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Captain Marvel

Das gesamte Marvel Cinematic Universe wurde am Ende von Avengers: Infinity War völlig demontiert. Die Zeit bevor in Avengers: Endgame die alte Ordnung wiederhergestellt wird, konnte genutzt werden, um einen neuen Marvel-Superhelden ins Rennen zu schicken, wobei dieser nach dem Nachspann von Infinity War als letzte Hoffnung der verschollenen Hälfte der Bewohner des Universums präsentiert wird.

Captain Marvel

Captain Marvel betrat 1967 die Bühne der Marvel Comics. Ein zum Volke der Kree gehörender Außerirdischer namens Mar-Vell sollte das irdische Raumprogramm sabotieren, doch stattdessen wurde er zum Beschützer der Menschheit.

Captain Marvel

Die Figur starb zwar 1982 in einem überformatigen Comicheft, wurde danach aber weiter am Leben gehalten. Damit konnte verhindert werden, dass ein Superheld der 1940 als Captain Marvel ins Rennen geschickt wurde, unter diesen Namen bei DC seine Heldentaten verbringt (dort ist dieser als Shazam! auch im Kino tätig).

Captain Marvel

Nach allerlei chaotischen Entwicklungen ist bei Marvel mittlerweile eine gewisse Carol Danvers, die bereits beim ersten Auftritt von Mar-Vell dabei war, in das Kostüm von Captain Marvel geschlüpft. Die Tatsache, dass diese Rolle sowohl Erdenmenschen wie auch Aliens ausfüllten, spielt eine wichtige Rolle im ersten Kinofilm mit Captain Marvel.

Captain Marvel

Im Zentrum der Geschichte steht Vers, die als Elite-Soldatin für die Kree kämpft und bei einem Einsatz auf der Erde des Jahres 1995 landet. Sie hat den Eindruck schon einmal dort gewesen zu sein und hat Erinnerungen an ein Leben als US-Kampfpilotin. Zugleich wird sie in Kämpfe mit Außerirdischen verwickelt, was die Aufmerksamkeit von Nicholas Joseph Fury, der seinerzeit zwar noch über beide Augen verfügte, doch bereits – gemeinsam mit Agent Coulson (Clark Gregg) für S.H.I.E.L.D. tätig war.

Captain Marvel

Vers und Fury formieren sich nach sehr kurzen anfänglichen Schwierigkeiten zu einem schlagkräftigen und auch schlagfertigen Team. Dabei erfahren sie, wo Vers herkommt und bekämpfen eine außerirdische Bedrohung. Die Chemie zwischen Brie Larson (Kong: Skull Island) und Samuel L. Jackson schlägt dabei immer wieder schillernde Funken.

Captain Marvel

Dank seiner humorvollen Geschichte und der interessanten Erzählstruktur, ist Captain Marvel sehr viel mehr als ein weiterer hochbudgetierter und (diesmal u. a. mit Jude Law und Annette Bening) bestes besetzter Superhelden-Film.

Captain Marvel
© 2018 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 124-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar von den Regisseuren Anna Boden und Ryan Fleck (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen neben einem Intro der Regisseure (1:32 min) noch ein mehrteiliges Making Of (23:25 min), Deleted & Extended Scenes (8:47 min), Pannen vom Dreh (2:02 min)

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Avengers: Infinity War

Was in Superhelden-Comics schon lange üblich war, hält jetzt auch Einzug ins Kino. Der 19. Beitrag zum Marvel Cinematic Universe versammelt erstmals nahezu alle Superhelden, an denen Disney die Filmrechte hat. Lediglich Hawkeye (Jeremy Renner) und Ant-Man (Paul Rudd) fehlen, doch letzterer war direkt im Anschluss in seinem zweiten Solo-Film zu sehen.

Avengers: Infinity War

Doch ansonsten tummeln sich neben den Avengers auch Doctor Strange, Loki, Spider-Man, Black Panther, Stan Lee und die Guardians of the Galaxy auf der Leinwand. Der auch in Deadpool 2 auf der dunklen Seite weilende Josh Brolin (Hail Caesar!) gibt den charismatischen Über-Bösewicht Thanos, der sechs magische Infinity-Steine benötigt um absolute Macht zu erlangen. Diese will er nutzen um die Hälfte der Bewohner des seiner Meinung nach überbevölkerte Universums verschwinden zu lassen.

Avengers: Infinity War

Den Durchblick bei Avengers: Infinity War haben nur noch diejenigen, die alle Filme des Marvel Cinematic Universe am besten mehrmals gesehen haben. Der Film ist somit das Gegenstück zu einem großen Comic-Crossover-Ereignis, das gleichzeitig in mehreren Serien stattfindet und dem nur noch diejenigen Leser folgen können, die die gesamte Jahres-Produktion aus dem Hause Marvel durchgearbeitet haben.

Avengers: Infinity War

Das 150-minütige Spektakel endet alles andere als happy und wirkt eher wie die überlange Episode einer gigantischen TV-Serie, deren Fortsetzung Avengers: Endgame erst ein Jahr später in die Kinos kam. Doch um die Wartezeit zu verkürzen kommen mit Ant-Man and the Wasp sowie Captain Marvel mit Brie Larson (Kong: Skull Island) noch zwei weitere Marvel-Filme aus dem Hause Disney ins Kino.

Avengers: Infinity War
© 2018 Marvel

Die Blu-ray von Disney enthält den 150-minütigen Film, wahlweise mit Audiokommentar von den Regisseuren Anthony und Joe Russo, sowie den Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln). Hinzu kommen neben einem Intro der Regisseure (1:32 min) noch ein mehrteiliges Making Of (32:18 min), Deleted & Extended Scenes (10:13 min), sowie Pannen vom Dreh (2:05 min)

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Kong: Skull Island

Wer den 1933 entstandenen Monsterfilm King Kong und die weiße Frau in seiner Jugend sah, wird Zeit seines Lebens die ebenso alptraumhafte wie romantische Story nicht mehr vergessen. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Geschichte vom Riesenaffen und seiner Heimat Skull Island immer wieder neu erzählt wird.

Kong: Skull Island

Bereits ebenfalls 1933 kam mit Son of Kong eine etwas hastig zusammengebastelte Fortsetzung in die Kinos. 1945 arbeitete der spätere Stop-Motion-Guru Ray Harryhausen mit King-Kong-Tricktechniker Willis O`Brien bei Mighty Joe Young (Panik um King Kong) zusammen. 1962 konfrontierte der Japaner Inshiro Honda in Die Rückkehr des King Kong die US-Kultfigur mit seiner Schöpfung Godzilla. Fünf Jahre später ließ Honda in King Kong – Frankensteins Sohn den riesigen Affen gegen einen nicht minder großen Roboter antreten.

Kong: Skull Island

1976 roduzierte Dino De Laurentiis ein erstes Remake, das in der damaligen Gegenwart spielte. Im Finale bestieg King Kong in New York nicht das Empire State Building, sondern das World Trade Center. Quasi als Abfallverwertung schob De Laurentiis zehn Jahre später auch noch die sehr viel grottigere Fortsetzung King Kong lebt nach.  Den Geist des Originals fing deutlich besser Peter Jackson ein, dessen Neuverfilmung von 2005 herrlich nostalgisch in den 30er Jahren angesiedelt war.

Kong: Skull Island

Mit Kong: Skull Island ist ein Film entstanden, der versucht einen eigenen Zugang zum Mythos zu finden. Ein kurzer Prolog spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ein japanischer und ein US-Pilot werden abgeschossen und landen auf Skull Island. Als sie hier ihre kriegerische Auseinandersetzung weiter austragen wollen, werden sie dabei gestört von, na ratet mal von wem…

Kong: Skull Island

Der dann folgende Vorspann fungiert als eine Art Zeitreise und endet im Jahre 1972 in Washington. Hier kämpft sich William Randa, der von John Goodman gespielte Chef einer mysteriösen Regierungsorganisation, durch eine Gruppe von Demonstranten. Randa schüttelt den Kopf und meint, dass es wohl nie wieder so schlimme Zustände in der US-Hauptstadt geben wird.

Kong: Skull Island

Randa gelingt es eine US-Militär-Einheit, die aus Vietnam abgezogen wurde, für die Erforschung von Skull Island zu verpflichten. Deren Kommandant Colonel Packard (Samuel L. Jackson) sieht hier eine Möglichkeit, den abgebrochenen Krieg weiter auszutragen. Mit auf die Reise kommt neben dem desillusionierten britischen Soldaten James Conrad (Tom Hiddleston) auch die Fotografin und Friedensaktivistin Mason Weaver (Brie Larson), die sich einige Wortgefechte mit Colonel Packard liefert.

Kong: Skull Island

Der Auftakt von Kong: Skull Island bemüht sich der Geschichte einen politischen Background mit einer Prise Apocalypse Now zu geben. Doch jeglicher Realismus geht von Bord, sobald Skull Island erreicht wird. Das fängt schon damit an, dass aus den fünf oder sechs Hubschraubern, die zuvor auf dem Transportschiff der Expedition zu sehen waren, plötzlich Dutzende geworden sind. Diese bringt King Kong dann innerhalb kürzester Zeit alle zum Absturz.

Kong: Skull Island

Im Gegensatz zu den sonstigen Bewohnern der geheimnisvollen Insel wirkt der diesmal noch um einiges größere Riesenaffe halbwegs glaubhaft. Der Regisseur Jordan Vogt-Roberts, der mit Kong: Skull Island sein Spielfilm-Debüt abliefert, fand Inspiration bei den Filmen des Studio Ghibli, insbesondere bei Prinzessin Mononoke. Anstatt Dinosaurier (von denen jedoch Schädel zu sehen sind) gibt es diesmal seltsam modifizierte Riesen-Versionen von Spinnen, Kraken, Echsen aber auch Wasserbüffeln , sowie lustig bemalte Eingeborene.

Kong: Skull Island

Nahtlos in dieses Konzept, wenn es denn eins ist, fügt sich John C. Reilly als zotteliger US-Soldat, der jahrelang auf Skull Island lebte und keine Ahnung hat, wie der Zweite Weltkrieg ausgegangen ist. Kong: Skull Island ist ein Film mit phänomenalen Momenten, Spezialeffekten und Darstellern, sowie vielen originellen Ansätzen (man denke nur an die wirklich ergreifende Schlussszene). Doch als Gesamtkunstwerk überzeugt das bunte Sammelsurium (bzw. die Startrampe zu King Kong vs. Godzila) nur bedingt.

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