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John Rambo

1982 trat Sylvester Stallone erstmals als John Rambo auf. Der Film trug im Original den Titel First Blood und setzt sich bei aller Action auch mit den Problemen eines Menschen auseinander, der sich nach Kriegseinsätzen im Ausland in seiner Heimat nicht mehr zurechtfindet. Recht passend schrieb Nils Meyer hierzu in Filme der 80er: “Im Gegensatz zu den plumpen Nachfolgern Rambo II (1984) und Rambo III (1988) leistet der Film einen interessanten Beitrag zur Diskussion um das amerikanische Trauma Vietnam – wenn auch teilweise mit recht zweifelhaften Thesen.“

John Rambo

Wie schon bei Rocky Balboa, dem scheinbar finalen und dann doch nicht letzten Teil der Boxer-Saga, trägt auch John Rambo den vollen Namen der Hauptfigur im Titel und wurde von Stallone 2008 höchstpersönlich inszeniert. Auch diesmal will John Rambo, die Kampfmaschine mit den deutsch-indianischen Wurzeln, eigentlich nur seine Ruhe und muss dann doch wieder “zum Krieg werden“. Doch diesmal ist es nicht der ansonsten von dem leider verstorbenen Richard Crenna verkörperte Colonel Trautman, der in dem im Norden Thailands friedlich als Giftschlangenjäger lebenden Feind der langen Sätze wieder als Kampfmaschine aktiviert.

John Rambo

Einige US-Missionare wollen Lebensmittel und Medikamente nach Birma bringen. Widerwillig (und leicht bezirzt von einer attraktiven Missionarin) bringt Rambo die Gruppe mit seinem Boot schließlich doch über die Grenze. Als die Missionare zwei Wochen später nicht zurückgekehrt sind, wird eine Gruppe von Söldnern auf die Suche geschickt und diesmal beschränkt sich Rambo nicht darauf nur Bootsmann zu sein.

John Rambo

Insgesamt bietet John Rambo genau das, was Actionfans erwarten: Der 61-jährige Stallone turnt mit Stirnband, Messer und Flitzebogen durch den Dschungel und macht böse Militärs möglichst brachial platt und lässt sich dabei gelegentlich sogar von seinen Mitstreitern helfen. Mit der Armee von Burma wurde diesmal sogar ein durchaus mehrheitsfähiges Feindbild gewählt. Die Schlusseinstellung des Films rundet die Saga perfekt ab und beendet sie dann doch nicht engültig (siehe Rambo: Last Blood).

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The Divine

Mark steht kurz davor Vater zu werden. Dennoch lässt er sich von seinem alten Kumpel Jason dazu überreden, eine gefährliche Reise anzutreten. Im (fiktiven) südostasischen Land Quanlom sollen um an seltene Mineralien heranzukommen, Höhlen gesprengt werden Dass es sich bei den Geistern, die angeblich darin hausen sollen, keineswegs um Aberglauben handelt, müssen Mark und Jason schon recht bald feststellen…

The Divine

Auslöser der Geschichte war ein preisgeköntes Foto von 12-jährigen Zwillingen, die in Burma als Kindersoldaten kämpften. Diese “Augen, so erschöpft, als wären sie fünfzig Jahre älter“, inspirierten die israelischen Zwillinge Asaf und Tomer Hanuka sowie den Autor Boaz Lavie zu einer Geschichte, die allen Ansprüche eines Hollywood-Blockbusters genügt.

The Divine
© AP/SIPA

Doch wer Asaf Hanukas höchst ungewöhnlichen Comic-Geschichten der Serie “Der Realist“, die ebenfalls bei Cross Cult erschienen ist, gelesen hat, den würde es ganz sicher wundern, wenn es sich bei “The Divine“ um nicht mehr als einen hochspannenden Abenteuer-Trip handeln würde.

The Divine In der Tat überzeugt der Comic auf zahlreichen Ebenen. Die Konfrontation zwischen dem idealistischen Mark und dem skrupellosen Jason, ist überzeugend angelegt. Dies gilt auch für die Begegnung mit einer fremden Welt und ihren nicht wirklich zu fassenden Mythen.

The Divine

Auch durch die detailreichen Zeichnungen, das immer wieder überraschende Seitenlayout, sowie die ungewöhnliche oft recht grelle Farbgebung wird “The Divine“ zu einem echten Comic-Erlebnis.

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