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Ingrid Bergman: Ein Leben

Sie hat die Filmgeschichte geprägt, wie keine andere Schauspielerin. Man denke nur an Casablanca, Stromboli, Die Kaktusblüte, sowie die Hitchcock-Filme Ich kämpfe um Dich und Berüchtigt. Geschrieben wurde daher auch bereits sehr viel über Ingrid Bergman, so lotete etwa Donald Spoto 1997 Leben und Werk der 1915 in Schweden geborenen Darstellerin scheinbar erschöpfend aus.

Ingrid Bergman: Ein Leben

Wird wirklich eine weitere mehr als 700-seitige Biografie über Ingrid Bergman benötigt? Wer sich auf Thilo Wydras Buch einlässt, kann die Frage nur mit Ja beantworten. Der deutsche Autor und Journalist interviewte nicht nur zahlreiche Weggefährten wie Liv Ullmann, sondern hatte auch Zugriff auf höchst private Dokumente. Das beginnt schon bei den rührenden dreisprachigen Liebesbriefen, die sich Bergmans deutsche Mutter und ihr schwedischer Vater schrieben.

Ingrid Bergman: Ein Leben

Auch dadurch kommt auch bei der Beschreibung der Zeit “vor Hollywood“ keine Langeweile auf. Ganz im Gegenteil, denn höchst spannend ist ein Kapitel, dass beschreibt, wie die perfekt deutschsprechende Schauspielerin 1938 in Berlin den UFA-Film Die 4 Gesellen mit Hans Söhnker drehte und beinahe dort geblieben wäre.

Ingrid Bergman: Ein Leben

Doch zum Glück ging sie in die USA, hörte nicht auf den Vom Winde verweht-Produzenten David O. Selznick und ließ weder Namen noch Erscheinungsbild ändern. Als nahezu ungeschminkte Frau mit ungerupften Augenbrauen fiel sie positiv auf und feierte Erfolge im Kino, aber auch auf der Bühne. Als ihr Erfolg am größten war und sie scheinbar alles erreicht hatte ging sie nach Italien und drehte unter einfachen Bedingungen Filme mit ihren neuen Lebensgefährten Roberto Rossellini.

Ingrid Bergman: Ein Leben

All dies und auch das schwierige aber letztendlich triumphale Comeback in Hollywood beschreibt Thilo Wydra detailreich, intim, aber dennoch mit viel Respekt vor Ingrid Bergmans Lebensleistung.

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Monet – Auf den Spuren des Lichts

Eine in dessen unverwechselbaren Stil gezeichnete Comic-Biografie von Claude Monet war mehr als überfällig. Zum Glück ist das Werk der beiden Spanier Salva Rubio und Efa (Ricard Fernandez) mehr als eine Pflichtübung geworden.

Monet – Auf den Spuren des Lichts

Eingebettet in eine Rahmenhandlung (drei Jahre vor seinem Tode unterzog sich der fast blinde Monet zwei erfolgreichen Augenoperationen) konzentriert sich der knapp 90-seitige Comic auf die Zeit vor dem großen Durchbruch des Malers. Die zweite Lebenshälfte hingegen, also die relativ satten Jahre Monets, werden auf einer etwas lustlos hingehauenen Doppelseite abgefrühstückt.

Monet – Auf den Spuren des Lichts

Doch ansonsten gibt es wenig zu meckern. Interessant strukturiert widmet sich Salva Rubio sowohl dem nicht unkomplizierten Privatleben wie auch dem künstlerischen Schaffen Monets. Natürlich ist dabei auch zu erfahren, wie sich die Impressionisten in Paris unter der Führung Monets und gegen den Widerstand der Ausstellungsbesucher formierten.

Monet – Auf den Spuren des Lichts

Eine sinnvolle Ergänzung und Vertiefung ist ein 16-seitiger Anhang, der erklärt welche Werke von Monet und anderen zeitgenössischen Malern innerhalb des Comics zitiert werden. Es ist allerdings etwas schade (und vielleicht dem matten Papier geschuldet), dass die abgedruckten Zeichnungen längst nicht so schön leuchten wie das Cover-Motiv von Ricard Fernandez.

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Roland Emmerich – Die offizielle Biografie

Eine objektive Betrachtung des filmischen Wirkens von Roland Emmerich ist schon lange fällig. Dies ist Jo Müllers Buch nicht wirklich, dazu steht er dem Regisseur, dessen Karriere er in den letzten 25 Jahren begleitete, mittlerweile ein wenig zu nahe. Doch als Gegengewicht zu den vielen Verrissen, die der 1955 in Stuttgart geborene “Master of Disaster“ am Anfang seiner Karriere, aber auch für seine letzten Filme erhalten hat, taugt das Buch allemal.

Roland Emmerich - Die offizielle Biografie

Joe Müllers Buch ist alles andere als einheitlich. Es enthält Interviews mit Emmerich aus allen Phasen seines Schaffens, von Das Arche Noah Prinzip (1984) bis hin zu Independence Day: Wiederkehr (2016). Zu Wort kommen auch Weggefährten, wie seine Schwester Ute, der Schauspieler Malcolm McDowell (Moon 44), der Trickexperte Volker Engel oder der Komponist Harald Kloser, der auch an den Drehbüchern zu 10.000 B.C. und 2014 mitarbeitete. Letzterer steuerte auch ein ganz schön wirres Vorwort zum Buch bei.

Roland Emmerich - Die offizielle Biografie

Das Buch enthält etwas zu ausführliche Inhaltsangaben zu einigen der Filme, manche Informationen sind mehrmals im Buch zu finden, etwa weil Jo Müller den Regisseur etwas zu häufig über sein Verhältnis zu den Autorenfilmern des “Neuen Deutschen Films“ oder der deutschen Presse befragte. Doch der Informationsgehalt ist sehr groß, und das Buch lädt dazu ein, sich viele der beschriebenen Filme nochmal – oder auch erstmals! – anzuschauen.

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Florence Foster Jenkins: Die wahre Geschichte

“Die Leute mögen ja sagen, ich konnte nicht singen, doch niemand kann behaupten, dass ich es nicht getan habe.“ Dieser Satz von Florence Foster Jenkins dürfte recht gut erklären, warum die “untalentierteste Sängerin aller Zeiten“ auch über 70 Jahre nach ihrem Tod sehr viel populärer ist, als die meisten gefeierten Sangeskünstler ihrer Zeit.

Florence Foster Jenkins: Die wahre Geschichte

Foster Jenkins Schallplatten-Aufnahmen von Arien wie “Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ aus Mozarts „Zauberflöte“ und vor allem das Stück „Adele’s Laughing Song“ (“Mein Herr Marquise“ aus “Die Fledermaus“ von Johann Strauss) sind noch heute Hits. Als optimale Ergänzung zu einem mit Meryl Streep und Hugh Grant optimal besetzten Film, über die New Yorker Jahre sowie Florence Foster Jenkins‘ legendäres Konzert in der Carnegie Hall, erscheint eine Biografie.

Florence Foster Jenkins: Die wahre Geschichte

Das Buch versucht die Jugend von Foster Jenkins zu rekonstruieren und dabei Spekulationen zu vermeiden. Nicht völlig sicher ist, ob sie tatsächlich von ihrem ersten Ehemann Frank Thornton Jenkins mit Syphilis angesteckt wurde. Doch die zu Anfang des letzten Jahrhunderts weit verbreitete, aber tot geschwiegene Krankheit, sowie die von Quacksalbern als ebenso nutzlose wie gefährliche Gegenmaßnahme verordnete Einnahme von Quecksilber, könnte dazu geführt haben, dass das Gehör so weit geschädigt war, dass Foster Jenkins “sich selbst für melodisch“ hielt.

Florence Foster Jenkins: Die wahre Geschichte

Die Biographie von Nicholas Martin und Jasper Rees ist zugleich ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Für das Buch spricht auch die gut ausgewählte Bebilderung, die zur Hälfte aus historischen Fotos und Dokumente sowie aus Film-Bildern besteht.

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Muhammad Ali

Muhammad Ali stand bereits im Zentrum eines spektakulären Comics von Neal Adams, in dem er gegen Superman kämpfte und natürlich gewann. Auch die von Sybille Titeux gezeichnete und von Amazing Améziane geschriebene Comic-Biographie beschäftigt sich mit Alis außergewöhnlichen Fähigkeiten als Boxer.

Muhammad Ali

Auf mehreren Seiten werden seine legendären Kämpfe gegen George Foreman (“Rumble in the Jungle“) und Joe Frazier (“A Thrilla in Manila“) mitreißend in Szene gesetzt. Nicht ausgespart wird aber auch der Psychoterror, den Ali vor den Fights gegen seine Gegner anwendete (und für den er sich später bei Frazier entschuldigte).

Muhammad Ali

Doch in erster Linie handelt die Comic-Biographie von einem hochpolitischen Menschen, der auch außerhalb des Rings kämpfte. Als Muhammad Ali, der 1967 bereits Olympia-Sieger und Weltmeister im Schwergewicht war, zum Wehrdienst eingezogen werden sollte, sagte er den bemerkenswerten Satz: „Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Vietkong, kein einziger Vietkong hat mich je als Nigger beschimpft.“ Als er sich weigerte in der US-Army zu dienen, wurde ihm sein Titel aberkannt und erst 1970 erlaubte ihm der Oberste Gerichtshof der USA wieder zu boxen.

Muhammad Ali

Als er noch Cassius Clay hieß, aber bereits ein bekannter Boxer war, wurde Ali in seinem Heimatort Louisville in einem Restaurant wegen seiner Hautfarbe nicht bedient. Daraufhin schrieb er “Nigger“ auf seine Olympische Goldmedaille und warf diese in den Ohio River. Dieser Moment wird in der ansonsten farbig bibilderten Biographie auf einer beeindruckenden schwarzweißen Seite mit einem an Frank Millers Comic-Klassiker “Sin City“ erinnernden Layout in Szene gesetzt.

Muhammad Ali

Der Comic widmet sich auch Alis Freundschaft zu Malcolm X und seiner nicht unkomplizierten Beziehung zur “Nation of Islam“. Ohne dass es den Lesefluss bremst, werden Biographien von Zeitgenossen und Informationen über historische Ereignisse in die Erzählung mit eingeflochten. Dadurch bietet das Buch nicht nur reichlich Stoff zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken.

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Einstein – Die Comic-Bigraphie

Bereits in den 80er Jahren veröffentlichte der Rowohlt Verlag als “Sach-Comics“ einige schlicht gezeichnete aber sehr umfassend belehrende Taschenbücher, darunter Werke wie “Marx für Anfänger“, “Freud für Anfänger“ und “Einstein für Anfänger“.

Einstein - Die Comic-Bigraphie

Mittlerweile hat der Knesebeck Verlag diese Aufgabe übernommen und bereits Comic-Biographien zu Sigmund Freud und Karl Marx herausgebracht, die beide von der Autorin Corinne Maier und der Zeichnerin Anne Simon stammen.

Einstein - Die Comic-Bigraphie

Vom selben Team folgt nun eine Comic-Biographie über Albert Einstein, die versucht auf 60 Seiten sowohl das Leben, wie auch die Lebensauffassung des in vielen Disziplinen tätigen Universal-Genies zu vermitteln. Anne Simons Zeichenstil ist schlicht, der Seitenaufbau klar strukturiert und die Anzahl der eingesetzten Farben übersichtlich.

Einstein - Die Comic-Bigraphie

Doch der Text ist recht pointiert und lässt Einstein Weisheiten wie diese von sich geben: “Wir alle wissen, dass das Licht schneller ist als der Schall. Darum wirken manche auch klug, bis sie den Mund aufmachen.“ Insgesamt gelingt es dem Comic zu zeigen, dass Albert Einstein alles andere als ein reiner Theoretiker war.

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Karl Valentin – Sein ganzes Leben in einem Comic

Nachdem die Münchner Zeichner aus dem Umfeld des Gratismagazins “Comicaze“ beim Volk Verlag bereits eine Sammlung mit “Wiesn-G’schichtn – Komisches, Tragisches und Unerhörtes vom größten Volksfest der Welt“ rund um das Oktoberfest zusammenstellten, folgt unter dem Motto “Sein ganzes Leben in einem Comic“ eine Biografie von Karl Valentin. Insgesamt 22 Comicschaffende nähern sich auf höchst unterschiedliche Art und Weise dem Münchner Humoristen und Querdenker, der sich auch als bildender Künstler versuchte, z. B. mit seinem Stiefelwichse-Gemälde “Kaminkehrer bei Nacht“.

Wiesn-G'schichtn - Komisches, Tragisches und Unerhörtes vom größten Volksfest der Welt

Drei Highlights eröffnen den chronologisch geordneten Geschichten-Reigen. Jan Reiser setzt sehr stimmungsvoll Valentins Jugend in Szene. Ende des vorletzten Jahrhunderts lässt er den kleinen Valentin, der später seinen Vornamen zum Nachnamen machen sollte, auf einer selbstgezimmerten Bühne einen seiner Sketchklassiker aufführen. Chriseff (von dem auch das markante Cover des Albums stammt) schildert in äußerst dynamischen Bildern einen von Valentins Jugendstreichen.

Karl Valentin - Sein ganzes Leben in einem Comic

Rees Jeannotte hingegen erzählt in einem an Winsor McCay und alte Bilderbögen erinnernden Stil wie Karl Valentin sein Orchestrion, mit dem er zwanzig Musikinstrumente gleichzeitig spielen konnte, frustriert zertrümmerte und der leicht genervte Wirt jener Kneipe, in der er mit dem jenem Mordinstrument auftrat, dies launig mit “Schöner hat´s no nia ’klunga“ kommentiert.

Karl Valentin - Sein ganzes Leben in einem Comic

Tobias Bitterer und Ferdinand Haschner gelang eine stimmige Schilderung von Valentins erfolgreichem aber von schwerem Heimweh nach München überlagertem Gastspiel in Berlin. Leider erreichen längst nicht alle der restlichen Comicbeiträge das Niveau dieser Geschichten und das sehr spezielle Verhältnis von Karl Valentin zu Liesl Karlstadt wird bestenfalls angedeutet. Doch insgesamt ist der Band, der im Rahmen einer Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum präsentiert wurde, eine bunte und abwechslungsreiche Comicbiografie.

Karl Valentin - Sein ganzes Leben in einem Comic

Als nächstes versuchten sich die Comicazler an dem Sammel-Band „BIER – Alles über den Durst“. Übrigens treffen sich die „Comicaze“-Macher und alle Comic-Interessierten jeweils am zweiten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr in der Münchener Kneipe „Klenze 17“ in der Klenzestrasse 17.

Karl Valentin - Sein ganzes Leben in einem Comic

Hier noch die Namen der am Comic beteiligten Künstler: Adrian vom Baur, Tobias Bitterer, Timo Böhmler (Patsch), Frank Cmuchal, Christian Effenberger (Chriseff), Brigitte Gebhard (Bhrìd), Josef Hölzl (Huawa Sepp), Rees Jeannotte, Michael Kaintoch (TAZ), Uli Knorr, Gaelle Liedts (Helga L.), Maximilian Lückenhaus, Jan Reiser, St. Königshausen, Eva Klaehn, Sastre, Oskar Rauch, Heiner Lünstedt, Inci Yenen, Thomas Schwarzenberger, Ferdinand Haschner, Ingrid Sabisch

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Willy Brandt: Sein Leben als Comic

Wer war Willy Brandt? Und was bedeutet er uns heute noch? Das fragen sich zum 100. Geburtstag nicht nur nostalgische Sozialdemokraten und historisch Interessierte, sondern auch eine kürzlich erschienene Graphic Novel. „Willy Brandt: Sein Leben als Comic“ von Heiner Lünstedt (Szenarist) und Ingrid Sabisch (Illustratorin) nähert sich der Ikone Brandt mit Grundsympathie und doch erfreulich unprätentiös.

Willy Brandt: Sein Leben als Comic

Durch die notwendige erzählerische Verdichtung liest sich das Leben des Lübecker Arbeiterjungen wie ein Schnelldurchlauf durch das 20. Jahrhundert. Der Mensch Willy Brandt wird dabei ein gutes Stück fassbarer. Der Leser bekommt eine Ahnung von seinen Motiven und seiner Gefühlswelt. Doch wie alle wirklich großen Männer bleibt auch Willy Brandt nach der Lektüre dieser grafischen Erzählung eine Projektionsfläche. Einen besonderen Reiz stellen dabei die inzwischen ikonisch gewordenen Bilder wie etwa der Kniefall zu Warschau dar. Gezeichnet und damit aus der historischen Fotooptik herausgelöst, glauben wir die Bilder wieder neu zu sehen.

Willy Brandt: Sein Leben als Comic

Heiner Lünstedt – unter anderem auch einer der beiden Leiter des Comicfestivals in München – und die Illustratorin Ingrid Sabisch zeichnen historische Gegebenheiten biographisch nach. Sie beobachten dabei glücklicherweise mehr als sie erklären und lassen so dem Leser die Freiheit, sich Willy Brandt selbst einmal – oder auch wieder einmal – anzueignen.

Willy Brandt: Sein Leben als Comic

Willy Brandt: Sein Leben als Comic“ ist ein faszinierendes Leseerlebnis. Für jüngere Leser mag es ein Stück Geschichtsunterricht in Bildern sein. Für Kenner von Willy Brandt und der Zeitgeschichte ist es ein Anlass, den wohl ungewöhnlichsten Menschen unter unseren Kanzlern noch einmal mit neuen Augen zu sehen. Beglückend ist dabei, dass der „Comic-Held“ in diesem Fall tatsächlich einer war. Selten habe ich einen Comicband stolzer zugeschlagen.

Gunther Brodhecker (neben Alexis Martinez – einer der Autoren von „Das Tagebuch des Ricardo Castillo„)

Hans-Jochen Vogel

Hans-Jochen Vogel schrieb ein Vorwort zum Willy-Brandt-Comic, hier ist er zusammen mit Autor Heiner Lünstedt zu sehen.

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