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Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1949 – 1950

Am 19. März 1950 starb Edgar Rice Burroughs und kurz nach dem Tode des Tarzan-Schöpfer endete auch die wohl beeindruckendste Adaption seiner Geschichten über den Herrn des Dschungels. Die Tarzan-Sonntagsseiten, die Burne Hogarth ab 1937 für die US-Zeitungen zeichnete, sind ein absoluter Höhepunkt des realistisch gezeichneten Comics.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1949 – 1950

Nachdem es 1945 bereits so aussah, als wenn Hogarth seine Arbeit als Tarzan-Zeichner beenden würde, kehrte er im August 1947 zurück und zeigte noch einmal seine Meisterschaft in der dynamischen Darstellung des Überlebenskampfes gegen wilde Bestien und exotische Völker in der freien Wildbahn oder im üppig bewachsenen Urwald.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1949 – 1950

Doch leider endete die Zeit, in der die Zeitungen ihre Leser mit farbenprächtig gestalteten Comics im Riesenformat erfreuten. Ab Oktober 1949 wurde Hogarth für Tarzan pro Woche nur noch eine halbe Seite für seine Comickunst zugestanden. Der Bocola Verlag druckt im zehnten Band seiner Edition mit Tarzan-Sonntagsseiten auch diese Arbeiten Hogarths auf jeweils einer – jetzt querformatigen – Seite ab.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1949 – 1950

Kunstwerke sind es allemal noch, auch wenn das Layout langweiliger und das Detailreichtum etwas zurückgefahren wurde. Ebenfalls enthalten sind jene vier Seiten auf denen Bob Lubbers Hogarths letzte für die Zeitung bestimmte Geschichte beendete. Als interessante Ergänzung sind noch jene schwarzweißen Tagesstrips enthalten, an deren Geschichten oder Layouts Hogarth beteiligt war.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1949 – 1950

Lesenswert wie immer bei Bocola ist auch das Vorwort. Uwe Baumann versucht hier die Arbeitsprozesse zu rekonstruieren und belegt, dass sich Edgar Rice Burroughs bis kurz vor seinem Tode höchstpersönlich bei den Comic-Geschichten einbrachte und dafür sorgte, dass – im Gegensatz zu seinen sehr viel früher entstandenen manchmal etwas rassistischen Romanen – ethnische Vorurteile nicht mehr Bestandteil der Handlung waren.

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Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1947 – 1948

Ende 1945 wurde der großartige Tarzan-Zeichner Burne Hogarth gegen den der Puerto-Ricaner Ruben Moreira ausgetauscht. Den daraus resultierenden krassen Qualitätsabfall bei den für die US-Zeitungen produzierten Sonntagsseiten dokumentiert der achte Band von Bocolas vorbildlich editierter großformatiger Tarzan-Ausgabe.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1947 – 1948

Hogarth sollte jedoch bereits im August 1947 sein Comeback als Tarzan-Zeichner feiern, obwohl Ruben Moreiras Story noch nicht beendet war und sein Vertrag noch bis Ende September lief. Dieser umgekehrte aber nicht minder auffällige Übergang von bestenfalls bemühter Grafik zu auch heute noch unvergleichlicher Comic-Meisterschaft lässt sich im neunten Bocola-Band nachvollziehen.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1947 – 1948
Ruben Moreira

Hintergrundinformationen zu diesen in einem raschen Tempo erfolgten Zeichnerwechseln liefert Tarzan-Experte Detlef Lorenz (Das Logbuch des Robinson) in seinen kenntnisreich geschriebenen Vorworten. Die im neunten Band enthaltenen Tarzan-Comics gehören zu den beeindruckendsten Arbeiten Hogarths.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1947 – 1948

Bei den Zweikämpfen, die sich der Herr des Dschungels mit Krokodilen, Löwen, einem Panther und sogar einem Kraken liefert, ist jede einzelne Zeichnung ein kleines Meisterwerk. Etwas weniger heftig verlaufen Tarzans Begegnungen mit den ausschließlich atemberaubend schönen Vertretern des anderen Geschlechts. 1948 gab bei Hogarth auch Jane, die Gattin des Helden, ein einziges, relativ kurzes Gastspiel, bevor Tarzan seine weiteren Abenteuer wieder alleine bewältigen musste.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 9, 1947 – 1948

Der zehnte und letzte Band von Bocolas Edition wird die letzten prächtigen Sonntagsseiten von Burne Hogarth enthalten, der Tarzan noch bis 1950 für die Zeitungen zeichnete.

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Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1945 – 1946

Die Tarzan-Sonntagsseite vom 28.11.1945 endet mit einem breiten Panel, auf dem die Silhouette einer Karawane zu sehen ist. Darunter steht: “Gestärkt und zu Kräften gekommen, begab sich Tarzan mit seinen neuen Verbündeten bald darauf auf die weite Reise, um die Freiheit zu erkämpfen.“

Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1944 - 1945

Dies klingt irgendwie passend dazu, dass Burne Hogarth mit dieser Zeichnung erst einmal seine Arbeit an den Tarzan-Comics einstellte. Bereits kurze Zeit später kehrte er zurück und erzählte bis 1950 auf prächtigen Sonntagsseiten in den US-Zeitungen vom Herrn des Dschungels. 1972 und 1975 folgten zwei Comic-Bücher, in denen Hogarth, sehr nah orientiert an den literarischen Vorgaben von Edgar Rice Burroughs, die Origin von Tarzan erzählte.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1944 - 1945

Bocola veröffentlicht im achten Band seiner Tarzan-Edition jene Sonntagsseiten, die 1945 und 1946 erschienen sind. Ein sehr interessantes Vorwort von Uwe Baumann versucht zu rekonstruieren, warum Hogarth Ende 1945 aufhörte Tarzan zu zeichnen, obwohl er darin eine bis heute unerreichbare Meisterschaft erlangt hatte.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1944 - 1945
Tarzan Sonntagsseite von Burne Hogarth

Anscheinend forderte Hogarth eine zusätzliche Entlohnung dafür, dass seine Tarzan-Comics im Ausland in Buchform nachgedruckt wurden. Als ihm dies nicht gewährt wurde, kündigte er. In diesem Zusammenhang verwundert, dass aus dem Umfeld von Edgar Rice Burroughs Unzufriedenheit mit dem Stil von Hogarth geäußert wurde. Nicht nachvollziehbar erscheint es, wenn geäußert wird, dass Hogarth seinem Vorgänger Hal Foster (Prinz Eisenherz) “nie gleichgekommen ist“.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1944 - 1945
Tarzan Sonntagsseite von Ruben Moreira

Das Hogarth-Bashing geht sogar so weit, dass behauptet wurde, dessen Nachfolger, der Puerto-Ricaner Ruben Moreira, sei “der bessere Illustrator“. Wie absurd diese Aussage ist, beweist das Buch von Bocola. Wenn nach dem Karawanen-Bild auf Seite 55 umgeblättert wird, ist sofort klar, dass hier nicht mehr Hogarth, sondern ein deutlich weniger talentierter (aber auch nicht so erfahrener) Zeichner, am Werke war.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 8, 1944 - 1945

Jene 46 Tarzan-Seiten hingegen, die Burne Hogarth 1945 zeichnete, gehören durchaus zu den Höhepunkten der Serie. Hier trägt der Herr des Dschungels zunächst seinen Teil zum Ausgang des Zweiten Weltkriegs bei und bekämpft den Nazi-Kommandanten Krieger. Anschließend tritt er gegen das an einen Saurier erinnende Fabelwesen Goru-Bongara an. Es ist sehr erfreulich, dass in dieser schönen großformatigen und gut dokumentierten Edition wohl schon recht bald der komplette Hogarth vorliegt!

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Walt Disney: Tarzan

Angeblich hat Tarzan-Schöpfer Edgar Rice Burroughs bereits 1936 in einem Brief an seinem Sohn geäußert, dass seine Romanfigur fürs Kino nur adäquat als Zeichentrickfilm umgesetzt werden könne. Er fügte hinzu, dass der Film jedoch den vorzüglichen Disney-Filmen entsprechen müsse. Schade, dass er es nun nicht mehr erleben kann, denn mit dem Disney-Zeichentrickfilm von 1999 wäre Burroughs garantiert mehr als zufrieden gewesen.

Walt Disney: Tarzan

Wie noch in keiner anderen Filmversion kommt hier wirklich der Geist der Romanvorlage voll zum Tragen. Die Geschichte wurde von umständlichen Ballast (im Roman bekommt Tarzan z. B. von einem Franzosen anhand eines englischen Schulbuches die französische Sprache beigebracht) befreit und manchmal auch entschärft (Tarzan geht in den Büchern mit den afrikanischen Eingeborenen alles andere als zimperlich um), dafür aber sehr geschickt mit Naturschutz-Botschaften á la Gorillas im Nebel (Tarzan-Drehbuchautor Tab Murphy schrieb auch mit am Drehbuch zu diesem Film) garniert.

Walt Disney: Tarzan

Der Gedanke eines Tarzan-Filmes aus dem Hause Disney mutet nur auf dem ersten Blick etwas seltsam an, denn der Auftakt dieses Zeichentrickfilmes erinnert an einen der erfolgreichsten Disney-Filme. Genau wie Mogli in Das Dschungelbuch wird auch der junge Tarzan von wilden Tieren großgezogen. Allerdings geht es bereits am Anfang von Tarzan schon deutlich härter zur Sache. Während sich Das Dschungelbuch komplett über das Schicksal von Moglis Eltern ausschweigt, wird hier unmissverständlich gezeigt, dass Tarzans Eltern einem Leoparden zum Opfer fielen.

Walt Disney: Tarzan

Ohne große Einleitung wird bereits im Vorspann von Tarzan die ganze Vorgeschichte inklusive Schiffsuntergang, Baumhausbau und Tod der Eltern erzählt. Der eigentliche Film beginnt, wenn die Gorilladame Kala den kleinen verwaisten Tarzan im Baumhaus findet und ihn vor dem Leoparden rettet, der zuvor ihr Kind tötete. Kala adoptiert Tarzan, Obergorilla Kerchak ist nicht einverstanden, der tollpatschige junge Tarzan gibt ihm durch einige wirklich lustige Eskapaden zunächst auch Recht, beginnt dann jedoch mit einem gnadenlosen Fitness-Programm und erntet, als er den Leoparden besiegt, schließlich den Respekt aller Affen. Richtig kompliziert wird es, als schließlich eine gewisse Jane Porter auftaucht.

Walt Disney: Tarzan

Der Knaller des Filmes ist neben der sorgfältig konzipierten Story auch das nicht einfach bei der Comic-Ikone Burne Hogarth abgekupferte Figurendesign und das neue „Deep Canvas“ (tiefe Leinwand) genannte Animationsverfahren, das atemberaubende Schwenks durch dichte Dschungellandschaften ermöglicht. Hierzu wurden plastische Modelle von Dschungel-Vegetation am Computer erzeugt und die Oberfläche dann mit einem elektronischen Pinsel bemalt. Als Inspiration für Tarzans tolle Dschungel-Stunts dienten Skateboard-Artisten. Puristen mögen einwenden, dass es sich durch den Einsatz von „Deep Canvas“ bei Tarzan eigentlich gar nicht mehr um einen Zeichentrickfilm handelt. Doch die computerunterstützten Szenen werden sinnvoll und wohldosiert eingesetzt. Etwa wenn Tarzan, anstatt von Liane zu Liane zu schwingen sich auf bemoosten Bäumen als Surfer betätigt.

Walt Disney: Tarzan

Einziger Wermutstropfen sind die erschreckend banalen und kaum zu unterscheidenen Songs, für die Phil Collins auch noch einen Oscar erhielt. Phils verzweifelte Versuche seine Liedchen auch noch in Deutsch zu trällern sind dann allerdings doch noch halbwegs erheiternd.

Walt Disney: Tarzan

Extras der Blu-ray: Audiokommentar der Regisseure, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Zusätzliche Szene: Alternative Eröffnung (2:13 min);“You’ll Be In My Heart“ Musikvideo von Phil Collins (4:17 min); DisneyPedia: Leben im Dschungel (5:54 min)

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Tarzan Sonntagsseiten, Band 4, 1937 – 1938

Am 7. Januar 1929 erschienen mit den Zeitungsstrips zu Tarzan und Buck Rogers, bei beiden handelt es sich um Adaptionen von literarischen Vorlagen, erstmals Comics die nicht komisch gemeint waren, sondern mehr oder weniger realistische Abenteuergeschichten erzählten. Ein nicht minder wichtiges Datum in der Comicgeschichte dürfte der 9. Mai 1937 sein, denn an diesem Tag übernahm der 25-jährige Burne Hogarth den Job des Zeichners der Tarzan-Sonntagsseiten.

Tarzan

Sein Vorgänger Hal Foster hatte seit 1929 das Erscheinungsbild des Herren des Dschungels maßgeblich geprägt, wollte jedoch lieber eine eigene Serie zeichnen. Daher startete er am 13. Februar 1937 den von ihm getexteten und gezeichneten wöchentlich erscheinenden Comic Prinz Eisenherz, den der Bocola Verlag in einer weltweit einzigartigen, teilweise in der zweiten Auflage noch optimierten, Gesamtausgabe veröffentlicht. In einer noch etwas großformatigerer Form verlegt Bocola auch die Tarzan-Sonntagsseiten, wobei es im vierten Band dieser Edition zum Wechsel von Foster zu Hogarth kommt, was auch in einem informativen Vorwort ausführlich gewürdigt wird.

Tarzan Sonntagsseiten, Band 4, 1937 - 1938

Burne Hogarth stieg mitten in einem von Foster konzipierten Abenteuer um eine exotische goldene Stadt bei Tarzan ein. Wenn beide Künstler ihre Seiten nicht signiert hätten, wäre der Wechsel wohl überhaupt nicht aufgefallen. Hogarth, für den Hal Foster ein “Gott der Comicszene“ war, wollte unbedingt die Tarzan-Nachfolge antreten. Inhaltlich sorgte er für neue Impulse und brachte in die Serie mit einer Geschichte um Buren-Siedler in Tarzans Dschungel Western-Elemente ein. Als Zeichner folgte er zunächst fast noch sklavisch den Vorgaben Fosters. Doch schon recht bald schwamm er sich frei und schuf den trotz Johnny Weissmuller, Alexander Skarsgård, Russ Manning oder Disney-Trickfilm immer noch definitiven Tarzan. Davon wie die Serie ihre Blüte erlebte, erzählen die nächsten Ausgaben von Bocolas Tarzan Sonntagsseiten.

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