futuristischen Gotham für Ordnung. Mit dieser jugendlichen Figur wurde versucht ein wenig im Spider-Man-Terrain zu wildern. Doch das ist eine andere Geschichte.

Batman Animated
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der animierte Batman im Bruce Timm-Style hatte seinen vorerst letzten Auftritt (wenn von den „JLA“-Serien abgesehen wird) 2003 in dem ganz gelungenen direkt für den DVD-Markt angefertigten Zeichentrickfilm “Mystery of the Batwoman“, der bei uns unter dem Titel “Batman – Rätsel um Batwoman“ erschien.

Interessant sind auch die von Bruce Timm direkt für den DVD-Markt produzierten Filme der Reihe “DC Universe Animated Original Movies“  wie „Superman Doomsday„, “Justice League: The New Frontier“ oder „Batman: Gotham Knight„. Hier feierte der Animated-Style 2017 im Film „Batman und Harley Quinn“ sein Comeback.

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DC Universe Animated Original Movies

Bei der 2007 geratenen Reihe der “DC Universe Animated Original Movies“ handelt es sich um Zeichentrickfilme, die ihre Premiere auf DVD und Blu-ray erleben und sich näher an den Comic-Vorlagen orientieren als die meisten Realfilme mit Superhelden. Die Reihe war eine Art Nachfolger der von Bruce Timm produzierten Zeichentrickserie „Batman: The Animated Series„.

1. “Superman: Doomsday“ (2007, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der 78-minütige Trickfilm basiert auf dem “Tod von Superman“, den dieser 1993 in den US-Comics nach einem Kampf gegen den allmächtigen Doomsday und vor seiner Auferstehung durchleben musste.

2. “Justice League: The New Frontier“ (2008, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Comiczeichner und Autor Darwyn Cooke (“Catwoman- Selinas großer Coup“, “The Spirit“) machte aus seiner Miniserie “The New Frontier“ (die bei uns als “Neue Horizonte“ bei Panini in zwei Teilen erschien) einen Trickfilm. Das Vorbild ist unzweifelhaft einmal mehr Alan Moores Meilenstein “Watchmen“, denn auch hier geht es um Superhelden, die mit historischen Ereignissen konfrontiert werden.

3. “Batman: Gotham Knight“ (2008)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Eine Zusammenstellung von sechs 12-minütigen Batman-Trickfilmen im japanischen Anime-Stil.  Die Regie der einzelnen Episoden übernahmen japanische Trickfilmer, während die Storys von US-Autoren wie  Josh Olson, Greg Rucka oder Brian Azzarello verfasst wurden.

4. “Wonder Woman“ (2009)

Wonder Woman
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der sorgfältig gestaltete Trickfilm hält sich recht genau an die Originalstory des Psychologen William Moulton Marston und erzählt ebenso spannend wie amüsant davon, wie die sehr wehrhaften Amazone Diana erstmals auf die Menschheit (und vor allem auf die Männer!) trifft.

Wonder Woman

Rechtzeitig zum Kinofilm mit Gal Gadot ist eine Neuauflage des Animationsfilms mit anderem Cover erschienen, diesmal auch auf Blu-ray.

5. “Green Lantern: First Flight“ (2009)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Genau wie zwei Jahre später im Kinofilm mit Ryan Reynolds wird erzählt, wie der Pilot Hal Jordan einen mysteriösen Ring von einem im Sterben liegenden Alien annimmt und dadurch Mitglied wird in einer Elitegruppe, die für Frieden und Gerechtigkeit im Universum sorgen soll.

6. “Superman/Batman: Public Enemies“ (2010)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Basierend auf einem Comic von Jeph Loeb und von Ed McGuinness wird erzählt wie Superman und Batman den mittlerweile zum Präsidenten der USA gewählten Lex Luthor bekämpfen.

7. “Justice League: Crisis on Two Earths“ (2010)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Basierend auf einigen DC-Comics erzählt dieser Zeichentrickfilm von einem Paralleluniversum (bzw. genau genommen von einem Universum voller Paralleluniversen) in dem alles etwas anders ist. Hier ist Lex Luthor ein heldenhafter Kämpfer für die Gerechtigkeit, der gegen böse Spiegelbild-Versionen von Superman, Batman und Wonder Woman kämpft.

8. “Batman: Under the Red Hood“ (2010)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Da im Superhelden-Genre nur selten jemand endgültig stirbt, liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei einem reichlich brutalen Rächer mit roter Gesichtshaube möglicherweise um Jason Todd, den vom Joker ermordeten zweiten Robin, handeln könnte. Judd Winick, von dem die Comic-Vorlage stammt, schrieb auch das Drehbuch zum Trickfilm.

9. “Superman/Batman: Apocalypse“ (2010)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Basierend auf der Storyline „The Supergirl from Krypton“ (2004) von Jeph Loeb und Michael Turner wird erzählt wie Supermans Cousine Kara ebenfalls auf der Erde landet. Der Stählerne ist froh endlich eine Verwandte zu haben, während sein Kollege Batman nicht begeistert darüber ist, dass sich noch ein Wesen mit Superkräften auf Erden herumtreibt. Noch schlimmer wird es als Superschurke Darkseid auftaucht…

10.  “All-Star Superman“ (2011)

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Vorlage ist die zwölfteilige Comicserie “All-Star Superman“ (2006 – 2008) vom Autor Grant Morrison und vom Zeichner Frank Quitely. Hier hat Superman  zwölf Aufgaben zu erfüllen, bevor er stirbt.

11.  “Green Lantern: Emerald Knights“ (2011)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der zweite DC-Animation-Film um den Green Lantern Corps erzählt fünf Kurzgeschichten, wobei die Vorlagen von zwei dieser Short Stories („Mogo Doesn’t Socialize“ and „Abin Sur“) aus der Feder von Alan Moore (“Watchmen“, “From Hell“) stammen.

12. “Batman: Year One“ (2011)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Erstmal wurde hier – „All-Star Superman“ hin oder her – ein wirklich bedeutender DC-Comic als Zeichentrickfilm adaptiert. Die Geschichte um das erste Gotham-Jahr von Batman und Jim Gordon wurde so werkgetreu, umgesetzt, dass der Zeichentrickfilm bei uns eine FSK16-Freigabe bekam.

13. “Justice League: Doom“ (2012, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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In dieser Adaption von Mark Waids Comic „JLA: Tower of Babel“ tritt die Justice League gegen den Superschurken Vandal Savage an, der einen Großteil der Menschheit töten will.

14. “Superman vs. The Elite“ (2012, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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Die unterschiedlichen Arbeitsauffassung und die daraus entstehenden Konflikte von Superman gegenüber anderen Weltenrettern, die Gutes ohne Rücksicht auf Verluste tun wollen, verarbeitete Joe Kelley zur Story „What’s So Funny About Truth, Justice & the American Way?“ Auch der Trickfilm konfrontiert den Stählernen mit einer hippen aber auch rücksichtslosen Superhelden-Truppe.

15. “Batman: The Dark Knight Returns“ (2012)

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Nachdem die Adaption von Frank Millers Klassiker “The Dark Knight Returns“ zunächst als Zweiteiler veröffentlicht wurde, folgt eine Deluxe Blu-ray Edition, die den kompletten 148-minütigen Trickfilm aber auch interessante Dokus über Bob Kane und die Entstehung der Comic-Vorlage enthält.

16. “Superman: Unbound“ (2013, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Vorlage war die Miniserie „Superman: Brainiac“ (2008) von Geoff Johns und Gary Frank. Diese beschäftigt sich u. a. mit Kandor, der einstigen Hauptstadt von Supermans Heimatplaneten Krypton, die vom schurkischen Brainiac verkleinert und in eine Flasche gestopft wurde. Dieses Schicksal droht auch Supermans neuer Heimat Metropolis.

17. “Justice League: The Flashpoint Paradox“ (2013, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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Der Trickfilm basiert auf dem sich 2011 durch alle DC-Serien ziehenden Mega-Event „Flashpoint“, wobei die Hauptstory von Geoff Johns geschrieben und von Andy Kubert gezeichnet wurde.  Einmal mehr geht es um ein alternatives Universum.

18. “Justice League: War“ (2014, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Film basiert auf der The-New-52-Serie „Justice League: Origin“ von Geoff Johns und Jim Lee. Erzählt wird, wie sich die Heldentruppe um Batman, Superman und  Wonder Woman erstmals formiert hat.

19. “Son of Batman“ (2014)

Son of Batman
© DC / Warner Bros. Entertainment

Basierend auf einer von Grant Morrison getexteten und von Andy Kubert gezeichneten Storyline von 2006 wird erzählt, wie Batman plötzlich erfährt, dass er einen Sohn hat. Daher muss er sich plötzlich mit seinen Pflichten als Vater und Vorbild auseinander setzen.

 20. “Batman: Assault on Arkham“ (2014)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Dieser Film basiert nicht auf einem Comic sondern spielt im “Batman: Arkham” Game-Universum. Im Zentrum steht auch aus dem Kino bekannte Suicide Squad, bestehend aus dem Joker, Harley QuinnDeadshot und vielen weiteren für eine Spezialeinheit zwangsverpflichteten Schurken.

21. “Justice League: Throne of Atlantis“ (2014, wurde bisher nicht bei uns veröffentlicht)

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Film ist eine direkte Fortsetzung zu „Justice League: Warund basiert auf der gleichnamigen Storyline von 2012. Im Zentrum der von Geoff Johns geschriebenen und von Ivan Reis gezeichneten Geschichte steht Aquaman.

22. “Batman vs. Robin“ (2014)

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© DC Comics / Warner Bros. Entertainment Inc.

Als Vorlage diente die hauptsächlich von Scott Snyder geschriebene und von Greg Capullo gezeichnete Storyline „Batman: The Court of Owls“ (auf deutsch als „Die Nacht der Eulen“ veröffentlicht). Batman bekommt es diesmal mit einer seine Heimatstadt Gotham schon seit Jahrhunderten dominierenden Verschwörer-Bande zu tun, deren wohlhabende Mitglieder sich hinter Eulen-Masken verstecken.

23. “Justice League: Götter und Monster“ (2015)

Justice League: Götter und Monster
© DC Comics / Warner Bros. Entertainment Inc.

Bruce Timm, der Ur-Vater des stylisch gestalteten und anspruchsvoll erzählten Batman-Trickfilms, präsentiert eine eigens für den Film geschriebene Geschichte über ganz schön brutal agierende Alternativ-Versionen der DC-Säulenheiligen Superman, Batman und Wonder Woman.

24. “Batman: Bad Blood“ (2016)

Batman: Bad Blood
© DC / Warner Bros. Entertainment

Auch bei dieser nicht auf einem Comic basierenden Fortsetzung von “Son of Batman“ und “Batman vs. Robin“ steckt Damian, der Sohn von Bruce Wayne und Ra‘s al Ghuls Tochter Talia, im Kostüm von Robin. Er wird mit dem Verschwinden seines Vaters konfrontiert und hat große Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass jetzt sein Robin-Vorgänger Dick Grayson alias Nightwing das Batman-Kostüm trägt.

25.  „Justice League vs. Teen Titans“ (2016)

Justice League vs. Teen Titans
© DC / Warner Bros. Entertainment

Nachdem Damian Wayne alias Robin bei einem Einsatz der Justice League eigenmächtig gehandelt hat, wird zu den Teen Titans geschickt, um Teamwork zu lernen. Doch es fällt ihm nicht leicht mit Individuen wie Beast Boy, Blue Beetle und Starfire klar zu kommen. Doch nachdem er sich mit dem Team-Mitglied Raven anfreundet, deren Vater Trigon ein Teufel ist und die Erde zerstören will, erscheinen Damian seine Probleme mit Batman dann doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.

26.  „Batman: The Killing Joke“ (2016)

Batman: The Killing Joke
© DC / Warner Bros. Entertainment

Die Adaption des von Alan Moore (“Watchmen“, “V wie Vendetta“) geschriebenen und von Brian Bolland gezeichneten, nicht allzu umfangreichen 48-seitigen, Comic-Klassikers wurde ergänzt um einen halbstündigen Prolog (sowie einen kurzen Epilog), in deren Zentrum Batgirl alias Barbara Gordon steht.

27.  „Justice League Dark“ (2017)

Justice League Dark

Batman, Superman und Wonder Woman sehen sich mit einer Reihe von grauenvollen Verbrechen konfrontiert, die anscheinend einen übernatürlichen Hintergrund haben. Daher benötigen sie ganz spezielle Hilfe: John Constantine, Swamp Thing, Zantana, Deadman, Etrigan und Black Orchid!

28.  „Teen Titans:  Der Judas-Auftrag“ (2017)

Teen Titans: The Judas Conflict

Diese Fortsetzung von Justice League vs. Teen Titans ist zugleich auch eine Adaption der Comic-Storyline The Judas Conflict von Marv Wolfman und George Pérez aus dem Jahre 1984. Der Animationsfilm lässt neben Nightwing auch wieder den von Batmans Sohn Damian verkörperten Robin mitspielen. Zu den Teen Titans gehören hier neben den beiden Robins noch Raven, Beast Boy, Blue Beetle, Starfire und die etwas undurchsichtige Terra. Da das Team aus fast ebenso viel weiblichen wie männlichen Mitgliedern besteht, menschelt es gewaltig.

29. „Batman und Harley Quinn“ (2017)

Batman und Harley Quinn

Für diesen Trickfilm hat sich Bruce Timm stärker als ansonsten in letzter Zeit innerhalb der Reihe engagiert. Er fungierte nicht nur als Produzent, sondern auch als Autor. Timm wollte Harley Quinn zwar wieder in ihrem klassischen Harlekin-Kostüm, doch ohne den Joker, auftreten lassen. Stattdessen versucht sie diesmal an der Seite von Batman und Nightwing ihre alte Freundin Poison Ivy zu bekämpfen.

DC Showcase Animated Shorts

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch die Kurzfilm-Collection  Superman/Shazam!: The Return of Black Adam

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Enthalten sind neben der 22-minütigen Begegnung zwischen Superman  und Shazam! alias Captain Marvel noch drei weitere Kurzfilme aus der Reihe „DC Showcase Animated Shorts“ mit The Spectre, Jonah Hex und Green Arrow. Diese Collection ist nur in den USA erhältlich, doch auf den DVD- und Blu-ray-Editionen gibt es deutsche Tonspuren.

BATMAN – RETURN OF THE CAPED CRUSADERS

Außerhalb der Reihe “DC Universe Animated Movies“ entstand mit BATMAN – RETURN OF THE CAPED CRUSADERS auch noch ein Zeichentrickfilm, der auf der klassischen TV-Serie aus den 60er Jahren basiert. Als Synchronsprecher standen die Original-Darsteller Adam West, Burt Ward und Julie Newmar zur Verfügung.

BATMAN – RETURN OF THE CAPED CRUSADERS

Mit BATMAN VS. TWO-FACE entstand ein weiterer Trickfilm, in dem William Shatner als Two-Face zu hören ist. Adam West konnte hierfür seine Texte noch einsprechen, bevor er am 9. Juni 2017 verstarb.

Batman vs. Two-Face

Es darf sich noch auf viele weitere anspruchsvolle Zeichentrickfilme mit Superhelden gefreut werden. Zumindest auf diesem Gebiet ist DC seinem Konkurenten Marvel haushoch überlegen. Es ist zu hoffen, dass es Warners Realfilmen mit DC-Superhelden gelingt, das Niveau dieser Reihe von Zeichentrickfilmen zu erreichen.

Gotham by Gaslight
Gotham by Gaslight

Aktuell darf sich bei den “DC Universe Animated Movies“ auf eine Adaption des von Mike Mignola gezeichneten Elseworld-Comic Gotham by Gaslight gefreut werden. Hier jagt Batman in einem viktorianischen Gotham Jack the Ripper! Anschließend folgt mit „Hell to Play“ ein Film mit der Suicide Squad und der Tod von Superman wird erneut verfilmt, diesmal als Zweiteiler.

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Batman: Gotham Knight

2003 brachte Warner parallel zum Kinofilm “Matrix Reloaded“ die in Japan entstandene Trickfilm-Kollektion “Animatrix“ heraus. Dieses Spielchen wiederholte sich fünf Jahre später. Um Stimmung für den neuen Batman-Kinofilm “The Dark Knight“ zu machen, erscheint unter dem Titel “Batman: Gotham Knight“ eine Zusammenstellung von sechs 12-minütigen Trickfilmen im japanischen Anime-Stil, die nach “Superman: Doomsday“ und “Justice League: The New Frontier“ als dritter Beitrag der Reihe “DC Universe Animated Original Movies” veröffentlicht wurde. Die Regie der einzelnen Episoden übernahmen japanische Trickfilmer der Studios “Madhouse“, „Production I.G.“, „Be Train“ und “Studio 4°C“ , während die Storys unter der Oberaufsicht von Bruce Timm (“Batman: The Animated Series“) von US-Autoren verfasst wurden.

Batman: Gotham Knight
© DC / Warner Bros. Entertainment

Den Reigen eröffnet „Have I Got a Story For You“ geschrieben von Josh Olson (“A History of Violence”). Hier geht es um einige Kinder, die sich versuchen gegenseitig mit ihren widersprüchlichen Geschichten über Batman zu übertreffen. Vorlage war eine Comicstory, von 1973, die sehr viel interessanter innerhalb der “Batman Anmated“-Reihe als “Legends of the Dark Knight“ (teilweise im Look von Frank-Millers “The Dark Knight Returns“) adaptiert wurde. Die zweite Geschichte „Crossfire“ stammt von Greg Rucka i(„Gotham Central„) st äußerst spannend und erzählt wie die Polizisten Allen und Ramirez mitten in einen Bandenkrieg geraten. Auch „Field Test“ von Jordan Goldberg ist nicht ohne und zeigt wie ein sehr junger (und sehr japanischer) Bruce Wayne neue Wunderwaffen von Lucius Fox erhält.

Batman: Gotham Knight
© DC / Warner Bros. Entertainment

David Goyer, der Drehbuchautor von “Blade” und “Batman Begins”, lässt anschließend in “Darkness Dwells“ Batman gegen Scarecrow und Killer Croc antreten. Der Höhepunkt der Zusammenstellung ist „Working Through Pain“ vom Comicautor Brian Azzarello („The Dark Knight III: The Master Race„). Hier erfahren wir einige Details aus den Lehr- und Wanderjahren von Bruce Wayne, der von einer fernöstlichen Expertin das Ertragen von Schmerzen lernt, aber dann doch nicht zum Ghandi taugt. „Deadshot“ von Alan Burnett erzählt wie Batman gegen den gleichnamigen Meisterkiller antritt. Diese Story strotzt nicht nur vor Action, sondern verdeutlicht auch die Abscheu des Dunklen Ritters gegenüber Schusswaffen.

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© DC / Warner Bros. Entertainment

Extras: Audiokommentar von Gregory Noveck, Dennis O’Neil and Kevin Conroy, nicht untertitelt;“Batman and Me: The Bob Kane Story“ (38:23 min), wie alle übrigenExtras wahlweise mit deutschen Untertiteln;“A Mirror for the Bat“ – Bericht über die Schurken (35:46 min); Vier Episoden aus der „Batman Animated“-Serie : „Heart of Ice“, „I Am the Night“, „Legends of the Dark Knight“ und „Over The Edge“, ohne deutsche Tonspur

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Justice League: The New Frontier

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren Superhelden-Comics in den USA erst einmal abgemeldet. Realistischere Geschichten, wie z. B. die EC-Comics aber auch Love-Storys, waren stärker gefragt. Zwar behaupteten sich die bekannten DC-Superhelden Superman, Batman und Wonder Woman, doch Green Lantern oder The Flash pausierten, bis sie schließlich Ende der 50er Jahre in einem völlig neuen Outfit zurückkehrten. Diese DC-Serien läuteten noch vor den ersten Auftritten von Marvels Spider-Man oder den Fantastic Four das so genannte “Silver Age“ ein.

Justice League: The New Frontier
© DC / Warner Bros. Entertainment

Der Comiczeichner und Autor Darwyn Cooke (Catwoman- Selinas großer Coup, The Spirit) hatte die nicht uninteressante Idee dieses Verschwinden und Wiederauftauchen der zahllosen Superhelden aus der zweiten Reihe mit tatsächlichen historischen Begebenheiten während des Kalten Krieges zu vermengen und daraus ein großes Epos zu formen. Das Vorbild ist unzweifelhaft einmal mehr Alan Moores Meilenstein Watchmen und so gibt es auch bei Cookes Mini-Serie The New Frontier (die bei uns als Neue Horizonte bei Panini in zwei Teilen erschien) neben einigen treffenden Seitenhieben gegen die damalige (und heutige) US-Außenpolitik, sowie gegen die Hexenjagd von Senator McCarthy, auch noch zusätzlich ergänzend eingeflochtene Zeitungsartikel, die den Background der Geschichte vertiefen sollen.

Justice League: The New Frontier
© DC / Warner Bros. Entertainment

Zuvor wurde bereits unter der Leitung von Bruce Timm (Batman: The Animated Series) die Geschichte um den Tod von Superman, zum Zeichentrickfilm Superman: Doomsday verarbeitet, der direkt für den DVD-Markt produziert wurde und lediglich in den USA erschien. Als zweiter Beitrag der sich ganz bewusst nicht nur an ein jugendliches Publikum richtenden Reihe DC Universe Animated Original Movies erschien 2008  Justice League: The New Frontier. In enger Zusammenarbeit mit Cooke, der zuvor bereits an den Batman Beyond-Trickfilmen mitarbeitete, entstand eine inhaltlich zwar eingedampfte, aber dennoch (und auch optisch!) sehr werkgetreue, Bearbeitung des Comics. Dieser Trickfilm beweist – stärker noch als die meisten Realverfilmungen –, dass Superhelden-Geschichten nicht nur für Kinder interessant sein können.

Justice League: The New Frontier

Extras: „Superheroes United – The Complete Justice League History“ (41:02 min), hier wird umfassend über die Geschichte der JLA berichtet; Vorschau auf  „Batman: Gotham Knight“ (10:09 min); Diverse Trailer; Außerdem gibt es noch eine „2-disc Special Edition“, die u. a. noch zusätzlich noch 3 Episoden der Serie „Justice League Unlimited“ (The Dark Heart, Task Force X, Another Shore) enthält

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Batman (1989)

Im Gegensatz zur ebenso kitschig-albernen wie erfolgreichen Slapstick-TV-Serie mit Adam West war Batman in den Comics zwar deutlich ernsthafter und düsterer, doch seine Popularität war nach der Einstellung der Serie gesunken. Ende 1984 tauchten erste Gerüchte auf, dass irgendetwas im Busche wäre.

Batman (1989)

Ein gewisser Frank Miller, der zuvor die Marvel-Comicserien um Wolverine und Daredevil (hier vor allem durch eine gewisse Elektra) aufregend erneuert hatte, sollte nun auch für eine auffrischende Behandlung bei DCs etwas schlappgewordenen Zugpferd sorgen. Bereits in den siebziger Jahren erhielt der damals noch für Marvels Spider-Man arbeitende Miller ein erstes Angebot sich auch einmal an Batman zu versuchen. Doch damals fühlte sich Miller noch nicht reif genug für diese Aufgabe. Als dann aber im März 1986 schließlich unter dem Titel “Batman – The Dark Knight Returns“ ein Vierteiler auf den Markt kam, sorgte der Comic für einige Aufregung.

Batman – The Dark Knight Returns

Millers Zeichnungen (die meist von Klaus Janson getuscht und von Millers damaliger Ehefrau Lynn Varley koloriert wurden) und seine Story stellten bis dahin (und auch bis heute) die respektloseste Bearbeitung dar, die je ein amerikanischer Comic-Multi einem eigenen Superhelden zumutete. Ganz nebenbei bekam auch noch Superman ordentlich eins auf die Mütze und wurde als angepasster Dumpfling dargestellt. Das amerikanische Comic-Magazin “Wizard“ hat übrigens den Moment aus “Dark Knight“ in dem ein stark gealterter Batman den Stählernen zur Schnecke macht zum erinnerungswürdigsten Moment der Comic-Geschichte erklärt.

Batman – The Dark Knight Returns

In erster Linie erzählt Frank Miller jedoch von einem desillusionierten Verbrechensjäger, der sich schon seit zehn Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Mit fünfundfünfzig legt der frustrierte alte Mann sein Kostüm wieder an und führt einen letzten verzweifelten Kampf, gegen die unhaltbar-kriminellen Zustände in seiner Heimatstadt. Alles in allem faszinierte wohl doch weniger die manchmal etwas konfus ausgeschmückte “Dark Knight“-Story, die sich auf beinahe 200 Seiten unbedingt gleich am kompletten Batman-Kosmos versuchen muss, sondern viel eher die düster durchgestylte Stadt Gotham-City (die Miller in späteren Werken “Sin City“ nennen sollte). Durch Millers optische Version dieses Molochs (aber nicht durch seine Story) wurde die Batman-Figur auch wieder für das Medium Film interessant.

Batman (1989)

Es sollte jedoch noch bis zum 23. Juni 1989 dauern bis endlich ein lange erwarteter clever beworbener Batman-Film massiv Kapital aus Millers Version schlug und seine glanzvolle Premiere erlebte. Die Warner Brothers, denen die Rechte am dunklen Ritter gehörten, erwiesen erstaunlich viel Weitblick als sie einen gewissen Tim Burton als Regisseur verpflichteten.

Joker Zeichnung von Tim Burton von 1989
Zeichnung von Tim Burton von 1989

Dieser begann als Animator bei Walt Disney (z. B. bei “Cap und Capper“), drehte dort mit “Vincent“ und “Frankenweenie“ zwei Kurzfilme, die in keine Schublade passten und anschließend einen ganz hübschen Film mit Pee Wee Herman. Mit der schrägen Geisterklamotte “Beetlejuice“ landete er schließlich einen Überraschungshit und qualifizierte sich dadurch für “Batman – The Movie“.  Als Burton dann aber auch noch den “Beetlejuice“-Darsteller Michael Keaton als Batman mitbrachte, gab es einige Aufregung. Diese verwandelte sich jedoch sofort in aufgeregte Spannung, als mit Jack Nicholson die Idealbesetzung für den Joker verpflichtet werden konnte.

Batman (1989)

Ein erster Trailer schlug dann auch wie eine Bombe ein. Viele Besucher gingen nur ins Kino um diese Vorschau zu sehen. Tim Burtons Batman überzeugt nun, genau wie Millers Comic, in erster Linie im optischen Bereich. Gotham City ist genauso düster durchgestylt, Danny Elfman und Prince liefern interessante Soundtrack-Beiträge und keiner kann Jack Nicholson beim hemmungslosen Chargieren bremsen. Allerdings setzt Burton die Action-Szenen nur sehr einfallslos, ja schon beinahe desinteressiert um. Story und auch die Figur des Batman bleiben erschreckend nebensächlich. Dennoch wurde der eifrig und geschickt beworbene “Film zum T-Shirt“ ein gewaltiger Erfolg in den USA, der sich jedoch in Europa nicht wiederholte.

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The Silver Age of DC Comics

Große Freude kam bei mir auf, als zu erfahren war, dass der Taschen Verlag seinem riesigen Prachtband “75 Jahre DC Comics: The Art of Modern Mythmaking“ nicht – wie sonst oft üblich – eine kleinformatigere preiswerte Softcover-Ausgabe folgen ließ. Mit „The Golden Age of DC Comic“ wurde eine fünfbändige DC-Enzyklopädie gestartet, die sich noch ausführlicher mit jenem Comic-Verlag beschäftigt, der durch Helden wie Superman oder Batman das Comicheft salonfähig machte.

The Silver Age of DC ComicsZuvor erschienen in den USA Comics fast ausschließlich in den Zeitungen, doch nach dem riesigen Erfolg von Action Comics # 1 im Juni 1938 mit dem ersten Auftritt von Superman, war klar dass Comics mehr als nur eine Zeitungs-Beigabe sind. Comichefte wurden zu einem riesigen Geschäft.

The Silver Age of DC ComicsDie Superhelden zogen in ihren Abenteuern auch mit in den Zweiten Weltkrieg, oftmals noch bevor die Amerikanischen Streitkräfte in der Realität in Europa oder Asien aktiv wurden. Nach Ende des Krieges erlahmte das Interesse an den kostümierten Helden und das sogenannte “Golden Age“ ging zu Ende. Andere Comic-Genres wie die Funny Animals, hier speziell die Entengeschichten von Carls Barks, oder die auch an erwachsene Leser adressierten Kriegs- und Horror-Hefte aus dem Hause EC weckten größeres Interesse. Letztere riefen Jugendschützer auf den Plan und der Comics Code, eine Art freiwillige Selbstzensur der Verlage, sorgte dafür, dass die Comics wieder kindischer (aber gelegentlich auch – wie im Falle des MAD-Magazines – satirischer) wurden.

The Silver Age of DC ComicsMitte der Fünfziger Jahre starteten die DC-Superhelden wieder durch. In den Heften Showcase # 4 und # 22 erschienen modernisierte Version von Flash, dem schnellsten Menschen der Welt, und vom allmächtigen Helden Green Lantern, der jetzt durch eine zivile Tätigkeit als Testpilot etwas geerdet wurde. Helden-Truppen wie die Justice League of America wurden so beliebt, dass DCs Konkurrent Marvel seine Fantastic Four startete. Den größten Popularitätsschub bekam allerdings Batman. Eine in den Sechziger Jahren ungemein populäre TV-Serie mit Adam West zeigte den Fledermaus-Mann nicht als Dark Knight sondern als knallbunte Pop-Art-Figur, deren Abenteuer allenfalls sehr kleine Kinder spannend und die restlichen Zuschauer höchst amüsant fanden. Durch diese TV-Serie wurden auch viele DC-Comics knallbunt und infantil. Erst durch die realitätsnahen Geschichten von Denny O’Neil und Neal Adams, die das “Bronze Age“ einläuteten, erholten sich die DC-Helden von dieser Entwicklung.

The Silver Age of DC ComicsIn “The Silver Age of DC Comics” dokumentiert Paul Levitz, der von 2002 bis 2009 Chef bei DC war, auf 400 reich bebilderten Seiten dieses hochinteressante Comic-Zeitalter. Der Band ist gegenüber dem schwergewichtigen Werk “75 Jahre DC Comics“ sehr viel lesefreundlicher. Dies liegt zum einen daran, dass er komplett auf Deutsch übersetzt wurde, aber auch am etwas kleineren Format. Zudem sind zahlreiche neue Abbildungen, Texte sowie ein Interview mit Neal Adams enthalten. Es darf sich schon auf die drei weiteren DC-Bände zum Bronze-, Dark- und Modern-Age gefreut werden.

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75 Years of DC Comics

Es war das größte Paket, das ich je erhalten hatte. Der Paketbote hatte ganz schön zu schleppen und schon die Verpackung war spektakulär. Das gewaltige 30 x 40 cm große 720-seitige Werk steckte in einem Schuber, der zugleich auch ein Koffer war. Doch auch der Inhalt konnte begeistern.

75 Years of DC ComicsDer Comicautor Paul Levitz, der von 2002 bis 2009 Präsident von DC war, fasst die 75-jährige Geschichte der Superhelden-Schmiede zusammen. Im Buch ist dieser Text in Englisch enthalten, doch ein knapp hundertseitiges ebenfalls farbig bebildertes Büchlein enthält die deutsche Übersetzung (allerdings leider nicht zu den meist ebenfalls sehr interessanten Kommentaren zur reichhaltigen Bebilderung).

75 Years of DC ComicsLevitz konzentriert sich in seinen Texten auf das Wesentliche, wobei er die selbst bei DC erlebte Zeit natürlich deutlich lebendiger zu Papier bringt als etwa das Eröffnungskapitel “The Stone Age“ (“Die Steinzeit“), das recht knapp jene Zeit vor dem ersten Auftritt Supermans in “Action Comics # 1“ schildert.

75 Years of DC ComicsSehr viel schwärmerischer wird das danach anbrechende “Golden Age“ geschildert, das den Siegeszug der Comichefte einläutete und Superman schon recht bald weitere Helden wie Batman, Wonder Woman oder den schnellen Flash an die Seite stellte. Dass die Superman-Schöpfer Jerry Siegel und Joe Shuster 1938 mit einem Taschengeld abgespeist und erst sehr viel später namentlich in den Comics genannt wurden und Tantiemen erhielten wird immerhin nicht völlig verschwiegen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Superhelden schon langen vor den US-Truppen gegen die Achsenmächte kämpften, erlebten die Helden eher alberne Abenteuer an der Heimatfront, bevor 1956 schließlich das “Silver Age“ eingeläutet wurde. Das DC-Heft “Showcase“ präsentierte modernisierte Versionen von angestaubten Helden wie Flash oder Green Lantern. Das lief so gut, dass auch die Konkurrenz Marvel auf den Geschmack kam und DC mit stärker in der US-Realität verankerten Helden wie Fantastic Four oder Spider-Man recht bald den Rang ablief.

75 Years of DC Comics
Foto: Promo

Doch eine bewusst trashige TV-Serie mit Adam West machte Batman Ende der Sechziger Jahre zum Millionen-Seller und DC fit für das 1970 beginnende “Bronze Age“. Hier war der Verlag mit einer von Denny O´Neil getexteten und von Neal Adams gezeichneten Serie in der Green Lantern und Green Arrow nicht nur mit Rassenhass und Drogenmissbrauch konfrontiert – sondern auch in ihrer Heldenfunktion hinterfragt wurden – voll auf der Höhe der Zeit.

75 Years of DC ComicsAuch im – nicht von allen Comichistorikern anerkannten – “Dark Age“ hatte DC ab 1984 die Nase vorn und veröffentlichte bahnbrechende düstere Meisterwerke wie Frank Millers “The Dark Knight Returns“ oder “Watchmen“ von Alan Moore und Dave Gibbons, was auch Hollywood nicht verborgen blieb. Das “Modern Age“ lässt Levitz schließlich im Jahre 1998 beginnen und setzt aktuell auch weiterhin große Hoffnungen auf den Marvel-Flüchling Jim Lee, der für DC erfolgreiche Serien mit Batman und Superman zeichnete. Ein eher nichtsagender Ausblick auf das “Digital Age“ schließt das im Anhang noch mit interessanten Kurzbiografien zu wichtigen DC-Persönlichkeiten ergänzte Buch ab.

75 Years of DC ComicsJedes Kapitel wird mit dicken glänzenden goldenen, silbernen oder bronzenen Pappseiten eingeleitet und enthält außerdem zu jedem “Zeitalter“ noch eine Klappseite mit tabellarischer Übersicht. Zusätzlich gibt es außerdem jeweils noch unglaublich reich bebilderte Anhänge, die sich vertiefend mit einzelnen Superhelden aber auch Künstlern wie Bob Kane, Neal Adams oder Frank Miller des jeweiligen Zeitraums beschäftigen.

75 Years of DC ComicsDie im Buch reproduzierten Comiccover gewinnen durch das Riesenformat aber auch dadurch, dass hier meist Hefte mit leichten Gebrauchsspuren abgebildet wurden.  Aufmachung, Gliederung und Bebilderung machen “75 Jahre DC Comics“ zu einem einzigartigen Buch, das seinem Riesenformat voll gerecht wird.

75 Years of DC Comics
Taschen präsentiert außerdem eine fünfbändige ergänzte Neuauflage von “75 Jahre DC Comics“. Die kleinformatigeren Bücher zum “Golden Age“, “Silver Age“, “Bronze Age“, “Dark Age“ und zum “Modern Age“ enthalten Interviews mit den in den jeweiligen Zeitaltern besonders aktiven Comicschaffenden Joe Kubert, Neal Adams, Denny O’ Neil, Jeanette Kahn und Jim Lee sowie über 1000 zusätzliche Abbildungen!

75 Years of DC Comics

Doch natürlich ist 150 Euro für den Prachtband eine Menge Holz. Daher hat Taschen noch vor Abschluss der fünfbändigen Ausgabe eine deutlich preiswertere Ausgabe von “75 Years of DC Comics“ herausgebracht. Dieses ist mit 25 x 34 cm zwar etwas kleiner, enthält jedoch alle 720 Seiten der Originalausgabe und der Preis mit knapp 50 Euro beträgt nur ein Drittel der Erstausgabe.

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