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Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Der zweite Band der neuen Gesamtausgabe startet mit Geschichten wie Die Rückkehr von Revolver Joe, Round-Up, Der große Kampf oder Großputz in Red City (auch bekannt als Lucky Luke gegen Pat Poker), die Anfang der 50er-Jahre im Magazin Spirou erschienen sind und einen Umfang von höchstens 20 Seiten haben.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Etwas epischer fiel Die Gesetzlosen (Hors-la-loi) aus, denn hier setzte Morris erstmals die Daltons als Gegenspieler von Lucky Luke ein. Die schurkischen Orgelpfeifen trugen allerdings mit Bob, Grat, Bill und Emmett die historisch korrekten Vornamen, der tatsächlich im Wilden Westen als Banditen aktiven Daltons.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Zwar präsentierte Morris hier bereits einige der später zum Markenzeichen der Daltons gewordenen Gag. So sind diese quasi gleichgroß, wenn sie hintereinander eine Treppe heraufgehen. Der Ausgang des Comics ist jedoch weniger komisch, denn am Ende sind die Daltons tot.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

In der ursprünglichen Fassung des Comics ist sogar zu sehen, wie eine Kugel den Schädel vom kleinsten Dalton Bob durchlöchert. Lucky Luke scheint zwar nicht der Schütze gewesen zu sein, dennoch bat der Spirou-Verleger Morris darum, die Szene abzumildern. Der Zeichner entsprach dem Wunsch und Bob Dalton wird in der neuen Version von Lucky Luke in ein Fass gesperrt.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Im Nachhinein ärgerte sich Morris darüber, dass er vom Tod der Daltons erzählt hatte, denn zahlreiche Leserbriefe belegten die Beliebtheit der Charaktere. Die letzte Geschichte im zweiten Band der neuen Gesamtausgabe trägt den Titel Die Rückkehr der Daltons. Doch das ist nicht ganz korrekt, denn Lucky Luke verkleidet sich in dieser 10-seitigen Story von 1952 zusammen mit drei Freunden als das Banditen-Quartett, um einen aufschneiderischen Sheriff, der behauptet er hätte die Daltons verhaftet, das Fürchten zu lehren.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Es sollte noch fünf Jahre dauern, bis die uns bekannten Daltons als Joe, Jack, William und Averell in der Geschichte Vetternwirtschaft (Les Cousins Dalton) debütierten. Die geniale Idee fortan die völlig unfähigen Cousins der Daltons in Lucky Luke auftreten zu lassen, stammt von René Goscinny, der ab 1955 Morris die Last des Textens abgenommen hatte.

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Auch dieser Band der Gesamtausgabe besticht wieder durch großartiges Bonusmaterial. So wird eingangs auf 50 Seiten sehr faktenreich beschrieben, wie sich Morris Anfang der 50er-Jahre in New York niederließ. Dort schloss er Freundschaft mit Harvey Kurtzman, Jack Davies, Will Elder und John Severin, die für EC Kriegscomics zeichneten, aber auch das MAD Magazine aus der Taufe hoben. Zugleich lernte Morris auch noch einen gewissen René Goscinny kennen…

Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 2

Auch der Anhang ist sehr interessant. Volker Hamann (Reddition) widmet sich hier jenen Jahren, in denen Lucky Luke gemeinsam mit Fix und Foxi oder Lupo die Titelbilder der von Rolf Kauka produzierten Comics zierte. Zum Abdruck kommen hier recht gelungene Zeichnungen des Lonesome Cowboys, die aus der Feder von Florian Julino oder Walter Neugebauer stammen. In diesem Zusammenhang sei auch der Ausstellungskatalog Fix & Foxi – Die Entdeckung von Spirou, Lucky Luke und den Schlümpfen empfohlen.

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Boule & Bill

Den ganz großen francobelgischen Comic-Ruhm, wie Udero/Goscinny, Hergé oder Franquin mit Asterix, Tim und Struppi oder Spirou, hat Jean Roba mit seiner auf dem ersten Blick etwas biederen Geschichten um eine ganz normale Familie und ihren pfiffigen Hund nie geerntet. Doch für mehr als einen Lacher waren seine weit über 1.100 Onepager immer gut. Neben der Freude am Schlussgag herrschte auch immer Bewunderung für den eleganten und detailfreudigen Zeichenstil Robas.

Boule & Bill

Die Serie startete Weihnachten 1959 erstmals als kleine Beilage im belgischen Comicmagazin Spirou. Diese 40-seitige Geschichte in der Boule gegen die Mini-Haifische bzw. ein Modell-U-Boot ankämpfte ist nachzulesen in Band 1 von Salleck Publication. Unter dem für hiesige Verhältnisse deutlich griffigeren Titel Schnieff und Schnuff verzierte Robas Comic oft die Rückseite von Rolf Kaukas Fix und Foxi. Doch bedingt durch die Globalisierung  trägt die Serie jetzt ihren Originaltitel, genau wie Jojo zu Gaston, Pit und Pikkolo  sich in Spirou und Fantasio verwandelten. Robas kleiner Junge ist „in Wirklichkeit“ Boule, während sein Hund jetzt wie im französischen Original Bill hieß.

Boule & Bill

Nachdem bis 1996 bei Ehapa unter dem Titel Bill & Boule insgesamt 17 Alben erschienen, setzte Salleck die Reihe in der Nummerierung der Originalausgabe mit dem 28. Band von 2001 fort. Hierin erleben Boule, die Schildkröte Fräulein Klara und die zugehörige Vorstadt-Familie ihre kleine Alltagsabendteuer chronologisch nach Jahreszeiten geordnet. Ein besonderes Vergnügen sind dabei die ebenfalls enthaltenen lockeren großformatigen Zeichnungen Robas. Insgesamt ein gelungener Neu-Einstand für die Traditionsserie, der eine auch bei uns eine lange Laufzeit zu wünschen ist.

Boule & Bill

Doch damit nicht genug: Bei Salleck erschien mit Das Familienalbum – Boule & Bill eine Art Werkstattband. Hierin sind gar keine Comics enthalten, sondern haufenweise Cartoons, Skizzen und weitere Zeichnungen, die Roba neben der Comicserie im Laufe der Jahre meist für das Magazin Spirou anfertigte. Ergänzt wurden die Bilder durch kurze Texte in denen Roba seine Arbeitsweise schildert. “Ich neige zur Haarspalterei. Zum großen Ärger für meine Verleger arbeite ich kleinste Details sorgfältig aus, die im Druck dann niemand sieht. Ich bin ein Pedant.“

Boule & Bill

Doch damit ist jetzt zumindest für Roba Schluss. Die neusten Abenteuer von Boule & Bill zeichnet ab 2001 (und Seite 1150) Laurent Verron. Dass dies keinen Qualitätsverlust bedeutet, beweist der bei ebenfalls bei Salleck erschienene Band 29 So ein Zirkus. Hier sind Verrons erste Seiten zu sehen und auf Anhieb ist kaum ein Unterschied zu bemerken (vielleicht sind Verrons Figuren etwas weniger “lieblich“). Somit ist auch – nachdem Jean Roba am 14. Juni 2006 starb – der Fortbestand von Boule und Bill gesichert. Bei uns liegt bereits der 34. Band der Serie vor und Salleck druckt auch Robas Klassiker nach.

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Kill Bill

Während einer Trauung wird die gesamte Hochzeitsgesellschaft niedergemetzelt. Nur die schwangere Braut (Uma Thurman) überlebt und erwacht erst vier Jahre später aus dem Koma. Sie lässt sich in Japan ein Schwert anfertigen und schwört Rache am grausamen Bill (David Carradine) und seiner Bande. In Tokio kommt es daher in einem Nachtclub zu einen Showdown mit sehr hohem Blutzoll. Doch dies ist erst der Anfang, denn die Braut hat noch eine Todesliste abzuarbeiten.

Kill Bill

Nach „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“ und „Jackie Brown“ hat Quentin Tarantino sechs Jahre gebraucht bis er seinen langerwarteten vierten Film endlich fertig stellte. Er hat jedoch so eifrig gedreht, dass aus „Kill Bill“ ein Zweiteiler wurde.

Kill Bill

Wer von „Jackie Brown“ nicht so begeistert wie von „Pulp Fiction“ war, dürfte jetzt zufrieden sein. Tarantino erzählt seine (diesmal allerdings deutlich simplere) Geschichte wieder kunstvoll verschachtelt und immer wieder unterbrochen von unerwartet gewalttätigen Momenten. Diesmal verändert sich allerdings auch noch der komplette Stil des Filmes von Kapitel zu Kapitel. Mal gibt es schwelgerische Musik und eine geteilte Leinwand im Stile der Brian de Palma – Thriller wie „Carrie“. Wenn es gar zu blutig wird, dreht Tarantino wie Hitchcock bei „Psycho“ einfach in schwarzweiß weiter. Außerdem gibt es eine komplett als japanischer Zeichentrickfilm realisierte Rückblende auf die Jugend der von Lucy Liu verkörperten Schurkenfigur.

Kill Bill

Insgesamt versteht sich der Film als Hommage an Italo-Western und Eastern (Teil 1 ist eher den japanischen Samurai-Filmen gewidmet, Teil 2 hat hingegen mehr chinesische Einflüsse). Während es noch während des ersten Teils so aussah, als wenn Tarantino in erster Linie an beeindruckend visualisierten Zuschauer-Verwirrungsaktionen interessiert ist, findet die deutlich weniger blutige Fortsetzung (nach einigen etwas überflüssigen Momenten am Anfang) doch noch zu einem schlüssigen und berührenden Finale.

Kill Bill

Tarantino hat auch den abwechslungsreichen Soundtrack wieder mit geschmackssicher ausgewählten Musikstücken aus dieser Zeit zusammengestellt. Das Resultat ist eine virtuos (aber dabei auch mit einigen splattrigen Härten) in Szene gesetzte Liebeserklärung an das pure Kino.

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Achdé: Lucky Luke # 93 – Meine Onkel, die Daltons

Das Hauptproblem dieses Lucky-Luke-Albums dürfte das Titelbild sein. Selbst bei den schwächeren (nicht vom großen René Goscinny) getexteten Geschichten um den Cowboy, der schneller als sein Schatten zieht, war nach Betrachten des Covers sofort zumindest ungefähr klar, worum es in der jeweiligen Geschichte ging. Auf dem etwas unübersichtlichen weil reich bevölkerten Titelbild von Meine Onkel, die Daltons hingegen fehlt die Hauptfigur.

Lucky Luke 93: Meine Onkel, die Daltons

Hierbei handelt es sich um Emmett Junior, den nicht eben wohlerzogenen Neffen der Daltons. Dieser ist der Sohn von Emmett Dalton, den es tatsächlich gegeben hatte und der mit seinen Brüdern den Wilden Westen unsicher machte. Morris ließ diese tatsächlichen Daltons bereits 1951 in der auch von ihm getexteten Geschichte Die Gesetzlosen auftauchen. Er ergänzte das Dalton-Trio Bob, Grat und Emmett noch um deren fiktiven Bruder Bill. Außerdem zeigte am Ende der Geschichte die Gräber des Banditen-Quartetts. Später bedauerte es Morris, dass er diese bei den Lesern sehr beliebten unterschiedlich großen Figuren hatte sterben lassen. Daher entwickelte er 1957 zusammen mit Goscinny die allgemein bekannten aber völlig fiktiven Daltons namens Joe, Jack, William und Averell.

Lucky Luke 93: Meine Onkel, die Daltons

Diese müssen diesmal als Onkel fungieren, denn ihr Cousin Emmett Dalton, der noch bis 1937 lebte, hat im Comic (aber wohl nicht im wirklichen Leben) einen Sohn gezeugt. Um auf diesen Lauser aufzupassen, werden die Dalton in den offenen Vollzug versetzt, wobei Lucky Luke als Aufpassen fungiert. Für die daraus resultierenden Verwicklungen hat sich das Autoren-Duo Laurent Gerra und Jacques Pessis von der französischen Filmkommödie Mein Onkel, der Gangster inspirieren lassen und die gezeichneten Ebenbilder von einigen der Darstellern wie Lino Ventura absolvieren Gastauftritte. Das Resultat ist nicht nur besser als das Titelbild vermuten lässt, sondern amüsanter als die meisten der zuvor von Achdé gezeichneten Lucky-Luke-Geschichten.

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